Gestohlenes Geld zu Weihnachten

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Diebstahl Verzweiflung Selbstsucht Nachbarn Weihnachten

Ich habe drei Kinder, bin verheiratet. Von der Gemeinde gibt es an Weihnachten fast jedes Jahr von einem Spender Geld. Ich wusste, dass dies heute oder morgen geschehen wird. Dieses Jahr haben wir nichts bekommen, aber wir hätten es gut gebrauchen können. Sie gehen einmal durch die Straßen und werfen Briefe bei denen ein, denen sie etwas geben möchten. Diesen Monat mussten wir sehr viel zahlen, doch das soll keine Entschuldigung sein. Ich habe mich schon gefragt, was wir an Weihnachten machen, da es sein kann, dass mein Mann vor Weihnachten sein Gehalt nicht bekommen wird. Was dann, mit drei Kindern? Ich bin also mit meinem kleinen Sohn runter und habe die gelben Säcke rausgetragen, als ich fertig war und wieder hoch in meine Wohnung wollte, sah ich es - in einem Briefkasten, der nicht meiner war: Diesen bekannten Umschlag, von dem ich wusste, dass dort Geld drin ist.


Ich ging noch einmal raus und wartete mit meinem Jungen, bis alle Lichter ausgingen. Da es um die Zeit dunkel ist, hatte ich Glück, denn ich schaute mehrmals, ob mich jemand sieht. Ich wohne so, dass ich kaum gesehen werden kann im Dunkeln. Ich steckte also meine Finger durch den Briefkasten der Nachbarin, holte den Umschlag raus, schaute mich kurz um und ging schnell in meine Wohnung. Oben öffnete ich den Umschlag und es waren 200 Euro drin. Diese 200 Euro würden uns helfen. Aber sie gehören nicht uns, ich habe sie gestohlen. Einfach so. Warum? Aus Angst, mit nichts dazustehen - die Frau arbeitet und kommt meistens spät heim. Fast täglich. Ich schäme mich so. Es war das erste Mal seit vielen Jahren, dass ich so etwas getan habe, aber trotzdem war es scheiße.

Beichthaus.com Beichte #00037229 vom 15.12.2015 um 20:55:27 Uhr (31 Kommentare).

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Meine Mieterin ist prüde!

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Begehrlichkeit Manie Selbstsucht Schamlosigkeit

Seit meine Frau vor vier Jahren ausgezogen ist, habe ich keine Frau mehr für eine Beziehung gefunden. Ich gehe jetzt allerdings streng auf die 60 zu und wünsche mir schon, wieder eine Frau in meinem Leben zu haben oder zumindest wieder einmal, oder besser noch regelmäßig, Sex zu haben, ohne dafür bezahlen zu müssen. Seit einem halben Jahr habe ich als Untermieterin eine 22-jährige Frau, die in der Einliegerwohnung eingezogen ist. Selbstverständlich habe ich ihr den Vorzug gegeben, da sie deutlich die Hübschesten von allen Bewerbern war. Auf die Mieteinnahmen bin ich nicht angewiesen, deshalb bezahlt sie auch nicht viel. Sie kommt aus der Ukraine, spricht aber hervorragend Deutsch und arbeitet in der Pflege. Etwas altmodisch hat sie gefragt, ob sie auch Besuch empfangen darf. Selbstverständlich darf sie Besuch empfangen, so viel sie will - je mehr, desto besser.


Man muss erklären, dass es sich bei meinem Haus weniger um einen Kasten handelt, sondern um ein Objekt, das eher ein offenes Fünfeck mit großem Innenhof darstellt. Die Einliegerwohnung befindet sich nur zu einem Teil unter dem Hauptgebäude. Es gibt eine Stelle bei mir im Wohnzimmer, da kann ich direkt auf ihr Bad sehen. Leider gibt sie mir keinerlei Gelegenheiten, sie dort zu beobachten, sie schaut immer deutlich darauf, dass die Rollläden heruntergelassen werden. Vom zweiten Stock könnte ich sie auch in ihrem Schlafzimmer beobachten, aber auch diese Gelegenheit hat sie mittels der Rollläden ständig zunichtegemacht. Wenn ich bei mir in den Keller schleiche, kann ich an einer Stelle sogar hören, was in ihrem TV läuft. Aber selbst die Chance auf ein Sexhörspiel gab sie mir in sechs Monaten noch nicht einmal. Sie verstehen bestimmt, was ich gerne möchte.


