Der 16 Jahre ältere Familienvater

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Fremdgehen

Ich (w/22) habe eine Affäre mit einem 16 Jahre älteren Familienvater. Wir lernten uns zufällig über den Job kennen - wir sind aber keine Kollegen - und fanden uns von Anfang an sympathisch. Bei einer Art Firmenfeier ist dann sozusagen der Funken übergesprungen. Wir gestanden uns beide ein, dass wir den jeweils anderen sehr attraktiv fanden und kurze Zeit darauf kam es zum ersten Treffen. Es war leider alles andere als schön. Ich hatte kaum Erfahrung und war dementsprechend gehemmt und unentspannt. Das hat ihn vielleicht überfordert, da er dann doch was anderes gewöhnt war. Mich hat es direkt verwundert, dass er es weiterhin probieren wollte. Ich sagte zu und Mal zu Mal wurde es besser. Mittlerweile ist für mich daraus eine Art Mini-Beziehung geworden. Ich bin zwar nicht in ihn verliebt, aber ich mag ihn sehr, wir reden ja auch miteinander und trinken danach ein Bier oder so. Er repariert mir Dinge in der Wohnung, für die ich nicht das Geschick habe. Wir teilen sozusagen nur die positiven Aspekte einer Beziehung miteinander. Wenn ich schlecht drauf oder gestresst bin oder meine Tage habe, gibt es kein Treffen. Es gibt keinen Streit und keine Eifersucht. Er weiß, dass ich die Sache beende, sobald ich jemanden kennenlernen würde. Ich weiß, dass ich für ihn nur die "Zweite" bin, er liebt seine Frau ja. Zumindest war das bis vor Kurzem so.

Schon vor Monaten begann er, mir von Problemen mit seiner Frau zu erzählen. Mich verwunderte das anfangs nicht, so lief es ja in jeder Beziehung. Aber sie schienen nicht enden zu wollen und ich merkte, wie er immer nachdenklicher und verschlossener wurde. Als ich ihn vor einigen Wochen darauf anredete, gestand er mir, dass er Gefühle für mich hatte und sich von seiner Frau trennen möchte. Ich redete auf ihn ein, dass das keine Zukunft hätte, alleine wegen des Altersunterschiedes. Außerdem hatten sie zwei Kinder, er wolle doch nicht ernsthaft seine ganze Familie für mich aufs Spiel setzen. Hinzu kommt, dass ich von Beziehungen erst einmal genug hatte, da die Trennung von meinem Ex alles andere als einfach gewesen war. Ich hatte mir geschworen, für lange Zeit keine Beziehung mehr einzugehen und alleine die Vorstellung, mit meiner Affäre richtig zusammen zu sein, verursacht mir Übelkeit.

Ja, ich mag ihn, vielleicht liebe ich ihn auch auf eine eigene Art und Weise, aber ich genieße ja nur die positiven Seiten an ihm. Ich habe keine Lust, für ihn zu kochen oder seine Socken zu waschen. Er gibt auch zu, im Haushalt keinen Finger zu krümmen. Mit so jemandem könnte ich nicht zusammen sein, immerhin arbeite ich auch Vollzeit. Das war auch eines der Probleme mit meinem Ex, der auch meinte, ich habe mich um alles zu kümmern. Naja. Wenigstens würde meine Affäre die "Männersachen" erledigen, wie Glühbirnen wechseln und Bilder aufhängen. Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll.

Beichthaus.com Beichte #00039111 vom 26.12.2016 um 18:23:55 Uhr (12 Kommentare).

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Was habt ihr gegen unsere Beziehung?!

