Sturzbetrunken in Barcelona

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Schamlosigkeit Feigheit Lügen Urlaub Barcelona

Ich (m/24) und ein Kumpel haben in Barcelona sturzbetrunken in ein Einkaufszentrum gepinkelt. Es war die Abschlussfahrt mit der gesamten Fußballmannschaft. Ich war irgendwie schneller fertig und bin schon mal ein paar Meter weitergegangen. Prompt wurde mein Kumpel erwischt und nach ewigem Hin und Her von den Securities der Polizei übergeben und abgeführt. Ich habe mir das ganze Spektakel aus sicherer Entfernung angeguckt und so getan, als würde ich ihn nicht kennen.

Anschließend ging ich einfach wieder zu meiner Gruppe zurück. Den anderen erzählte ich er wäre schon mal zurück ins Hostel gefahren. Erst als er Stunden später im Hostel auftauchte und berichtete, war ich der Buhmann der Stunde. Danach habe ich eine Runde Bier ausgegeben und diese Aasgeier waren wieder zufrieden. Sorry, dass ich dir nicht geholfen habe, aber es war einfach zu lustig dich in runtergelassenen Hosen mit der spanischen Polizei diskutieren zu sehen.

Beichthaus.com Beichte #00024958 vom 16.10.2008 um 13:37:40 Uhr in Barcelona (15 Kommentare).

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Zum Glück fehlt nur noch eine Frau

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Verzweiflung Begehrlichkeit

Hallo Gemeinde. Ich muss beichten, dass ich nicht ganz normal bin. Ich (m/29) wohne jetzt seit knapp acht Jahren allein. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht, fahre einen schnittigen Wagen und bin auch, bis auf die 115Kg, ein recht durchschnittlicher Typ um die 1,90. Der Alltag besteht aus Arbeiten, Einkaufen, Essen, Schlafen und Entertainment. Das ist so weit auch kein Problem, wenn da nicht die kleine Tatsache wäre, dass ich es nicht schaffe, eine Frau für mich zu begeistern. Das mag daran liegen, dass ich eher selten ausgehe, aber vielleicht auch daran, dass ich für Frauen keinen Instinkt habe. Selbst beste Chancen lasse ich vergehen, ohne auch nur den Anschein von Interesse zu bekunden. Ich weiß nicht sicher, ob es Angst vor Ablehnung oder Unsicherheit ist. Zeitweise bin ich mit meinem Leben sogar glücklich. Aber leider bin ich zeitweise mit meinem Leben auch unglücklich. Bis vor kurzer Zeit war ich manchmal so verzweifelt, dass ich auch über Selbstmord nachgedacht habe. Diese Phase habe ich aber nun überwunden. Dabei hat mir der Selbstmord eines Bekannten geholfen. Das hat mich sehr geschockt, auch wenn es keiner um mich herum gemerkt hat. Naja, meine Freunde haben es schon gemerkt, aber ich habe sie nicht wirklich an meinen Gefühlen teilhaben lassen. Sie haben nur ständig gefragt, was los ist, und ich habe sie nicht an mich rangelassen. Dabei ist aber unterschwellig rausgekommen, dass ich schon seit vielen Jahren Single bin. Natürlich sind jetzt alle bemüht darum, das Problem in den Griff zu bekommen, aber ich fühle mich dabei überhaupt nicht wohl.

Manchmal ist es wie das Gefühl eines Tieres auf der Schlachtbank. Bei der letzten großen Party wurden mir sogar zwei Mädels vorgeführt. Die Frage war, mit welcher der beiden ich denn jetzt den Abend verbringen sollte. Kurz entschlossen sagte ich "Beide." Ich führte beide zur Tanzfläche und bin dann unter dem Vorwand, Getränke zu holen, abgehauen. Das haben natürlich einige nicht verstanden. Vor allem weil ich mit ein paar anderen die Party gegeben habe. Ich dachte mir dabei die ganze Zeit nur: Ich würde mich sehr erniedrigt fühlen, wenn mich jemand mit jemand anderem zu einer Person des anderen Geschlechts führen würde und sagt: "Schau, ich bringe dir jemanden mit, um den Abend zu verbringen. Wen magst du denn haben?" Und ich habe auch noch damit, dass ich "Beide" gesagt habe, nachgetreten. Ich fühle mich sehr schlecht deswegen. Aber ich habe nicht den Mut, meine Gefühle zu zeigen und bin nicht bereit, meinen Freunden meine Gedanken und Gefühle preis zugeben. So wie es scheint, habe ich damit alle meine Wünsche und Ziele erreicht. Jedenfalls meine Wünsche und Ziele von der Schulzeit. Damals wünschte ich mir ein unabhängiger Einzelgänger zu sein, der mit dem Hobby sein Geld verdient und sich alles kaufen kann, was er will. Ich sollte also glücklich sein, aber es ist eher so, das ich mich selbst dafür nicht ausstehen kann, überhaupt solche Wünsche geäußert zu haben. Weiß vielleicht jemand Rat?

