Das zufällige Treffen mit meinem ehemals besten Freund

17

anhören

Peinlichkeit Dummheit Bahn & Co.

Ich (w/24) beichte, dass ich mich vor ein paar Tagen auf einer Zugfahrt von München nach Salzburg über eine Stunde in der Toilette eingesperrt habe. Manche Leute bekamen mit, wie lang ich dort drin war und tuschelten, ob ich schwarz gefahren bin und mich vor dem Kontrolleur verstecken wollte oder einen nervösen Magen habe. Es war unglaublich unangenehm. Ich habe mich vor Schreck dort verschanzt, weil mein ehemals bester Freund am Ostbahnhof in den Zug einstieg und ich mich derart erschrocken hatte.

Wir beide kannten uns seit der zweiten Klasse. Er war damals mein Nachbar und wir waren 10 Jahre lang allerbeste Freunde. Als wir noch klein waren, war er fast jeden Tag bei uns zu Hause und auch am Wochenende kam er oft auf Familienausflüge mit, da seine Eltern nie etwas unternahmen. Seine Mutter war depressiv und sein Vater nur am arbeiten. Es verging kein Tag, an dem wir keinen Kontakt hatten, wenn wir uns nicht sehen konnten, telefonierten wir oder schrieben. Wir haben uns alles erzählt und hatten nie Streit. Als wir älter waren, dichteten uns viele eine Beziehung an. Aber wir waren nie zusammen. Wir waren wie Geschwister, die sich sehr gut verstehen; eigentlich Seelenverwandte. So viele Leute wunderten sich stets über unser Verhältnis. Einmal hatte er eine Freundin die auf mich eifersüchtig war, aber sie waren nicht lange zusammen und wir hatten trotzdem Kontakt.

Im Jahr 2009 trennten sich dann seine Eltern und er zog mit seiner Mum in eine andere Stadt, eine Stunde entfernt. Wir besuchten uns trotzdem nahezu jedes Wochenende und telefonierten unter der Woche. Im Februar (2010) wurde jedoch plötzlich alles anders. Er verhielt sich immer seltsamer, ging oft nicht an sein Handy und rief auch nicht zurück. Als er mich besuchte, hatte er nicht viel zu erzählen. Irgendwann hatten wir zwei Wochen gar keinen Kontakt gehabt. Das war extrem ungewöhnlich und furchtbar für mich. Da ich ihn nicht erreichte, fuhr ich an einem Samstag im April damals einfach zu ihm und wollte ihn zur Rede stellen. Durch meinen unangekündigten Besuch erfuhr ich zufällig, was für Freunde er inzwischen gefunden hatte. Kurz gefasst; er ist in die Nazi-Szene geraten. In einem Zeitraum von etwa zwei Monaten (ich hätte nie gedacht, dass das möglich ist in so kurzer Zeit). Davor kannte er diese Leute noch gar nicht. Ich und unsere damals gemeinsamen Freunde haben alles versucht, damit er wieder "normal" wird. Ich sprach mit seinen Eltern und kontaktierte sogar seine Großeltern in Österreich. Es half nichts. Ab einem Punkt musste ich den Kontakt zu ihm komplett abbrechen, da ich mich sonst in Gefahr gebracht hätte. Ein Mädel aus seinem neuen Freundeskreis hatte mich angegriffen und mit ihrem Freund bedroht.

Das war vor sieben Jahren. Ich vermisse sein altes ich bis heute unglaublich. Selbst heutzutage will ich ihn noch öfter instinktiv anrufen, wenn ich etwas lustiges sehe oder gute Nachrichten bekomme. Bis ich mich wieder daran erinnere, dass wir nicht mehr sprechen. Es ging so weit, dass ich ihn (2013) in meiner Whatsapp-Liste gesucht habe und von meiner Ausbildung berichten wollte, bis mir einfiel, dass ich seine Nummer längst nicht mehr habe. Als er dann tatsächlich nach all den Jahren vor mir stand, bin ich einfach instinktiv geflüchtet, ohne etwas zu sagen. Er hatte mich angeschaut und schnell wieder weggeguckt. Er sah komplett normal aus, ich habe keine Ahnung, ob er überhaupt noch in der rechten Szene ist (aber Aussehen ist ja heute kein Kriterium mehr dafür, außerdem hätte er sich dann bestimmt wieder bei mir gemeldet, wäre er ausgestiegen). Irgendwann verließ ich das WC und er war weg... Ich werde das Getuschel und die Situation insgesamt nie vergessen. Ich fühlte mich den restlichen Tag wie eine komplette Idiotin.

Beichthaus.com Beichte #00040120 vom 29.07.2017 um 00:48:19 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Schlechte Erfahrungen beim Speeddating

17

anhören

Engherzigkeit Peinlichkeit Ekel Dating Hannover

Ich (w/24) habe neulich mal Speeddating ausprobiert. Ich kann es nun nicht mehr empfehlen. Schon beim Betreten des Raumes, wo sich bereits einige Singles versammelt haben, vernahm ich einen leicht stechenden Geruch nach Fäulnis. Ich dachte mir nicht viel dabei und nahm nach Anweisung der Leiterin am ersten Tisch Platz. Mir gegenüber saß ein freundlich wirkender Mann und ich war auf den nun folgenden Austausch gespannt. Doch schon beim ersten Wort aus seinem Mund kam mir ein ekelerregender Dunst entgegen. Es handelte sich eindeutig um die Geruchsnote, die ich schon zu Beginn vernahm, nur ca. 1.000 mal stärker. Es war wie eine Mischung aus vergammelten Exkrementen, wochenaltem Fisch und ranzigem Schweiß. Es roch so unerträglich und scheußlich, dass mir die Tränen in die Augen schossen und ich mit dem Reiz zu brechen kämpfen musste.

