Mein bohrender Nachbar

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Aggression Zorn Nachbarn

Ich (m/18) habe in meiner alten Wohnung öfters laut Musik gehört, natürliche keine Rock Balladen oder klassische Musik, eher Death Metal und Hardcore. Gleich am ersten Tag, als wir eingezogen sind, hat sich der Nachbar über uns beschwert, ich hab ihm gesagt es sei kein Problem die Musik etwas leiser zu stellen. Leider war es eins. Ich hasse es leise Musik zuhören, entweder laut oder gar nicht lautet mein Motto. So entbrannte zwischen mir und meinem Nachbarn ein Krieg, in dem es darum ging, wer mehr Krach machen konnte. Immer wenn ich laut Musik hörte, schlug er (wahrscheinlich sogar mit seinem Kopf) mit einem harten Gegenstand auf den Boden, das über circa 5 Minuten lang, bis mir das zu nervig wurde und ich die Musik lauter drehte. Irgendwann war es soweit, dass er den Bohrer rausholte und bohrte, und das jedes mal wenn ich Musik hörte, egal wie sehr ich mich auch zusammengerissen hab und die Musik leiser drehte. Einmal bin ich nach dem Musik hören spazieren gegangen, für ca. 15 Minuten, als ich wiederkam bohrte er immer noch. Ich bin mittlerweile ausgezogen und stelle mir immer wieder die Frage, wie viele Löcher der Typ in seine Wände gebohrt hat.

Beichthaus.com Beichte #00026964 vom 07.09.2009 um 12:40:58 Uhr (43 Kommentare).

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Die Pornos meines Mannes

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Neugier Eifersucht Partnerschaft

Ich möchte gerne etwas los werden. War letzte Woche mit meinem Mann zusammen bei meiner Mutter zu Besuch, hatten sein "Ersatzlaptop" dabei und ich habe eigentlich nach unseren Hochzeitsbildern gesucht um sie meiner Mutter zu zeigen. Also habe ich sämtliche Ordner angeklickt; da habe ich einen Ordner gefunden, der mich neugierig machte: er hieß nur "cs". Als ich ihn angeklickt hab, was kam zum Vorschein? Ein Ordner mit Pornobildern und -filmen!
Zu hause stellte ich meinen Mann zur Rede, was das für ein Ordner sei. Er meinte nur: "das ist noch was von einem Kumpel" und machte den PC aus. Das wollte und konnte ich nicht so stehen lassen! Ich mein, ich weiß dass er nicht auf sowas steht, aber irgendwie kam mir das sehr komisch vor, also sprach ich ihn nochmal drauf an. Er versicherte mir, es sei wirklich noch von seinem Kumpel drauf und er löschte sofort den Ordner unwiederbringlich vom Laptop.
So, lange Rede, kurzer Sinn:
Ich bin ja neugierig, also habe ich ein paar Tage später mal bei einer Suchmaschine nach kostenfreien Pornos gesucht. Und was soll ich sagen?! - Ich finde es irgendwie erregend! Ich schäme mich so dafür dass ich mir überhaupt sowas anschaue bzw. angeschaut hab, aber ich hab seither jeden Tag auf diese Seiten geklickt! Ich fühle mich so schäbig! Aber seitdem hab ich wieder Lust auf meinen Mann, was vorher nicht mehr so war (nach 6,5 Jahren Beziehung)! So, das wollte ich jetzt nur mal loswerden, weil ich sonst mit niemandem drüber reden kann.

Beichthaus.com Beichte #00026963 vom 07.09.2009 um 08:05:16 Uhr (52 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Psychiatrie und zurück

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Rache Hass Liebe

Es war eines schönen Tages im Jahre 2003, der August neigte sich dem Ende zu. Meine damalige Freundin hat mich nach 3 Jahren Beziehung in den Wind geschossen. Da ich dies damals nicht ohne weiteres verkraftet habe, begab ich mich in Psychologische Behandlung und stand endlich ein halbes Jahr später wieder mit 2 Füßen auf dem Boden. Es lief hervorragend im Job, denn ich wurde befördert und konnte mir deswegen einige finanziell Aufwändige Neuerungen leisten. Als das Triumphgefühl über Beförderung etc. so langsam nachließ, begann ich Abends wieder ein wenig nachzudenken.

