Meine Freundin, die Niete

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Hass Engherzigkeit Partnerschaft

Ich habe mit meiner neuen Freundin die totale Niete gezogen, bringe es aber nicht übers Herz sie zu verlassen. Meine Ex-Freundin hat sich von mir getrennt, weil ich nicht mit nach Mexiko auswandern wollte. Ich fand das natürlich nicht so prickelnd, aber einen Monat […]
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Beichthaus.com Beichte #00029928 vom 10.04.2012 um 15:19:07 Uhr (42 Kommentare).

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Der Nachbar mit dem Subwoofer

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Rache Zwietracht Nachbarn Bielefeld

Ich habe vor zwei Jahren mein Studium erfolgreich in Bielefeld abgeschlossen. Insgesamt hatte ich in der Stadt eine wirklich bombige Wohnung, da kann ich mich nicht beklagen. Mit einer Ausnahme: Dem Nachbarn über mir. Der nette Herr ist alleinstehend und besitzt scheinbar eine Heimkinoanlage. Schön mit Subwoofer und allen Pi Pa Po. Leider neigte der gute Mann dazu, diese nur nach 22 Uhr Abends zu benutzen. Anfangs wusste ich gar nicht, dass der Krach daher kommt. Ich hatte auf Heizungsrohre getippt. Jedenfalls habe ich mich mehrmals bei ihm beschwert, wenn es wieder akut war. Einmal schrieb ich ihm sogar einen kurzen Brief, indem ich ihn förmlich bat, das ganze nach 22 Uhr sein zu lassen. Keine Reaktion. Der Mann wusste nicht, was er mir für psychische Schmerzen damit hinzugefügt hat. Es kam soweit, dass ich enorm empfindlich auf Lärm aller Art reagiert habe. Jedenfalls sind jetzt, wie gesagt, schon zwei Jahre vergangen, aber ich kann das ganze nicht vergessen. Somit kam mir letztens Abends im Bett eine prächtige Idee. - Seitdem verteile ich die Anschrift des Typen überall wo es nur geht. Sexshop Kataloge? Bestellt! Gratis-Abo der örtlichen Christenzeitung? Na aber sicher doch! Ich weiß, das ist ziemlich kleinkariert und ich hätte auch den Vermieter bzw. die Polizei einschalten können, aber es verschafft mir im Moment einfach Befriedigung.

Beichthaus.com Beichte #00029924 vom 09.04.2012 um 00:05:21 Uhr in 33602 Bielefeld (Rohrteichstraße) (22 Kommentare).

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“Folge

Nähe und Distanz

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Begehrlichkeit Engherzigkeit Verzweiflung

Ich bin jetzt 25, aber hatte noch nie eine richtige Freundin. Meine Eltern haben mir nie sowas wie körperliche Nähe beigebracht, oder mal gesagt, sie wären Stolz auf mich. Wenn ich als Kind wegen was weinte, wurde ich nicht getröstet, wenn ich Schmerzen hatte, brachte man mich irgendwann zum Arzt. Aber Händchen halten, wenn man beim Zahnarzt war, kannte ich nicht. Bei Füllungen natürlich immer das Billigste, keine 10 DM zu viel zahlen.


Eine Frau sehe ich bei der Arbeit häufiger. Sie hat mir Komplimente gemacht, wir haben sehr viel geredet. Ich habe mich so dermaßen in sie verknallt, verstehe mich mit ihr super. Jedenfalls, als ich sie letztens sah, heulte sie, weil sie eine Prüfung verhauen hatte, aber ich war nicht in der Lage, sie in irgendeiner Weise zu trösten oder sie einfach in den Arm zu nehmen. Mein Inneres baute so eine unglaubliche Blockade auf, dass ich mich in diesem Moment, in dieser Situation, außerstande sah, sie zu berühren, sie zu trösten, obwohl ich es ja eigentlich wollte, aber ich wusste verdammt nochmal nicht, wie ich das anstelle. Stattdessen fragte ich sie was Dummes, ich weiß noch nicht mal mehr, was ich gefragt habe. Ich hoffe, sie verzeiht mir das irgendwann, wenn sie denn meine Freundin werden würde. Aber selbst wenn es nicht klappen sollte, tat mir das sehr Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029782 vom 06.02.2012 um 18:38:48 Uhr (16 Kommentare).

