Drogen nehmen im Wohnheim

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Drogen Engherzigkeit Verzweiflung Arbeit Polle

Ich (26/m) kiffe seit meinem Sozialpädagogik-Studium sehr gerne und habe auch nicht vor das aufzugeben, das ist ja auch kein Verbrechen, ja doch eigentlich schon, aber für mich ist das keine Sünde. Jetzt aber zu meiner eigentlichen Sünde: Ich arbeite nun als Sozialpädagoge […]
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Beichthaus.com Beichte #00023072 vom 29.09.2007 um 05:17:31 Uhr in Polle (16 Kommentare).

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Die Austauschschülerin aus Ecuador

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Dummheit Vorurteile Familie Kinder

Die Austauschschülerin aus Ecuador
1994 hatte ich für etwa 6 Monate eine Affäre mit einer Austauschschülerin aus Ecuador, die damals für 1 Jahr in Deutschland in der Stufe meiner älteren Schwester war. Die Zeit mit ihr war intensiv, aufregend und spannend. Auch wenn wohl keine wirkliche Liebe zwischen uns herrschte, so haben wir uns doch sehr gemocht und Spaß miteinander gehabt. Im Zuge der Lust und wohl auch unserer Naivität - ich hatte zwar vorher schon einige Sexualpartnerinnen, trotzdem mit knapp 14 Jahren noch keinen genauen Durchblick von Verhütung, Verantwortung und Konsequenzen, sie war mit damals 18 Jahren noch Jungfrau und zudem sehr katholisch erzogen worden und somit auch nicht 100% im Bilde - haben wir nie verhütet und es kam, wie es kommen musste. Sie wurde schwanger und mein weiteres Leben in seinen Gründzügen erschüttert. Da Ihre Eltern auf keinen Fall davon erfahren durften (nicht mal, dass sie einen Freund hatte), gleichzeitig aber eine Abtreibung für sie nicht in Frage kam, hat sie letztendlich das Kind in Deutschland ausgetragen, es 'uns' (meinen Eltern und mir) überlassen und ist in die Heimat zurück. Versteht sie nicht falsch, sie war keine schlechte Person oder gefühlslos. Es hat sie schier wahnsinnig gemacht, Ihre neugeborene Tochter für immer alleine in Deutschland zurücklassen zu müssen. Aber ihr Umfeld lies ihr keine andere Wahl.

