Verräterschwein

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Verrat Drogen Zwietracht Polizei

Mein Kumpel und ich kannten uns schon von klein auf. Stets haben wir unsere Freizeit gemeinsam verbracht und auch mal die ein oder andere kleine Dummheit begangen. Nach der Schulzeit bemerkte ich plötzlich, wie sich mein Kumpel immer mehr veränderte und ich sprach ihn darauf an. Er sagte mir, dass doch nichts sei und fragte mich, was ich denn habe. Da ich es nicht darauf beruhen lassen wollte, stellte ich meine eigenen Nachforschungen an. Ich fand heraus, dass mein Kumpel in die Drogenszene abgerutscht war. Ich war schockiert und stellte ihn zur Rede. Er versicherte mir zwar, dass er doch nur mal ab und zu einen Joint rauchen würde, aber ich wusste es aufgrund meiner Nachforschungen besser. Er konsumierte das Zeug nicht nur selbst, nein er fing auch an zu dealen. Es tat mir richtig weh, dass ich mit ansehen musste, wie mein Kumpel sein Leben wegschmeißt und dabei andere noch mit in den Sumpf zieht. Also fasste ich den Entschluss ihn "zu retten". Ich rief ihn an und sagte ihm, dass ich eine Aussprache mit ihm wolle. Er stimmte zu und sagte, dass er vorher noch etwas zu erledigen habe. Das war die Gelegenheit, denn erledigen hieß bei ihm dealen. Ich rief also die Polizei zum besagten Treffpunkt. Wie das Ganze dann abgelaufen ist, kann man sich ja vorstellen. Mein Kumpel beschimpfte mich auf das Übelste und warf mir so einige Sachen an den Kopf. Ich fühlte mich wirklich wie ein Verräterschwein, aber ich wollte doch nur das Beste für meinen Kumpel und ihm irgendwie helfen. Es kam zu einem Prozess und aufgrund einer Vorstrafe wurde die Strafe nicht zur Bewährung ausgesetzt. Ich fühlte mich noch mieser. Seit dem Vorfall sind jegliche Kontakte abgebrochen und ich ringe mit mir, ob ich ihn mal besuchen gehe. Ich hoffe einfach, dass er irgendwann versteht, dass ich ihm nichts Böses wollte und er mir sogar verzeihen kann.

Beichthaus.com Beichte #00028048 vom 10.08.2010 um 13:37:30 Uhr (80 Kommentare).

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Kellerassel-Jagd

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Vandalismus Waghalsigkeit Brandenburg

Mit 14 Jahren haben wir eine Klassenfahrt unternommen, und schon bei der Ankunft bemerkten ich (m/heute 22) und meine Kameraden, dass das Zimmer total versüfft war. Unter den Betten der Jugendherberge tummelten sich Schaaren von Kellerasseln, und an den Wänden ebenso. Also wir, erstmal cool in das nächste Dorf gelaufen, Feuerzeug und Spraydose gekauft. Damit sollte es den Biestern an den Kragen gehen. Das funktionierte unter den Betten sehr gut, schöne Stichflamme, und es roch leicht verkokelt. Weiter ging es mit den Wänden, wobei ich besonders cool vor den Kameraden besonders lang die Flamme aufrecht erhalten wollte, und dabei die Tapete Feuer fing. Sie brannte! Wie angestochen sind wir zu dem nur 30 Meter entfernten See gelaufen und haben in kleinen Eimern Wasser herbeigeschafft und letztlich das Feuer gelöscht. Aber die Wand war hin. Etwa 2x2 Meter, schwarz. Wir haben dann einen Schrank davorgeschoben, und uns nicht getraut, den Betreuern etwas davon zu verraten. Das ist schon eine blöde Jugendsünde, aber so ein Drecksloch hat es verdient, selbst schuld wenn es nicht zustande gebracht werden kann, den Schülern eine vernünftige Unterkunft zu buchen.

Beichthaus.com Beichte #00028044 vom 07.08.2010 um 14:30:43 Uhr in Brandenburg (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Überdosis Antidepressiva

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Selbstverletzung Verzweiflung

Der 4. März 2010 war ein kühler, bewölkter Tag, der nicht dazu Beitrug meine Stimmung zu verbessern. Durch die Antidepressiva die ich nahm, ging es mir an diesem Tag nicht wesentlich besser. Hinzu kam, dass ich mich, trotz des festen Vorhabens nicht rückfällig zu werden, wieder massiv selbst verletzte. Der Schmerz brachte mir keine Erleichterung und die Leere in mir, breitete sich zusehends aus. Ich versuchte mich abzulenken, doch die Musik die ich hörte, trug nicht im Geringsten etwas dazu bei, meine Stimmung zu verbessern. Mir war kalt, ich war müde und ich war es Leid, jeden Tag dieselben Qualen durchstehen zu müssen. Ich las den Zeitungsartikel, indem über meine Mutter berichtet wurde und über ihre schwere Krankheit und den damit bevorstehenden Tod. Ich wollte mich diesem Schmerz entziehen, nicht länger zusehen müssen, wie sie langsam und stetig aus dem Leben scheidet. Ich ging in die Küche und holte meine Antidepressiva, öffnete die Packung und nahm davon so viele, wie ich konnte. Bereits kurze Zeit später spürte ich, wie ich müde wurde, mir wurde schwindelig, sämtliche Farbe wich aus meinem Gesicht. Ich hoffte zu sterben, doch ich überlebte es. Das war meine schlimmste Sünde.

