Wie das Luftschloss & der Bad Boy mein Leben zerstörten

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Verzweiflung Dummheit Partnerschaft

Ich (w/23) habe mein Leben kapital gegen die Wand gefahren. Vor sechs Jahren war ich die klassische Mustertochter. In der Schule hatte ich fast ausnahmslos gute bis sehr gute Leistungen. Ich ging regelmäßig zum Violinenunterricht und zum Sport, hatte eine Menge Freunde und war ziemlich hübsch. Meine Figur und mein Gesicht waren auch wirklich nicht von schlechten Eltern und ich bekam eine Menge Komplimente dafür. Leider fühlte ich mich immer ein wenig zu sehr zu den Bad Boys hingezogen. Der Sorte Jungs eben, die egozentrische, chauvinistische, und durchaus auch narzisstische Züge hatten. Mit knappen 17 Jahren verliebte ich mich in einen 30-jährigen Typen der dafür bekannt war dass er mit allerlei Drogen dealte und auch sonstigen kriminellen Aktivitäten nicht abgeneigt schien.

Für ihn war ich wohl nur eine Trophäe und gut für die schnelle Nummer zwischendurch. Ich redete mir jedoch ein, dass er mich wahrhaftig liebte. Selbst als ich ihn das erste Mal mit einer anderen erwischte, suchte ich den Fehler zunächst bei mir. Meine Eltern versuchten mich mit aller Macht von ihm fernzuhalten, aber es gelang ihnen nicht, da ich immer Mittel und Wege fand, ihn trotz der mannigfaltigen Verbote zu treffen. Ich romantisierte mein Verhalten sogar noch, und stellte mir vor ich wäre eine Art moderne Julia und er mein Romeo.

Tatsächlich war er eher mein schlimmster Albtraum. Nachdem wir uns wieder einmal wegen seiner anderen Liebschaften gestritten hatten, mixte er mir K.O.-Tropfen in die Limo und vergewaltigte mich mehrmals. Ich wurde schwanger von ihm, da ich meine Pille wegen einiger Unverträglichkeitserscheinungen hatte absetzen müssen. Kurz danach landete er im Bau, weil er sich zum zweiten Mal mit einer größeren Menge Crystal Meth hatte erwischen lassen. Meine Eltern waren absolut für eine Abtreibung, aber ich wollte das beim besten Willen nicht. Ich stritt mich dann auch in der Schwangerschaft sehr oft mit meinen Eltern, weil ich immer noch dachte, wenn mein Freund aus dem Knast zurückkäme, könnten wir eine richtige Familie sein. Wir warfen uns gegenseitig sehr hässliche Dinge an den Kopf.

Schließlich entzweiten sich meine Eltern und ich unwiderruflich. Ich brach mit 18 die Schule ab, um das Kind aufzuziehen und lebte ab diesem Zeitpunkt mehr oder weniger vom Staat. Mit meinen Eltern hatte ich so gut wie keinen Kontakt mehr. Mein Freund, den ich anschließend im Gefängnis mit unserem Baby besuchte, warf nur einen kurzen Blick auf das Kind und meinte wortwörtlich ich solle mich mit "dem hässlichen Balg verpissen." Er würde auch mit Sicherheit nicht "für diese ekelhafte Made" zahlen. Das war der Zeitpunkt an dem mir langsam dämmerte, dass ich wohl jahrelang in einer Scheinwelt gelebt hatte.

Geschockt wurde mir klar, dass ich meine vielversprechende schulische Laufbahn einer kindischen Fantasie, einem Luftschloss geopfert hatte. Ich besann mich jedoch zunächst und versuchte mich wieder aufzurappeln. Als mein Kind ein Jahr alt war, begann ich mein Abitur fortzusetzen. Mein Kind bekam einen vom Sozialamt geförderten Krippenplatz, der mir das ermöglichte. Ich war jedoch sehr gründlich aus dem Stoff heraus und der durch das Kind entstandene Schlafmangel machte sich stark bemerkbar. Mir war ständig leicht schwindelig, und die ganze Welt kam mir vor wie in Watte gepackt. In den ersten beiden Monaten nahm ich mir aufgrund der Erschöpfung einen Tag im Monat frei, im Dritten zwei, im Vierten jede Woche einen. Im Sechsten ging ich nur noch zwei Tage die Woche überhaupt in die Schule. Nach den Ferien dann gar nicht mehr. Natürlich bestand ich das Abitur nicht.

