Malmodus

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Boshaftigkeit Games Kinder Hameln

Als hier bei uns der Supermarkt "Rewe" noch "Extra" hieß, gab es dort für Kinder ein Gerät mit Touchscreen, an dem sie Malen oder Puzzle spielen konnten. Ich bin jedes mal hin, habe den Malmodus eingestellt und in roter Farbe groß "KAPUTT" drauf geschrieben. Die Eltern sind dann mit ihren Kindern hin und mit einem "Schaaade" mussten sie wieder abziehen.

Beichthaus.com Beichte #00028762 vom 26.03.2011 um 09:50:50 Uhr in 31785 Hameln (Wehrberger Straße) (13 Kommentare).

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Der Typ, der mir meine Freundin ausspannte

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Rache Boshaftigkeit Falschheit Hamburg

Vor etwa zwei Jahren hat mir (m/26) ein guter Freund die Freundin ausgespannt. Es lief zwar sowieso nicht mehr wirklich, aber trotzdem war ich sauer. Mein Kumpel war damals selbstständig, als eine Art Zwischenhändler und seine Lieferanten arbeiteten mit ihm auf Vertrauensbasis, sodass er viele Waren auf Kredit erhalten hat, obwohl es ihm finanziell nicht so gut ging, oft hat er es auf den Namen seines Bruders bestellt.
Ich hatte die Wahl ihn z.B. anzufahren, ihm die Scheiben einzuschmeißen, oder irgendetwas anderes gemeines, nur hätte mir das nicht genügt. Aus diesem Grund hab ich folgendes gemacht: Ich habe eine aktuelle Crefo-Auskunft von ihm eingeholt, diese mehrere Male kopiert und eingescannt und sie anschließend an seine ganzen Lieferanten, in seinem Namen, geschickt. Zusammen mit der Bitte, mir nichts mehr auf Kredit zu verkaufen, da sie ja anhand der Auskunft sehen, dass meine Liquidität nicht mehr ausreiche. Die Lieferanten haben reagiert und er hat keine Ware mehr erhalten. Bis er überhaupt richtig gerallt hat was los war, war die Insolvenz auch gesichert. Nun hat er gar nichts mehr.

Beichthaus.com Beichte #00028759 vom 25.03.2011 um 15:28:37 Uhr in 22099 Hamburg (Friedrichstraße) (37 Kommentare).

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Mein "Hilfe in Not"-Experiment

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Trunksucht Dummheit Falschheit Schamlosigkeit Last Night Marburg

Vorletztes Wochenende bin ich (m) auf einer Feier gewesen, hatte mächtig getankt und wollte mit dem letzten Zug dieser Nacht wieder nach Hause fahren. Ich saß auf einer Bank am Bahnhof, mit ein wenig Schwindelgefühl und etwas Übelkeit. Mit mir waren noch sechs andere Leute am Bahnhof. Während ich da so saß und versuchte einigermaßen geradeaus zu schauen, habe ich mich gefragt, ob diese fremden Leute einem eigentlich helfen würden, wenn man plötzlich umkippen würde oder ob sie einen vielleicht einfach liegen lassen. Möglicherweise aus dem Grund, weil sie einfach nur noch nach Hause wollen.

Da die Hemmschwelle für Dummheiten im alkoholisierten Zustand ja geringer ist und weil ich eigentlich sowieso schon recht müde war, ließ ich mich dann einfach mal zur Seite kippen, fiel von der Bank und blieb mit geschlossenen Augen auf dem Boden liegen. Gefühlte 20 Sekunden tat sich nichts, meine Frage hatte sich somit eigentlich erledigt. Ich wollte mich gerade wieder aufrichten als ich plötzlich eine Stimme hörte "Ey Kollege, alles klar mit dir?". Ich drehte mich langsam der Stimme entgegen und da hatte sich schon ein Typ Ende 20 neben mich gehockt und mir seine Hilfe angeboten. Ich sagte ihm, mir wurde gerade schwarz vor Augen und mir wäre ein wenig schwindelig. Er fragte sofort, ob er für mich einen Krankenwagen rufen solle, aber ich richtete mich langsam wieder auf und sagte, dass es nicht nötig wäre. Der Rest der Leute am Bahnhof hat nur gegafft und keiner von ihnen rührte sich vom Fleck.

