Meine Schwiegermutter ist ein Monster!

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Hass Zorn Aggression Familie

Ich beichte, dass ich meine Schwiegermutter abgrundtief hasse! Ich weiß, dass viele Frauen ein schlechtes Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter haben, aber meine ist wirklich an Boshaftigkeit nicht zu toppen. Sie konnte mich noch nie leiden, begrüßt mich zum Beispiel nie. Natürlich wird mir auch nicht zum Geburtstag gratuliert. Selbst zu unserer Hochzeit gab es keine Glückwünsche, geschweige denn Geschenke. Ständig werde ich von ihr kritisiert, sie kann alles besser - egal, um was es geht. Alles gipfelte darin, dass ich vor zwei Jahren schwanger wurde, natürlich von meinem Mann, was aber auch von ihr angezweifelt wurde. Schon in der Schwangerschaft musste ich mich ständig von ihr beschimpfen lassen, wie verweichlicht ich sei und dass ich meinen Mann mit so etwas in Ruhe lassen solle, Männer hätten damit nichts zu tun. Dass mein Mann gerne mit mir zu Arztterminen und zum Geburtsvorbereitungskurs ging, erntete nur hämische Ablehnung und wurde darauf geschoben, dass ich alleine zu schwach und unfähig wäre. Mein Mann und ich sind beide Akademiker, wir wollten uns die Elternzeit teilen, sie schimpfte aber immer wieder, ich solle gefälligst Hausfrau werden, so wie sie. Leider starb unser Sohn zwei Wochen nach der Geburt, weil es zu Komplikationen gekommen war.


Jeder, der selbst Kinder hat - oder zumindest ein klein wenig Empathievermögen - wird verstehen, dass dies mit das Schlimmste ist, was man als Paar durchmachen kann. Meine Schwiegermutter aber riss mir im Krankenhaus einfach meinen toten Sohn aus den Armen und tat so, als wäre sie die Hauptperson. Bei der Beerdigung beschwerte sie sich über meinen Geschmack die Blumen und den Sarg betreffend, und darüber, dass ein Pfarrer eine Rede hielt und betete, obwohl sie die Kirche kategorisch ablehnt. Ich war nach der ganzen Sache verständlicherweise einige Wochen krankgeschrieben, was meine Schwiegermutter zum Anlass nahm, mich ständig damit zu terrorisieren, dass das Leben weitergehe, ich solle gefälligst wieder arbeiten gehen. Sie hat übrigens noch nie in ihrem Leben gearbeitet. Regelmäßig darf ich mir nun anhören, dass ich ja sogar zu unfähig zum Kinderkriegen sei und wie toll sie immer alles hinbekommen hätte mit ihren Kindern. Das erzählt sie auch gerne in Dorf herum.


Ich hasse sie inzwischen einfach so sehr, dass ich ihr am Liebsten das Gesicht einschlagen möchte, oder Schlimmeres, obwohl sie schon 75 Jahre alt ist und ich nun wirklich kein gewaltbereiter Mensch bin. Was mich ebenfalls total aggressiv macht, ist, dass mein Mann ihr nicht die Meinung sagen kann und meint, wir sollten ihre Anfeindungen einfach ignorieren. Wir streiten oft deswegen. Auch mein Schwiegervater und meine Schwägerin, mit denen ich keine Probleme habe, wirken nicht auf sie ein, da man sie sowieso nicht ändern könne. Ich halte das wirklich bald nicht mehr aus. Ich wünsche mir so sehr, dass diese elende Hexe bald stirbt und ich sie los bin. Leider ist sie sehr fit für ihr Alter. Es tut mir leid, dass ich einem älteren Menschen am liebsten Gewalt zufügen möchte und sogar den Tod wünsche, um meine Ruhe zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00035703 vom 14.05.2015 um 09:34:57 Uhr (30 Kommentare).

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Darmwind am Pissoir

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Ekel Peinlichkeit Feigheit Arbeit Suhlendorf