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Zorn Vorurteile Engherzigkeit Partnerschaft Gesellschaft

Seit etwa acht Monaten habe ich (19) ein Verhältnis zu einem älteren Mann (49). Ich fand ihn von Anfang an sehr attraktiv. Hätte jedoch nicht damit gerechnet, dass das seinerseits erwidert wird. Als wir uns tatsächlich näherkamen, einigten wir uns einvernehmlich darauf, dass wir, ich sage mal, nur Interesse am Körper des anderen hatten und kein Interesse an einer Beziehung. Es war schwer zu erwarten, dass sich ergeben würde, was sich mittlerweile ergeben hat. Ich weiß, wir werden nicht gemeinsam alt. Auch werden wir niemals zusammen Kinder großziehen. Und mit Letzterem kann ich mich sehr gut abfinden. Was mir neben der Tatsache, dass das Ganze nicht ewig halten wird/kann, allerdings zu schaffen macht, sind die Vorurteile der wenigen Menschen, die von uns wissen.

Ich stelle selbst fest, wie ich mich seither verändere/weiterentwickle. Im Umgang mit anderen Menschen, meine Einstellungen und Ansichten zu bestimmten Themen, etc. Und es freut mich jedes Mal, wenn ich von meinem Umfeld (die nichts von uns wissen) gesagt bekomme, dass ich ihnen "jetzt irgendwie besser" gefalle, "viel entspannter, gelassener, glücklicher" ausschaue. Ich könnte noch einiges mehr erzählen, aber um langsam zu meiner Beichte zu kommen, überspringe ich das und sage einfach mal: Es macht mich tatsächlich sehr glücklich. Wie bereits oben erwähnt, gibt es nur wenige Menschen, die von unserem Verhältnis Kenntnis haben. Und zum einen beichte ich, dass ich mir manchmal wünsche, ich hätte es diesen Menschen nicht erzählt. Denn früher oder später kommt es dann doch wieder zu diesen anstrengenden Konversationen. Zunächst waren es Dinge wie zum Beispiel, dass ich mich ausnutzen lasse, nichts anderes als meinen Körper zu bieten habe und ähnlichen verletzenden Worten.

Als manche dieser Menschen erfuhren, was mein "Partner" beruflich macht, wurde der Spieß sogar umgedreht und es hieß, ich nutze ihn aus. Des Geldes wegen. Ich weiß noch nicht mal, weshalb ich solchen Menschen so etwas Persönliches eigentlich anvertraut habe. Und weshalb ich während so einer Behauptung überhaupt das Bedürfnis habe, in die Rechenschaft zu gehen und mich zu erklären. Ich beichte, dass mich das nicht ansatzweise so kalt lässt, wie ich vorgebe. Und dass mich diese Menschen mittlerweile so unendlich ankotzen! Hier möchte ich beschreiben, was für Menschen das sind, die diese Sätze von sich geben. Die Männer, die so etwas bisher sagten, sind ausnahmslos Männer, mit denen ich mich bloß oberflächlich unterhalten konnte und die mir zuvor nur Komplimente zu meinem Äußeren machten.

Die Frauen, die solche Sätze von sich gaben, sind ALLE entweder die Frauen, die erzählen, wie schlecht ihr Ex im Bett war, wie klein dessen bestes Stück gewesen sei, dass sie niemals bei ihm zum Höhepunkt kamen und wie dumm diese Männer gewesen seien, dass sie sich "etwas auf ihre falschen Orgasmen" eingebildet hätten. Was ich aber gerne der Lustigkeit halber hinzufügen möchte: Ausgerechnet eine dieser Frauen meinte während einer Unterhaltung (und diese weiß nicht mal von mir und meinem Partner): "Blablabla, der Typ hat mich so verarscht. Blabla, heul heul. So langsam habe ich das Gefühl, alle Männer stehen auf diese 1,60m kleinen, blonden, schlanken Frauen mit großen Brüsten, die (jetzt kommt's!) nie ihre eigene Meinung sagen und alles tun, um dem Typen zu gefallen", dann wendete sie mir ihren Kopf zu: "Oh.. Nichts gegen dich." Habe nur gelacht und geäußert, dass ich mich nicht angesprochen gefühlt habe. Aber so viel dazu.

