Bewerbungen an den eigenen Chef

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Falschheit Lügen Arbeit Chef

Ich und ein Arbeitskollege, beide Azubis in einem großem Unternhemen, haben zusammen circa 60 falsche Bewerbungen während der Arbeitszeit geschrieben und an unsere Ausbildungsabteilung geschickt. Da wir beide im letzten Ausbildungsjahr waren, wussten wir ganz genau auf was unsere Ausbilder besonders viel Wert legen. Dementsprechend haben wir dann natürlich auch unsere Bewerbungen gestaltet. Die Bewerbungen haben wir teilweise online und teilweise direkt in das Fach der engeren Auswahl gelegt, heimlich natürlich. Unsere Hoffnung war, dass möglichst viele unserer Bewerber eingeladen werden und bei dem Einstellungstest im besten Fall niemand kommt.
Ganz so verlief es dann aber nicht. Aber immerhin wurden circa 32 unserer Bewerber eingeladen und am Tag des Einstellungstests blieben dementsprechend 32 von 51 Plätzen leer. Völlig ungewöhnlich für eine Firma, die sich vor Bewerbungen kaum retten kann. Die Aufregung war natürlich riesig und niemand konnte sich das Ganze erklären. Anrufe bei den Bewerbern blieben natürlich erfolglos und der Einstellungstest musste wiederholt und neue echte Bewerber rausgesucht und informiert werden. Insgesamt ein ganz schöner Aufwand und eine riesige Blamage für die verantwortlichen Personen. Der Verdacht fiel relativ schnell auf die Azubis, aber es konnte nichts bewiesen werden und die Sache verlief im Sand. Im Nachhinein tut mir die Aktion schon Leid und ich würde es nicht wieder machen. Aber zum damaligen Zeitpunkt haben uns unsere Ausbilder so dermaßen schikaniert, dass wir nicht anders konnten.

Beichthaus.com Beichte #00030285 vom 24.09.2012 um 18:27:55 Uhr (14 Kommentare).

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Meine Zebrastreifen

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Vandalismus Stolz Last Night

Ich habe mal vor Jahren, zusammen mit Freunden, in der Walpurgisnacht mehrere Zebrastreifen auf die Straßen gemalt.
Anfangs sahen sie nicht sehr professionell aus, aber mit der Zeit wurden sie immer besser. Sogar so gut, dass diese Zebrastreifen immer noch da sind und das nach 11 Jahren.

Beichthaus.com Beichte #00030280 vom 20.09.2012 um 21:38:13 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Türschloss knacken

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Manie Neugier Waghalsigkeit

Ich (m/21) habe mir kürzlich ein Lockpick-Set bestellt. Für jene, die es nicht kennen: Das ist Werkzeug, mit dem man Schlösser öffnen kann. Es macht wirklich unheimlich Spaß und jedes geöffnete Schloss ist ein Erfolgserlebnis. Von diesem Sport gibt es übrigens auch richtige Meisterschaften. Jedenfalls bin ich natürlich noch nicht besonders gut und übe mich derzeit sozusagen in der Kinderklasse, nämlich bei Vorhangschlössern. Nun bin ich nicht gerade reich und habe deswegen keine Lust mir ständig neue Vorhangschlösser zu kaufen, die eh relativ schnell wieder auf sind. Deswegen schleiche ich seit einiger Zeit dauernd nachts in den Keller und mache mich über die Schlösser der anderen Wohnungsbesitzer her. Wenn ich eines offen habe, dann sperre ich danach wieder zu, picke es wieder und das Ganze von vorn. Ich öffne die Abteile nicht und habe auch kein Interesse etwas zu entwenden.
Allerdings habe ich jedes Mal, wenn ich das mache Angst erwischt zu werden. Und das natürlich auch zurecht, denn wenn mich jemand dabei erwischt wie ich an seinem Schloss rumfummle und ich sage "Ich will nur üben", habe ich wahrscheinlich im besten Fall ein paar Fausthiebe zu erwarten. Trotzdem werde ich unten weitermachen, undzwar so lange, bis ich jedes einzelne Schloss einmal geöffnet habe. Ich kann einfach nicht anders. Interessant ist auf jeden Fall, dass sogar ein Dilettant wie ich, die meisten Vorhangschlösser in einigen Sekunden offen hat.

