Weed im Streifenwagen

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Drogen Hochmut Stolz Last Night Polizei Karlsruhe

Ich habe zu beichten, dass die Cops hier in Karlsruhe herrlich dumm sind und ich nur deswegen keine Anzeige wegen Verstoß gegen das BtMG am Hals habe. Aber von vorne: Bevor wir auf eine Party wollten, beschlossen ein paar Freunde und ich, uns in den Schlossgarten zu chillen, um uns noch schön einen anzurauchen. Plötzlich tauchte ein Streifenwagen auf und ich folgte meinem Instinkt und nahm die Beine in die Hand, da ich nicht gerade wenig Zeug in der Tasche hatte. Nach relativ kurzer Verfolgungsjagd holte mich einer der Beiden aus vollem Sprint relativ unsanft von den Beinen und ich lernte, wie nasser Rasen schmeckt. Ich kam noch einmal kurz auf die Beine, hatte aber nur Augenblicke später ein Knie im Rücken und die Handschellen klickten. Ich wurde ins Auto verfrachtet und die Cops fuhren zurück zu der Stelle, an der ich und meine Leute vor der ganzen Aktion gechillt hatten. Zu meiner Überraschung stiegen beide aus und entfernten sich etwas vom Auto. Ich sah meine einzige Chance, ungeschoren davonzukommen und schaffte es irgendwie, trotz Handschellen, an die kleine Tasche rechts an meiner Hose ranzukommen, das Tütchen mit dem Weed rauszufischen und es dann, so unauffällig wie möglich, in das Fach in der Autotür rutschen zu lassen. Als ich dann auf der Wache gefilzt wurde, fanden die Leute vom Trachtenverein Grün-Weiß zwar alle möglichen Smoker-Utensilien bei mir, allerdings rein gar nichts, wofür sie mich rankriegen könnten.

Da ich glücklicherweise wenige Wochen zuvor volljährig geworden war, konnten sie mich auch nicht für die 1,4 Promille dabehalten, für die ich noch erstaunlich klar denken konnte. Ich muss immer wieder unvermittelt lachen, wenn ich daran denke, dass jetzt ein paar Gramm Weed im Streifenwagen durch Karlsruhe fahren - oder wenn ich mir das Gesicht des Cops vorstelle, der das Zeug irgendwann mal finden wird. Ach ja eine Anzeige hab ich jetzt trotzdem am Hals und wisst ihr warum? Wegen fahrlässiger Körperverletzung. Und zwar weil, sich der Cop, der mich gefällt hat, bei dieser Aktion die Schulter ausgekugelt hat! Was für ein Depp! Am liebsten hätte ich dem Typ dreckig ins Gesicht gelacht, doch ich wollte die ganze Sache nicht noch unnötig hinauszögern. So das war es. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

Beichthaus.com Beichte #00026490 vom 11.06.2009 um 11:49:21 Uhr in Karlsruhe (66 Kommentare).

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Jungfräuliche Lehrerin

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Masturbation Engherzigkeit Wollust Partnerschaft

Mit 49, kurz nach der Trennung, lernte ich eine Frau kennen, mit der ich gut zurechtkam. Einmal in der Woche kochte ich für sie und wir quatschten über alles, so ziemlich ohne Tabus, auch über Sex. Da merkte ich, dass sie doch irgendwie verquer war. Lehrerin, 46, nie verheiratet, nie eine feste Beziehung, wohl auch nie Sex mit einem Mann. Mir war es ganz recht. Nur als sie mir erzählte, dass sie auch Sexualkunde unterrichtet, habe ich erst einmal nichts dazu gesagt. Dann rief sie mich an und hatte eine Woche in der Türkei für uns gebucht, im Doppelzimmer. Am nächsten Tag fand ich sie völlig fertig vor - eine Freundin hatte ihr dringend abgeraten, weil doch Männer auch Sex haben wollen. Ich habe sie beruhigt. Es ging gut mit den Tagen im Doppelbett, auch wenn ich mich ganz schön zurückhalten musste. Irgendwann hatten wir dann doch Sex, oder zumindest das, was sie dafür hielt. Sie war halt eine geübte und sehr schnelle Masturbatin. Mir sagte sie, dass meine Finger Gold wert seien und man sie hoch versichern müsse.