Der Rest der Frauen, die von meinem Verhältnis zum zu Beginn erwähnten Mann wissen, sind ausgerechnet die Frauen, die sich von den Kollegen an den Hintern fassen lassen, sich deren Sexgeschichten anhören, dabei kichern und lachen und sich im Nachhinein bei den Kolleginnen darüber beschweren, statt den männlichen Kollegen in dem Moment ganz klar ihre Meinung mitzuteilen, wenn es sie doch so stört. Ich beichte: Ich fühle mich endlich wohl in meiner Haut. Ich fühle mich schön. Ich bin mit meinem Charakter zufrieden und dennoch "arbeite" ich tagtäglich an mir. Ich fühle mich geliebt, erfüllt und um einiges selbstbewusster. Der größte Kompromiss, den ich jemals für meinen Partner eingegangen bin, ist, dass ich mir an meinem freien Tag vier Stunden lang "Gestatten, mein Name ist Cox" in schwarz-weiß mit ihm angesehen habe. Mein Telefon ist voll von den unterschiedlichsten Liedern aus den Jahren 1960-1980, weil ich durch ihn irgendwann selbst Gefallen daran gefunden habe. Die interessantesten, spannendsten, lustigsten Unterhaltungen habe ich mit ihm. Ich kann meine Wünsche offen äußern. Und wenn ich das hier sagen darf: Wir haben den großartigsten Sex, den man sich vorstellen kann. Und dennoch muss ich beichten, dass ich - obwohl ich sehr glücklich bin - doch schon ein, zwei Mal feststellen musste, dass ich gerade diesen nervigen Menschen alles, was ich hier geschrieben habe - und wahrscheinlich noch einiges mehr - an den Kopf werfen würde.

Beichthaus.com Beichte #00039105 vom 24.12.2016 um 13:41:58 Uhr (23 Kommentare).

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Als mein Kumpel mich mit nach Hause nahm

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Waghalsigkeit Last Night Gesundheit

Neulich hatte ich (w/21) Geburtstag und bin mit einigen Freunden feiern gegangen. Natürlich wollte jeder mit mir anstoßen und das teilweise mehrmals. Besonders ein Kumpel hat mir ständig neue Getränke bestellt, sodass ich irgendwann ziemlich betrunken war. Als ich kaum noch alleine stehen konnte, meinte dieser besagte Kumpel, er hätte ein schlechtes Gewissen, weil er mich abgefüllt hat, und nahm mich mit zu sich nach Hause, damit er auf mich aufpassen konnte. Ich bekam davon allerdings nicht viel mit. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, wunderte ich mich, dass ich nicht zu Hause war. Zudem merkte ich schon an den Unterleibschmerzen und der Tatsache, dass ich nackt neben meinem Kumpel lag, dass etwas nicht stimmte. Ich fragte ihn, ob meine Vermutung stimmte und er bestätigte mir, dass wir in der Nacht miteinander geschlafen hätten. Ich konnte mich nicht daran erinnern, in meinem Kopf sind nur noch Bruchstücke, wie er mich halb komatös durch die Gegend getragen hat. Er erzählte aber, dass die Initiative von mir ausging und alles im Einverständnis passiert sei.

Da er wusste, dass ich hormonell verhüte und kein Gummi da war, haben wir es wohl ohne gemacht. Die Beichte daran ist, dass erst wenige Tage zuvor bei einer Blutuntersuchung zufällig herausgekommen war, dass ich momentan eine reaktivierte CMV-Infektion habe und während das Virus noch aktiv ist, bin ich natürlich hochansteckend beim Sex, Küssen etc. Ich habe ein extrem schlechtes Gewissen, dass ich meinen Kumpel (mehr oder weniger wissentlich) infiziert habe, und traue mich nicht, es ihm zu sagen. Wenn die Initiative wirklich von mir ausgegangen ist, wird er mich bestimmt hassen, wenn ich es ihm sage.

Beichthaus.com Beichte #00039103 vom 23.12.2016 um 21:18:20 Uhr (28 Kommentare).