Einen Blick auf ihren Körper, ihr zuhören wie sie stöhnt, oder so etwas. Aber sie lag im Sommer nicht einmal im Bikini draußen und ein Freund scheint nicht im Entferntesten in Sicht. Ihre Vorgängerin war da nicht so zugeknöpft, die musste ich leider rausschmeißen, weil sie mich angezeigt hat. So langsam kotzt es mich an. Ich muss ihren Körper sehen, das ist das Einzige, was mich den ganzen Tag auf sie warten lässt. Dieser Gedanke beherrscht mich so langsam. Natürlich ist mir klar, dass ich diese Frau niemals als Freundin haben kann, aber ihren Körper muss ich sehen! Momentan überlege ich mir zwei Wege: Eine winzige Kamera installieren, wenn sie bei der Arbeit ist. Oder ihr einfach klar und deutlich zu sagen, was ich will. Aber sie ist sehr prüde - oder macht zumindest den Eindruck.


An Weihnachten hat sie drei Tage frei, ich habe sie zu mir eingeladen und bereite ein leckeres Menü vor. Vielleicht schläft sie sogar mit mir. Dieser Gedanke lässt mich fast durchdrehen, ich bin so etwas von spitz. Die Vorstellung, wie ich es mit ihr treibe, ist allerdings schon ziemlich schmutzig, wofür ich mich schäme und deshalb auch diese Zeilen niedergeschrieben habe.

Beichthaus.com Beichte #00037220 vom 14.12.2015 um 19:02:26 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schlägerei im Club

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Aggression Gewalt Last Night

Mir (m) passiert es immer wieder, dass ich plötzlich aggressiv werde. Warum, kann ich nicht sagen, aber auch nicht im Entferntesten erklären. Eine Familie habe ich nicht, da mir die Frauen einfach geistig nicht gewachsen sind. Aber ich bekomme die Aggressionen absolut nicht in den Griff, obwohl ich bereits auf die 40 zugehe. Ich bin beruflich im Außendienst als Ingenieur unterwegs und habe nicht nur gute Umgangsformen, sondern gelte im Allgemeinen als ganz hervorragender Menschenkenner. Bei meinem Arbeitgeber schule ich unter anderem auch das Verkaufspersonal in Rhetorik und Verkaufspsychologie. Die Schattenseiten meines Daseins kennt so gut wie niemand. Ich bin schon seit Jahren Extremsportler und glaube, die Spannungen bauen sich größtenteils auf diese Art und Weise ab. Aber es bleibt immer ein Restrisiko. Zur besseren Erklärung und auch den Grund zu dieser Beichte findet sich im letzten Wochenende.

Wir hatten Weihnachtsfeier und ich musste zu meinem Arbeitgeber ca. 600 km fahren. Gegen ein Uhr seilte ich mich von der Feier ab, um noch alleine einen Absacker zu mir zu nehmen, da mir die ganzen Deppen des Unternehmens auf den Geist gingen. Ich fand mich in einem wirklich netten Club wieder. Ein ganzer Stall voll hübscher Frauen war ebenfalls dort, sie hatten auch Weihnachtsfeier und waren von einer Friseurkette. Ich habe mich mit einigen Frauen toll unterhalten, bis sich dann deren Wachhund, genannt Gebietsleiter, in das Gespräch einmischte. Der Typ war in Sachen Dummheit nicht zu überbieten und wahrscheinlich auch schwul. Jetzt fehlt im wohl die vordere Zahnreihe, denn zum dritten Satz ist er nicht mehr gekommen. Ich bin dann sofort ins Hotel, was in dem Club noch war, ist mir gleichgültig. So, das ist nur einer der Vorfälle. Die ganzen letzten Jahre habe ich immer wieder zugeschlagen.

Natürlich gab es auch mal Zwischenfälle, bei denen ich nicht ganz ungeschoren davon gekommen bin, aber allein schon durch meine Größe bin ich den meisten überlegen. Ich wurde nie von der Polizei vorgeladen, hatte nie eine Anzeige und bin nicht vorbestraft. Wahrscheinlich deshalb, weil ich die Situationen meist gut einschätzen kann und auch zügig untertauche, wenn ich mal wieder jemandem gezeigt habe, wo es lang geht. Ich kann nicht einschätzen, wann und wo es passiert, nur wenn ich diese Aggressionen verspüre, kann mich nichts und niemand halten. Ich warte dann nur noch auf den Auslöser. Das passiert etwa einmal oder zwei Mal im halben Jahr. Nach dieser Schlägerei in dem Club konnte ich die Rechnung für die zwei Bier nicht mehr bezahlen, das ist gegen meine Prinzipien und tut mir wirklich mehr als leid. Wenn ich wieder dort bin, werde ich auch das Geld in den Briefkasten werfen, da ich mich dort natürlich nicht mehr sehen lassen kann.

Beichthaus.com Beichte #00037200 vom 12.12.2015 um 12:39:56 Uhr (32 Kommentare).