Ich bin Buchhalter in einem Handelsunternehmen. Nachdem ich morgens gegen 10 Uhr bereits meinen dritten Becher Kaffee intus hatte, drückte meine Blase. So weit, so gut. Ich ging also kurz auf die Toilette. Dazu muss man wissen, dass unsere Toiletten zwei Pissoirs mit verschließbarer Tür und zwei richtige Einsitzer haben. Ich ging zum Pissoir. Während der Strahl in Becken plätscherte, merkte ich, wie sich ein Darmwind anschickte, meine Himmelspforte zu passieren. Ich schätze die Gelegenheit als günstig ein und drückte etwas, um die Sache zu beschleunigen. In dem Moment passierte es: "Splortsch". Ich merkte, wie sich zusammen mit dem Darmwind eine warme Masse den Weg in meine Unterhose bahnte. Scheiße. Im wahrsten Sinne des Wortes. Da ich zu diesem Zeitpunkt alleine auf der Toilette war, wechselte ich kurzerhand in eine Box mit einem Einsitzer, zog mir die Hose vorsichtig herunter und reinigte mich mit sehr viel Klopapier ausgiebig. Da ich nicht wusste, wohin mit der vollgedrückten Unterhose, warf ich auch diese zu den Bergen Klopapier mit in die Schüssel und spülte. Und verstopfte das Klo. Ich verkroch mich heimlich wieder zu meinem Schreibtisch und fand geschlagene 15 Minuten später in meinem Postfach die lang ersehnte Rundmail eines anderen Kollegen, der sich über die verstopfte Toilette beschwerte. Der Hammer kam dann jedoch, als der Rohrreiniger kommen musste und die Verstopfung aufwendig beseitigen musste: 780 Euro hat der Spaß meine Firma gekostet. Es tut mir leid, aber ich schäme ich deswegen immer noch sehr und möchte mich nicht outen.

Beichthaus.com Beichte #00035532 vom 22.04.2015 um 20:33:50 Uhr in Suhlendorf (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ein unbeschwertes Leben als Prostituierter

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Prostitution Lügen Falschheit

Ich (m/21) bin homosexuell. Vorab: Ich bin keine dieser Schicki-Micki-Tunten, die geschminkt und mit Tütü auf der Straße zur "Gay Pride"-Parade rumhüpfen und T-Shirts mit dem Aufdruck "I'm proud to be gay" tragen, ich bin ein ganz normaler junger Mann mit leicht femininen Zügen, aber ansonsten ist alles ganz normal an mir, davon abgesehen, dass ich nicht auf Frauen, sondern auf Männer stehe. Ich habe sowieso noch nie verstanden, wie man stolz auf seine Sexualität sein kann. Soll doch jeder knattern und pimpern, wen und wie er will, vorausgesetzt, beide Parteien haben ihren Spaß an der Sache. Mit 13-14 merkte ich, dass mich Jungs viel mehr interessierten als Mädchen und so kam es, dass ich mit 16 mein erstes Mal mit einem anderen Jungen hatte. Kurz darauf habe ich mich dann geoutet und nach dem ersten Schock innerhalb der Familie glätteten sich die Wogen und man akzeptierte meine Sexualität. Unter meinen Freunden gab es zwar einige, die sich schockiert von mir abgewendet haben und mir Wörter an den Kopf warfen, oder schlechte Dinge über mich verbreiteten, aber zu denen habe ich den Kontakt abgebrochen und damit war die Sache gegessen.


Nun zu meiner Beichte: Ich habe nach der Schule eine gute Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik gefunden und angefangen. Über die Jahre nach meinem Coming-out und ab meinem 18. Lebensjahr hat sich bei mir eine Art Vorliebe für sogenannte Gangbang-Partys breitgemacht, das heißt, ich treffe mich mit mehreren Männern - meist etwas älter, so um die 40-45 - und lasse mich an einem Abend mehrere Stunden lang nach allen Regeln der Kunst benutzen. Dabei bin ich größtenteils der passive Part. Irgendwann habe ich herausgefunden, dass es auf gewissen Seiten Leute gibt, die genau solche Jungs, auch "Sissys" genannt, für einen Abend und mehrere hundert Euro quasi mieten. Am Anfang war mir zwar etwas mulmig bei dem Gedanken, mich für Geld mit diesen Männern zu treffen, doch ich nahm Kontakt zu einem der Männer auf und nach einigen Stunden des Hin und Her fasste ich einen Entschluss und sagte zu, mich für 500 Euro mit fünf Männern zu treffen und mich von ihnen benutzen zu lassen. Zuerst war es komisch, doch das änderte nichts daran, dass der Sex mit den Kerlen unbeschreiblich gut war. Und durch den Gedanken, mich zu prostituieren, wurde ich richtig wuschig. So kam es dazu, dass ich am nächsten Morgen um 500 Euro reicher war und mich nicht einmal dafür schämte. Im Gegenteil, ich habe es regelrecht genossen, was an diesem Abend mit mir gemacht wurde. Das Ganze wiederholte ich noch ein paar Mal und teilweise sprangen noch ein paar Scheine mehr dafür für mich heraus, doch es war neben meinem eher bescheidenen Gehalt als Azubi ein schöner Nebenverdienst.


