Die Gelben Engel

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Fremdgehen Schamlosigkeit Begehrlichkeit Auto & Co.

Eigentlich wollten wir in den Urlaub fahren. Meine Freundin (26) und ich (w/25). Auf dem Weg in unser Wellnesshotel hatten wir leider eine Panne. Nicht lange Zeit später trafen auch schon die Gelben Engel ein, in Gestalt von M., 28 und C.,29. Nachdem sie festgestellt hatten, dass sie uns nicht helfen konnten, mussten wir wohl oder übel mit ihnen mitfahren. Meine Freundin und M. begannen sich auf dem Rücksitz zu amüsieren, währenddessen ich mit C.s Schalthebel beschäftigt war.

Wir waren auf dem Weg zur nächsten Werkstatt. Doch leider kamen wir nie dort an, weil der fahrende Gelbe Engel nicht hielt, was er versprach. Gelandet sind wir im Straßengraben, worauf wir erneut Hilfe brauchten. Somit waren die nächsten Gelben Engel auf dem Weg zu uns. Und? Wofür zahle ich 50 Euro Beitrag im Jahr? Ficken kann ich auch mit meinem Freund!

Beichthaus.com Beichte #00023519 vom 22.03.2008 um 23:13:35 Uhr (5 Kommentare).

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Mein Praktikum als Bürokaufmann

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Masturbation Morallosigkeit Trägheit Arbeit Bersenbrück

Vor 2 Jahren habe ich mal ein Praktikum als Bürokaufmann gemacht. Anfangs hat es mir Spaß gemacht, aber irgendwann hatte ich nur noch die Schnauze voll, weil der Job so eintönig und langweilig war. Ich hab mir dann mindestens einmal am Tag auf dem Klo einen runtergeholt. Im Archiv wo die ganzen älteren Akten standen, habe ich es mir auch mal gegeben immer mit dem Risiko das jemand reinkommt. Erwischt hat mich nie jemand, aber meine Lustlosigkeit hat man mir angemerkt, so wurde ich nicht genommen. Dann fing ich eine Ausbildung an und nahm dies zunächst ernst. Ich war dann in einer Abteilung wo einige junge gut aussehende Frauen arbeiteten. Kurz vor Feierabend hatte eine junge Dame wieder eng anliegende Jeans an und wackelte nur so mit den Hüften. Ich konnte dann einfach nicht mehr anders und musste auf der Toilette abspritzen. Ca. 6 Monate später kam ich in eine Abteilung wo eine arbeitete, die zwar kein gutes Gesicht, dafür aber einen geilen Körper hatte. Nebenan war wieder ein Archiv für Ordner ohne Türe wo jeder geräuschlos ein und ausgehen konnte. Da ich etwas größer bin, konnte ich über die Regale gucken und auf dieser geilen Sau einen runterholen. Dazu ließ ich Pornovideos auf meinem Handy laufen und spritze den Teppich voll. Das hab ich dort bestimmt 5 mal gemacht und wieder wurde ich nie erwischt. Manchmal denke ich "was hat dich da blos geritten?" aber die Geilheit lässt mich manchmal verrückte Dinge tun.

Beichthaus.com Beichte #00023454 vom 12.03.2008 um 23:46:55 Uhr in Bersenbrück (5 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Ich habe viele Männer verarscht und bekam die Rechnung daf

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Boshaftigkeit Selbstsucht Schamlosigkeit

Ich möchte beichten, dass ich (w) jetzt mit Anfang 30 bereue, wie ich früher mit Männern umgesprungen bin. Ich war jedes Wochenende los und habe nie mehr als nur den Eintritt in die jeweilige Disco/Club etc. bezahlt, sondern habe mich den Rest des Abends von irgendwelchen Typen aushalten lassen. Manchmal habe ich denen erzählt, sie seien so toll und ich wäre vom ersten Sehen total verknallt gewesen, und dass ich nie mehr ohne sie sein wolle. Ich habe Telefonnummern gesammelt, aber die Männer nie angerufen. Wenn denn mal einer rausfand, wo ich wohnte, hat mein bester Freund (schwul, aber nicht tuckig) einen auf fester Partner gemacht und die Typen verjagt, von wegen die sollen mir nicht nachstellen, ich sei schon psychisch total fertig. Ich war echt ein Luder. Irgendwann hatte ich es so übertrieben, dass mein Kumpel mich da nicht mehr rausboxen wollte, ich fand aber damals, er hätte unsere Freundschaft verraten. Als ich dann fand, ich sei alt und reif genug für ein Kind, habe ich mir jemanden ausgesucht und ihm die große Liebe vorgespielt, aber eigentlich sah er nur unverschämt gut aus und hatte Geld.

