Offizielle Fremdgeh-Erlaubnis

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Dummheit Eifersucht Fremdgehen Ex

Vor einiger Zeit hatte ich eine liebe und verständnisvolle Freundin, mit der ich gewissermaßen durch dick und dünn bin. Wir hatten beide längere Zeit vor unserem Zusammenkommen eine Art "Schlüsselbeziehung", an der wir gedanklich und emotional noch etwas hingen. Es tat gut, mit ihr darüber sprechen zu können und darüber Vertrauen ineinander aufzubauen. Das ging eine gute Zeit lang echt spitze, bis sie im Gefolge eines Streits mehrfach fallen ließ, dass sie eigentlich immer noch gerne mit ihrem Ex zusammen wäre. Das hatte ziemlich gesessen.

Ein halbes Jahr später meldete sich meine Ex bei mir. Erst unabsichtlich, und es ergab sich kein weiterer Kontakt, weil mir das erst mal nicht geheuer war und es einfach nicht passte. Etwa ein weiteres halbes Jahr später schrieb ich ihr dann doch ein paar Zeilen und wir sprachen uns über mancherlei Probleme von früher aus, jedoch war zu keiner Zeit die Sehnsucht nach einer Beziehung vorhanden. Jetzt kommt der dumme Moment: meine Freundin und ich waren damals sexuell und auch sonst sehr aufgeschlossen und sie ermunterte mich, Bedenken beiseite zu räumen und mich einfach mal mit meiner Ex zu treffen. Und sollte es wirklich soweit kommen, dass ich mit ihr schlafe, so sollte ich auf jeden Fall ein Gummi benutzen, aber es wäre okay! Das ging ein paar Mal so und irgendwann ließ mir das Thema keine Ruhe mehr. Ich machte, was ein dummer Mann tun muss: ich traf mich mit meiner Ex und wir hatten einen schönen und gesprächigen Abend in einer Bar. Zwischenzeitlich rief meine Freundin an und wirkte ein bisschen unaufgeräumt. Ich merkte einen leisen Zweifel, aber überging ihn. Als sich der Abend dem Ende näherte, entschlossen wir uns zu ihr zu gehen. Den Rest könnt ihr euch denken.
Circa fünf Tage später war ich Single. Selbst Schuld. Auch wenn ich meiner (dann Ex-)Freundin selbiges gerne gegönnt hätte, ob Ex oder jemand anders. Aber ihr Ex wollte sie nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00029575 vom 29.11.2011 um 18:38:36 Uhr (17 Kommentare).

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Meine Achatschnecken

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Rache Zwietracht Tiere Osnabrück

Ich (w) habe mir vor einiger Zeit Achatschnecken zugelegt, das sind sozusagen Riesenschnecken. Ich habe mich liebevoll um die Tiere gekümmert und keine Kosten und Mühen gescheut ihnen ein angenehmes Leben zu bereiten. Ich hatte sie jetzt um die 2-3 Wochen und man konnte schon sehen, dass sie deutlich gewachsen sind. Meine Stiefmutter und ich haben einen schlechten Draht zueinander und da ich das kleine Terrarium, das ich jetzt für die Baby-Schnecken benutze, in der Küche vergessen hatte, hat sie es aus reiner Boshaftigkeit nach draußen in die Kälte gestellt. Naja, und wie man sich denken kann sind alle Schnecken jetzt tot. Ich hatte dafür Geld bezahlt und wie schon geschrieben auch viel Herz mitreingesteckt.
Am nächsten Morgen sah ich meine Katze wie sie am frischgebauten Lebkuchenhaus meiner Stiefmutter genüsslich rumleckte und ich hab sie nicht weggejagd, nein, ich hab sie genüsslich weiterlecken lassen und wenn sie weg wollte habe ich sie wieder drangesetzt damit sie nochmal drüberleckt. Ich beichte hiermit, dass ich meiner Katze den unglaublich schrecklichen Geschmack der Backkünste meiner Stiefmutter ausgesetzt habe. Sie hat Lebewesen auf dem Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00029571 vom 29.11.2011 um 12:55:41 Uhr in Osnabrück (27 Kommentare).

