Lange, glatte Zungen

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Fetisch Verzweiflung Neugier

Ich (m/25) habe einen kuriosen Fetisch. Ich finde nichts anturnender und schärfer als die weibliche Zunge. Dabei geht es mir nicht nur um einen Blowjob oder Ähnliches, es ich einfach ein wunderschönes und gefühlvolles Körperteil. Am liebsten ist es mir schön weich, […]
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Beichthaus.com Beichte #00039201 vom 11.01.2017 um 00:29:36 Uhr (13 Kommentare).

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Zum One-Night-Stand gezwungen

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Ekel Neugier Dating

Ich habe vor einiger Zeit eine junge Dame über eine bekannte Single-Plattform kennengelernt. Wir trafen uns einige Male und waren uns auch recht sympathisch. Irgendwann kam es dazu, dass wir im Bett landeten. Danach haben wir uns nochmal getroffen und etwas gequatscht. Ich war aber ehrlich und habe gesagt, dass ich ihr keine falschen Hoffnungen machen will. Es blieb also quasi bei diesem - in Anführungsstrichen - One-Night-Stand.

Ich war nie und bin auch nicht der Typ für so etwas. Dennoch wollte ich das mal ausprobieren, weil ich schon längere Zeit Single war. Fakt ist, dass ich mich jetzt im Nachhinein etwas ekele und wenn ich daran denke, mich schütteln muss und mir es irgendwie unangenehm ist. Außer der Erfahrung, ein ONS gehabt zu haben, hat mich das in meinen Erkenntnissen und in der Lebenserfahrung Null weitergebracht. Vielleicht liegt meine jetzige Einstellung auch daran, dass ich eher auf zierlichere Frauen stehe und diese Dame etwas mehr Fleisch auf den Rippen hatte. Wie dem auch sei: In Zukunft zwinge ich mich zu nichts. Dennoch muss ich manchmal daran denken und finde es irgendwie blöd.

Beichthaus.com Beichte #00039198 vom 10.01.2017 um 16:29:59 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Meine Freundin bekommt einen Nervenzusammenbruch!

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Feigheit Partnerschaft Würzburg

Ich bin eine feige Sau. Warum? Weil ich mich nicht traue, mit meiner Freundin Schluss zu machen. Sie macht mir alle paar Tage wegen kleinsten Kleinigkeiten das Leben zur Hölle. Seit Silvester haben wir uns drei Mal heftig gestritten. Einmal ist sie derart ausgerastet, dass ich den Notruf angerufen habe, weil sie sich in einen Nervenzusammenbruch hineinsteigerte. Wegen der Benutzung einer Bettdecke. Wenn ich mal eine Serie schauen will, dann muss ich das ausschalten, weil sie von Serien wie GoT oder Vikings "traumatisiert" wird und stattdessen sind es immer dieselben Filme. Mann liebt Frau, Frau aber nicht Mann, und zum Schluss merkt sie, dass der Mann doch nicht so übel ist. Wenn ich mal zocken will, dann passt das auch nicht, sondern dann muss genau zu diesem Zeitpunkt irgendwas Wichtiges besprochen werden. Und dann das Thema Kinder. Seit einem Jahr setzt sie mich damit unter Druck. Je mehr sie drängt, desto weniger will ich. Das weiß sie auch. Aber sie könne nicht anders. Warum ich nicht gehe? Sie ist labil. Ich habe echt Bammel, dass sie das nicht verkraftet.

Beichthaus.com Beichte #00039194 vom 10.01.2017 um 09:22:43 Uhr in Würzburg (20 Kommentare).

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Wie das Luftschloss & der Bad Boy mein Leben zerstörten

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Verzweiflung Dummheit Partnerschaft

Ich (w/23) habe mein Leben kapital gegen die Wand gefahren. Vor sechs Jahren war ich die klassische Mustertochter. In der Schule hatte ich fast ausnahmslos gute bis sehr gute Leistungen. Ich ging regelmäßig zum Violinenunterricht und zum Sport, hatte eine Menge Freunde und war ziemlich hübsch. Meine Figur und mein Gesicht waren auch wirklich nicht von schlechten Eltern und ich bekam eine Menge Komplimente dafür. Leider fühlte ich mich immer ein wenig zu sehr zu den Bad Boys hingezogen. Der Sorte Jungs eben, die egozentrische, chauvinistische, und durchaus auch narzisstische Züge hatten. Mit knappen 17 Jahren verliebte ich mich in einen 30-jährigen Typen der dafür bekannt war dass er mit allerlei Drogen dealte und auch sonstigen kriminellen Aktivitäten nicht abgeneigt schien.