Ich habe mich dann in der Schwangerschaft getrennt. Er ließ mir mitteilen, dass er wohl Unterhalt zahlen würde, ich es aber nie wagen solle, mit dem Kind je bei ihm aufzutauchen. Nach der Geburt fiel ich in eine Wochenbettdepression, aber irgendwie habe ich es doch geschafft, mein Kind so weit groß zu kriegen, dass er ein toller Junge ist - mit vielen Freunden und ein guter Schüler. Ich war nur für mein Kind da, ging auch nicht mehr weg. Okay, ich bin erst nach der Geburt erwachsen geworden und gebe heute zu, zum Zeugungszeitpunkt mit Mitte 20 war ich nicht wirklich reif. Ich habe dann einen Mann kennengelernt, der war verheiratet und wir hatten eine Affäre. Als ich die beenden wollte, weil ich keinen Bock mehr auf ihn hatte, hat er mich verprügelt. Ich wagte es nicht, ihn anzuzeigen, ihn, der eine Familie hatte mit drei Kindern und überhaupt alles. Ich wurde depressiver und habe ziemlich zugelegt. Optisch habe ich mich total zum Nachteil verändert, das fiel dann auch Kollegen auf, aber ich war eh eine Einzelgängerin und mochte den Büroklatsch nach Feierabend nicht. Ich bin dann letztes Jahr in Therapie gegangen, als ich dann auch noch meinen Job verlor und mich überfordert gefühlt habe. Bis dahin war mein Kind der einzige Mensch, den ich je geliebt habe. Letztes Jahr im Herbst hatten wir ein Straßenfest. Gestärkt durch die Therapie beschloss ich dran teilzunehmen, auch meinem Sohn zuliebe.

Ich lernte dort den Arbeitskollegen meines Nachbarn kennen. Wir unterhielten uns und er erzählte mir, er habe mich schon ganz oft gesehen und sich nur nicht getraut, mich anzusprechen. Wir hatten einen netten Nachmittag und ein paar Tage später fragte mein Nachbar mich, ob ich nicht zu seinem Geburtstag kommen wolle. T. würde sich sehr freuen. Meine Mutter nahm mir den Abend meinen Sohn ab, sodass ich das erste Mal seit langer Zeit ausging. Ich ging hin, total nervös und naja, ich habe an dem Abend ziemlich viel getrunken und landete mit T. im Bett. Wir tauschten Telefonnummern aus und er versprach, mich anzurufen. Nur tat er das nicht, rief ich ihn an und es meldete sich niemand. Dann rief ich ihn mit unterdrückter Nummer an und er ging ran, hatte aber angeblich gerade keine Zeit. T. hat nie auf SMS reagiert oder angerufen.

Ich weiß dadurch erst jetzt, wie sehr ich Männer früher verletzt habe, wenn ich sie so benutzt habe und es tut mir sehr sehr sehr leid. T. war der erste Mann, für den ich wirklich etwas empfunden habe. Und seit ich ihn kennengelernt habe, interessiert mich kein anderer Mann mehr. Ich weiß, dass er immer noch in derselben Firma wie mein Nachbar arbeitet, aber er kommt ihn nicht mehr besuchen. Mein Nachbar hingegen grüßt immer noch freundlich, ist auch nicht anzüglich geworden oder so. Nur ich ertrage es nicht, ihn zu sehen und werde wohl bald umziehen, um T. zu vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00023260 vom 02.01.2008 um 06:59:02 Uhr (23 Kommentare).

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Meine Ex hat mein Leben zerstört!

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Verzweiflung Begehrlichkeit Ex

Meine Ex und ich waren ungefähr zwei Jahre zusammen. In diesen zwei Jahren hat sie ihren persönlichen Stress schön artig in sich hineingefressen (Familie im Eimer, Ausbildung scheiße, ihre "Freundinnen sind alle doof"), anstatt sich darum zu kümmern, damit es besser wird. Und mit Fressen meine ich das wörtlich. Aus ihrer recht ansehnlichen Figur wurde mit der Zeit eine nicht mehr so ansehnliche Figur, dazu kamen diverse gesundheitliche Probleme (Asthma, etc.). Und natürlich war ich immer derjenige, der den ganzen seelischen Müll abbekommen hat. Mit der Zeit wurde sie immer eifersüchtiger, klammerte immer mehr, unternahm immer weniger (auf MEINEM Sofa liegen und mich mit "Nur die Liebe zählt" nerven, war ihre Meisterdisziplin). So wurde unsere Beziehung immer mieser. Etwa auf der Hälfte der Zeitspanne habe ich in einer kleinen lauschigen Kneipe Silvester gearbeitet und hinter der Theke gemütlich gearbeitet/mitgefeiert (alles sehr familiär da, weil Studentenkneipe). Sie war auch da und hat mich den halben Abend belagert. Irgendwann, als ihr langweilig wurde, verkrümelte sie sich zu Bekannten von mir weiter hinten in der Kneipe.

