15 Sünden und ein Knastbesuch

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Drogen Diebstahl Vandalismus Hamburg

1. Ich nehme Drogen: Weed, XTC, LSD.
2. Ich spanne Freunden die Freundin aus (schon zu oft).
3. Ich habe schon zu viele Leute brutal vermöbelt.
4. Ich habe schon unzählige Tiere gequält und getötet.
5. Ich habe schon viele Frauen betrogen und viele verarscht.
6. Ich klaue schon seit über 10 Jahren, nicht regelmäßig aber immer wieder.
7. Ich habe mindestens zwei Aktenordner voll Post von der Staatsanwaltschaft.
8. Ich zerstöre gerne und bewusst Staatseigentum, aber auch alles andere, was mir dann in den Weg kommt.
9. Ich bin schon mehrere tausend Kilometer Auto gefahren, ohne einen Führerschein.
10. Ich habe schon mehrere Handtaschen gestohlen.
11. Ich verkaufe schon über fünf Jahre Drogen, wodurch einige Kilo zusammenkommen und schmuggle diese auch ins Land, ohne Führerschein.
12. Ich bin schon mehrmals vor der Staatsgewalt geflüchtet.
13. Ich saß schon im Knast, aber wegen Körperverletzungen.
14. Ich habe schon Bierflaschen und Steine auf Polizisten geworfen und Autos angezündet.
15. Ich wünsche mir nichts mehr als den dritten Weltkrieg.

Beichthaus.com Beichte #00024854 vom 29.09.2008 um 00:21:47 Uhr in Hamburg (39 Kommentare).

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Mein Doppelleben für die Tochter

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Trunksucht Feigheit Verzweiflung

Mein Doppelleben für die Tochter
Ich (m/28) hatte ein wunderbares Leben. Ich habe zusammen mit meiner Freundin in unserer Stadt einen Club aufgebaut, der noch immer gut besucht ist. Wir hatten nie Geldsorgen. Zwei Jahre später kam meine Tochter auf die Welt. Besser konnte das Leben einfach nicht sein. Doch dann starb meine Freundin bei einem Autounfall, das ist jetzt neun Jahre her und meine Tochter ist heute zehn Jahre alt. Ich versuche ein guter Vater zu sein, doch wenn ich sie morgens zur Schule gebracht habe, muss ich zum Psychiater, um mir dort Anti-Depressiva verschreiben zu lassen. Damit ich meiner Tochter vorspielen konnte, dass es mir gut gehen würde. Wenn sie am Wochenende bei ihren Großeltern ist, und ich behaupte, im Club arbeiten zu müssen, kommt das alles wieder hoch. Ich bin von Freitag Abend bis Sonntag früh nur am trinken. Der Club läuft von alleine, da muss ich nicht mehr viel machen. Ich halte es einfach nicht mehr aus, ihr immer vorzuspielen, dass es mir gut ginge und dass ich das alles verkraftet hätte. Aber ich will, dass sie wenigstens einen Vater hat, der sich um sie kümmert und das versuche ich auch wirklich. Ich möchte beichten, dass das alles nur Fassade ist und ich es ihr bis heute nicht erzählt habe, was ich wirklich fühle. Ich habe Angst dass sie dann denkt, sie würde auch noch ihren Vater verlieren.

Beichthaus.com Beichte #00024853 vom 28.09.2008 um 20:16:15 Uhr (41 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Solarium ohne WC

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Nürnberg

Neulich war ich (w) zusammen mit einer Freundin im Solarium. Wir gingen in unsere Kabinen, und da sie regelmäßig ins Solarium geht, wollte sie 25 Minuten auf die Liege. Ich ging nur zehn Minuten und danach musste ich auf sie warten und leider auch schrecklich doll pinkeln. Da es keine Toilette gab, pinkelte ich einfach in den Mülleimer. Seither war ich nie wieder im Solarium.

Beichthaus.com Beichte #00024846 vom 27.09.2008 um 17:22:05 Uhr in Nürnberg (14 Kommentare).

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Ich bin eine Affäre

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Fremdgehen Selbstsucht

Ich (w/34) beichte, dass ich eine Affäre bin. Ich bin seit vier Jahren mehr oder weniger Single und bis vor drei Monaten war ich immer die Frau auf der "anderen" Seite. Ich bin eine von denen, die versuchen, dem anderen das Leben schön zu machen. Ich will immer, dass es meinem Partner an nichts mangelt und doch habe ich immer büßen müssen, was andere Frauen den Männern vorher angetan hatten. Im Oktober 07 habe ich einen Mann kennengelernt, der mich auf den ersten Blick unglaublich fasziniert hat. Ich weiß seit dem ersten Kennenlernen, dass er liiert ist (allerdings nicht verheiratet) und zwei Kinder (11 und 15) hat.

