Vollbepackt mit tollen Sachen

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Diebstahl Schamlosigkeit Stolz Peinlichkeit Berlin

Ich klaue prinzipiell immer bei Rewe. Das ist derart erstaunlich einfach, dass ich es mir nicht mehr abgewöhnen möchte. Zahle ich bei einem Einkauf 10 Euro, habe ich in den Fächern meines Rucksacks, den ich an der Kasse nicht öffne, meistens noch etwa Waren im Wert von 30 Euro. Tatsächlich packt mich nicht im Geringsten das schlechte Gewissen, im Gegenteil, meistens verlasse ich das Geschäft besser gelaunt, als ich es betreten habe. Mein Problem ist nur eine Kassiererin, die mir sehr sympathisch ist und mit der ich mittlerweile immer noch eine Runde Small-Talk halte. Wenn sie wüsste, dass mein Rucksack immer vollbepackt mit geklautem Zeug ist, naja, da wäre sie wahrscheinlich sehr erstaunt, ich befürchte: enttäuscht. Und im schlimmsten Fall würde sie gar meinen, ich sei immer nur freundlich zu ihr, um zu verhindern, dass sie mal meinen Tascheninhalt prüft, was wirklich nicht der Fall ist! Das plagt mich.

Beichthaus.com Beichte #00028614 vom 07.02.2011 um 15:49:09 Uhr in 10407 Berlin (Rewe, Pasteurstr. 17-19) (26 Kommentare).

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Mein gut aussehender Kumpel

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Neid Lügen Zwietracht

Mein bester Freund seit Kindheitstagen sieht wirklich sehr gut aus. Mehr als nur durchschnittlich gut. Ich (m/26) habe echt noch keine Frau gesehen, die nein zu ihm gesagt hätte. Zudem stimmt bei ihm das Gesamtpaket: Er ist nett, höflich, nicht eingebildet und hat auch noch was im Kopf. Soweit haben wir zwei eigentlich sehr viel gemeinsam. Nur kann ich optisch alles andere, als mithalten. Ich bin nicht grottenhässlich, aber leider übergewichtig und eher unscheinbar. Wenn wir zusammen weggehen, sieht es immer so aus, dass uns die Weiber zwar umzingeln, ich aber gar nicht wahrgenommen werde. Manchmal schiebe ich ihm gedanklich die Schuld dafür in die Schuhe und schaukel mich emotional richtig hoch. Im Grunde habe ich aber schon oft gemerkt, dass diese Art von Mädels mich eh nicht anschauen. Das sind halt alles meistens Hammerweiber. Das Amüsante ist, dass mein Freund die aber meistens gar nicht will. Seine Exfreundinnen waren alle graue Mäuse und Durchschnittsweiber.


Meine Beichte: Ich habe seiner Freundin aus Frust Lügen über ihn erzählt. Dass er ein Macho, ein Checker und ein Schwein wäre, der die Weiber reihenweise flach legt und sie dann fallen lässt. Da das alles noch recht frisch war und sie eh Zweifel wegen seinem Aussehen hatte, beendete sie die Beziehung. Mein Kumpel versteht jetzt natürlich die Welt nicht mehr und ist ziemlich fertig. Und ich habe Schiss, dass sie sich aussprechen, weil ich ihn als Freund eigentlich nicht verlieren will. Warum ich das gemacht habe? Nicht weil ich die Kleine wollte. Aber irgendwie wollte ich ihm eins auswischen. Ich könnte jedes Mal kotzen, wenn ich sehe, wie sehr sich ihm jedes Weib an den Hals wirft. Das ist doch einfach nicht fair. Ich muss ackern und schuften, damit mich überhaupt mal so eine elende Durchschnittstussi ansieht und er sieht selbst mit einer Grippe und 40 Grad Fieber so aus, als wäre er aus einem Katalog gesprungen. Ich weiß, das ist hinterlistig, feige und unter aller Sau. Aber irgendwie kann ich nicht anders, als ihn manchmal aus Neid zu hassen.

Beichthaus.com Beichte #00028611 vom 07.02.2011 um 00:37:54 Uhr (61 Kommentare).