Unglücklicherweise (ob für mich oder meine Ex-Freundin dürft ihr entscheiden) gingen meine Gedanken wieder in Richtung meiner ehemaligen Freundin und wie das meist so ist fühlte ich Hass und Wut und wollte mich an ihr rächen. Kaum hatte ich den Gedanken fertig gedacht nahm ich auch schon Stift und Papier zur Hand um Ideen zu sammeln. Ich informierte mich bei einer guten Freundin über den aktuellen Beziehungsstatus meiner EX und fand heraus, dass sie in diesem halben Jahr Affären mit 26 Männern sowie 2 Frauen hatte und sich gerade wieder in festen Händen befand. Was dann folgte war, dass ich ein Bild von ihr (kein Nacktbild oder sonstig pornographisches!) mit der Aufschrift ich habe 26 Typen und 2 Weiber gev*gelt in der Schule ans schwarze Brett ausgehangen habe.

Da sie eigentlich immer als "die unschuldige Jungfrau" hingestellt wurde ging Ihr ruf erst mal flöten und sie wurde als die Klassenschlampe abgestempelt. Ihr neuer Freund trennte sich umgehend von ihr und normalerweise hätte ich es hier schon gut sein lassen können, was ich leider Gottes jedoch nicht tat. Der nächste Schritt meiner Racheaktion war, dass ich zunächst inoffiziell mit einigen Freunden gewettet habe, wie lange ihre nächste Affäre dauern würde.

Diese Wetten weiteten sich dann aus und bald haben an die 50 Leute mitgemacht. Natürlich hat sie das dann spitzgekriegt und erzählte es ihren Eltern, die anstatt ihr mal einen Vortrag zu halten mir natürlich die Polizei auf den Hals hetzten. Jedoch habe ich die Herren von der Polizei (was ich alles ziemlich amüsant fand) davon überzeugen können, dass meine Ex-Freundin psychisch nicht ganz auf der Höhe sei, was selbige mit großen Ohren vernahmen und sich bei mir für die Störung entschuldigten. Was als nächstes passierte war, dass der Ortsansässige Psychiater zu meiner Ex-Freundin bestellt wurde, sie untersuchte und tatsächlich zu einem Klinikaufenthalt riet. Kurzum, sie war bei Mitschülern und Lehrern untendurch, hat von ihren Eltern die Hosen voll bekommen und musste einen Aufenthalt in der Psychiatrie ertragen, welche sie jedoch bereits 2 Wochen später wieder verlassen konnte.

Nachdem sie wieder draußen war, ging ich, da ich es ja nie so weit kommen lassen wollte, mit einem Präsent und einer geplanten Entschuldigung zu ihr (sie wohnte 3 Straßen weiter) und sie hat mich auch reingelassen. Ich habe mich dann provisorisch entschuldigt und ihr mein Präsent überreicht und stand schon in der Tür, als sie mich zurückrief. Ich ging also nochmal rein saß weinend auf dem Boden. Irgendwie rief alles in mir "abhauen" und hätte ich das getan wäre wohl alles anders gekommen.

Ich blieb also und fragte ganz unbefangen was denn los sei. Da sie immer noch weinte war schwer, wenn nicht gar unmöglich zu verstehen was sie sagte, es hat mich aber dennoch umgehauen. Sie erzählte mir nämlich dass sie sich eigentlich nie von mir trennen wollte und dass es ihr so Leid getan hat dass ich ihretwegen in psychiatrischer Behandlung war. Ich sprach sie dann auf die vielen Affären an, worauf sie nach einem erneuten Weinkrampf sagte, dass sie zwanghaft nach einem Vergleich zu mir suchte, ihn aber nie fand. Ich erwartete nie, dass sie mir meine Aktionen verzeiht, doch sie tat es und wir haben es erneut miteinander versucht.