Auf der Ecke von meiner Theke hatten sich schon drei recht ansehnliche Mädels eingefunden und sich seit geraumer Zeit von mir mit Cocktails versorgen lassen. Eine von denen (29, Ergotherapeutin) fing immer heftiger an, mich anzuflirten. Mir hat es nichts ausgemacht, da meine Dame ja außerhalb der Sichtweite war, also habe ich mitgemacht. Irgendwann hatte auch ich Feierabend und hatte mich mit etwas zu Futtern an einen Tisch mit den drei Mädels verkrümelt und bin angefangen, das Chili in mich hineinzuschaufeln. Meine Kumpels und auch meine Dame kamen auch hinzu und gemeinsam haben wir noch ein bis zwei Stündchen geredet. Als die Stunde des Abschieds kam, umarmte mich die Ergotherapeutin und flüsterte mir ins Ohr: "Lass sie sausen und komm mit zu mir" - und gab mir einen Kuss auf den Hals, dass es mir im Magen wieder ganz wohlig wurde (wenn meine Ex nicht zwei Meter neben mir gestanden hätte, hätte ich den Kuss wohl mit allen Extras auf den Mund bekommen); so etwas hatte ich schon lange nicht mehr gespürt.

Jedenfalls hat mir der Abend damals die Augen geöffnet, was die Beziehung zu meiner Dame anging. Das letzte Jahr war ich zu feige, mit ihr Schluss zu machen, da ich naiv genug war, ihren Drohungen ("Wenn Du jetzt Schluss machst, bringe ich mich um") zu glauben. Irgendwann habe ich glücklicherweise doch noch die Kurve gekriegt und die Beziehung beendet. Wäre ich mal mit meiner Silvesterbekanntschaft mitgegangen, dann hätte ich als 22-Jähriger von der noch eine Menge lernen können und einen Grund gehabt, mit meiner Ex die Beziehung zu beenden. Aber ich habe wohl definitiv eine zu gefestigte Moral. Im besagten letzten Jahr mit ihr sind mir noch andere Geschichten passiert, aber diese Silvesterparty hat sich mir in meine Erinnerungen eingebrannt. Warum ich das hier alles schreibe: Ich hasse meine Ex! Alles was sie mir an Psychoterror hat angedeihen lassen, hat mich marode gemacht.

Sie hatte ein paar Wochen später bereits einen neuen Macker (ähnliches Baumuster wie ich), ich habe die Neurosen behalten und habe seitdem keine feste Beziehung mehr aufbauen können, da ich mir die Mädels und ihre Familie vorher peinlichst genau unter die Lupe nehme und bei nur einem Fehler gleich alles beende. Ich hasse sie, weil sie danach versucht hat, einen meiner besten Freunde flachzulegen (ein ECHTER Freund, er hat es nicht mit sich machen lassen), behauptet hat, ich hätte sie geschwängert (obwohl in der Richtung im letzten Jahr gar nichts mehr passiert ist) und irgendwelche Lügen in meiner Bekanntschaft erzählt hat. Sie hat mich nur ausgenutzt. Jetzt, über fünf Jahre später, regt mich das alles immer noch tierisch auf. Ich hege immer noch Gedanken, was ich ihr alles Schreckliches angedeihen lassen könnte und ich gönne ihr ihre maroden Familienverhältnisse in ihrem Elternhaus. Eigentlich wäre es ihr Part, sich hier bei mir zu entschuldigen. Möge sie bleiben, wo der Pfeffer wächst. Ich hoffe, dass ich mal eine hübsche junge Dame für mich finde, die es wert ist, geliebt zu werden und die mich für genauso liebenswert hält.

Beichthaus.com Beichte #00023163 vom 20.10.2007 um 11:17:02 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Geschichte abgeändert

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Dummheit Peinlichkeit Feigheit Arbeit

In meinem Archäologiestudium habe ich einen Professor in Rumänien begleitet. Bei einer Gräberausgrabung habe ich zu lange mit dem Spaten gegraben und aus Versehen einen Schädel zertrümmert. Als ich die Knochensplitter auf dem Sieb sah, habe ich sie schnell wieder in die Erde gesteckt, den Malerpinsel genommen und alles abgebürstet, sodass es so aussah, als ob ich die ganze Oberfläche seit geraumer Zeit mit dem Pinsel bearbeitet hätte. Nun interpretierte man in den Fund einen gewaltsamen Tod hinein. Das war der dunkelste Moment in meiner wissenschaftlichen Karriere, die mit dem Abschluss des Studiums eigentlich auch endete.

Beichthaus.com Beichte #00023094 vom 30.09.2007 um 00:35:01 Uhr (11 Kommentare).

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