Gebeichtet von Lelouch
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Zufallsbeichte
“Ein


Mein verklebtes Gehirn

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Dummheit Neid Eifersucht Fremdgehen Partnerschaft

Ich habe hier letztens eine Beichte gelesen, in der eine junge Frau ihren Freund für einen Trottel verlassen hat, das hat mich daran erinnert, dass mir mal etwas ganz Ähnliches passiert ist. Ich war damals gerade 19 geworden und hatte einen sehr gut aussehenden, intelligenten und begabten Freund, der ähnliche Hobbies und Wertevorstellungen hatte wie ich. Leider hab ich das damals nicht in dem Maße erkannt und gewürdigt, wie es vielleicht angebracht gewesen wäre. Heute weiß ich, dass es naiv war zu glauben, so etwas fände Frau an jeder Straßenecke. Mein Freundeskreis bestand zu dieser Zeit aus einem Haufen partywütigen Mädels und wir haben an den Wochenenden oft sehr exzessiv gefeiert. Mein damaliger Freund war erst öfter mit, aber da ich begierig darauf war, meinen Marktwert auch bei anderen Männern zu testen, vermied ich es später ihn mitzunehmen. Eines verhängnisvollen Tages lernte ich auf einer Party einen netten Jungen kennen, der mir ziemlich gefiel. Er machte mir den Hof und versprach mir, er würde alles für mich tun. Naiv wie ich war glaubte ich ihm. Wir trafen uns öfter zum Kaffee und schrieben täglich SMS. Schließlich trennte ich mich für ihn von meinem damaligen Freund.


Der erste Schock in meiner frischen Beziehung war, als mir der Typ gestand, er wäre erst 17. Mir hatte er vorneweg immer gesagt, er sei 21. Dementsprechend ging er auch noch zur Schule, und studierte gar nicht, wie er außerdem erzählt hatte. Die nächste unangenehme Überraschung war, dass er mit seiner alleinstehenden Mutter in einer versifften Zweiraum-Plattenbauwohnung lebte, obwohl er angeblich eine eigene Wohnung besaß. Er schwor hoch und heilig, dass er mir nur etwas vorgeflunkert habe, weil ich seine Traumfrau sei, und er ohne mich nicht leben könne. Seine süßen Worte verklebten mir mein Gehirn sehr gründlich und so dachte ich nicht darüber nach, was er mir noch so für Lügen erzählt haben könnte. Wir schliefen am Anfang oft miteinander, aber nach einiger Zeit begann er, danach immer Playstation oder Computer zu spielen. Ich war dann für ihn Luft, außer, dass ich ihm ab und zu was zu essen oder zu trinken bringen sollte. Als ich ihm das vorwarf, guckte er nur unschuldig und versprach, etwas zu ändern, was er aber nie tat. Sein Freundeskreis bestand aus lauter Möchtegern-Gangstern, die sich mit etwa 80 Prozent Schimpfwörtern und 20 Prozent Personalpronomen betitelten. Nach ungefähr drei Monaten hatten wir komplett das Interesse aneinander verloren, er hatte in der Disco schon mehrere neue Kontakte zu Mädchen geknüpft, und mir dämmerte langsam, was ich an meinem Ex gehabt hatte. Ich machte also Schluss und durfte mich als Schlampe beschimpfen lassen, nur um noch im selben Satz zu erfahren, dass er mir ja schon seit einem Monat mit einer Anderen fremd ging, und er mich sowieso nie geliebt hatte. Ich dachte, ich könnte vielleicht zu meinem vorherigen Freund zurück, und schrieb ihm eine ellenlange Entschuldigungsmail. Er antwortete nie darauf. Stattdessen erzählte mir eine gemeinsame Freundin auf Nachfrage, dass er wieder glücklich vergeben sei. Seine Neue ist übrigens hübscher und vermutlich weniger naiv als ich, und er ist jetzt seit 9 Jahren mit ihr zusammen. Seit 2 Jahren haben sie eine kleine Tochter. Ich war währenddessen in mehreren Kurzzeitbeziehungen, aber bis jetzt war nichts wirklich Gutes dabei. Immer wenn ich meinen Ex und seine Familie auf der Straße sehe, verfluche ich meine eigene Dummheit.

Beichthaus.com Beichte #00029569 vom 29.11.2011 um 11:37:37 Uhr (27 Kommentare).