Heute sind wir seit 3 Jahren verheiratet und haben einen 2-jährigen Sohn. Wenn uns nochmal jemand auf früher anspricht können wir darüber nur lachen, denn das hat uns wohl so zusammengeschweißt, dass ich sie noch wie am ersten Tag liebe und jeder Tag mit ihr einfach wundervoll ist.

Beichthaus.com Beichte #00026960 vom 06.09.2009 um 16:13:42 Uhr (56 Kommentare).

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Schuhe aufs Dach geworfen

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Diebstahl Vandalismus Dummheit Kindergarten Aichach

Schuhe aufs Dach geworfen
Es war ein sonniger Tag im Jahr kurz vor der Wende. Einer meiner besten Freunde, damals wie heute, und ich langweilten uns ein weiteres Mal im Kindergarten. Ein Plan musste her! Größer als die Pläne zuvor, denn wer begnügt sich schon mit Spielzeug rumschieben oder zum hundertsten Mal einen Igel zeichnen.
Jeder meldete sich bei einer der beiden Wächterinnen und musste mal dringend Pipi machen. Also raus! Den Duft der Freiheit wieder in der Nase und voller Tatendrang sammelten wir von jedem Paar Schuhe die auf dem Gang abgestellt waren Einen ein und gingen vor die Tür. Mit aller Kraft wurden die Dinger dann aufs Dach geworfen. Ein Heidenspaß! Mit Tränen vom Lachen haben wir uns dann wieder reingestohlen. Der Tag verging und wir warteten auf den Feierabend. Endlich 5 Uhr und alle Kinder raus. Nicht lange hat es gedauert und der erste bemerkts: "Fräulein, einer von meinen Schuhen ist nicht da!" Solche naiven Trottel. Opfer eines perfekten Verbrechens und wissen das nicht mal zu schätzen. Perfekt? Nicht ganz, wir hatten etwas übersehen was uns zum Verhängnis werden sollte. Keiner von uns beiden wäre auf die Idee gekommen seine wertvollen Schuhe auch aufs Dach zu schleudern, also standen wir beide mit zwei Schuhen an den Füßen rum. Noch ehe wir unseren Fauxpas bemerkten, hatten die Bluthundfräulein schon Verdacht geschöpft und wir fanden uns im Kreuzverhör. Eisern leugneten wir und versuchten die Spur von uns zu lenken, mit Aussagen wie: "Vielleicht wars ja einer aus der Mäusegruppe die haben heute früher gehen dürfen" oder "Einbrecher! Einbrecher!". Vergeblich. Wir mussten auspacken. Alle Schuhe wurden vom Hausmeister geborgen und wir erstmal erheblich zusammengestaucht. Fräulein Heike hat Ihren Schuh nicht wieder bekommen. Der fand sein dunkles Grab tief im Blumenbeet zwischen Kopfsalat und Karotten.

Beichthaus.com Beichte #00026953 vom 05.09.2009 um 15:20:04 Uhr in Aichach (Holzgartenstraße) (33 Kommentare).

Gebeichtet von Spraty
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Medikamente aus Mexiko

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Boshaftigkeit Rache Urlaub Drogen Gesundheit Geltendorf

Medikamente aus Mexiko
Wir waren letztes Jahr (2008) in Mexiko im Urlaub. Eigentlich musste ich dort arbeiten, aber als ich fertig war, hat mein Bruder mich sozusagen abgeholt und wir sind noch 3 Wochen mit einem alten El Camino durch die Gegend gefahren. Dass mein Spanisch nach einem 3/4 Jahr dort auch einen guten mexikanischen Schlag hatte, könnt ihr euch vorstellen. So wurden wir nicht als die üblichen Touris angesehen, wir waren sowieso im Süden, wo selten Amis sind und wurden echt immer nett behandelt. Mir fällt keine einzige Situation ein, wo wir angefeindet wurden. Die lokalen Prostituierten machten uns gute Preise, wir bekamen guten Alkohol und was man sonst so braucht um auszuspannen. In den "Apotheken" in Mexiko, eigentlich Pharma-Supermärkte, bekommt man krasses Zeug. Man darf es aber nicht ausführen. Haben wir aber trotzdem gemacht. Wir haben es umgefüllt in kleine Energy-Drink-Flaschen und in Kaugummi-Boxen.