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Ich würde gern nach Mecklenburg-Vorpommern ziehen

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Vorurteile Feigheit Gesellschaft Stuttgart

Ich (w/23/biodeutsch) gehe, trotz meines dunkelhäutigen Mannes, anderen dunkelhäutigen Männern, speziell Somaliern und Afghanen, aus dem Weg. Ganz besonders wenn sie in Gruppen unterwegs sind. Unsere "Flüchtlinge" gehen mir tierisch auf die Nerven. Ständig lungern diese jungen Männer in der Innenstadt herum und sprechen junge Mädchen an. Es hat schon mehrere handfeste Prügeleien mit diesen Leuten gegeben, und jedes Mal, weil sie sich langweilten. Nicht etwa weil jemand sie beleidigt hätte oder gar körperlich angegriffen hätte. Nein, diese Männer suchen den Streit und provozieren, wo es nur geht. Unter diesem Verhalten leidet das Ansehen der Migranten, die sich hier integriert haben und tatsächlich etwas zur Gesellschaft beitragen. Ich würde gerne nach Sachsen oder Mecklenburg-Vorpommern ziehen, denn dort wird so ein asoziales Verhalten seitens der Flüchtlinge nicht geduldet. Nur traue ich mich das nicht, denn wer weiß, wie mein Mann dort behandelt werden würde. Ein Dilemma ist das.

Unsere Politiker hätten diese Flüchtlingsströme an den Grenzen abhalten müssen und in Transitzonen fördern sollen. Mein Mann und ich überlegen uns nach dem Masterabschluss nach Kanada oder in sein Heimatland auszuwandern. Er hat ebenfalls die Nase voll und würde, wenn er wahlberechtigt wäre, entweder die AfD oder die Partei wählen. Ich bitte um Absolution für diese subjektive Bewertung eines gesamtgesellschaftlichen Problems und meine kleinbürgerliche Engstirnigkeit.

Beichthaus.com Beichte #00039087 vom 19.12.2016 um 02:11:14 Uhr in Stuttgart (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Bin ich selbst Schuld an meiner Vergewaltigung?

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Waghalsigkeit Verzweiflung

Mein Onkel hat mich (w/20), als ich 10 war, befummelt und versucht, mich mit der Zunge zu küssen. Ich war damals so überfordert, dass ich es einfach still über mich ergehen lassen habe, obwohl ich wusste, dass es nicht richtig ist. Ich habe niemals jemandem davon erzählt, weil ich es immer noch so merkwürdig finde und nicht einordnen kann. Ich meine, es war nur einmal und nichts darüber hinaus, aber ich kann es nicht vergessen.

Mit 12 habe ich mich mit einem Jungen getroffen, in den ich verliebt war. Wir hatten zwar bereits vorher über Sex gesprochen jedoch habe ich an dem Tag kalte Füße bekommen und habe ihm auch gesagt, dass ich es lieber nicht möchte. Wir sind spazieren gegangen und dann hat er mich vergewaltigt. Ich wünschte, ich hätte vorher per SMS nicht so eine große Klappe gehabt.

Mit 16 war ich auf einem größeren Fest. Ich habe, wie immer, zu viel getrunken und musste mich irgendwann übergeben. Dafür bin ich aus dem Zelt heraus in eine dunkle Ecke gegangen - das war ein großer Fehler. Ein großer Mann nutzte die Gunst der Stunde und ich wurde erneut vergewaltigt. Ich bereue es, dass ich meinen Alkoholkonsum so lange nicht unter Kontrolle hatte. Ich weiß zwar, dass die Personen mir unrecht getan haben, allerdings weiß ich auch, dass ich jedes Mal selbst dafür gesorgt habe in diese Situation zu kommen. Ich bereue dies sehr und bin unglaublich sauer auf mich selbst.

Beichthaus.com Beichte #00039083 vom 18.12.2016 um 17:16:03 Uhr (24 Kommentare).

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