Beichthaus.com Beichte #00024909 vom 07.10.2008 um 22:35:44 Uhr (15 Kommentare).

Gebeichtet von Tjodalf666
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“Beichte

Abrufbar zur Entspannung meines Chefs

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Sex Missbrauch Prostitution Chef

Ich möchte nicht beichten, ich möchte warnen. Während meiner Ausbildung stand ich meinem Chef, wann immer er es wollte, zur Entspannung zur Verfügung. Ich kann die Male, die ich ihm in seinem Büro, in seinem Auto oder sonst wo einen geblasen habe, nicht mehr zählen. Drei Jahre lang blasen oder es ihm mit der Hand machen sind nicht spurlos an mir vorbeigegangen. In dieser Zeit war ich absolut beziehungsuntauglich. Und sozial vereinsamt. Als Gegenleistung hat er mir bei den Berufsschulaufgaben geholfen. Und das hat er, so fair muss ich sein, sehr gut gemacht. Denn ich hatte es als schlechte Realschülerin sehr schwer mitzukommen. Nach bestandener Prüfung wollte er mich eigentlich übernehmen aber dann wäre mein Leben genau so weitergelaufen. Glücklicherweise habe ich woanders einen Job bekommen und werde nun respektiert und geachtet aufgrund meiner beruflichen Qualifikation. Was wie ein Märchen mit glücklichem Ende aussieht, ist in Wahrheit die Hölle pur gewesen. Ich kann das keinem empfehlen. Man verliert dabei die Selbstachtung und empfindet nur noch Ekel bis zu dem Punkt, an dem man so abgestumpft ist, dass man denkt, so ein Verhalten sei normal. Das war schon sehr dicht dran an Prostitution. Es war furchtbar.

Beichthaus.com Beichte #00024883 vom 02.10.2008 um 15:59:07 Uhr (29 Kommentare).

Gebeichtet von JeyJey1779
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Vor der Prüfung vergessen

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Boshaftigkeit Rache Engherzigkeit Arbeit

Als ich vor ein paar Jahren meine Ausbildung angefangen habe, war da noch eine andere Auszubildende, mit der ich überhaupt nicht klarkam. Ständig spielte sie in der Schule die Streberin, bildete sich was drauf ein, dass ihr Vater selbstständig war und gutes Geld verdient, sie hat sich ständig in den Vordergrund gestellt, hat mir nie in der Schule geholfen, wenn ich mal was nicht verstanden habe oder irgendwelche Fragen hatte. Ja, es ging sogar so weit, dass sie mich bei unserem Ausbildungsleiter schlecht machte. Das alles ließ ich zwei Jahre über mich ergehen und meine ganze Wut stapelte sich. Bis zu dem Tag unserer Abschlussprüfungen. Da unsere Schule eine Stunde mit dem Auto entfernt war und wir beide eine Fahrgemeinschaft hatten, fuhr eine Woche sie und eine Woche ich. Und genau an dem Tag unserer wichtigsten Prüfung habe ich ganz plötzlich vergessen, sie morgens abzuholen. Sie rief mich die ganze Zeit auf dem Handy an, aber ich habe es einfach überhört. Sie musste eine Prüfung nachschreiben, die um einiges schwerer war, somit fiel sie durch und musste das letzte Ausbildungsjahr wiederholen.

Beichthaus.com Beichte #00024808 vom 23.09.2008 um 14:50:12 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Die Tortur im Bus

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Hass Zorn Bahn & Co. Olfen

Ich hasse Busse. Alles an ihnen regt mich auf. Angefangen bei den Fahrern, von denen anscheinend 90 Prozent zu dem unfreundlichsten Pack gehören, das mir je untergekommen ist. Weiter bei den Leuten, die entweder meinen, sie müssten gleich zwei Plätze belegen und partout nicht einsehen, diesen freizumachen oder von sich aus einfach nur dumm gedrängt rumstehen. Und weil das alles so schön ist, hält man bei jeder Haltestelle, ob da einer steht oder nicht und verlängert die Tortur noch. Mal abgesehen davon, dass es wohl sowieso ein verdammtes Ding der Unmöglichkeit zu sein scheint, pünktlich so anzukommen, dass man noch den Anschlussbus erwischt. Zu guter Letzt kostet mich der Spaß trotz Monatskarte und allen nur möglichen Vergünstigungen gut 122 Euro im Monat. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch durchhalte.

Beichthaus.com Beichte #00024772 vom 18.09.2008 um 15:19:33 Uhr in Olfen (19 Kommentare).

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