Patienten können sich selbst helfen

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Boshaftigkeit Betrug Tod Köln

Ich arbeite als Arzt in einer Großstadt. Ich muss gestehen, dass wir 98 % aller Patienten gar nicht helfen, obwohl wir es besser wissen und das helfen nicht schwer oder finanziell aufwendig wäre. Die meisten Menschen könnten sich alleine durch Änderung des Lebensstils (gesunde Nahrung, Bewegung usw.) die meisten Wehwehchen selbst auskurieren, aber nein jeder rennt zu uns und nervt uns unendlich mit seinem Scheiß. Es ist nicht so, dass wir wirklich bösartig wären, sondern für viele meiner Kollegen und auch für mich lohnt es sich finanziell einfach nicht.

Man kann, auch ohne sich die Hände schmutzig zu machen, mit den Kassen abrechnen. Dazu berechnen wir extrem viele Leistungen, die den Patienten schaden oder kränker machen, als er je sein müsste. Unter meinen Kollegen sterben viele Patienten weg wie die Fliegen oder sind gesundheitlich am Ende, obwohl denen locker geholfen werden könnte. Wir wissen das alles. Manch meiner Kollegen reißt darüber öfters Witze, während leidende Patienten nur einen Raum weiter vor Schmerzen schreien. In Wahrheit geht es nur ums Geld, auch wenn das keine Entschuldigung ist.

Beichthaus.com Beichte #00039442 vom 07.03.2017 um 17:55:52 Uhr in Köln (26 Kommentare).

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Kleine Nervensägen im Schwimmbad

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Peinlichkeit Rache Kinder Bonn

Das Ganze ist schon ein bisschen her, es war letzten Sommer im Freibad. Ich war mit enem Kumpel dort und wir wollten einfach nur ein bisschen im Wasser abhängen. Leider war dort auch ein schätzungsweise 7- oder 8-jähriger Junge, der uns permanent auf die Nerven ging. Er sprang absichtlich immer ganz nah neben uns in Wasser, sodass wir alles abbekamen. Als wir ein Stück weiter wegschwammen, sprang er wieder ganz dicht neben uns ins Wasser. Nach dem fünften Mal hat es uns gereicht.

Ich hatte keine Lust den Bademeister zu suchen, oder seine Eltern. Also habe mich kurz mit meinem Kumpel besprochen und als der Kleine wieder neben uns im Wasser landete, hat er ihn festgehalten und ich habe ihm die Badehose ausgezogen und sie über den Zaun nach draußen geworfen. Wie er dann aus dem Wasser gekommen ist? Keine Ahnung, aber sicher mit beiden Händen vor dem Schritt. Klar, das ist keine schöne Methode, aber sicher die Beste, wenn man nackt aus dem Wasser muss, merkt man sich das viel länger und besser, als wenn man nur einen Anschiss von den Eltern bekommt.

Beichthaus.com Beichte #00039441 vom 07.03.2017 um 13:04:40 Uhr in Bonn (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Ein Leben in Süddeutschland und eine Beziehung in Norddeutschland

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Fremdgehen Ehebruch Selbstsucht

Ich lebe unter zwei Identitäten, in zwei Beziehungen. Beruflich bin ich den halben Monat in Norddeutschland. Meine Kinder und mein Mann leben in Süddeutschland. Wenn ich bei meiner Familie bin, lebe ich ein glückliches Familienleben und liebe auch meinen Mann. Wenn ich in Norddeutschland bin, habe ich seit zwei Jahren eine Beziehung zu einem anderen Mann. Wir feiern, gehen Essen, haben einen gemeinsamen Freundeskreis. Er kennt nicht mal meinen richtigen Namen, denn er sollte mich nicht googlen. Dann würde er rausfinden, dass ich in einem Elternbeirat sitze. Und er hat keine Ahnung, dass ich Kinder habe.

Beichthaus.com Beichte #00039434 vom 06.03.2017 um 00:06:03 Uhr (19 Kommentare).

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Der Kommilitone, der mir meinen Flirt versaute

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Zwietracht Bahn & Co. Studentenleben Zürich

Ich (m/26) bin gestern spätabends von der Arbeit nach Hause gekommen und befand mich deswegen am Hauptbahnhof. Vor mir auf der Rolltreppe stand eine junge, sehr hübsche Halbschwarze, die ihren breiten Knackpo in einer engen Bluejeans zur Schau stellte. Sie schaute nach hinten, sah mich und bemerkte wohl meinen lüsternen Blick. Als wir unten bei den Gleisen angekommen waren, schaute sie mich nochmals deutlich an, ich überholte sie aber und wartete an ein Geländer gelehnt, leicht abseits stehend, auf meinen Zug. Sie lief mir aufreizend gehend nach, stellte sich neben mich an das Geländer und summte eine feine Melodie. Sie wollte offensichtlich von mir angesprochen werden, was ich dann auch tat. Es stellte sich jedoch heraus, dass sie kaum Deutsch oder Englisch sprach, weshalb wir nonverbal, mit gegenseitigen tiefen Blicken kommunizierten. Sie kam nah auf mich zu, und da ich in diesem Augenblick sehr erregt war, streichelte ich mit beiden Händen mehrere Sekunden lang ihren Po. Sie ließ es geschehen und lächelte, verhielt sich aber sonst ruhig.