Nun mag ich Sex zu sehr, um auf diese herrliche Variante lange zu verzichten, also sollte dann meine Zunge versichert werden. Mich zu befriedigen schaffte sie nicht, ich machte das dann selbst. Der Verkehr war sehr mühsam, denn es tat ihr immer ein bisschen weh. Und da wir Kondome benutzten, konnte ich ihr auch recht leicht einen Orgasmus vorgaukeln. Mit Sex soll man nur anfangen, wenn man auch auf dem gleichen Level liegt. Ohne wären wir heute bestimmt noch gute Freunde. So ging es dann gar nicht mehr. Für sie sicherlich eine große Enttäuschung. Aber sie ist ja wirklich nicht die einzige Frau, die eine so verquere Einstellung zur Sexualität hat. Ein Jammer, wie viele gute Beziehungen daran zerbrechen. Aber bevor ich sie kennenlernte, dachte ich immer, man sei auf der sicheren Seite, wenn eine Frau zugibt, sich gerne und oft selbst zu befriedigen. Das weiß ich nun auch besser.

Beichthaus.com Beichte #00026486 vom 10.06.2009 um 23:47:29 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Prügel auf dem Klo

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Gewalt Aggression Eifersucht

Heute hat meine Freundin mir erzählt, dass sie pausenlos von so einem Macker vollgesabbelt wurde, den sie erst ein paar Stunden kannte. Er meinte, er will sie unbedingt einmal treffen. Der Typ lief gerade an uns vorbei, als sie das sagte, und ging auf die Toilette. Ich sagte zu ihr, dass ich auch mal austreten müsse. Ich bin also hinter ihm her und habe ihn erst mal zur Rede gestellt und ihm unmissverständlich klar gemacht, dass er sie in Ruhe lassen soll, da sie gerade eine sehr schlimme Zeit durchgemacht hat - was auch wahr ist. Er hat natürlich nur einen auf Macker gemacht und da ist mir einfach eine Sicherung durchgebrannt. Ich habe ihn am Nacken gepackt und an die Wand gedrückt. Ich bin nicht besonders muskulös, habe aber dafür ein paar Pfunde mehr drauf, was zusammen mit der Wut unvorstellbare Kräfte in mir weckte. Also drücke ich ihn an die Wand und habe ihm im ruhigen, aber strengen Ton noch mal klar gemacht, dass er sie gefälligst in Ruhe lassen soll.

Als er sich immer noch wehrte, habe ich seinen Kopf mehrmals gegen die geflieste Wand geschlagen, seinen Körper gedreht und ihm noch mehrmals auf den Torso geschlagen, ihn zu Boden geworfen und ihm noch einen Tritt gegeben. Dann sagte ich ihm nur noch, dass er sich meine Bitte lieber zu Herzen nimmt und sie nie wieder anspricht und wenn er jemandem über diesen Vorfall erzählt, würde er das nächste Mal nicht so gut davonkommen. Ich habe mich dann aus dem Staub gemacht. Ich war wirklich überrascht, dass ich so etwas überhaupt machen konnte, da ich normalerweise absoluter Pazifist bin und mich niemals mit jemandem schlage. Jetzt sitze ich hier und habe Panik, dass er mich anzeigt, was ja durchaus berechtigt wäre. Immerhin weiß ich jetzt, dass ich im Ernstfall doch die nötigen Kräfte aufbringen kann aber hoffe trotzdem, dass ich so etwas nie wieder tun werde.

Beichthaus.com Beichte #00026485 vom 10.06.2009 um 19:30:25 Uhr (40 Kommentare).