Für ihn war ich wohl nur eine Trophäe und gut für die schnelle Nummer zwischendurch. Ich redete mir jedoch ein, dass er mich wahrhaftig liebte. Selbst als ich ihn das erste Mal mit einer anderen erwischte, suchte ich den Fehler zunächst bei mir. Meine Eltern versuchten mich mit aller Macht von ihm fernzuhalten, aber es gelang ihnen nicht, da ich immer Mittel und Wege fand, ihn trotz der mannigfaltigen Verbote zu treffen. Ich romantisierte mein Verhalten sogar noch, und stellte mir vor ich wäre eine Art moderne Julia und er mein Romeo.

Tatsächlich war er eher mein schlimmster Albtraum. Nachdem wir uns wieder einmal wegen seiner anderen Liebschaften gestritten hatten, mixte er mir K.O.-Tropfen in die Limo und vergewaltigte mich mehrmals. Ich wurde schwanger von ihm, da ich meine Pille wegen einiger Unverträglichkeitserscheinungen hatte absetzen müssen. Kurz danach landete er im Bau, weil er sich zum zweiten Mal mit einer größeren Menge Crystal Meth hatte erwischen lassen. Meine Eltern waren absolut für eine Abtreibung, aber ich wollte das beim besten Willen nicht. Ich stritt mich dann auch in der Schwangerschaft sehr oft mit meinen Eltern, weil ich immer noch dachte, wenn mein Freund aus dem Knast zurückkäme, könnten wir eine richtige Familie sein. Wir warfen uns gegenseitig sehr hässliche Dinge an den Kopf.

Schließlich entzweiten sich meine Eltern und ich unwiderruflich. Ich brach mit 18 die Schule ab, um das Kind aufzuziehen und lebte ab diesem Zeitpunkt mehr oder weniger vom Staat. Mit meinen Eltern hatte ich so gut wie keinen Kontakt mehr. Mein Freund, den ich anschließend im Gefängnis mit unserem Baby besuchte, warf nur einen kurzen Blick auf das Kind und meinte wortwörtlich ich solle mich mit "dem hässlichen Balg verpissen." Er würde auch mit Sicherheit nicht "für diese ekelhafte Made" zahlen. Das war der Zeitpunkt an dem mir langsam dämmerte, dass ich wohl jahrelang in einer Scheinwelt gelebt hatte.

Geschockt wurde mir klar, dass ich meine vielversprechende schulische Laufbahn einer kindischen Fantasie, einem Luftschloss geopfert hatte. Ich besann mich jedoch zunächst und versuchte mich wieder aufzurappeln. Als mein Kind ein Jahr alt war, begann ich mein Abitur fortzusetzen. Mein Kind bekam einen vom Sozialamt geförderten Krippenplatz, der mir das ermöglichte. Ich war jedoch sehr gründlich aus dem Stoff heraus und der durch das Kind entstandene Schlafmangel machte sich stark bemerkbar. Mir war ständig leicht schwindelig, und die ganze Welt kam mir vor wie in Watte gepackt. In den ersten beiden Monaten nahm ich mir aufgrund der Erschöpfung einen Tag im Monat frei, im Dritten zwei, im Vierten jede Woche einen. Im Sechsten ging ich nur noch zwei Tage die Woche überhaupt in die Schule. Nach den Ferien dann gar nicht mehr. Natürlich bestand ich das Abitur nicht.

