Wo ist die Klimaerwärmung?

45

anhören

Hass Zorn Politik

Ich beichte, dass ich dem hiesigen Parteibüro der Grünen einen dicken, fetten, dampfenden Haufen vor die Tür setzen werde! Der Grund ist, dass sie einen jahrelang damit nerven, dass Deutschland verdorrt, man Wasser sparen soll und sich zu diesem Zweck am besten eine neue, sparsame Waschmaschine anschafft. Auch Baden wollten sie einem vermiesen, weil Duschen ja weniger Wasser verbraucht. - Und was habe ich davon?! Es regnet seit Monaten ohne Unterlass, es ist Ende Mai kälter als an Weihnachten und die Sonne scheint noch seltener als ohnehin schon. Klimaerwärmung?! - Am Arsch! Mir ist kalt, ich will Sonne und die dämlichen Grünen sind schuld! So sieht es aus!

Beichthaus.com Beichte #00031300 vom 29.05.2013 um 17:27:20 Uhr (45 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Von Vorurteilen gesteuert

33

anhören

Vorurteile Hass Falschheit Gesellschaft

Von Vorurteilen gesteuert
Ich (m/18) hasse diese von Vorurteilen umgebene Welt, denn Leute wie ich bekommen sie fast jeden Tag zu unrecht zu spüren. Ja, ich habe schwarze Haare und etwas dunklere Haut. Ich habe schon öfters gehört, dass ich wie ein Afghane aussehe, was übrigens nicht stimmt, und ich habe auch generell mit der muslimischen Region nichts am Hut. Seit ich ein paar Monate alt bin, lebe ich hier in Deutschland, momentan mache ich mein Abi mit anständigen Noten, vor allem in Deutsch. Das heißt, außer meinem Aussehen unterscheidet mich fast nichts von einem normalen, gebildeten Deutschen. Trotzdem gibt es einige Lehrer, die ein ausländisches Aussehen automatisch als Grund nutzen, die Leistung mit einer schlechteren Note zu bewerten. Das ist nicht nur meine Meinung, die ganze Klasse stimmt mir zu. Es ist einfach schade, deshalb bei der Studienwahl so benachteiligt zu sein. Wegen meines Notendurchschnittes wird es wohl nicht möglich sein, auf Anhieb in ein gutes Fach reinzukommen. Dabei gibt es ja anscheinend Fachkräftemangel und jede gut ausgebildete Kraft wird gebraucht.

Selbst wenn ich meinem Nebenjob nachkomme und Zeitung austrage, geht das natürlich nicht ohne böse Blicke von der älteren deutschen Bevölkerung. Natürlich möchte ich nicht jeden da mit einbeziehen, es gibt auch einige sehr nette ältere Leute, von denen ich sogar an Weihnachten mal etwas Geld oder einen kleinen Schokoweihnachtsmann bekomme. Aber leider ist es nicht die Mehrheit. Ich weiß nicht, für wie dumm mich einige Anwohner halten und denken, dass sie Spion spielen können, ohne, dass ich etwas merke. Ich habe auch schon erlebt, dass Leute aus ihren Häusern herausgekommen sind, nur weil ich an ihren teuren Autos vorbei gegangen bin, und mich dann verscheucht haben. Dabei kleide ich mich ganz gewöhnlich und meine Haare sind auch nicht so kurz, dass es asozial aussieht.

In der letzten Zeit habe ich mir ein Hobby zugelegt und komme äußerlich dem Klischee des kriminellen Südländers nach. Ich ziehe dazu eine Jogginghose an, kombiniert mit einer Lederjacke, wandere durch die Straßen und gucke Leute böse an, bin aber sofort hilfsbereit, wenn jemand ein Problem hat. Dabei stehe ich im Bus auf, wenn ältere Menschen sich hinsetzen möchten, helfe ihnen, wenn sie mit ihren Gehstöcken nicht in den Bus kommen, oder Probleme mit dem Tragen schwerer Einkaufstüten haben. Das hört sich vielleicht komisch an, aber ich möchte nur dazu beitragen, dass die Leute sich nicht von ihren Vorurteilen steuern lassen und sich somit keine wertvollen Chancen entgehen lassen. Unglaublich, dass es dennoch Leute gibt, die lieber aus Stolz im Bus stehen, obwohl es so aussieht, als brechen sie gleich zusammen, statt von einem Ausländer einen Gefallen anzunehmen. Ich weiß, es ist menschlich Vorurteile zu haben, ich habe auch welche, aber ich gebe trotzdem jedem eine Chance, bis das Gegenteil bewiesen wird. So habe ich viel mit Leuten zu tun, von denen ich beim ersten Eindruck nie gedacht hätte, dass man mit ihnen so viel Spaß haben kann.
Ich beichte also meinen Hass auf Leute, die nur den Vorurteilen zufolge handeln und auch, dass ich Personen absichtlich mit meinem Kleidungsstil, umgangssprachlich formuliert, verarsche, und hoffe den Leuten so einen Anreiz zu geben, ihre Vorurteile zu verdrängen.

