Die Gelben Engel

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Fremdgehen Schamlosigkeit Begehrlichkeit Auto & Co.

Eigentlich wollten wir in den Urlaub fahren. Meine Freundin (26) und ich (w/25). Auf dem Weg in unser Wellnesshotel hatten wir leider eine Panne. Nicht lange Zeit später trafen auch schon die Gelben Engel ein, in Gestalt von M., 28 und C.,29. Nachdem sie festgestellt hatten, dass sie uns nicht helfen konnten, mussten wir wohl oder übel mit ihnen mitfahren. Meine Freundin und M. begannen sich auf dem Rücksitz zu amüsieren, währenddessen ich mit C.s Schalthebel beschäftigt war.

Wir waren auf dem Weg zur nächsten Werkstatt. Doch leider kamen wir nie dort an, weil der fahrende Gelbe Engel nicht hielt, was er versprach. Gelandet sind wir im Straßengraben, worauf wir erneut Hilfe brauchten. Somit waren die nächsten Gelben Engel auf dem Weg zu uns. Und? Wofür zahle ich 50 Euro Beitrag im Jahr? Ficken kann ich auch mit meinem Freund!

Beichthaus.com Beichte #00023519 vom 22.03.2008 um 23:13:35 Uhr (5 Kommentare).

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Die Familie zerstört

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Fremdgehen Ehebruch

Ich muss etwas beichten, was mir total auf der Seele brennt. Naja, eigentlich sind es zwei Beichten. Ich wohne mit meinem Mann und unseren beiden Kindern in einem überschaubaren Dorf, wir verstehen uns mit allen Nachbarn sehr gut, mit vielen sind inzwischen eng befreundet. Mein Mann und ich arbeiten beide im Krankenhaus in der Pflege. Eines Abends, nach der Spätschicht, fahre ich nach Hause und neben mir an der Ampel, sehe ich das Auto meines Nachbarn, ich winke ihm zu, er sieht das aber nicht weil er grade eine mir unbekannte Frau küsst. Ich war ganz geschockt. Seine Frau ist eine meiner besten Freundinnen. Ich fuhr ihm hinterher, er hat mich nicht bemerkt. Vor einem Haus parkte er und ging mit der Frau Händchen haltend und küssenderweise hinein. Total verwirrt fuhr ich nach Hause. Kurz vor Mitternacht, ich stand in der Küche, sah ich wie er an unserem Haus vorbei in seine Garage fuhr. Er hatte offensichtlich sein Schäferstündchen gehabt. Am nächsten Tag schrieb ich einen anonymen Brief an meine Nachbarin, dass ihr Mann ein Verhältnis hätte, wo die Geliebte wohne und an welchem Tag es sich abgespielt hatte. Einige Tage später stand sie weinend in meiner Tür, mit dem Brief, den ich verfasst hatte. Sie sagte mir, dass dieser Brief anonym abgeschickt wurde und sie ihn heute in der Post gefunden hätte. Gemeinsam saßen wir in meinem Wohnzimmer und rätselten, wer denn den Brief geschrieben haben könnte und wer denn ihre Ehe so zerstören würde wollen. Ich tröstete sie so gut ich konnte. Nach einiger Zeit rief sie von meinem Telefon ihren Mann in der Firma an, erzählte ihn von ihrem Beweis und bat ihn nach Hause zu kommen. Einige Stunden später sah ich, wie er wutentbrannt mit einer Tasche unterm Arm aus dem Haus stürzte, ins Auto stieg und weg fuhr. Einige Minuten später kam meine Freundin wieder zu mir und fiel mir weinend in die Arme. Die beiden hätten sich soeben getrennt, ihr Mann würde zu seiner Geliebten ziehen. Keiner weiß von meiner Tat, aber ich habe die Familie meiner Freundin zerstört. Ich bin völlig überfordert mit dieser Situation, zumal sich meine Nachbarin fast täglich von mir trösten lässt. Keiner kann sich vorstellen, wie ich mich fühle.

Beichthaus.com Beichte #00023515 vom 22.03.2008 um 21:31:23 Uhr (29 Kommentare).

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“Beichte

Mein Vater ist reich!

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Habgier Geld Schamlosigkeit Familie

Ich bin der Sohn (ich werde demnächst 17) eines ziemlich reichen Unternehmers. Mein Vater hat eine Vermögensberatungsfirma, mit der wir, so sagt er, pro Jahr um die 3,1 Millionen Euro machen. Er ist einer von der Sorte Vater, die ihren Kindern alles in den Arsch schieben. Das finde ich gut, da ich der Älteste von zwei Kindern bin (meine Schwester ist erst 7). Ich bekomme gutes Taschengeld (jetzt noch 1.600 Euro im Monat, ab meinem 17ten aber 1.700 Euro) und scheiße auf die Schule. Mein Durchschnitt im Halbjahr war, glaube ich, 3,4, das liegt aber einfach nur daran, dass ich offiziell hochbegabt, bin, also auch mit nichts lernen durchaus eine 3 schreiben kann.