In Mexiko-Stadt haben wir kein Hotel bekommen und kaum noch Geld für den Wagen. Aber was solls, wir saßen die Nacht im Flughafen rum in stinkender Freizeitkleidung, keinen hat es gestört. Im Flugzeug munterte uns die Stewardess sogar auf: "Ihr seht müde aus, ein Kopfkissen?" und "Bald zu Hause, Daumen hoch!". Als wir morgens in München aufsetzten wollten wir nur noch nach Hause. Ins Taxi, der Taxifahrer spricht nur das nötigste. Dann in den Zug heim ins Allgäu. Der ist morgens schon irre voll, obwohl Wochenende ist. Wir setzen uns ins Fahrradabteil, wo diese Hochklappsitze sind, aber schon in Geltendorf steigen zwei "Fahrrad-Vollprofis" ein, mit Helm, engen Klamotten und zehntausend "Sponsorenstickern" überall drauf. Solche kennen wir schon, im Allgäu fahren die wie die Irren überall die Berge rauf und runter. Aber die waren besonders garstig: "Jetzt weg da, das ist Fahrradplatz!" der eine, der andere: "Woa, hier riechts aber fein..., jetzt Abflug die Herrschaften!"

Platz mussten wir natürlich machen, die hatten ja Recht, die Fahrräder können nicht die ganze Fahrt im Gang stehen. Aber das hätte mit Bitte, Danke und ohne Bemerkung über unsern Duft besser geklappt. Vor allem hätten die beiden dann auch ihren Tagesausflug genießen dürfen.

Denn natürlich haben sich die Spackos nicht zu ihren Rädern gesetzt, sondern sind ins Abteil gegangen. Und einer hat seine Trinkflaschen am Rad gelassen - schwerer Fehler. Bevor mein Bruder überhaupt merkt, was ich vorhabe ist schon der Koffer auf, ich schnappte mir das farblose Abführmittel in der Energy-Drink-Tarnung und eine Viagra-Fälschung, die ich in einem 5-€-Schein einwickelte und am Boden zertrat. Jetzt hoffe ich, dass in den Trinkflaschen nicht nur Wasser ist - Bingo! Magnesiumgeschmack, genau das was ich hoffte. Ich geize nicht mit Abführmittel und auch die zerdrückte Viagra ist mehr als reichlich. In Manzanillo habe ich gemerkt, dass man von einer ganzen wirklich noch Stunden nachher einen Ständer hat und hab mir geschworen nie wieder eine ganze zu nehmen.

In Mexiko wurden wir nie angemacht, die Leute waren echt nett. Kaum in Deutschland und schon wieder unfreundlich behandelt von irgendwelchen Hampelmännern, die sich besser fühlen und einen abschätzig behandeln, weil man das falsche anhat und nicht so toll riecht. Ich hoffe die beiden sind nicht zu weit in die Berge gefahren, da gibts ja nirgends sanitäre Einrichtungen. Ich stell mir das ziemlich peinlich vor, die ganze Zeit zum Kacken zu müssen und einen wahnsinns Hammer in den engen Radhosen zu haben. Vor allem auf der Schüssel mit Ständer sitzen und nicht wissen was man tun soll. Umgebracht wird's ihn schon nicht haben, ich hab das Zeug auch oft genommen. Man sollte einfach niemanden unfreundlich behandeln. Schlecht gefühlt hab ich mich eigentlich nie, nur mein Bruder ist schier an die Decke und ich musste ihn davon abhalten, die Trinkflasche wieder auszuleeren. Ich persönlich finde es im Nachhinein sogar besser, dass nur einer der beiden das Pech hatte. Das macht es noch peinlicher.

Beichthaus.com Beichte #00026952 vom 05.09.2009 um 10:22:47 Uhr in Geltendorf (52 Kommentare).

Gebeichtet von dr.seltsam
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