Das doppelte Abendessen

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Dummheit Feigheit Ernährung Verschwendung Familie Berlin

Mein Vater kann wirklich gut kochen und ich esse auch immer gerne das, was er gemacht hat. Da er unter der Woche und auch am Wochenende viel arbeitet oder an unserem Haus zu tun hat, ist es eher selten, dass er für das Abendessen sorgt. Meist fällt diese Aufgabe meiner Mutter oder mir (w/18) zu. Heute gab es eine Spezialität von ihm, was wirklich Leckeres. Samstagabend ist meistens die ganze Familie bei uns versammelt und mein Vater richtet für alle immer sehr liebevoll verschiedene Gerichte, Häppchen, Desserts für den Fernsehabend her. Leider hatte ich so absolut keine Lust, das zu essen, was er mit viel Mühe zubereitet hat. Somit kam ich auf die Idee, bei meinem kleinen Abstecher zu einer Freundin, in der Zeit, in welcher mein Vater kochte, etwas anderes zu kaufen. Zuhause angekommen, war aber schon für jede Person bei uns ein Teller mit Essen befüllt und sehr liebevoll angerichtet. Als ich das gesehen habe, bekam ich sofort ein unheimlich schlechtes Gewissen. Mein Vater und der Rest der Familie hatte mich schon mit Freude erwartet und freute sich auf das gemeinsame Abendessen. Ich konnte nicht anders und aß meine Portion brav auf. Hat wie immer gut geschmeckt, obwohl mir absolut nicht danach war.

Da mein Hunger nicht allzu groß war, dürfte mein Magen für den Rest des Abends gefüllt sein, Hunger oder gar Appetit habe ich keinen mehr. Was jetzt die eigentliche Beichte anbelangt: Der Döner, den ich mir unterwegs gekauft habe, hat sich ja nicht von allein aufgegessen. Ich habe jetzt also seit etwa drei Stunden einen Döner in meiner Handtasche und keine Ahnung, was ich damit anstellen soll. Wenn ich meinen Vater jetzt frage, ob er noch Hunger auf Döner hat, hält er mich vermutlich auch für völlig bekloppt. Ebenso, wenn besagter Döner morgen im Mülleimer liegt. Schade ums Geld. Aber ich kann mich meinen Eltern gegenüber nicht anders verhalten. Die sind immer sehr lieb zu mir und wollen das Beste, da bekomme ich sofort ein schlechtes Gewissen - selbst bei solchen Kleinigkeiten.

Beichthaus.com Beichte #00031090 vom 28.04.2013 um 00:02:09 Uhr in Berlin (Ackerstraße) (14 Kommentare).

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Posen unter der Dusche

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Fetisch Schamlosigkeit Schule Berlin

Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich nicht schwul bin. Als Nächstes muss ich sagen, dass ich noch zur Schule gehe. Ich bin Sportler und bin deshalb auf einem Sportgymnasium mit relativ hartem Sportunterricht. Zusammen mit einem guten Freund freue ich mich nach hartem Sport immer auf das Duschen danach. Wir duschen immer sehr lange, teilweise sogar über 30 Minuten und wie das unter Männern so ist, sprechen wir oft über Themen wie Frauen und Brüste, aber auch über Penisse. Wir sind so oft und so lange miteinander duschen gewesen, dass wir jeglichen Scham gegenüber dem anderen verloren haben. Mit der Zeit fingen wir an, aus Spaß unsere Schwängel in unterschiedlichen Posen zu präsentieren. Beispiele für diese Posen sind die Hodenschaukel, der Quetscher und der griechische Olympionik. Obwohl wir wissen, dass es eigentlich ein unnormales Verhalten ist, ergötzen wir uns regelmäßig an diesem Spektakel. Einmal kam sogar unser Sportlehrer herein und hat uns bei unserem Schauspiel erwischt, was uns allerdings wenig störte. Kurz gesagt: Ich möchte beichten, dass ich mich regelmäßig an der Präsentation meines Penisses und dem meines Freundes ergötze.

Beichthaus.com Beichte #00031076 vom 25.04.2013 um 20:55:44 Uhr in Berlin (Kantstraße) (20 Kommentare).

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Nicht mehr als reine Lust

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Missbrauch Sex Verzweiflung Familie Berlin

Ich (w/20) habe ein Problem. Ich bin sexuell gestört. Ich kann beim Sex keine Gefühle entwickeln, muss aber so oft und so viel möglich vögeln. Ich war früher deswegen in Therapie, was aber nichts zu Tage gebracht hat, die Gründe waren mir schon vorher bekannt. Seit meinem 14. Geburtstag hat sich mein Vater regelmäßig an mir vergangen. Meine Mutter hatte zwei Jahre lang eine Arbeit, in der sie samstags immer arbeiten musste und dann war ich dran. Es fällt mir mittlerweile nicht mehr schwer, darüber zu reden, aber es war damals so unbegreiflich und widerlich. Jeden Samstag (ich durfte am Wochenende nie weg) musste ich mir etwas schickes, Knappes anziehen, was er mir heimlich gekauft hatte und zu ihm ins Büro kommen. Er sagte, dass er mich liebe und begehre, weil ich so hübsch sei, dass er nicht widerstehen könne...