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Rache an ehemaligem Klassentyrann

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Rache Boshaftigkeit Schule Gesundheit

Als ich noch zur Schule ging, gab es bei uns einen Typen in der Klasse, dem jegliche soziale Kompetenz fehlte. Er hänselte oft und viele unserer Klassenkameraden, und bestimmte, wer das allgemeine Mobbingopfer der Klasse war. In der Neunten und Zehnten war ich dran, weil ich immer ziemlich gute Noten hatte, und bei irgendwelchen seiner Hetzaktionen gegen andere Schüler und auch Lehrer nicht mitmachen wollte. Ich kassierte öfter Prügel von ihm und seinen Mitläufer-Kumpels, mein Schulrucksack verschwand auf wundersame Weise und bei minus fünfzehn Grad klaute er mir die Jacke. Er spielte Fußball mit meinen Schulsachen, Stiften und einmal mit meinem teurem grafikfähigem Taschenrechner, was unser Mathelehrer allerdings mitbekam und die Eltern des dumpfbäckigen Störenfrieds mir ersetzen mussten. Natürlich kassierte ich hinterher ordentlich Schläge. Hinzu kamen unzählige Hänseleien, Sprüche und Schikanen, die mir jeden neuen Tag versauten. Langsam, aber sicher begann ich ihn zu hassen und schmiedete finstere Rachepläne, die ich allerdings nie umsetzen konnte, da er nach einer Aktion, bei der er einen jüngeren Schüler mit einem Bowie-Messer verletzte, in der elften Klasse von der Schule flog. Wir waren alle recht froh ihn los zu sein, außer die natürlich, die zu seinen Mitläufern zählten.


Nach der Schule studierte ich Medizin und arbeitete zunächst im Ausland, kehrte dann aber gezwungen durch familiäre Probleme in mein Heimatstädtchen zurück, um im örtlichen Krankenhaus zu arbeiten. Eines Nachts schob ich gerade mitten in der Woche langweiligen Praxisdienst in der Notaufnahme, als mir die Schwester sagte, im Warteraum säße jemand mit akutem Abdomen, also ziemlich üblen Bauchschmerzen. Als ich im Wartezimmer ankam, traf mich fast der Schlag. Es war mein verhasster Ex-Schulkamerad, der sich vor Schmerzen krümmte und Schweißperlen auf der Stirn hatte. Normalerweise ruft so ein Anblick bei mir immer Mitleid hervor, allerdings nicht bei diesem Typen. Er erkannte mich auch sofort, duzte mich und fragte, was er denn haben könnte. Wahrheitsgemäß erklärte ich ihm, dass ich das erst nach der Diagnostik wüsste. Er tat die ganze Zeit so, als wären wir schon immer die besten Kumpels gewesen, die sich nur durch unglückliche Umstände aus den Augen verloren hätten. Beim Ultraschall wurde recht eindeutig klar, was er für ein Problem hatte, denn sein Appendix (der Wurmfortsatz des Blinddarmes) sah aus wie eine Presswurst. Normalerweise wäre der Keks damit gegessen gewesen. Wenn man alle Fälle von Blinddarmentzündungen per Ultraschall so leicht abklären könnte wie bei ihm, wäre das eine echte Erleichterung. Aber irgendwie war in dieser Nacht sonst nichts los und mich ritt der blanke Hass, außerdem war der Patient ja nicht in Lebensgefahr. Ich runzelte also die Stirn, fuhr mit Absicht immer wieder über die schmerzende Stelle und sagte beim Blick an den Ultraschallbildschirm gedankenabwesend mehrmals "Oh, oh...", ungefähr in dem Tonfall eines KFZ-Mechanikers, wenn man ihn fragt wo denn dieses komische rasselnde Geräusch am Motor beim Gas geben herkommt. Dann sprang ich gespielt alarmiert auf, gab ihm die Anweisung auf jeden Fall liegen zu bleiben und ging erstmal zehn Minuten Kaffee trinken, während ich die Anästhesistin informierte und sagte, sie könne sich ruhig Zeit lassen, der Patient habe es nicht eilig. Danach ging ich mit sorgenvoller Miene zurück in das Zimmer, wo der Typ, mittlerweile aschfahl und leise wimmernd, lag. Ich sagte ihm wörtlich er habe eine akute Appendizitis, mit bereits drohender Perforation und anschließender Peritonitis. Es war klar, dass er nur Bahnhof verstand, aber er getraute sich nicht, das zuzugeben. Ich füllte den Anamnesebogen extra langsam aus, blickte ihn wiederholt prüfend und mitleidig an und fragte ihn nach seiner Patientenverfügung. Er fing fast an zu weinen. Schließlich beruhigte ich ihn mit der geringen Sterblichkeitsrate und sagte, es bestünden gute Chancen einer vollständigen Heilung. Bei der OP erzählte ich dem Team, was der Patient für ein netter Mensch war, und wie ich es ihm vergolten hatte. Darauf meinte der anwesende Chirurg, er werde die Nähte extra fest machen, damit der Typ auch beim Fäden ziehen noch einmal richtig seinen Spaß habe. Mein Ex-Schulkamerad war nachher noch zwei Tage im Krankenhaus, tyrannisierte die Pfleger so übel und baggerte an den jungen Schwestern herum. Ich war deswegen belustigt, denn es zeigte dass er sich nicht wirklich geändert hatte. Hoffentlich bleiben mir in Zukunft jegliche Begegnungen mit ihm erspart.