Beichthaus.com Beichte #00030272 vom 18.09.2012 um 17:18:23 Uhr (26 Kommentare).

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Der zwei Cent Tanker

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Boshaftigkeit Hass Shopping Ulm

Ich (m/22) ärgere mit meinem Tankverhalten gerne die Kassierer. Beispielsweise tanke ich für 40,02 Euro und bezahle dann mit einem Fünfziger. Meistens bekomme ich 10 Euro zurück, da sie sich wegen den 1 oder 2 Cent nicht die Mühe machen wollen, das Kleingeld zusammenzusuchen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00030270 vom 18.09.2012 um 08:28:15 Uhr in 89081 Ulm (Jungingerstraße) (25 Kommentare).

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Harter Dozent

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Faulheit Ignoranz Studentenleben

Ich (m/28) bin wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Uni und neben Forschung auch für die Ausbildung diverser Studenten zuständig. Ich leite eigentlich alles, von Großkursen bis hin zum kleinen Laborpraktikum mit nur 12 oder weniger Teilnehmern. Das macht mir sogar Spaß, auch wenn meine wissenschaftliche Arbeit dadurch zu kurz kommt und das Niveau vieler Studenten sich immer mehr Richtung Gosse entwickelt.
Vor einiger Zeit sollte ich einen ausländischen Studenten betreuen der das reguläre Laborpraktikum scheinbar verschlafen hat aber von meinem wirklich warmherzigen Chef eine zweite Chance bekommen hat. Ich stimmte also meine Arbeit der nächsten zwei Wochen auf diesen Studenten ab. Er erwies sich als nett, neugierig und nicht großartig mehr tollpatschig als alle Studenten seines Semesters. In der zweiten Praktikumswoche fehlte er jedoch zwei Tage unentschuldigt. Daraufhin bin ich zu meinem Chef um ihm zu erklären, dass ich keine zusätzlichen zwei Tage extra für den Studenten aufbringen will, es aber auch nicht einsehe, dass er mit zwei Fehltagen durch den Kurs kommt. Eine Lösung hatte ich auch gleich parat: Am letzten Tag des Praktikums erschien mein Student wieder, jedoch ohne ein Wort der Entschuldigung. Da ich nicht in der Bringschuld war fragte ich auch nicht nach dem Grund seines Fehlens und drückte ihm für jeden der zwei Fehltage einen wissenschaftlichen Artikel in die Hand. Diese sollte er bearbeiten und baldmöglichst vor der versammelten Arbeitsgruppe vortragen.


Was man mir dabei vorwerfen kann? Ich wusste, dass die Artikel für einen Studenten seines Semesters viel zu harte Kost sind. Und ich wusste, dass er den Schein für diesen Kurs dringend braucht, um rechtzeitig seinen Bachelor-Abschluss zu machen. Denn sollte er nach neun Semestern noch immer keinen Abschluss haben, wird er zurück nach Afrika geschickt bzw. abgeschoben. Ich beichte also, dass ich diesem Studenten absichtlich einen großen Stein in den Weg gelegt habe, er sich seitdem nicht blicken lassen hat und ihm mit seinen acht Semester nun langsam die Zeit davon läuft. Eventuell muss ich auch beichten, dass ich es immer wieder so tun würde, da ich es nicht einsehe, dass so viele Studenten denken man könne sich zum Abschluss durchbummeln. Ich habe mir mal sagen lassen, dass ich unter den Studenten als harter Dozent gelte. Ich denke das jedoch nicht. Vielmehr denke ich, dass es den Studenten hierzulande mit ihrer Noteninflation und sinnfreien Studentenprotesten noch viel zu gut geht und sie, anders als Gleichaltrige mit einem regulärem Ausbildungsberuf, keine Ahnung haben was arbeiten bedeutet.

Beichthaus.com Beichte #00030268 vom 16.09.2012 um 22:56:29 Uhr (43 Kommentare).

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