Unglücklich in der Ausbildung

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Zorn Boshaftigkeit Arbeit

Ich bin Azubi bei einer großen deutschen Versicherung. Mein Chef hat mich zwei Jahre lang nur fertiggemacht, ich habe nichts gelernt, sondern immer für die Kollegen das machen müssen, auf was die keinen Bock hatten. Mit Ausbildung hatte es jedenfalls nicht viel zu tun. Nachdem ich das Mobbing bei der Arbeit nicht mehr ausgehalten habe, habe ich mich in eine andere Dienststelle versetzen lassen. Dort sind die Kollegen echt nett, aber ich hatte schon bei meiner Versetzung dorthin das Angebot in einer anderen Versicherung anzufangen. Jedenfalls haben sich alle das Hirn drüber zerbrochen, wie es doch möglich wäre, mich zu übernehmen und ich habe gekündigt.

Die haben 50.000 Euro für meine Ausbildung hingelegt, dafür dass ich jetzt in ein Unternehmen wechsle, das nicht mal selbst ausbildet. Beim Gespräch mit der Vorstandsebene meines momentanen Arbeitgebers habe ich dann noch mal richtig Dampf abgelassen, über das, was man mit mir in meiner Ausbildung gemacht hat. Jetzt hatte ich ja nicht mehr das Risiko, dass die mich rausschmeißen, wenn ich mal sage, was Sache ist. Mein Chef hat jetzt die Gelb-Rote Karte gesehen und ich freue mich, weil er es einfach verdient hat, mal für das gerade zu stehen, was er gemacht hat. Klar habe ich das auch zu meiner persönlichen Genugtuung getan, weil ich finde, dass man sich auch als Azubi nicht alles gefallen lassen muss und ruhig mal seine Meinung kundtun kann.

Beichthaus.com Beichte #00023611 vom 30.03.2008 um 07:04:48 Uhr (11 Kommentare).

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Die Fußball-Analysen einer Frau

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Hass Medien Sport

Dienstagabend wollte ich Fußball gucken. Liverpool gegen Arsenal. Ein Spiel, auf das mich richtig gefreut hatte. Aber meine Frau saß neben mir! Sie hat 2 x 45 Minuten massiv mit der Tageszeitung geraschelt und nahezu jeden Artikel kommentiert, vorgelesen, laut gelacht […]
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Beichthaus.com Beichte #00023600 vom 25.03.2008 um 09:14:49 Uhr (17 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Von Bleistiften tätowiert

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Diebstahl Schamlosigkeit Waghalsigkeit

Ich habe vor ein paar Jährchen bei Ikea eine ganze Menge an Bleistiften mitgehen lassen. Wir sind umgezogen und waren deshalb zwei Mal in kurzer Zeit im schwedischen Wunderland. Beim ersten Mal fand ich es lustig, ein paar Stifte aus jedem Spender herauszunehmen und einzustecken. Ich war damals 9 oder 10 Jahre alt. Einige Tage später sind wir wieder hingefahren. Diesmal hatte ich so eine Art Baggy-Hose an, mit noch extra Taschen seitlich an den Beinen. Da kam mir eine Idee. Beim ersten Raubzug habe ich ungefähr 15 Stifte abgegriffen, und da ich ja jetzt MEHR Stauraum hatte, wollte ich die Sache toppen. Ich habe dann die Stifte auch nicht mehr einzeln aus dem Spender gezogen, sondern den Deckel abgemacht und direkt händeweise die kleinen Dinger rausgefischt.

Alle Seckel bis zum Rand gefüllt, bin ich dann nach draußen gehumpelt (die Stifte haben schmerzhaft versucht, mich zu tätowieren) und wurde von der Verkäuferin auch mittelschwer-böse angeschaut. Aber ich war ja nur ein kleiner Junge. Im Auto angekommen habe ich ENDLICH meine Hosentaschen entlastet und auch gleich mit dem Zählen begonnen. Bei knapp über 200 war die Autofahrt zu Ende und wir waren wieder zu Hause. Erst dann fiel mir ein, dass ich die Stifte eigentlich gar nicht haben will. Also habe ich sie genommen, in einen Schuhkarton gesteckt (der fast voll wurde), und über irgendeine Kinderhilfsorganisation nach Bosnien geschickt. Ich hoffe, die hatten Spaß damit.