Zunächst bemerkte er meine Unruhe anscheinend nicht und redete weiter auf mich ein, während ich das Gefühl bekam, dass sich gerade explosionsartig der ganze Raum mit den verwesungsartigen Gasen füllte. Ich war so abgelenkt, dass ich nicht ein Wort meines Gegenübers verarbeiten konnte. Ich saß einfach nur da und nickte lächelnd, während ich nach der nächsten Brechgelegenheit Ausschau hielt. Als ich mir schon bildlich vorstellte, wie ich dem Typen jeden Moment ins Gesicht kotzen würde, stoppte er das Gespräch und fragte ob alles in Ordnung ist, weil ich so bleich und stumm sei. Daraufhin erwiderte ich schreiend: "Nein! Es ist nicht alles in Ordnung! Sie stinken aus dem Mund als wenn da einer voll reingekackt hätte!". Alle im Raum drehten sich zu uns um. Dann stand ich auf und ging. Im Nachhinein eine sehr peinliche Aktion, die auch den alten Mundstinker nicht gut dastehen ließ.

Beichthaus.com Beichte #00040114 vom 27.07.2017 um 22:34:21 Uhr in Hannover (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Die fünf Peinlichkeiten meines Lebens

16

anhören

Ekel Peinlichkeit Schamlosigkeit Nürnberg

Es gibt einige Dinge, die extrem peinlich sind, sodass ich sie niemals jemandem erzählen würde:
1. Wenn ich bade, schiffe ich in der Regel in die Badewanne und wasche mir dann sogar noch die Haare mit demselben Wasser.
2. Ich habe mindestens einmal im Monat eine verschissene Unterhose.
3. Als ich klein war, habe ich mir einmal den Dildo meiner Schwester geklaut und habe ihn mir in den Arsch geschoben. Danach legte ich ihn ungewaschen zurück.
4. Manchmal, wenn ich zu faul bin, schiffe ich einfach in eine Flasche, die gerade zufällig in der Nähe rummsteht, weil ich zu faul bin aufs Klo zu gehen.
5. Wenn ich bei Fremden zu Besuch bin, dann schiffe ich immer ins Waschbecken.

Beichthaus.com Beichte #00040104 vom 26.07.2017 um 19:26:20 Uhr in Nürnberg (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Peinlicher Sturz im Bus

4

anhören

Peinlichkeit Feigheit Bahn & Co. München

Als ich (w/21) in der fünften Klasse war, nahm ich jeden Freitag meine Sporttasche mit nach Hause. Eines Tages saß ich, wie immer, im Bus, meine Sporttasche hatte ich neben mir auf dem Boden abgestellt. Nach einiger Zeit stieg eine Frau ein, sie hatte High Heels an und volle Einkaufstaschen. Sie lief an mir vorbei, dummerweise hatte sich eine Schlaufe der Sporttasche um ihren Absatz gelegt, was weder ich noch die Frau bemerkt haben. Als sich plötzlich meine Sporttasche nach hinten bewegte, zog ich gedankenlos daran. Die Frau verlor dabei das Gleichgewicht und knallte auf den Boden, ihre Taschen flogen quer durch den Bus und die älteren Schüler aus meiner Schule lachten. Ich konnte es gar nicht fassen und traute mich nicht, mich bei der Frau zu entschuldigen, die gerade ein anderes Mädchen im Verdacht hatte und ihr einen bösen Blick zuwarf. Obwohl ich bei dem Gedanken daran grinsen muss, tut mir die Frau leid, die wegen mir einen peinlichen Sturz erleiden musste. Ich hoffe, es hat nicht wehgetan!

Beichthaus.com Beichte #00040100 vom 26.07.2017 um 13:57:30 Uhr in München (4 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Toilettengang mal Rückwärts

8

anhören

Ekel Unreinlichkeit WG München

Heute war mir langweilig, da dachte ich mir: "Gehste doch mal rückwärts aufs Klo, höhö." Also bin ich breit grinsend rückwärts an meinen Mitbewohnern vorbeigegangen und meinte zu ihnen, dass das jetzt echt mal hätte sein müssen. Auf dem Klo angekommen, habe ich mir erstmal die Hände gewaschen. Dann betätigte ich die Toilettenspülung, schmiss einige Lagen Klopapier in die Schüssel und kackte so richtig oben drauf! Anschließen bin ich wieder aus dem Badezimmer gerannt und habe laut verkündet, dass ich jetzt dringend mal müsste. Das Gelächter war groß! Naja gut, hinterher nicht mehr, aber ich habe es wenigstens am Abend wieder beseitigt.

Beichthaus.com Beichte #00040099 vom 25.07.2017 um 22:35:14 Uhr in München (8 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000