Beichthaus.com Beichte #00031280 vom 27.05.2013 um 10:32:10 Uhr (33 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Stromschlag beim Melken

17

anhören

Boshaftigkeit München

Ich bin auf einem Bauernhof in der Schweiz aufgewachsen. Wir hatten jedes Jahr Sommergäste, auch im betreffenden Sommer, es muss so um das Jahr 1996 gewesen sein. Darunter war auch eine Familie aus Deutschland, ich glaube aus Dortmund. Die hatten eine gut aussehende Tochter, die aber nichts von mir wissen wollte. Ich war damals 14 oder 15 Jahre alt und sie schon 17. Das hat mich total frustriert und so habe ich an unserer elektrischen Melkmaschine herummanipuliert. Das Mädchen wollte nämlich schon immer mal selbst Kühe melken lernen und ich habe ihr erzählt, dass es am besten geht, wenn sie erst mal den Rhythmus der Melkmaschine spürt. Ich habe also an unseren acht Kühen die Melkmaschine an die Euter angeschlossen und das Mädel vor die erste Kuh gesetzt. Sie hat dann die Kuh unten angefasst und ich habe etwa zeitgleich die Melkmaschine angemacht. Da gab es einen Schlag und es hat alle Kühe fast gleichzeitig mit einem Stromschlag von den Hufen geholt. Das Mädel hat auch eine gewischt bekommen und wurde vom Melkschemel gepfeffert. Mann, habe ich mich erschreckt. Das war vielleicht ein Aufruhr. Vom Haupthaus liefen mein Vater und meine Mutter herüber. Der Vater des Mädchens war extrem ungehalten darüber, was seiner Jacqueline passiert ist. Ich habe behauptet, dass ich nicht wisse, was passiert ist. Ich habe meinen Eltern später alles gebeichtet und mein Vater hat, als sich die Aufregung gelegt hatte, sogar noch Witze darüber gemacht. Ich fand es aber doch nicht so lustig. Deshalb heute eine Entschuldigung an das Mädel von damals. Bei den Kühen habe ich mich bereits am damaligen Abend entschuldigt.

Beichthaus.com Beichte #00031206 vom 14.05.2013 um 22:15:41 Uhr in 80333 München (Alpweg 17) (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Emanzipation der Frau in Deutschland

64

anhören

Hass Hochmut Familie

Emanzipation der Frau in Deutschland
Ich (w/21) hasse Feministinnen. Sie reden Frauen ein, dass sie Karriere machen müssen, weil sie sonst ein Hausfrauchen sind. Aber wisst ihr was: Meine Familie ist jetzt endgültig im Arsch und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als irgendwann mit meinem Freund eine richtig schöne, heile Familie zu haben. In zehn Jahren oder so. Und dabei ist es mir ehrlich egal, ob ich Karriere gemacht habe oder nicht. Ich werde die Karriere dann wahrscheinlich, falls ich bis dahin überhaupt welche gemacht habe, in den Sand setzen, um die Kinder vernünftig zu erziehen. Ich sehe es doch bei meinen Schwestern. Zwei haben Karriere gemacht. Eine davon ist unglücklich und hat keine Kinder, obwohl sie über 35 ist, die andere hat zwei Kinder und ihre dreijährige Tochter wollte gerade ihren zwei Monate alten Bruder erschlagen, damit Mama und Papa mehr Zeit für sie haben. Die ist jetzt schon am Arsch. Und ich hätte gerne geistig gesunde Kinder! Die Einzige, die keine Karriere hat, zurzeit also zu Hause bei den Kindern bleibt, ist glücklich. Ihre Kinder sind gut erzogen und glücklich, sie ist glücklich, ihr Mann ebenso. Alle sind zufrieden. Und genau das will ich auch.

