Mein Vater ist reich!

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Habgier Geld Schamlosigkeit Familie

Ich bin der Sohn (ich werde demnächst 17) eines ziemlich reichen Unternehmers. Mein Vater hat eine Vermögensberatungsfirma, mit der wir, so sagt er, pro Jahr um die 3,1 Millionen Euro machen. Er ist einer von der Sorte Vater, die ihren Kindern alles in den Arsch schieben. Das finde ich gut, da ich der Älteste von zwei Kindern bin (meine Schwester ist erst 7). Ich bekomme gutes Taschengeld (jetzt noch 1.600 Euro im Monat, ab meinem 17ten aber 1.700 Euro) und scheiße auf die Schule. Mein Durchschnitt im Halbjahr war, glaube ich, 3,4, das liegt aber einfach nur daran, dass ich offiziell hochbegabt, bin, also auch mit nichts lernen durchaus eine 3 schreiben kann.

Naja, mein Vater ist relativ alt (bald 60) und wenn ich 35 bin erbe ich eh mindestens unser altes Vermögen, das hat er schon in sein Testament geschrieben, da er zum Glück zu denen Leuten gehört, die jeden Tag fürchten, sie hätten eines nötig. Naja, es läuft ganz gut so weit, in zwei Jahren bin ich mit der Schule fertig und dann warte ich einfach bis ich erbe, und dann passt das schon. Ich lege mir vorsorglich jeden Monat 1.000 Euro von den 1.600 zurück, um, falls es später ein paar schlechte Jahre werden sollten, wenigstens etwas zu haben, aber ich glaube nicht, dass mein Vater mich im Stich lässt. Zum 18ten Geburtstag hat er mir übrigens ein geiles Auto, nämlich einen Mercedes Sl versprochen, ist ja nur noch ein Jahr.

Beichthaus.com Beichte #00023508 vom 22.03.2008 um 06:40:46 Uhr (41 Kommentare).

Gebeichtet von skate_or_die
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Lotto unter Kollegen

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Lügen Falschheit Gewalt Habgier Kollegen

Wir spielen auf der Arbeit mit sechs Kollegen Lotto. Am Mittwoch hatten wir einen Fünfer mit Zusatzzahl. Ich habe meinen Kollegen unter Tränen gebeichtet, dass ich den Schein nicht abgegeben habe. Einer hat mich daraufhin so übel verprügelt, dass ich zur ambulanten […]
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Beichthaus.com Beichte #00023498 vom 22.03.2008 um 03:48:35 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Scherzanruf mit Folgen

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Feigheit Boshaftigkeit Engherzigkeit Telefon

Was ich beichten will, liegt nun gut fünfzehn Jahre zurück. Ich war damals 13, meine Eltern waren über das Wochenende verreist und ich und meine 14-jährige Schwester hatten natürlich nichts anderes vor, als eine Party zu schmeißen. Und natürlich sollte das die erste Saufparty werden, zu der jeder mitbrachte, was er irgendwo auftreiben konnte. Am Anfang war es ganz lustig, doch irgendwann war die eine Hälfte besoffen, die andere gelangweilt und wir überlegten, was wir Tolles anstellen könnten. Was gescheites fiel uns nicht ein, aber jemand schlug vor Spaßanrufe zu machen - bei Leuten, die wir aus dem Telefonbuch rausgesucht hatten. Also wurde das Telefonbuch rumgereicht und jeder sollte sich etwas einfallen lassen, womit man die Angerufenen nerven könnte. Das war zunächst auch ganz lustig.

Die Eine tat so, als wäre sie die Geliebte, die nichts von der Ehefrau wusste. Einer rief einen Herr Keiner an, um zu sagen, als dieser sich mit Namen meldete: "Komisch, ich dachte da wäre jemand dran." Und lauter Blödsinn, der teilweise fies war. Dann kam ich an die Reihe. Ich hatte mir natürlich auch was überlegt, das ich total witzig fand. Als sich eine verschlafene Frauenstimme meldete, fing ich an wie ein kleines Kind zu heulen und "Mama" zu wimmern. Um mich herum drückten die Leute ihre Gesichter in die Sofakissen um nicht laut los zu lachen. Doch dann hörte man wie die Frau am anderen Ende aufgeregt fast hysterisch herum schrie: "Marcel?! Marcel bist du das?! Wo bist du?! Sag mir wo du bist! Ich hole dich ab! Sag mir nur wo du bist!" Irgendwie schockierte mich diese Reaktion, die Frau begann sogar zu heulen und jammerte weiter in den Hörer. Ich sah geschockt um mich, allen anderen ging das nicht weniger nahe. Ich war wie erstarrt, wusste nicht, was ich machen soll. Die Frau tat mir auf einmal einfach nur leid.