Tja. Und so fristen mein Kind und ich unser Leben seitdem. Seit vier Jahren sitze ich mehr oder weniger permanent im Wohnzimmer oder in der Küche herum, sehe fern, rauche, und warte darauf dass der Tag endlich vorbeigeht. Meine Highlights sind die Gänge zu irgendwelchen Ämtern, ab und an mal ein unbezahltes Praktikum in irgendeinem Betrieb, und am Wochenende der Spielplatzbesuch mit meinem Kind. Ich bin in höchstem Maße sozial isolierter Abschaum und habe als Mutter komplett versagt. Zu meinem Ex habe ich keinerlei Kontakt mehr, zu meinen Eltern nur noch sehr eingeschränkt. Außer endlosen Vorwürfen und immer denselben Belehrungen habe ich dort auch nichts mehr zu erwarten. Meine ehemals beste Freundin hat sich schon lange von mir abgewandt. Sie bereist jetzt die Welt und ist mit ihrem langjährigen Freund glücklich, über den ich mich zu Schulzeiten gelegentlich mokiert habe, weil er so ein netter Bubi war. Ich schätze das ist dann das berüchtigte Karma.

Beichthaus.com Beichte #00039188 vom 09.01.2017 um 12:48:25 Uhr (38 Kommentare).

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“Folge

Zwei Kinder und ein Abschluss ohne Jobchancen

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Peinlichkeit Verzweiflung Familie

Ich beichte, dass mein Leben komplett im Eimer ist und ich daran nichts mehr ändern können werde. Ich habe ein Studium abgeschlossen, das mir absolut gar nichts mehr nützt, weil der Arbeitsmarkt sich während meines Studiums derart drastisch verändert hat, dass es keine Chance mehr gibt, in diesem Bereich eine feste Stelle zu bekommen. Ich bin deswegen für Zeitverträge in den letzten sieben Jahren fünf Mal umgezogen und mache nun eine Ausbildung in einem völlig anderen Bereich, der mir auch Spaß macht, aber es kostet unglaublich viel Energie bei Null anzufangen. Eventuell schaffe ich es noch einmal zu studieren, aber mein Akku ist fast leer.

Viel schlimmer ist jedoch, dass ich zwei Kinder von zwei unterschiedlichen Frauen habe. Mein erstes Kind (mit 22) wollte ich bekommen, ich habe die Mutter wirklich geliebt. Sie hat mich mitten im Studium sitzen lassen, hinterher habe ich erst gemerkt, dass sie bereits einen Neuen hatte. Nach und nach hat sie den Kontakt zu meinem Kind boykottiert, bis heute. Der Kontaktabbruch zu meinem ersten Kind, der mich fast zerstört hat, hat auch dazu geführt, dass ich für mein zweites Kind keine Vatergefühle mehr entwickeln konnte, wohl aus Selbstschutz. Bei meinem ersten Kind trage ich also keine "Schuld" im eigentlichen Sinne, das konnte ich noch als Pech verbuchen und mache mir auch keine Vorwürfe.

Anschließend habe ich jedoch besagtes zweite Kind bekommen mit einer neuen Freundin. Ich wollte kein zweites Kind, habe das auch gesagt (sie wusste das GANZ genau, und auch warum) und habe mich nicht getraut, nach der Schwangerschaftsnachricht "Nein" zu sagen, obwohl ich wusste, dass ich mit dieser Frau nicht dauerhaft zusammenleben wollte. Ich habe es mir eine Weile lang schöngeredet. Dass ich es darauf habe ankommen lassen, es meine eigene Schuld sei und ich hätte verhindern müssen, dass sie schwanger wird. Ich habe mich von dieser Frau getrennt, da ich es nicht ausgehalten hätte! Weil ich es nicht fertiggebracht habe, direkt ehrlich zu sein und aus moralischen Gründen nicht das Wort Abtreibung in den Mund nehmen wollte, habe ich also mein eigenes Leben vollends zerstört.

Die Konsequenz ist, dass ich für die nächsten 20 Jahre für zwei Kinder unterhaltspflichtig bin und mindestens bis zu meinem 50. Lebensjahr, mit meinen beruflichen Möglichkeiten, an der Selbstbehaltsgrenze von 1.050 Euro herumkrebsen werde, und noch dazu nie wieder eine Frau kennenlernen werde, die akzeptiert, dass ich zwei Kinder von zwei unterschiedlichen Frauen habe. Ich schäme mich so sehr dafür, dass ich sogar meiner Therapeutin nur von einem Kind erzählt habe, weil ich mich damit wie ein Assi fühle. Scheiße.

Beichthaus.com Beichte #00039177 vom 07.01.2017 um 13:34:48 Uhr (27 Kommentare).

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