Tja. Und so fristen mein Kind und ich unser Leben seitdem. Seit vier Jahren sitze ich mehr oder weniger permanent im Wohnzimmer oder in der Küche herum, sehe fern, rauche, und warte darauf dass der Tag endlich vorbeigeht. Meine Highlights sind die Gänge zu irgendwelchen Ämtern, ab und an mal ein unbezahltes Praktikum in irgendeinem Betrieb, und am Wochenende der Spielplatzbesuch mit meinem Kind. Ich bin in höchstem Maße sozial isolierter Abschaum und habe als Mutter komplett versagt. Zu meinem Ex habe ich keinerlei Kontakt mehr, zu meinen Eltern nur noch sehr eingeschränkt. Außer endlosen Vorwürfen und immer denselben Belehrungen habe ich dort auch nichts mehr zu erwarten. Meine ehemals beste Freundin hat sich schon lange von mir abgewandt. Sie bereist jetzt die Welt und ist mit ihrem langjährigen Freund glücklich, über den ich mich zu Schulzeiten gelegentlich mokiert habe, weil er so ein netter Bubi war. Ich schätze das ist dann das berüchtigte Karma.

Beichthaus.com Beichte #00039188 vom 09.01.2017 um 12:48:25 Uhr (38 Kommentare).

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Zwei Kinder und ein Abschluss ohne Jobchancen

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Peinlichkeit Verzweiflung Familie

Ich beichte, dass mein Leben komplett im Eimer ist und ich daran nichts mehr ändern können werde. Ich habe ein Studium abgeschlossen, das mir absolut gar nichts mehr nützt, weil der Arbeitsmarkt sich während meines Studiums derart drastisch verändert hat, dass es keine Chance mehr gibt, in diesem Bereich eine feste Stelle zu bekommen. Ich bin deswegen für Zeitverträge in den letzten sieben Jahren fünf Mal umgezogen und mache nun eine Ausbildung in einem völlig anderen Bereich, der mir auch Spaß macht, aber es kostet unglaublich viel Energie bei Null anzufangen. Eventuell schaffe ich es noch einmal zu studieren, aber mein Akku ist fast leer.

Viel schlimmer ist jedoch, dass ich zwei Kinder von zwei unterschiedlichen Frauen habe. Mein erstes Kind (mit 22) wollte ich bekommen, ich habe die Mutter wirklich geliebt. Sie hat mich mitten im Studium sitzen lassen, hinterher habe ich erst gemerkt, dass sie bereits einen Neuen hatte. Nach und nach hat sie den Kontakt zu meinem Kind boykottiert, bis heute. Der Kontaktabbruch zu meinem ersten Kind, der mich fast zerstört hat, hat auch dazu geführt, dass ich für mein zweites Kind keine Vatergefühle mehr entwickeln konnte, wohl aus Selbstschutz. Bei meinem ersten Kind trage ich also keine "Schuld" im eigentlichen Sinne, das konnte ich noch als Pech verbuchen und mache mir auch keine Vorwürfe.

Anschließend habe ich jedoch besagtes zweite Kind bekommen mit einer neuen Freundin. Ich wollte kein zweites Kind, habe das auch gesagt (sie wusste das GANZ genau, und auch warum) und habe mich nicht getraut, nach der Schwangerschaftsnachricht "Nein" zu sagen, obwohl ich wusste, dass ich mit dieser Frau nicht dauerhaft zusammenleben wollte. Ich habe es mir eine Weile lang schöngeredet. Dass ich es darauf habe ankommen lassen, es meine eigene Schuld sei und ich hätte verhindern müssen, dass sie schwanger wird. Ich habe mich von dieser Frau getrennt, da ich es nicht ausgehalten hätte! Weil ich es nicht fertiggebracht habe, direkt ehrlich zu sein und aus moralischen Gründen nicht das Wort Abtreibung in den Mund nehmen wollte, habe ich also mein eigenes Leben vollends zerstört.