Beichthaus.com Beichte #00029773 vom 03.02.2012 um 11:25:17 Uhr (37 Kommentare).

Gebeichtet von Heyak
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Zufallsbeichte
“Folge

Durchfall in Madrid

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Unreinlichkeit Ekel Vandalismus Peinlichkeit Spanien

Ich (m/21) muss eine Sünde beichten, die mir furchtbar peinlich ist. Es passierte vor etwa 3 Jahren, als ich mit meiner Klasse auf Kursfahrt in Madrid war. Wir wollten mit allen ein bekanntes Bauwerk ansehen. Kurz bevor es los ging, merkte ich, dass ich Durchfall bekomme. Ich sagte den anderen, dass ich nochmal auf Toilette gehen würde und begab mich zu einem Fastfood-Restaurant, das zwei Straßen weiter war und in dem wir kurz zuvor gegessen hatten. Ich merkte schon beim laufen, dass es starker Durchfall werden würde und ich es nicht lang zurückhalten könnte.
Erleichtert kam ich an und betrat das Männerklo. Allerdings gab es dort nur eine einzige Toilette und die war auch noch besetzt! Also ging ich wieder raus und wartete darauf, dass die Toilette frei wurde. Der Herr kam allerdings nicht raus und ich konnte meinen Schiss nicht zurückhalten. Nachdem der erste Schiss in die Hose ging, stürmte ich auf das Frauenklo, das Gott sei Dank frei war. Der Durchfall ging mit dermaßen großem Druck raus, dass ich die Toilette und die nähere Umgebung völlig eingesaut habe. Dazu war meine Unterhose vollgeschissen und sogar meine Beine und Hose hatten etwas abbekommen.


Außerhalb der Toilettenkabine hörte ich sogar deutsche Frauenstimmen, die sagten "Riecht ja lecker hier!". Sie verließen aber zum Glück relativ schnell das Damenklo. Da ich alles voll gemacht hatte, brauchte ich natürlich Unmengen an Klopapier. Das total vollgeschissene Klo war verstopft. Auch meiner vollgekackten Unterhose entledigte ich mich und schmiss sie einfach neben das Klo. Die ganze Säuberungsaktion dauerte natürlich lang, und als ich endlich die Toilette verließ, wartete schon eine lange Schlange an Frauen vor dem Klo, die auf die einzige Damentoilette wollten. Das konnten sie dann natürlich vergessen. Vorne war eine Mitarbeiterin des Fastfood-Restaurants und schimpfte mich wild auf Spanisch an. Ich stürzte mich durch die Menschen und verließ in Lichtgeschwindigkeit das Fastfood-Restaurants.


Als ich zurück am Bauwerk war, war meine Klasse schon mit der Besichtigung gestartet und ein Lehrer wartete auf den "Vermissten", denn meine Abwesenheit hatte ja viel länger gedauert als erwartet. Da ja auch meine Hose was abgekriegt hatte und ich befürchtete, nach Kacke zu riechen, wollte ich besser nicht teilnehmen. Ich sagte ihm ich hätte Bauchschmerzen und würde gern in unser Hotel gehen. Auf sein Angebot, dass jemand mitkommen könnte, verzichtete ich gerne. Also begab ich mich allein durch die spanische Metropole und kam erleichtert in unserem Hotel an, wo ich die vollgekotete Hose tief in meiner Reisetasche verstaute und erst mal duschen ging. Ich beichte hiermit also, dass ich als Mann in einem spanischen Damenklo eine entsetzliche Sauerei angerichtet habe und dies von den unschuldigen Mitarbeitern entfernt werden musste. Vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00029690 vom 05.01.2012 um 21:40:32 Uhr in Spanien (Calle Gran Vía, 52, 28013 Madrid) (25 Kommentare).

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