Meine Schwester nahm mir dann das Telefon aus der Hand da ich nicht reagierte und knallte den Hörer auf die Gabel. Danach sagte erstmal keiner etwas. Das war erstmal zu verdauen wenn ein "Scherz" so gemein in die Hose geht. Irgendwann fingen wir mit Spekulationen an warum die Frau wohl so reagierte. War ihr Kind vermisst? Oder einfach nur nicht über Nacht zu Hause? Wir waren uns aber ziemlich sicher wenn sie schon fragt wo er ist, dass er sicher vermisst wird. Und wenns so ist und sie nun denkt das war ein Lebenszeichen?

Die Party war auf jeden Fall erstmal vorbei. Wir überlegten noch ob wir einfach die Frau nochmal anrufen und sagen, dass es ein Spaß sein sollte. Was wir aber nicht machten, dazu hat dann der Mut doch nicht ausgereicht. Ich bereue es, dass ich nicht einfach danach alles aufgeklärt habe. Ändern kann ich es ja leider nicht mehr...

Beichthaus.com Beichte #00023453 vom 12.03.2008 um 17:20:46 Uhr (8 Kommentare).

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Sie verschmutzt den Genpool!

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Hass Zorn Boshaftigkeit Dummheit Studentenleben WG

Ich muss beichten, dass ich Gewaltfantasien habe, wenn ich an meine Ex-Mitbewohnerin denke. Immer wieder habe ich guten Willen an den Tag gelegt und mich echt zusammengerissen, um sie nicht als das zu titulieren, was sie ist: Eine nicht lebensfähige, geistig behinderte, […]
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Beichthaus.com Beichte #00023450 vom 08.03.2008 um 10:06:42 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

Die Texte in der Englischarbeit

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Betrug Dummheit Schule

Ich war letztes Jahr im Abijahrgang der Grund, warum die letzte Englischarbeit wiederholt werden musste. Das Abitur stand eigentlich schon vor der Tür und wir hatten nur noch eine Englischarbeit zu schreiben. Die letzte Stunde vor der Arbeit schrieb unserer Lehrer einfach Überschriften (Topics) an die Tafel, ohne dazu etwas zu sagen. Ich habe diese Überschriften eins zu eins in meinen Terminkalender übernommen. Zu Hause angekommen habe ich das Ganze dann schön in Google eingegeben. Gestaunt habe ich nicht schlecht, als ich auf Seiten der englischen Presse rausgekommen bin und die Themen zu unserem behandelten Themenkomplex perfekt gepasst haben. Mir schoss der Gedanke durch den Kopf, dass dies ja die Texte für die Arbeit sein könnten. Also packte ich alle Texte in ein Word-Dokument und verschickte sie via Mail an einige Leute aus meiner Klasse. Nun trat der berühmt berüchtigte Schneeballeffekt ein.

Das Worddokument machte seine Runde und abends bekam ich einen Anruf eines Bekannten, der mir mitteilte, dass er gehört hatte, dass ich ja die Texte hätte und ob ich sie ihm schicken könne. Er würde die Texte übersetzen und dann an mich zurückschicken. Sofort war die E-Mail an ihn verschickt und zwei Stunden später kam die Übersetzung zurück. Voller Vorfreude legte ich mich bald schlafen. Am nächsten Tag kam ich erst zu der zweiten Stunde in die Schule. Es kam sofort der Bekannte auf mich zu und meinte, ihn habe der Lehrer erwischt, als er die Übersetzung gerade durchgelesen hatte. Der Lehrer hat die Überschrift gelesen und hat ihm das Blatt sofort abgenommen. Nunja, in der zweiten und dritten Stunde schrieben wir die Arbeit und es kamen die Texte tatsächlich dran.

Ich gab bereits nach der Hälfte der Zeit ab und verließ das Klassenzimmer mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Im Raucherbereich angekommen wurde hitzig von anderen Schülern der Abschlussklassen diskutiert und es hieß sofort, dass die Arbeit wiederholt werden müsse, weil die Texte ja im Umlauf waren. Nunja, ich habe mich dezent zurückgehalten, was dann auch wahrscheinlich mein Glück war. Die Arbeit wurde von der Schulleitung für ungültig erklärt und wurde mit anderen Texten wiederholt. Leider war die Arbeit aber erheblich schwerer als die davor. So viel zu meiner Beichte.

Beichthaus.com Beichte #00023436 vom 28.02.2008 um 04:54:05 Uhr (11 Kommentare).

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