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Knecht Ruprecht und der Nikolaus

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Trunksucht Peinlichkeit Selbstsucht Weihnachten

Ich habe einige Tage gebraucht, um meine Schandtat hier zu gestehen. Letzte Woche bat mich mein Bruder, für seine Kinder 4, 6 und 11 Jahre, den Nikolaus zu machen. Einen Knecht Ruprecht sollte ich selbst besorgen. Okay, als guter Onkel macht man das natürlich, insbesondere deshalb, weil ich meine Nichten und Neffen nicht häufig sehe. Beide Kostüme hat mir mein Bruder besorgt. Damit sich diese Mühe wenigstens lohnt, haben wir noch weitere Termine bei einigen Freunden vereinbart, die sich ebenfalls für ihre kleinen Kinder einen Nikolaus gewünscht haben. Selbstverständlich gratis. Alle Texte und Geschenke wurden vereinbarungsgemäß am Vormittag an mich übergeben.


Mein Kamerad, den ich als Knecht Ruprecht engagiert habe, und ich haben uns dann noch einen Spaß davor gemacht und sind in unserer Stammkneipe vorbei und haben den Stammtisch etwas aufgemischt. Das war ein großer Spaß, insbesondere weil es im Anschluss für uns beide Freibier und Schnaps gab. Wir haben uns dann in der Garage meines Bruders versteckt, bis ein Zeichen auf per Handy kommen sollte. Das hat aber sehr lange gedauert, deshalb haben wir uns über seine Weinvorräte hergemacht, um die Zeit zu überbrücken. Als dann das vereinbarte Zeichen kam, waren tatsächlich 45 Minuten vergangen. Leider ist zwischen Garage und Haus eine kleine Baustelle, bei der wir unsere Schuhe verschmutzten. Meine Schwägerin war entsetzt, als wir bis ins Wohnzimmer und dort auch noch auf dem Teppich, eine Dreckspur hinterließen.


Aber die Kinder freuten sich. Leider war es dann doch schon etwas viel Alkohol, sodass ich Probleme hatte, aus dem goldenen Buch sauber vorzutragen. Ich bin dann noch mit den Texten für die Kinder etwas durcheinandergeraten. Zu allem Elend hat meine kleine Nichte auch noch das Weinen angefangen. Beim Ausgeben der Geschenke kam es zu kleinen Verwechslungen mit den Geschenken für die nächste Familie. Aber ich konnte alles gekonnt, wenn auch etwas wackelig, korrigieren.


Nach dem Verlassen der Feier kam mein Bruder in die Garage und sagte, dass so etwas überhaupt nicht gehe und er tief enttäuscht sei. Seine Frau spricht seit Sonntag kein Wort mehr mit mir. Wir haben dann noch unsere Weinflaschen ausgetrunken und fassten den Entschluss, die anderen Feiern sicherheitshalber nicht mehr zu besuchen. Wir haben die Geschenke dann nur noch vor deren Türen gelegt und geklingelt. Eigentlich war es ganz witzig, wie die Kinder staunten, als der Nikolaus und der Ruprecht unter großem Gelächter schnell in der Dunkelheit verschwanden. Wir hatten dann noch in unserer Kneipe viel Spaß beim Erzählen der erlebten Story und pöbelten, immer noch kostümiert, auf dem Heimweg noch ein paar Leute an. Jetzt plagt mich aber das Gewissen, weil sich bestimmt einige Kinder auf den Nikolaus gefreut hatten.

Beichthaus.com Beichte #00037194 vom 09.12.2015 um 16:26:35 Uhr (23 Kommentare).

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Händewaschen ist überflüssig

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Unreinlichkeit Ekel Faulheit Erlangen

Ich wasche mir die Hände nach dem Toilettengang nicht, bzw. nur sehr selten. Wenn ich öffentliche Toiletten (Restaurant, Kino, Arbeit) benutze, lasse ich oft nur das Wasser laufen und knülle Papierhandtücher zusammen, damit es so klingt, als ob. Natürlich weiß ich, dass Händewaschen eine gesellschaftliche Regel ist, aber ich sehe die Notwendigkeit dessen nicht wirklich ein. Ich pinkle mir nicht auf die Finger und Urinreste werden mit Toilettenpapier entfernt. Wenn ich meine Periode oder Diarrhö habe, wasche ich mir die Hände und verwende Desinfektionsmittel.


Außerdem pinkele ich gerne in die Dusche und sehe darin auch kein Problem. Ich kann meinem Intimbereich dort gleich mit fließendem Wasser waschen und der Urin wird sofort in den Abfluss gespült. Das mache ich auch im Schwimmbad oder im Hotel. Ich finde, dass heutzutage deswegen viel zu häufig Theater gemacht wird. Meinen Freunden oder meiner Familie will ich das nicht erzählen, aber ich wollte mich einfach mal als "Ferkel" outen. Bin ich wirklich die Einzige, die das Händewaschen nach dem WC weglässt?

Beichthaus.com Beichte #00037193 vom 09.12.2015 um 11:35:23 Uhr in 91054 Erlangen (28 Kommentare).

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