Beichthaus.com Beichte #00023565 vom 24.03.2008 um 05:04:08 Uhr (14 Kommentare).

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Die Gelben Engel

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Fremdgehen Schamlosigkeit Begehrlichkeit Auto & Co.

Eigentlich wollten wir in den Urlaub fahren. Meine Freundin (26) und ich (w/25). Auf dem Weg in unser Wellnesshotel hatten wir leider eine Panne. Nicht lange Zeit später trafen auch schon die Gelben Engel ein, in Gestalt von M., 28 und C.,29. Nachdem sie festgestellt hatten, dass sie uns nicht helfen konnten, mussten wir wohl oder übel mit ihnen mitfahren. Meine Freundin und M. begannen sich auf dem Rücksitz zu amüsieren, währenddessen ich mit C.s Schalthebel beschäftigt war.

Wir waren auf dem Weg zur nächsten Werkstatt. Doch leider kamen wir nie dort an, weil der fahrende Gelbe Engel nicht hielt, was er versprach. Gelandet sind wir im Straßengraben, worauf wir erneut Hilfe brauchten. Somit waren die nächsten Gelben Engel auf dem Weg zu uns. Und? Wofür zahle ich 50 Euro Beitrag im Jahr? Ficken kann ich auch mit meinem Freund!

Beichthaus.com Beichte #00023519 vom 22.03.2008 um 23:13:35 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Familie zerstört

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Fremdgehen Ehebruch

Ich muss etwas beichten, was mir total auf der Seele brennt. Naja, eigentlich sind es zwei Beichten. Ich wohne mit meinem Mann und unseren beiden Kindern in einem überschaubaren Dorf, wir verstehen uns mit allen Nachbarn sehr gut, mit vielen sind inzwischen eng befreundet. Mein Mann und ich arbeiten beide im Krankenhaus in der Pflege. Eines Abends, nach der Spätschicht, fahre ich nach Hause und neben mir an der Ampel, sehe ich das Auto meines Nachbarn, ich winke ihm zu, er sieht das aber nicht weil er grade eine mir unbekannte Frau küsst. Ich war ganz geschockt. Seine Frau ist eine meiner besten Freundinnen. Ich fuhr ihm hinterher, er hat mich nicht bemerkt. Vor einem Haus parkte er und ging mit der Frau Händchen haltend und küssenderweise hinein. Total verwirrt fuhr ich nach Hause. Kurz vor Mitternacht, ich stand in der Küche, sah ich wie er an unserem Haus vorbei in seine Garage fuhr. Er hatte offensichtlich sein Schäferstündchen gehabt. Am nächsten Tag schrieb ich einen anonymen Brief an meine Nachbarin, dass ihr Mann ein Verhältnis hätte, wo die Geliebte wohne und an welchem Tag es sich abgespielt hatte. Einige Tage später stand sie weinend in meiner Tür, mit dem Brief, den ich verfasst hatte. Sie sagte mir, dass dieser Brief anonym abgeschickt wurde und sie ihn heute in der Post gefunden hätte. Gemeinsam saßen wir in meinem Wohnzimmer und rätselten, wer denn den Brief geschrieben haben könnte und wer denn ihre Ehe so zerstören würde wollen. Ich tröstete sie so gut ich konnte. Nach einiger Zeit rief sie von meinem Telefon ihren Mann in der Firma an, erzählte ihn von ihrem Beweis und bat ihn nach Hause zu kommen. Einige Stunden später sah ich, wie er wutentbrannt mit einer Tasche unterm Arm aus dem Haus stürzte, ins Auto stieg und weg fuhr. Einige Minuten später kam meine Freundin wieder zu mir und fiel mir weinend in die Arme. Die beiden hätten sich soeben getrennt, ihr Mann würde zu seiner Geliebten ziehen. Keiner weiß von meiner Tat, aber ich habe die Familie meiner Freundin zerstört. Ich bin völlig überfordert mit dieser Situation, zumal sich meine Nachbarin fast täglich von mir trösten lässt. Keiner kann sich vorstellen, wie ich mich fühle.

Beichthaus.com Beichte #00023515 vom 22.03.2008 um 21:31:23 Uhr (29 Kommentare).

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