Einmal war ein Freund von ihm auch dabei und er war sehr grob zu mir. Meine Mutter kam daraufhin dem Ganzen auf die Schliche, war am Boden zerstört, macht sich bis heute Vorwürfe. Es kam zur Anzeige und er wurde verurteilt. Der Freund kam davon, ich konnte nicht darüber reden und mein Vater hatte dicht gehalten. Ich weiß nicht, was aus ihm geworden ist. Ich hoffe nur, ich muss ihn nie wieder sehen. Als ich dann so etwas wie frei war, hielt ich erst mal Abstand von Männern, konnte mir nie wieder vorstellen, mich auf einen Schwanz einzulassen und flüchtete mich in die Zärtlichkeit der Bisexualität. Nach einer geraumen Zeit, als ich mit einer damaligen Gefährtin mal wegging, merkte ich aber, wie sehr mich Jungs anmachen und dass ich sie unbedingt haben und spüren wollte. Ich ließ mich also ein Wochenende darauf wie eine Schlampe abschleppen und als wir dann bei ihm waren und er mich anfasste, um mich auszuziehen, fing ich an zu heulen und rannte davon.


Ein paar Monate später aber lernte ich jemanden kennen, der sehr zärtlich war und sehr rücksichtsvoll. Er merkte, dass etwas nicht stimmte und war sehr vorsichtig. Ich habe den Sex genossen, aber ich fühlte mich nicht zu ihm hingezogen. Ab da begann ich, Männer zu "sammeln", mich flachlegen zu lassen wie eine billige Nutte, sogar mal zwei bis drei Männer auf einmal. Aber nie, nie konnte ich dabei mehr spüren als reine Lust und Stumpfsinnigkeit. Es waren echt tolle, liebe Männer dabei aber ich kann mich nicht auf sie einlassen, außer eben körperlich. Meine Therapeutin konnte mir auch nicht weiterhelfen. Ich dachte, ich muss das hier mal erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00031074 vom 25.04.2013 um 08:58:19 Uhr in Berlin (Adlergestell) (24 Kommentare).

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Trennung aus Schutz

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Ungerechtigkeit Ex Liebe Neurosen Berlin

Ich (m/24) habe mit meiner Freundin aus zwei gründen Schluss gemacht. 1. Sie ist viel zu gut für diese Welt, wir waren fast ein Jahr zusammen und haben nicht einmal gestritten. Alles war gut und schön, doch ich wusste ganz genau, dass bald die Zeit kommt, wo ich mich schlagartig ändere und zum Arschloch mutiere. Ich weiß nicht, warum das so bei mir ist, doch es war schon bei den letzten drei ernsten Beziehungen so. Darum habe ich mich entschlossen, mich von ihr zu trennen, damit sie jemanden findet, der sie schätzt und mit ihr gut umgeht. Der zweite Grund ist meiner Meinung nach schlimmer. Und zwar habe ich mir einen Sportwagen gekauft, wo ich ganz genau wusste, dass die Mädels noch mehr auf mich abfahren, was sich natürlich bestätigt hat. Ich vermisse sie und es tut mir unendlich leid. Die Entscheidung war aber richtig. Aus Freundeskreisen bekam ich mit, dass sie jemanden kennengelernt hat und anscheinend ist der Kerl richtig in Ordnung. Ich wünsche ihr nur das Beste.

Beichthaus.com Beichte #00031063 vom 21.04.2013 um 08:38:10 Uhr in Berlin (Laubacher Straße) (21 Kommentare).

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Wir sind keine Polen!

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Stolz Vorurteile Hochmut

Wir sind keine Polen!
Ich (26, Berlinerin) beichte, dass meine Eltern strenggenommen offiziell aus Polen kommen, ich aber immer sehr darauf bestehe, dass sie Schlesier sind und daher eigentlich keine Polen sind. "Pole" ist bei uns in der Familie schon fast ein Schimpfwort. Meine Großeltern haben damals ihr gesamtes Hab und Gut an die Polen verloren, die ihr Land eingenommen haben und sich alles genommen haben, was sie wollten. Sie wurden gezwungen, Polnisch zu lernen und durften in der Öffentlichkeit kein Deutsch sprechen. Da man mit großem Ärger rechnen musste, wenn man in der Öffentlichkeit Deutsch sprach, waren sie aus Angst gezwungen, ihren Kindern nur Polnisch beizubringen, da bei Kindern natürlich die Gefahr besteht, dass sie sich in der Öffentlichkeit verplappern. So haben meine Eltern erst richtig Deutsch gelernt, als sie (im Alter von 22 und 25 Jahren) nach Deutschland gekommen sind. Sie haben beide einen polnischen Akzent und werden daher immer für Polen gehalten und alle wundern sich immer, dass sie einen deutschen Familiennamen haben. Ich glaube, die Leute halten mich immer für verrückt, wenn ich sage "Nein, wir sind keine Polen, wir sind Schlesier!" Dann sagen immer alle "Äh ja, aber das ist doch in Polen, oder?". Ich glaube, das können nur Schlesier verstehen. Tut mir leid an die Polen, die gar nicht so schlimm sind, wie wir denken.

Beichthaus.com Beichte #00031058 vom 21.04.2013 um 01:02:12 Uhr (52 Kommentare).

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