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Der studentische Schnorrer

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Falschheit Habgier Schamlosigkeit Berlin

Ich (m) muss hier und heute beichten, was ich seit einiger Zeit tue und wahrscheinlich auch weiterhin tun werde. Ich studiere seit über 4 Jahren. Das Studium ist sehr hart und verschlingt viel Zeit und natürlich auch Geld. Ich gehöre zu den Leuten, die kaum Bafög bekommen und auch von ihrer Familie kaum unterstützt werden. Anfangs habe ich noch nach Vorlesungsende bei einer Supermarktkette gejobbt. Der Verdienst war absolut lachhaft, aber etwas Besseres konnte ich einfach nicht finden. Einmal zur Weihnachtszeit beobachtete ich immer wieder einen Obdachlosen, der in der Fußgängerzone vorm Supermarkt saß und schnorrte. Er spielte weder ein Instrument, noch sprach er die Leute an, die vorbeiliefen. Trotzdem hatte er einen deutlich größeren Verdienst als ich, der im Supermarkt schuftete. Das bestätigte er mir auch auf Nachfrage. Der Gedanke, dass jemand ohne zu arbeiten deutlich mehr bekommt, machte mich wahnsinnig. Also nahm ich ein paar Tage später all meinem Mut zusammen, zog mir einen ziemlich heruntergekommenen Wintermantel an, setzte mir eine alte Pudelmütze auf. Diese zog ich schön tief ins Gesicht, damit mich keiner erkennen konnte und damit die Kopfhörer von meinem iPod nicht auffielen. Dazu zog ich noch die Kapuze tief ins Gesicht und legte mich am helllichten Tag in die Fußgängerzone. Ein selbstgebasteltes Schild und der Hund meiner altersschwachen Nachbarin vollendeten die Penneroptik. Einige Meter von einem Spielzeuggeschäft entfernt konnte ich dann bereits in der ersten Stunde knapp 20 Euro sammeln. Soviel Geld hatte ich noch nie in einer Stunde verdient. Seit diesem Mal kann ich es einfach nicht lassen auf diese Weise Geld zu verdienen. Es ist einfach zu leicht. Einmal wurde ich fast von Kommilitonen erkannt, da ich zu unvorsichtig war. Außerdem sollte man rechtzeitig vor Anbruch der Dunkelheit das Feld räumen, weil die echten Obdachlosen dann aufgrund des Pegels schnell aggressiv werden. Ich beichte also, dass ich von der Gutmütigkeit anderer lebe und Leuten, die wirklich bedürftig sind, das Geld streitig mache. Aber was soll ich machen? Ich wurde nicht mit superreichen Eltern geboren.

Beichthaus.com Beichte #00029567 vom 28.11.2011 um 18:39:32 Uhr in Berlin (Lewishamstraße) (20 Kommentare).

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“Beichte

Das Mädchen auf meinem Bauernhof

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Wollust Selbstsucht Verzweiflung Liebe

Ich habe ein Problem, das mir sehr viel Kopfzerbrechen und schlaflose Nächte bereitet. Ich bin männlich, 29 Jahre alt und wohne auf dem Land, wo meine Eltern und ich einen Bauernhof besitzen. Wir bieten unter anderem Ferienhäuser, Reitunterricht, und geführte Wanderungen an. Seit vielen Jahren kamen regelmäßig eine Familie mit drei Kindern aus einer deutschen Großstadt zu Besuch, meistens in den Sommerferien, aber auch ab und an in der Nebensaison, in manchen Jahren machten sie sogar zweimal bei uns Urlaub. Die Kinder sind zwei Jungen und ein Mädchen. Als sie das erste Mal bei uns waren, waren die Jungen gerade drei und fünf, das Mädchen war sechs Jahre alt. Ich verstand mich auf Anhieb prächtig mit der Familie und die Kinder folgten mir fast überall hin. Ich gab ihnen Reitunterricht und wir gingen wandern und spielten dabei Schatzsuche. Besonders anhänglich jedoch war das Mädchen, sie wollte immer am Tisch neben mir sitzen und auf meinem Traktor mitfahren. Sie sah mir auch immer beim Arbeiten zu und half mir, wo sie nur konnte, egal wie stumpfsinnig die Tätigkeit gerade war. Ich empfand immer nur väterliche Gefühle für sie.