Naja, es steht außer Frage, dass ich ohne die Hilfe meiner Eltern und meiner beiden Schwestern es nie hinbekommen hätte, meine Tochter einigermaßen kindgerecht grosszuziehen. Nichtsdestotrotz war meine Jugend, meine Unbeschwertheit, meine Unbekümmertheit schlagartig wie weggeblasen. Es ist als Pubertierender kaum abzuschätzen, was es heißt, Verantwortung für ein eigenes Kind zu übernehmen, insbesondere wenn man als Mann (Junge) in den ersten Monaten nicht mal die Grundbedürfnisse seines eigenen Kindes befriedigen kann. Mal davon abgesehen, dass mein Tagesablauf nun nicht mehr dem eines normalen Teenagers mit Basketball spielen, Mädels kennenlernen, Mist bauen etc. entsprach, sondern mit wickeln, füttern, spazieren gehen und trösten ausgefüllt war - und welcher Freund hat in dem Alter schon Lust auf Kinderwagen schieben? Es haben sich zwar nicht alle abgewendet, aber zwangsläufig wurde mein Freundeskreis immer kleiner. Ich musste - ich weiß, es ist meine eigene Schuld - auf so vieles Verzichten, im Prinzip habe ich damals mit 14 Jahren meine Kindheit für immer verloren. Wie ich es im Einzelnen geschafft habe, meine Schule inklusive Abitur und mein Studium neben der Erziehung, dem Alltag und meinen Problemen zu bewältigen, weiß ich nicht mehr. Was ich allerdings weiß, dass viele Aspekte - gerade persönliche Entwicklungen, Freundschaften, Beziehungen zu anderen Mädels, Sport - kaum noch stattfanden und ich heute noch Defizite habe - einfach weil ich nie die Zeit oder Chance hatte, diese Dinge auszuprobieren. Das es auch im Alltag oftmals nicht leicht ist/war, zum Beispiel als 20 Jähriger seine 6 jährige Tochter einzuschulen und den ungläubigen, teils auch verachtenden Blicken der anderen Eltern und Lehrern standzuhalten, sollte nachvollziehbar sein. Das man von den schrecklichen Bürozimmertanten in den Behörden und Ämtern wie ein Verrückter und Bekloppter behandelt wird, der seiner Tochter eh nichts bieten kann und Ihr geradewegs den Weg in ein ähnliches Schicksal ebnet, habe ich im Laufe der Jahre zu akzeptieren gelernt. Das ich generell unter Verdacht stehe ein Rabenvater zu sein und auch so kritischer als normale Eltern angesehen und beurteil werde, kann ich auch mit umgehen. Das aber nahezu die komplette Gesellschaft einen jungen, allein erziehenden Mann mit einem Mischlingskind ausgrenzt, vorverurteilt und abstempelt, ist leider immer noch schwer zu verstehen. Und das teilweise sogar meine Tochter für etwaige Versäumnisse oder Fehler Ihrer Eltern herhalten muss, macht mich rasend! Und doch, trotz all der Einschränkungen, Probleme und Hindernisse, bin ich der glücklichste Mensch und vor allem Vater der Welt, wenn meine mittlerweile 13 jährige Tochter zu mir kommt und sagt, dass sie mich liebt und stolz auf mich ist. Das berührt mich jedes Mal so, dass ich hemmungslos anfange zu weinen. Mein Schatz, ich weiß das ich Dir nicht den besten Start ins Leben geben konnte und es viele Dinge gibt, die ich Dir unendlich gerne gegeben hätte (eine Mutter zum Beispiel), aber leider nicht konnte. Trotzdem möchte ich, dass Du weißt, dass ich Dich über alles liebe und immer für Dich da sein werde. Den Tag Deiner Zeugung sehe ich schon lange nicht mehr als Unfall oder Pech, sondern vielmehr als das grösste Geschenk, dass mir je gemacht wurde. Ich liebe dich.

Beichthaus.com Beichte #00023024 vom 27.09.2007 um 21:05:50 Uhr (100 Kommentare).

Gebeichtet von das_philipp
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Pinkeln in Seifenspender

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Ekel Unreinlichkeit Arbeit Diemelstadt

Ich muss beichten, dass ich bei der Arbeit immer in die Seifenspender pinkle. Die Arbeiter sind aber auch so etwas von asozial, die haben es wirklich nicht besser verdient! Ich freue mich immer bei dem Gedanken, dass sie sich zum Feierabend mit meiner Pisse die Hände waschen. Ich habe nur bald den Überblick verloren, in welche ich schon reingemacht habe und in welche nicht.

Beichthaus.com Beichte #00022714 vom 19.09.2007 um 02:21:06 Uhr in Diemelstadt (3 Kommentare).

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Mit den Gedanken woanders

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Wollust Arbeit Partnerschaft

Ich sitze im Büro und muss die ganze Zeit an den Schwanz meines Freundes denken. Ich würde ihm gern einen blasen und freue mich schon auf den Feierabend. Meine Muschi kribbelt jetzt schon.
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Beichthaus.com Beichte #00022481 vom 14.08.2007 um 05:16:00 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Behinderten sind abgereist!

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Hochmut

Ich habe in einer Jugendherberge meinen Zivildienst abgeleistet. An einem Abend habe ich mit einem Gast geflirtet und kurz vor Feierabend habe ich mich noch einmal mit ihr getroffen und wir haben uns geküsst. Irgendwie war der Kuss aber total schräg. Am nächsten Tag habe ich einen Kollegen gefragt, ob die Schulklasse noch da ist, da sagte er: Die Menschen von der Behindertenwerkstatt sind abgereist. Ich habe nichts gegen behinderte Menschen, aber plötzlich wurde mir total schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00022414 vom 06.08.2007 um 04:55:58 Uhr (7 Kommentare).

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