Dann kam es dazu, dass ich nach meiner Ausbildung nicht von meiner Firma übernommen wurde, da der Betrieb rote Zahlen schrieb und man es sich nicht leisten konnte, weitere Gesellen einzustellen. Das war vor zwei Jahren. Seitdem habe ich nicht mehr in einer Firma gearbeitet, sondern verdiene mir mein Geld durch Abende, an denen ich mich mit Männern treffe und dort ordentlich die Sau rauslasse. Da ich ursprünglich vom Land komme und es immer eine Tortur war, mit dem Bus oder der Bahn in die große Stadt zu fahren, um mich mit anderen zu treffen, habe ich mittlerweile eine eigene Wohnung. Und ich nage mit meinem neuen "Beruf" nicht am Hungertuch. Wenn ich an einem Abend teilweise 600-700 Euro kriege und das auch mehrmals im Monat mache, habe ich mehr Geld zusammen, als ich in einer Firma verdienen würde. Bei den Preisen ist teilweise sogar noch Luft nach oben zum Verhandeln.


Das Problem an der Sache ist: Mein Freundeskreis und meine Familie gehen davon aus, dass ich wieder eine Arbeit in einem Logistikzentrum gefunden habe. Ich weiß bis heute nicht, warum ich mir ein Gestrüpp aus Lügen aufgebaut habe, um meine wahre Tätigkeit zu verheimlichen, aber ich würde es einfach nur komisch finden, wenn die Welt erfährt, dass ich mich beruflich mehrmals im Monat von einer Horde Männer benutzen lasse. Und bevor jetzt wieder die Moralapostel- und Gutmenschen-Welle über mich hereinbricht: Ich bin homosexuell, habe Sex mit Männern und lasse mich für Sex mit Männern bezahlen. Ob das jetzt moralisch verwertbar ist, kann jeder für sich selbst entscheiden. Ich hingegen sage mir immer, dass ich quasi mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Nur wegen des Gestrüpps aus Lügen habe ich manchmal ein schlechtes Gewissen. Ich erbitte die Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035440 vom 12.04.2015 um 11:40:16 Uhr (30 Kommentare).

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Schinken vom Fisch

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Dummheit Peinlichkeit Ex Ernährung

Vor ungefähr zwei Jahren habe ich mit meiner damaligen Freundin bei mir in der Wohnung gefrühstückt. Unter anderem gab es Lachsschinken. Mit diesem belegte sie ihr Brötchen, biss hinein und beschwerte sich anschließend, dass der Schinken nicht nach Fisch schmeckt. Ich habe die Beziehung beendet.

Beichthaus.com Beichte #00035348 vom 29.03.2015 um 17:30:56 Uhr (11 Kommentare).

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Die Vorteile als dummer Mensch

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Faulheit Neid Gesellschaft

Manchmal beneide ich fette, dumme Menschen, die jede Selbstachtung verloren haben. Auch wenn es denjenigen sicher keinen Spaß macht, haben sie doch irgendwie ein bequemes einfaches Leben. Man kann sich den ganzen Tag mit ungesundem Zeug vollfressen, fünf Tage nicht duschen, wenn man gerade nicht aus dem Haus muss, und kann ständig vor der Glotze oder dem PC hängen. Es wird ja doch nichts anderes von einem erwartet, also kann man auch noch fetter werden und in der eigenen Bude vor sich hin gammeln. Und irgendwie bin ich immer noch überzeugt, dass das Leben insgesamt unbeschwerter ist, wenn man strunzdumm ist.


Ich weiß, dass ich komplett und rundum damit zufrieden sein sollte gesund, intelligent, gebildet und einigermaßen sportlich und fit zu sein - zumindest bilde ich mir ein, all das zu sein. Ich bin auch froh, dass es so ist. Aber ab und zu fände ich es geil, mir keine Gedanken über mein Leben und meine Zukunft zu machen und bis an mein Lebensende immer abends im Bett vor der Glotze drei Fertigpizzen und einen Eimer Eis zu fressen und einfach liegen zu bleiben, bis ich einpenne. Ich bitte also um Absolution, da ich manchmal solche Leute beneide, die eigentlich gar nicht beneidenswert sind, statt mit dem zufrieden zu sein, was ich habe.

Beichthaus.com Beichte #00035295 vom 21.03.2015 um 23:28:55 Uhr (15 Kommentare).

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