Vor ein paar Jahren, als sie so vierzehn oder fünfzehn geworden war, wandte sie sich jedoch gründlich von mir ab, und wurde zickig und unleidlich. Das Einzige, was ihr noch Spaß zu machen schien, war der Reitunterricht. Dort lachten wir gemeinsam wie früher und ihre schlechte Laune war verflogen. Vergangenes Jahr dann kamen nur noch die Eltern, ohne ihre Kinder. Ich fand das sehr schade, andererseits gibt es sicherlich für Jugendliche in der Stadt mehr zu erleben als auf dem Land, außerdem hatte ich dieses Phänomen schon öfter beobachtet. Ich war deshalb total überrascht, als dieses Jahr Ende der Sommerferien die Familie wieder zu Besuch kam und die Tochter mit war. Sie verhielt sich mir gegenüber wieder wie ganz früher, was mich zunächst irritierte, aber schließlich war ich darüber auch nicht böse. Drei Tage, bevor die Familie wieder abreisen wollte, machten das Mädchen und ich Heu für die Pferde. Sie trug nur ein schlabbriges Tanktop, offensichtlich ohne BH, denn ihr Träger verrutschte, so dass man ihre Brust sehen konnte. Ich wollte eigentlich wirklich nicht hingucken, aber der Anblick erregte mich irgendwie mehr als mich alles Andere je erregt hatte. Ich räusperte mich, als sie es nach einer Weile immer noch nicht zu bemerken schien und deutete wortlos und schief grinsend auf ihr Oberteil. Sie wurde knallrot und rannte aus der Scheune. Ich wollte ihr hinterher um ihr zu sagen, dass das doch kein Problem für mich gewesen war. Sie war jedoch nicht allzu weit weg gerannt. Wir sahen uns an und ich wollte etwas sagen, aber dann küssten wir uns ziemlich heftig. Keine Ahnung wie das passieren konnte. Nach dem Kuss fing sie an zu weinen und sagte, dass sie schon seit Jahren in mich verliebt sei. Das Problem war, dass ich zu diesem Zeitpunkt gerade eine Freundin hatte. Ich ging dem Mädchen nach ihrem Geständnis die ganzen restlichen Tage aus dem Weg. Danach überstürzten ich die Ereignisse. Ich erzählte meiner Freundin von dem Kuss, weil ich so heftige Gewissensbisse hatte. Sie trennte sich von mir.


Zwei Tage später stand das Mädchen samt ihren Brüdern völlig unerwartet vor meiner Tür und fragte, ob sie bei mir bleiben könnten, denn ihre Eltern wollten sich scheiden lassen und die Situation wäre unerträglich zu Hause. Ich willigte ein. Noch in derselben Nacht schlief sie und ich mehrmals miteinander. Ihre Eltern riefen am nächsten Tag an und wollten, dass alle drei zurückkommen sollten. Die Brüder blieben noch ein paar Tage, dann gingen sie zu ihren Eltern zurück. Das Mädchen blieb bei mir. Sie ist jetzt siebzehn und ich liebe sie wirklich sehr. Das ist einerseits ein komisches Gefühl, da ich sie ja aufwachsen sehen habe, andererseits verstehen wir uns auch ohne Worte, das ist wunderschön. Dennoch gibt es ein Problem. Sie will jetzt die Schule abbrechen und sich mit mir um den Hof und die Tiere kümmern, da sie davon ausgeht, dass wir jetzt für immer zusammen bleiben. Ich habe ihr schon mehrfach ins Gewissen geredet, dass sie ihr Abitur doch noch machen solle, ich habe meines ja schließlich auch gemacht, obwohl von vornherein klar war, was mein Beruf sein würde. Außerdem sind ihre Eltern von unserer Verbindung verständlicherweise überhaupt nicht begeistert. Ihre Mutter hat mir sogar unterstellt, ich hätte schon seit ihre Tochter dreizehn ist mit ihr geschlafen. Das ist natürlich völliger Blödsinn, trotzdem ist mir reichlich unwohl bei dem Gedanken, dass meine Freundin erst im März achtzehn wird, und erst dann offiziell tun und lassen kann, was sie will. Zur Zeit sind ihre Eltern zwar noch voll und ganz im Scheidungsstreit, aber ewig geht das sicher nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00029563 vom 28.11.2011 um 10:35:41 Uhr (32 Kommentare).

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