Als schließlich der Zug kam, hab ich mich mit ihm in eine 4er Reihe gesetzt und während der Fahrt so typische Sätze gesagt wie "Sowas passiert mir eigentlich nie" und "Ach, das wird schon wieder". Zum Glück musste ich nur circa 6 Minuten fahren. Als der Zug in meinem Heimatort schließlich anhielt, bedankte ich mich für seine Hilfe, versicherte ihm dass ich es bis nach Hause schaffe und verabschiedete mich.

Er hat mich die Zeit über nicht gefragt, ob ich betrunken wäre. Wenn ich was gesagt habe, habe ich auch versucht normal zu sprechen, nur eben ein wenig benommen. Trotzdem hab ich das Gefühl, dass er es wahrscheinlich doch gemerkt haben muss. Ich habe mich im Nachhinein auch nicht gerade toll gefühlt, was ich da vorgespielt habe. Auf der anderen Seite fand ich es jedoch klasse, dass mir wenigstens einer helfen wollte, während die anderen Leute am Bahnhof nur gegafft haben. Ich habe im Endeffekt doch gemerkt, dass es eigentlich schamlos ist, sowas auszutesten, wenn man nicht wirklich in Not ist. Einmalige Aktion! Ich habe meine Frage beantwortet bekommen und es kommt nie wieder vor! Versprochen!

Beichthaus.com Beichte #00028751 vom 22.03.2011 um 11:45:02 Uhr in 35037 Marburg (Bahnhofstraße 33) (22 Kommentare).

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Ein ungewöhnliches Geschenk

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Peinlichkeit Sex Neugier Weimar

Die Geschichte ist mittlerweile schon ein paar Jährchen her und trug sich an dem Geburtstag meiner damaligen Freundin zu. Ich, damals noch relativ jung, 22 Jahre, dachte mir zu diesem Anlass etwas ganz ganz besonderes als Geschenk aus - einen, sozusagen, wilden Dildo nämlich, von der Passform her eher größer und mit dem speziellen Gimmick ausgerüstet, sich bei Betrieb wie wild um die eigene Achse zu drehen. Ich wäre beim Kauf schon fast im Boden versunken und war noch gespannter auf die Reaktion meiner Freundin, welche zwar nicht unbedingt Prüde war, aber sowas vor allem von mir nicht unbedingt erwartet hätte. Wir verbrachten den Abend bei Ihr, ich hatte vor, das Geschenk bis zu den Abendstunden hinauszuzögern - die Gründe kann man sich ja so weit vorstellen. Blöd nur, dass um Punk 6 Uhr eine Reihe von Freunden vor der Tür stand, man hatte sich Überraschendes vorgenommen. In entsprechender Sektlaune wurden dann irgendwann Geschenke überreicht und ich aufgefordert, selbiges zu tun, man sei auch sehr Gespannt, ist ja schließlich Ehrensache. Genau die hätte sich jedoch, zumindest und allein für mein Selbstbild, recht schnell erledigt gehabt, so dass ich einigermaßen panisch wurde und mich in den nächsten 10 Minuten im Wohnzimmer wiederfand, wie ich eine DVD (Zoolander) in das Geschenkpapier des Dildos einzuwickeln versuchte. Mit Tesa. Die zu diesem läppischen Geschenk völlig unpassende Karte übernahm ich direkt, so dass meine Freundin auch ein wenig blöd guckte, als sie sie durchlas - "You spin me right round, baby! Right round!", Kusssmiley. Die Freundinnen waren auch nicht gerade begeistert, haben sich aber zurückgehalten. Ich habe das ganze dann noch am gleichen Abend verschämt aufgeklärt, ohne dass meine Freundin das auch nur eine Spur witzig fand. Zum Einsatz gekommen ist das Ding auch nie, jedenfalls nicht mit mir. ich hätte es wohl einfach lassen sollen.

Beichthaus.com Beichte #00028748 vom 21.03.2011 um 04:35:59 Uhr in Weimar (24 Kommentare).

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Diagnose Hirnhautentzuendung

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Verzweiflung Feigheit Peinlichkeit Gesundheit Stuttgart

Den 11. Dezember werde ich nie vergessen. An diesem Tag veränderte sich mein Leben komplett! Ich lag in meinem Bett und schlief, bis ich plötzlich aufwachte, weil ich merkte, dass ich mich gleich übergeben musste. Ich rannte also schnurstracks zur Toilette und übergab mich. Danach legte ich mich wieder in mein Bett hin. Doch nur 5 Minuten später musste ich wieder aufstehen und ebenfalls rannte ich wieder zur Toilette und übergab mich. Dieses Spiel wiederholte sich circa 4-5 mal, bis meine Mutter merkte, dass ich immer auf die Toilette gerannt bin und dabei gerade nicht der leiseste Mensch war. Sie fragte mich was ich habe und ich antwortete darauf "mir ist total schlecht und schwindelig" meine Mutter rief also um 4 Uhr morgens total panisch den Krankenwagen an. Im Krankenhaus angekommen die Diagnose: Hirnhautentzuendung! Meine Mutter rief sofort mein Vater an, der gerade auf der Arbeit war und Nachtschicht hatte. Ich mit meinen damals 9 Jahren verstand nur Bahnhof. Hirnhautentzuendung? Hat das Hirn etwa eine Haut?