Ich studiere, aber ich will keine Karriere, sondern eine glückliche Familie. Und natürlich will ich jetzt z.B. arbeiten, aber nicht, weil ich alles genauso wie ein Mann machen will, sondern weil ich das Geld dafür haben will. Es geht mir nämlich sonst wo vorbei, was sich irgendwelche frustrierten Mannsweiber auf die Fahnen schreiben! Und nein, ich bin auch nicht der Meinung, dass ich alles genauso gut wie ein Mann kann. Ich will einfach nur ein heiles Zuhause mit meinem Freund bzw. dann wohl Ehemann, Kindern und was nicht sonst noch. Und wenn ich dafür kochen muss, dann mache ich das. Dann werde ich irgendwann eben Hausfrau mit einem Teilzeit-Job, dann bin ich eben unemanzipiert, dafür bin ich dann aber glücklich. Die Feministinnen wollen Frauen doch nicht befreien, sondern unter ihre eigene Diktatur stellen und damit reicht es mir bald. Ich bin eine Frau, ich will Kinder, ich will Sicherheit, ich will einen Mann, der mich liebt und mir treu ist, dem ich eine gute Frau bin, ihm treu bin sowieso, der noch dazu gut zu mir ist und sich nicht wie ein Arschloch aufführt, mich zu schätzen weiß, nicht beleidigt und grundlos anschreit und ich will ein geregeltes Leben.

Und wo ich schon beim Beichten bin: Ich wünschte, und nein, nicht nur so als Phrase, dass mein Vater tot umfallen würde. Er ist das erbärmlichste kleine Arschloch, dass ich je gesehen habe, ein Witz von einem Mann, ein Penner und alle Probleme würden sich lösen, wenn er endlich tot wäre. Auf seinem Grab werde ich wahrscheinlich eine Party steigen lassen. Ich hasse ihn dermaßen, dass es mich von innen auffrisst und wenn ich wüsste, dass ich mein Leben nicht damit vermasseln würde, dann würde ich ihn eiskalt umlegen. Ihm Rattengift oder sonst etwas ins Essen mischen und gut ist.

Beichthaus.com Beichte #00031176 vom 11.05.2013 um 01:25:59 Uhr (64 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Rache an der Petze

26

anhören

Ekel Rache Trunksucht Schule Schottland

Ich (m/19) war 2010 mit meiner damaligen Klasse zur Abschlussfahrt in Edinburgh/Schottland. Da wir nicht volljährig waren, geschweige denn 21, hatte sich der harte Kern entschlossen, Alkohol in Deutschland zu kaufen und diesen den langen weg bis nach Edinburgh über Amsterdam und Newcastle zu schmuggeln. Das hat auch alles wunderbar geklappt und so haben wir uns am ersten Abend richtig schön ein hinter die Binde gegossen. Am nächsten Tag sind wir auch alle brav zu unserem Ausflug angetreten. Wir hatten zwar einen dicken Kopf, aber so ist das halt. Als wir aber zurück kamen, wurden ich und einer meiner Zimmergenossen gebeten, in das Zimmer der Lehrerin zu kommen. Als ich den Tisch sah, blieb mir fast das Herz stehen: unser gesamter Alkohol Vorrat für die gesamte Woche im Wert von locker 120 Euro stand dort. Da es anscheinend nicht genug war, mussten wir noch unsere eigenen Flaschen ins Waschbecken schütten. Als wir dieses Erlebnis einigermaßen verdaut hatten, stellte sich noch die Frage: Wer hatte uns verraten? Die Suche dauerte nicht lange und der Schuldige war gefunden, nur wusste er nichts von seinem Glück.


Wir wollten ihm eine Lektion verpassen und wie ihr euch jetzt denken könnt, komme ich nun zu meiner Beichte. Wir nahmen sein Kissen und zogen es uns alle schön durch die Kerbe, Nougatspalte, Schokoritze oder wie ihr es auch nennen wollt. Das war mir nicht genug Vergeltung, deshalb nahm ich seine Zahnbürste und reinigte damit die Toilette und entfernte auch die Kackereste des letzten Besuchers. Als er sich abends die Zähne putzte und wir uns das natürlich mit ansahen, kam mir alles hoch. Er weiß bis heute nicht, was wir mit seiner Zahnbürste getan haben und wenn ich daran denke, wird mir immer noch schlecht. Ich kann immer noch nicht gutheißen, dass er uns verraten hat, aber ich habe ziemlich übertrieben und es tut mir leid, in einem Anfall aus Hass und Zorn den Bogen überspannt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00031068 vom 23.04.2013 um 13:40:33 Uhr in Schottland (Edinburgh) (26 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000