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Handfetisch

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Fetisch Feigheit

Ich (m/20) habe einen Handfetisch schon seit ich denken kann. Mit meiner Freundin bin ich schon 5 Jahre zusammen, habe mich aber nie getraut ihr von meinem Fetisch zu erzählen, da ich mich schäme und Angst habe Sie eventuell zu verlieren. Ich mag es, wenn mir zarte gepflegte Hände mit schönen Nägeln den Mund zuhalten und mag es die Hände zu küssen und zu lecken. Da ich es ihr wie gesagt noch nicht gesagt habe, nehme ich Abends wenn sie neben mir im Bett schläft ihre Hand und lege sie auf meinen Mund. Ich lecke und küsse ihre zarten Handflächen und genieße ebenfalls das Gefühl, dass mir der Mund zugehalten wird. Hierbei masturbiere ich. Ich schäme mich sehr, nicht mit ihr darüber reden zu können und meinen Fetisch nachts heimlich mit ihr ausleben zu müssen.

Beichthaus.com Beichte #00028604 vom 05.02.2011 um 01:53:33 Uhr (35 Kommentare).

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Shower Smiley

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Verschwendung Manie

Ich (m/21/Student der Wirtschaftsinformatik im 3. Semester) habe etwas zu beichten: In der Regel dusche ich jeden Abend. Dabei beschlägt die gläserne Abtrennwand der Dusche. Sobald das geschehen ist, verbringe ich ungefähr 15 Minuten damit, verschiedene Smilies und Blumen auf die beschlagene Oberfläche zu malen. Wenn ich keinen Platz mehr habe, warte ich einfach bis wieder alles beschlagen ist. Diese Malerei verlängert meinen Aufenthalt in der Dusche enorm, und beim abtrocknen danach wird mir immer bewusst, wie viel Wasser ich eigentlich verschwendet habe, das andere Menschen gut gebrauchen könnten. Trotzdem mache ich es jedes Mal aufs neue, weil es für mich nichts entspannenderes gibt, als nach einem stressigen Tag unter der Berieselung von heißem Wasser lachende Smilies zu produzieren.

Beichthaus.com Beichte #00028595 vom 03.02.2011 um 13:38:37 Uhr (29 Kommentare).

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“Beichte

Die Pillen vom Kollegen

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Drogen Sucht Maßlosigkeit Kollegen

Ich muss etwas beichten, das allerdings schon zehn Jahre her ist. Damals habe ich eine Ausbildung in einer Tischlerei absolviert und lernte recht schnell meine Arbeitskollegen gut kennen. Daniel kam mir seit Beginn irgendwie eigenartig vor, aber ich mochte ihn und auch Carla war mir schnell ans Herz gewachsen und wir verbrachten bald jeden Nachmittag miteinander. Mit der Zeit nahmen wir wahr, dass Daniel in der Mittagspause oft spurlos verschwand und 20 Minuten später sehr verändert wieder kam. Wir sprachen ihn darauf an und er öffnete wortlos eine kleine Tüte, die Pillen enthielt. Es stellte sich heraus, dass es Drogen waren. Er fragte uns, ob wir mal eine probieren möchten. Neugierig wie wir nun mal waren, kauften Carla und ich ihm jeweils eine ab. Von da an nahmen wir jeden zweiten Tag Drogen. Carla hatte Halluzinationen und auch ich fühlte mich anders. Wir fanden die Wirkung damals äußerst spannend und anregend, sodass dies zur Gewohnheit wurde. Ich saß wohl manchmal bei meinen Eltern am Frühstückstisch und war gar nicht mehr ansprechbar, die Pupillen schienen fast zu explodieren. Zumindest fühlte es sich so an. Ich hatte meinen Eltern gegenüber immer geschworen, niemals Drogen zu nehmen, geschweige denn dies auszuprobieren. Und dann hatte ich es doch gewagt. Meine engsten Freunde wandten sich von mir ab. Ich dachte, ich hatte alles, bis auf meine Familie verloren.
Sogar während eines Praktikum in einer Kindertageseinrichtung nahm ich Drogen. Carla und ich wurden erst geläutert, nachdem wir von Daniel einen dramatischen Anruf bekamen. Die Polizei nahm ihn, nach längerer Observation, fest. Er hat uns nie verraten. Seitdem habe ich nie wieder Drogen genommen und den Kontakt zu Carla abgebrochen.

Beichthaus.com Beichte #00028592 vom 02.02.2011 um 21:16:08 Uhr (14 Kommentare).

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