Als mein Vater nach 20 Minuten auch da war, unterhielten sich meine Eltern mit den Ärzten. Ich musste über Nacht da bleiben, doch schon am nächsten Tag lag ich im Koma. 5 Tage später erwachte ich und ich musste in ein anderes Krankenhaus gebracht werden, dass 2 Stunden von meinem Heimatort entfernt war. Meine Mutter gab ihren Job für mich auf, um immer bei mir zu sein. Sie durfte sogar in meinem Zimmer schlafen und hatte ein eigenes Bett, dass alles war mit den Ärzten besprochen worden.
Wochen vergingen und mir ging es immer schlechter, hatte hohes Fieber und kaum Appetit. Meine Geschwister und mein Vater kamen mich und meine Mutter oft besuchen. Nachdem sich mein Zustand immer noch nicht besserte mit den ganzen Medikamenten, die ich nehmen musste wurde ich operiert. Als ich aufwachte, war ich noch total müde und sah alles verschwommen. Als ich zu meinen Beinen hinunter blickte, der Schock! Mein rechtes Bein war kürzer als das linke. Ich schrie aus vollem Leibe, die Krankenschwestern kamen angerannt und fragten mich was los sei. Ich weinte nur noch und meine Mutter versuchte mich zu beruhigen und ich schrie sie nur an, wie sie so etwas nur zulassen konnte.
Dann stand die 2. Operation an, mir sollte ein Muskel aus meinem Rücken entfernt und in mein linkes Bein eingesetzt werden. Erst später bemerkte ich, dass ich am linken Bein nur ein halben Fuß hatte! Wieder fingen die Schrei- und Heulkrämpfe an.


Insgesamt musste ich 5 mal operiert werden und war über ein halbes Jahr im Krankenhaus. In dieser Zeit musste ich den ganzen Stoff nachholen für die Schule, was nicht gerade leicht war. Zu Hause angekommen durfte ich noch nicht in die Schule, ich musste mich schonen und ausruhen. Als ich wieder in die Schule ging, fragten mich meine ganzen Klassenkameraden was mit mir los sei, was passiert ist. Ich konnte ihnen doch nicht sagen, dass ich jetzt eine Prothese trage, denn für mich war das ja auch total neu. Heute 8 Jahre später, habe ich total Probleme damit, nicht das ich damit nicht laufen kann oder sowas, nein Schüler fragen mich warum ich so "komisch" laufe und meistens antworte ich darauf nicht und tue so als ob ich das nicht gehört hätte.
Es fällt mir total schwer im Sommer Frauen oder Mädchen mit kurzen Röcken zu sehen, da ich weiß, dass ich sowas nie wieder auf offener Straße anziehen kann oder ins Schwimmbad zu gehen, was ich früher total gerne gemacht habe.
Meine Beine sind übersät mit Narben, die mich mein ganzes Leben daran erinnern werden, was in dieser Nacht geschah. Ich hab seit 3 Monaten einen Freund, der von der ganzen Sache nichts Bescheid weiß, ich hab Angst, dass er mich daraufhin verlässt, ich meine wer will den schon mit einem Krüppel zusammen sein wie ich? Nur meine Familie weiß davon Bescheid.
Ich will jetzt nicht eingebildet klingen, aber ich bin recht hübsch und manchmal denke ich mir auch, dass Gott mich eben zu hübsch erschaffen hat und mir deshalb was wegnehmen musste, nämlich mein rechtes Bein, um mich eben hässlicher zu machen. Zur Zeit denke ich nur an Selbstmord, ich finde mein Leben hat keinen Sinn und wird es wahrscheinlich auch nie haben. Ich bin total verzweifelt und weiß einfach nicht weiter. Danke fürs lesen!

Beichthaus.com Beichte #00028741 vom 19.03.2011 um 17:02:00 Uhr in Stuttgart (51 Kommentare).

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