Die Konsequenz ist, dass ich für die nächsten 20 Jahre für zwei Kinder unterhaltspflichtig bin und mindestens bis zu meinem 50. Lebensjahr, mit meinen beruflichen Möglichkeiten, an der Selbstbehaltsgrenze von 1.050 Euro herumkrebsen werde, und noch dazu nie wieder eine Frau kennenlernen werde, die akzeptiert, dass ich zwei Kinder von zwei unterschiedlichen Frauen habe. Ich schäme mich so sehr dafür, dass ich sogar meiner Therapeutin nur von einem Kind erzählt habe, weil ich mich damit wie ein Assi fühle. Scheiße.

Beichthaus.com Beichte #00039177 vom 07.01.2017 um 13:34:48 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schwule Affäre mit einem verheirateten Mann

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Waghalsigkeit Feigheit Gesundheit

Ich habe eine Affäre mit einem Familienvater, den ich an einem bekannten Schwulentreff gefunden habe. Dabei handelt es sich um eine dreckige Toilette, die Löcher in den Kabinen hat. Nomalerweise kann man dort anonym seinen Spaß haben, ohne das Gesicht des anderen zu kennen. Wir bliesen uns gegenseitig einen und waren voneinander so begeistert, dass wir uns regelmäsig privat trafen. Er erzählte mir von seinen nervigen Kindern und seiner dicken Ehefrau, die außer Essen keinen anderen Lebensinhalt mehr hat. Seine Kinder sind dumm wie Brot und schaffen es gerade so versetzt zu werden. Seine älteste Tochter, gerade 13, soll nach seinen Erzählungen wohl auch eine richtige Nutte sein. Er rechnet jeden Tag damit, dass sie mit einem positiven Schwangerschaftstest ankommt. Ich versuche ihn aufzumuntern und wir haben leidenschaftlichen Sex. Wir beide sind uns einig, keine feste Beziehung zu haben und es lediglich bei heißen Treffen zu belassen.

Da ich auch noch andere Bekanntschaften habe, ist mir leider ein Missgeschick passiert. Ich habe mich mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt und diese vermutlich unbeabsichtigt an ihn weitergegeben. Die Symptome zeigten sich erst ein paar Wochen danach, aber davor hatten wir noch ungeschützt Verkehr. Weil mir das Ganze so peinlich ist, habe ich den Kontakt schlagartig abgebrochen. Zum Glück kannte er nur einen Fakenamen, da ich bei so etwas sehr vorsichtig bin. Trotzdem tut es mir leid für ihn und auch vermutlich seiner Frau. Ich werde mich erst richtig auskurieren und dann erst wieder Bekanntschaften machen.

Beichthaus.com Beichte #00039165 vom 04.01.2017 um 17:29:11 Uhr (12 Kommentare).

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Die Psychospielchen meiner Freundin

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Fremdgehen Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (m) beichte, dass ich eine Affäre mit einem anderen Kerl habe, obwohl ich eine Freundin habe. Ich wollte mich auch von ihr trennen, aber sie fängt dann immer mit ihren Psychospielchen an und behauptet wahlweise sie sei schwanger oder wolle sich umbringen.

Beichthaus.com Beichte #00039157 vom 02.01.2017 um 22:59:31 Uhr (11 Kommentare).

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“Folge

Dank Pornos kann ich keinen Sex mehr haben!

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Masturbation Maßlosigkeit Verzweiflung

Ich (m/25) habe zu oft an mir rumgespielt und zu viele Pornos gesehen. Dies führte nun dazu, dass ich Ewigkeiten beim Sex brauche, um zu kommen und oft von der Frau zu hören bekomme, sie könne nicht mehr und es täte weh. Das tut mir auch immer sehr leid, weil sie sich dann auch noch den Kopf zerbrechen, wieso ich nicht komme oder so lange brauche. Grund dafür war eigentlich meine Ex, die mich mal sechs Monate auf Durststrecke gestellt hat und da ging es dann halt los mit dem Power-Masturbieren. Ich habe auch schon längst damit aufgehört, aber es ist noch keine signifikante Verbesserung aufgetreten. Hiermit möchte ich mich bei den Damen, die an sich zweifeln, weil ich nicht komme, entschuldigen. Andererseits verlangt ihr aber auch immer nach längerem Sex.

Beichthaus.com Beichte #00039152 vom 02.01.2017 um 13:55:43 Uhr (14 Kommentare).

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