Naja, mein Vater ist relativ alt (bald 60) und wenn ich 35 bin erbe ich eh mindestens unser altes Vermögen, das hat er schon in sein Testament geschrieben, da er zum Glück zu denen Leuten gehört, die jeden Tag fürchten, sie hätten eines nötig. Naja, es läuft ganz gut so weit, in zwei Jahren bin ich mit der Schule fertig und dann warte ich einfach bis ich erbe, und dann passt das schon. Ich lege mir vorsorglich jeden Monat 1.000 Euro von den 1.600 zurück, um, falls es später ein paar schlechte Jahre werden sollten, wenigstens etwas zu haben, aber ich glaube nicht, dass mein Vater mich im Stich lässt. Zum 18ten Geburtstag hat er mir übrigens ein geiles Auto, nämlich einen Mercedes Sl versprochen, ist ja nur noch ein Jahr.

Beichthaus.com Beichte #00023508 vom 22.03.2008 um 06:40:46 Uhr (41 Kommentare).

Gebeichtet von skate_or_die
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Lotto unter Kollegen

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Lügen Falschheit Gewalt Habgier Kollegen

Wir spielen auf der Arbeit mit sechs Kollegen Lotto. Am Mittwoch hatten wir einen Fünfer mit Zusatzzahl. Ich habe meinen Kollegen unter Tränen gebeichtet, dass ich den Schein nicht abgegeben habe. Einer hat mich daraufhin so übel verprügelt, dass ich zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus musste. Verständlich bei 317.995,10 Euro. Er hat, wie ich gehört habe, von unserem Chef die fristlose Kündigung bekommen. Was nur ihr und meine Frau wisst: Den Schein habe ich wirklich vergessen, meine Frau aber nicht. Und meinen ehemaligen Kollegen werde ich noch auf Schmerzensgeld verklagen.

Beichthaus.com Beichte #00023498 vom 22.03.2008 um 03:48:35 Uhr (15 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Scherzanruf mit Folgen

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Feigheit Boshaftigkeit Engherzigkeit Telefon

Was ich beichten will, liegt nun gut fünfzehn Jahre zurück. Ich war damals 13, meine Eltern waren über das Wochenende verreist und ich und meine 14-jährige Schwester hatten natürlich nichts anderes vor, als eine Party zu schmeißen. Und natürlich sollte das die erste Saufparty werden, zu der jeder mitbrachte, was er irgendwo auftreiben konnte. Am Anfang war es ganz lustig, doch irgendwann war die eine Hälfte besoffen, die andere gelangweilt und wir überlegten, was wir Tolles anstellen könnten. Was gescheites fiel uns nicht ein, aber jemand schlug vor Spaßanrufe zu machen - bei Leuten, die wir aus dem Telefonbuch rausgesucht hatten. Also wurde das Telefonbuch rumgereicht und jeder sollte sich etwas einfallen lassen, womit man die Angerufenen nerven könnte. Das war zunächst auch ganz lustig.

Die Eine tat so, als wäre sie die Geliebte, die nichts von der Ehefrau wusste. Einer rief einen Herr Keiner an, um zu sagen, als dieser sich mit Namen meldete: "Komisch, ich dachte da wäre jemand dran." Und lauter Blödsinn, der teilweise fies war. Dann kam ich an die Reihe. Ich hatte mir natürlich auch was überlegt, das ich total witzig fand. Als sich eine verschlafene Frauenstimme meldete, fing ich an wie ein kleines Kind zu heulen und "Mama" zu wimmern. Um mich herum drückten die Leute ihre Gesichter in die Sofakissen um nicht laut los zu lachen. Doch dann hörte man wie die Frau am anderen Ende aufgeregt fast hysterisch herum schrie: "Marcel?! Marcel bist du das?! Wo bist du?! Sag mir wo du bist! Ich hole dich ab! Sag mir nur wo du bist!" Irgendwie schockierte mich diese Reaktion, die Frau begann sogar zu heulen und jammerte weiter in den Hörer. Ich sah geschockt um mich, allen anderen ging das nicht weniger nahe. Ich war wie erstarrt, wusste nicht, was ich machen soll. Die Frau tat mir auf einmal einfach nur leid.

Meine Schwester nahm mir dann das Telefon aus der Hand da ich nicht reagierte und knallte den Hörer auf die Gabel. Danach sagte erstmal keiner etwas. Das war erstmal zu verdauen wenn ein "Scherz" so gemein in die Hose geht. Irgendwann fingen wir mit Spekulationen an warum die Frau wohl so reagierte. War ihr Kind vermisst? Oder einfach nur nicht über Nacht zu Hause? Wir waren uns aber ziemlich sicher wenn sie schon fragt wo er ist, dass er sicher vermisst wird. Und wenns so ist und sie nun denkt das war ein Lebenszeichen?

Die Party war auf jeden Fall erstmal vorbei. Wir überlegten noch ob wir einfach die Frau nochmal anrufen und sagen, dass es ein Spaß sein sollte. Was wir aber nicht machten, dazu hat dann der Mut doch nicht ausgereicht. Ich bereue es, dass ich nicht einfach danach alles aufgeklärt habe. Ändern kann ich es ja leider nicht mehr...

Beichthaus.com Beichte #00023453 vom 12.03.2008 um 17:20:46 Uhr (8 Kommentare).

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