Ende Juni ist es passiert, wir waren beide nicht mehr ganz nüchtern und seit dieser Zeit haben wir eine Affäre. Ich hätte nie gedacht, dass ich das könnte, aber im Augenblick tut es einfach nur gut. Ich weiß, dass ich nicht "gewinnen" kann. Welcher Mann verlässt schon die Frau, mit der er zusammenlebt? Ich weiß, dass ich mir die Chance auf eine andere "normale" Beziehung verbaue, weil ich nicht offen dafür bin. Ich weiß, dass es irgendwann vorbei sein wird, weil er oder ich es nicht mehr ertragen. Wenn ich dann aber über die letzten Jahre nachdenke und mir ins Gedächtnis rufe, was ich mit meinen früheren Partnern erlebt habe. Leckt mich doch alle am Arsch! Er tut mir so gut und momentan kann ich ganz gut damit leben und solange das Gefühl nicht schlecht wird, werde ich das weiterleben.

Beichthaus.com Beichte #00024842 vom 27.09.2008 um 13:48:52 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Das tote Kind in meinem Arm

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Verzweiflung Gewalt Tod Kinder

Ich (m/23) muss etwas Schreckliches loswerden, das mein bisher ziemlich positives Leben in einen Abgrund gestürzt hat, aus dem ich seit dem Vorfall nicht mehr rauskomme. Es ist jetzt vier Monate her. Einer meiner besten Freunde, dessen Frau, ihr 6 Monate altes Baby und noch zwei Kumpels waren an unserem Dorfbach einen Ausflug machen, mal wieder über "alte Zeiten" quatschen etc. Das kleine Baby war natürlich die Hauptattraktion, ein richtig süßes zartes Kind! Mit kleinen Fingern, die sich im Schlaf immer ganz leicht um deinen Finger gelegt haben, wenn du ihn der Kleinen hingestreckt hast. Sie hat ganz viel gelacht und richtig Wärme verströmt, man konnte nicht anders, als zurücklachen bei der Kleinen, und in der Gegenwart meiner Kumpels war es nicht mal mir peinlich, mit ihr rumzualbern, obwohl ich damals einen auf harten Kerl gemacht habe. Jeder durfte sie dann mal auf den Arm nehmen, und bei mir ist sie dann ganz langsam eingeschlafen, worauf ich ziemlich stolz war. Aber das hätte ich niemals zugegeben. Wahnsinn, wie sie da lag mit den Händchen zu Fäusten geballt, aber trotzdem völlig wehrlos und auf absoluten Schutz angewiesen!

In dem Moment war ich wirklich am Überlegen, den ganzen Machoscheiß sein zu lassen und mit meiner damaligen Freundin ein Kind zu bekommen, vielleicht in zwei Jahren oder so. Wir saßen dann am Boden auf einer Decke und haben gepicknickt, die Kleine durfte ich immer noch halten, aber sie lag ganz ruhig da. Auf einmal macht sie eine so überraschend starke Bewegung! Sie hat sich total gewunden ganz kurz nur, aber ich verfluchtes Arschloch war einfach nicht drauf vorbereitet und sie ist mit dem Kopf auf dem Steinboden unter der Decke aufgeschlagen! Ich wollte sie noch auffangen, habe es aber nicht geschafft. Oh Gott, ich kann nicht beschreiben, wie schrecklich das ausgesehen hat, der kleine empfindliche rosa Kopf da am Boden und wie mein Freund geschrien hat. Und sie wollte einfach nicht ihre Augen wieder aufmachen!! Seitdem schießen mir nachts die Bilder, wie mein Freund sich panisch über sein totes Kind, von dem er mir so viel Schönes erzählt hat, gebeugt hat und alle nach einem Arzt geschrien haben, und wie in mir die Welt zusammengebrochen ist, durch den Kopf. Mein Freund hat mir verziehen, meine Freundin ist weg, aber das Schlimmste ist, dass ich mir vor dem Spiegel nicht mehr in die Augen sehen kann.

Es war dieser eine verpasste Augenblick, ein einziges Mal Totalversagen, den ich mir nicht verzeihen kann. Ich habe seitdem viel über mich gelernt, besonders, ehrlich zu mir zu sein, und mein naives Gehabe zu vermeiden, aber wie habe ich dafür bezahlen müssen! Ich hasse meine Vernünftigkeit, die mich daran hindert, mich selbst aufzugeben, ich hasse mich selbst und meinen Freund, weil er mich nicht verstößt und mich nicht wenigstens einen kleinen Teil der Schuld büßen lässt. Keiner in meiner Arbeit weiß davon, ich lebe nach außen hin genauso weiter. Innen ist alles ein eingestürztes Kartenhaus, das auch diese Beichte nicht aufbaut. Ich kann nur hoffen, dass sich ein wenig von dem Menschen, der ich einmal war, irgendwann wieder durchsetzen kann, aber Kinder werde ich mir niemals gönnen.

Beichthaus.com Beichte #00024840 vom 26.09.2008 um 19:33:32 Uhr (83 Kommentare).

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