Beichthaus.com Beichte #00028041 vom 06.08.2010 um 10:54:44 Uhr (25 Kommentare).

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Soldatenliebe

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Sex Masturbation Wollust Zivi & Bund Köln

Ich habe mir während meiner Bundeswehrzeit immer einen in der Gemeinschaftsdusche abgewichst. Dabei habe ich zwei anderen schwulen Soldaten zugesehen, die auch immer einen großen Ständer hatten und dasselbe machten. Wir waren zwischen 19 und 24 Jahre alt und hatten viel Spaß zusammen. Wir haben das immer nach Feierabend gemacht, als viele beim Essen oder in der Disco waren. Wir waren durchtrainierte, harte Kerle, die es oft brauchten. Einmal hätte uns fast jemand erwischt, seitdem hat immer einer "Wache" gehalten. Später wurde es immer härter und wir haben uns außerhalb der Kaserne im Wald gegenseitig befriedigt.

Beichthaus.com Beichte #00028036 vom 04.08.2010 um 19:31:47 Uhr in Köln (52 Kommentare).

Gebeichtet von HG
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“Beichte

Der falsche Schauspieler

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Falschheit Lügen Morallosigkeit Internet

Ich (w/24) möchte beichten, dass ich mit 15 Jahren jemandem übel mitgespielt habe. Ich fand damals einen Schauspieler richtig geil, er war nicht so berühmt und kaum jemand kannte ihn, bis heute nicht. Ich war gerne in Chats unterwegs. Die Gespräche waren oberflächlich, sobald man angibt das man weiblich ist, fragen die Männer nur nach Aussehen und Fotos, Tag ein Tag aus, aber ich war auf der Suche nach "normalen" Gesprächen. Alltagsgespräche eben und vielleicht auch nach einer Freundin der man sich anvertrauen konnte. Eines Tages (keine Ahnung welches Pferd mich geritten hat) habe ich mich für besagten Schauspieler ausgegeben. Ich habe eine Frau kennengelernt die Mitte 30 war, schwer krank (Glasknochen und stark abgemagert) und Kinder hatte. Ich habe mit ihr geschrieben, aus Tagen wurden Wochen, aus Wochen dann Monate. Ich traute mich nicht die Sache aufzuklären, wollte sie nicht verletzen und vor allem die Freundschaft nicht verlieren. Wir haben uns wirklich sehr gut verstanden. Eines Tages wollte sie Briefe schreiben, ich verstrickte mich immer weiter in meine Lügen, sagte ich würde in einem anderen Land wohnen (das sagte ich von Anfang an) und da öfters Engagements und kleinere Rollen bekommen würde und gab ihr die Adresse einer "Freundin" in Deutschland (mich im wahren Leben) die mir die Briefe weiterleitet oder gibt sobald ich wieder in Deutschland bin.

Ich hatte ihr auch ein Profilfoto des Schauspielers geschickt und nach all der Zeit hat sie sich in ihn (mich) verliebt. Das ganze tut mir echt schrecklich Leid, wenn ich so drüber schreibe. Sie wollte sich dann mit mir treffen da sie wusste das ich während ich in Deutschland bin mich bei dieser Freundin aufhalte, wollte sie vorbeikommen. Ich sagte immer nein, ich will das nicht. Habe ihr das auch mehrmals gesagt. Verständlich oder? Ich sagte ihr ich müsse wieder zurück ins Ausland. Ich ging nicht mehr in den Chat. Las ihre Briefe nur noch selten und noch seltener antwortete ich per Brief. Eines Tages stand sie dann vor der Tür. Ich habe nicht aufgemacht, wo meine Eltern waren weiß ich nicht mehr. Sie schrieb danach noch ein oder zwei Briefe, sagte sie macht sich große Sorgen um mich da ich im Chat einmal schrieb das ich keinen Sinn mehr im Leben sehe, dann brach der Kontakt ab.
Ich frage mich wie es ihr heute geht, ob sie überhaupt noch lebt (da sie auch öfters geäußert hat, dass ihr Leben keinen Sinn mehr macht und sie nur für die Kinder lebt), wie den Kindern und ob sie es jemals rausgefunden hat. Ich würde gerne Kontakt mit ihr aufnehmen (als wahres Ich), ich weiß das ich ihr sehr weh getan habe. Die Briefe habe ich nicht mehr, den Chat kenne ich auch nicht mehr, nur noch Ihren Nickname und ihr Bild hat sich in mein Kopf gebrannt. Ich mache mir ständig Vorwürfe und damals als der Kontakt abbrach ging es mir eine Zeit lang auch echt mies. Ich bin in die Magersucht gerutscht und habe mich selbst verletzt. Das wollt eich nur mal loswerden.

Beichthaus.com Beichte #00028034 vom 03.08.2010 um 16:50:59 Uhr (10 Kommentare).

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