Gebeichtet von Rodrigo
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Der Geruch von Sex

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Neugier Stolz Ekel

Manchmal rieche ich es, wenn Leute Sex hatten, kurz, bevor ich sie treffe. Das ist mir total unangenehm, weil ich immer denke, die merken, dass ich weiß, dass sie gerade gepoppt haben. Das ist genauso, wie ich es rieche, wenn Frauen menstruieren und keine Tampons benutzen. Finde ich super-eklig.

Beichthaus.com Beichte #00026479 vom 09.06.2009 um 20:18:25 Uhr (36 Kommentare).

Gebeichtet von Nerokiller
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Undankbarer Brieftaschenbesitzer

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Hass Ungerechtigkeit Vandalismus

Undankbarer Brieftaschenbesitzer
Als ich vierzehn war, fand ich auf einer Radtour eine Geldbörse. Ich schaute rein: Kein Geld drin, aber Ausweis und Führerschein. Der Besitzer wohnte in einem Dorf ungefähr zehn Kilometer weit weg. Ich bin also losgestrampelt und habe dem Typen seinen Geldbeutel gebracht. Ich dachte, er sagt "Danke". Denkste! Er machte mich an, was ich mit dem Geld gemacht hätte und ob ich mir davon auch etwas Schönes gegönnt hätte. Ich stotterte nur herum und sagte, dass ich den Geldbeutel so gefunden hätte, aber er schrie nur herum. Ich war so fertig, dass ich beinahe geheult hätte. Wie konnte er das nur machen? Es ging mir tagelang nicht aus dem Sinn. Allmählich baute sich in mir eine ungeheure Empörung auf und die wurde im Laufe der Tage zu blankem Hass auf diesen Mann. Er wohnte in einem sauteuren Haus mit Mercedes in der Garage und kommt daher und macht einen ehrlichen Finder an!
Ich radelte einige Tage lang nach der Schule hin und observierte ihn. Er machte viel Gedöns um seinen parkähnlichen Garten und dann grub er vor dem Haus den Vorgarten aus, brachte neuen Bodengrund auf und säte neuen Rasen. "Na, dir zeige ich es!" dachte ich. Ich raste los und kaufte in einem Geschäft Samen. Am nächsten Tag war Sonntag und ich dachte, die pennen alle lange genug. Ich also früh aus den Federn, hingeradelt und die Samen flogen nur so über den frisch eingesäten Rasen.

Von da an kontrollierte ich regelmäßig, immer schön aus der Ferne, damit er mich nicht sah. Der "Rasen" entwickelte sich schnell zum absoluten Renner. Die ganze Nachbarsblase stand da und machte blöde Witze, als da Salat, Edelwicken, farbige Zaunwinden und Mohrrüben und allerlei anderes Kraut hochspross und der Typ, der mich so miserabel behandelt hatte, platzte fast vor Wut. Ich freute mich diebisch. Mittlerweile bin ich über Vierzig. Aber nun kommt das Ekelhafte: Ich konnte nicht locker lassen! Alle paar Jahre wieder radle oder spaziere ich bei dem miesen Sack vorbei und werfe Samen in sein Grundstück, oder schmeiße Unkrautvernichter in seine Gartenbeete. Dass ich damals meine kleine Rache wollte, kann ich verstehen, aber ich kann mich selber nicht leiden, dass ich das alle zwei bis drei Jahre immer wieder tue. Ich habe seither des öfteren erlebt, wie er da steht und sich ärgert oder den Kopf schüttelt. Das tat mir unheimlich leid, aber im Jahr drauf habe ich es wieder gemacht. Ich habe mir nun vorgenommen, damit aufzuhören. Seit vier Jahren habe ich ihn in Frieden gelassen, radle aber immer noch regelmäßig dort vorbei. Er erkennt mich natürlich nicht mehr, ich ihn aber wohl und ich schaue zu, wie er in seinem Garten rumtappt und argwöhnisch schaut.

Beichthaus.com Beichte #00026478 vom 09.06.2009 um 17:18:08 Uhr (59 Kommentare).

Gebeichtet von Rodrigo
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