Plötzlich hörte ich einen wütenden Schrei - ein etwas dicklicher Brillenträger hatte die Szenerie wohl von der anderen Gleisseite beobachtet und rannte über die Gleise auf unsere Seite. Dort realisierte ich, dass ich ihn vom Sehen her kannte, da er mit mir Jura studiert. Er dachte wohl, ich hätte die Dame sexuell belästigt, da er gesehen hat, dass wir uns vorher nicht kannten. Er beschimpfte mich vor allen Leuten. Ich sah ein, dass es sinnlos war, mit ihm zu diskutieren und beleidigte ihn übel, gab ihm zu Verstehen, dass er sich nicht in fremde Angelegenheiten einmischen solle und drückte mein Bedauern darüber aus, dass kein Zug einfuhr, als er sich auf den Gleisen befand. Weiter erinnerte ich mich an eine von ihm vertretene Meinung, die er gestern Morgen in der Vorlesung äußerte und kritisierte diese in einem längeren Monolog unter Zuhilfnahme der jüngsten Rechtsprechung.

Der Kommilitone hörte kaum zu und drohte mir damit, die Polizei zu rufen. Als ich sah wie mein Zug gerade einfuhr, nahm ich seine Plastiktasche, die er neben sich gestellt hatte und warf sie auf die Gleise. Er hatte wohl zuvor seinen Wocheneinkauf erledigt, da nun haufenweise Fertiggerichte und Energydrinks auf dem Bahnsteig und den Gleisen herumlagen. Ohne zurückzuschauen ging ich in meinen Zug und sah, dass die junge Dame ebenfalls in diesen Zug stieg; sie mied aber mein Abteil und ging in einen anderen Waggon, da sie wohl von mir eingeschüchtert war. Im Nachhinein frage ich mich, ob ich nicht überreagiert habe und hoffe, dass ich den Kommilitonen nicht mehr in der Universität sehen muss.

Beichthaus.com Beichte #00039381 vom 22.02.2017 um 01:23:38 Uhr in Zürich (Bahnhofplatz) (19 Kommentare).

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“Beichte

Bin ich wirklich übereifrig?

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Verrat Zorn Ungerechtigkeit Arbeit Leer

Ich habe wohl etwas Mist gebaut. Ich bin Krankenpfleger und arbeite in der Kinderintensivpflege. Ich betreue schwerbehinderte Kinder in der heimischen Umgebung. Ich mag meinen Job und ich denke mal, dass ich ihn gut mache. Ich sehe mich nicht als eine besonders gute Pflegekraft. Aber ich möchte gut sein und gebe mir Mühe. Nun ist es so, dass ich mich um viel kümmere, was eigentlich alle aus dem Team machen müssten. Pflegeplanung, Pflegeüberleitung schreiben, wiegen, messen, Medikamentenbestellungen, Materialbestellungen, Rezepte organisieren, etc. Hat mich nie gestört. Ich habe zwar mal gesagt, es wäre schön, wenn die anderen sich auch mal kümmern würden, aber im Endeffekt ist es so geblieben.

Bei den letzten beiden Pflegevisiten ist aufgefallen, dass fast alle Einträge in der Akte von mir sind. Das wurde in einem Teamgespräch von der Leitung bemängelt. Ich wurde gefragt, warum ich alles mache und habe nur mit den Schultern gezuckt und gesagt, dass ich die Arbeit erledige, wenn sie da ist. Mehr nicht. Anfang Dezember musste ich zu einem Personalgespräch ins Büro. Mein Chef sagt zu mir, das sich "mehrere" über mich beschwert haben. Ich würde alle Arbeit an mich reißen und eine Teamarbeit gar nicht zulassen. Das würde so nicht gehen. Ich war geschockt. Zum einen, weil jeder die Arbeit machen kann, wenn er im Dienst ist und weil man nicht mit mir gesprochen, sondern mich bei der Leitung angeschwärzt hat. Wahrscheinlich, um selbst nicht als Faulenzer dazustehen. Ich bin bis heute sauer. Ich fühle mich verraten. Ich habe inzwischen ein ziemliches Misstrauen gegenüber jedem im Team entwickelt.

Nun zu meinem Mist: Im Urlaub hatte mich der Vater meines Patienten gefragt, ob ich im Rahmen der Verhinderungspflege drei Stunden auf seinen Sohn aufpassen könnte. Ich sagte zu. Er fragte, ob ich es meiner Firma mitteile. Ich sagte, dass meine Firma es zwar erlaubt, dass wir das machen, es aber nicht gerne sieht. Und da ich aktuell eh als "übereifrig" gelte, sagte ich, dass wir wegen drei Stunden nicht unbedingt ein Fass aufmachen brauchen. Eine Kollegin hat es nun mitbekommen und schrieb mir per SMS, dass sie es unmöglich findet, dass ich nun auch noch privat dort arbeite. Mein Verhalten sei extrem unprofessionell. Ich erklärte ihr, dass es nicht privat ist, sonder über die Verhinderungspflege läuft. Aber ich machte mir jetzt Sorgen, dass sich wieder jemand bei der Firma beschwert. Besonders, da diese Kollegin mir schon einmal androhte, sich an die Firma zu wenden, wenn ich ihrem Rat nicht nachkomme. Ich informierte den Vater, dass er es gegenüber der Firma ruhig zugeben kann, wenn Fragen kommen. Dieser wiederum rief die Kollegin an und erklärte es ihr auch. Sie ist jetzt stinksauer auf mich, dass ich sie "angeschwärzt" habe. Es tut mir leid, dass ich sie jetzt verpetzt habe und dass sie vor dem Vater habe dumm dastehen lassen. Heute muss ich zur Firma, zu einer Fortbildung und werde dem Chef mitteilen, dass ich Mist gebaut habe.

Beichthaus.com Beichte #00039376 vom 21.02.2017 um 08:34:09 Uhr in 26789 Leer (11 Kommentare).

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