Will ich wirklich in so einer Welt leben?!

21

anhören

Verzweiflung Ungerechtigkeit Aggression Zorn Gesellschaft Nürnberg

Ich (w/26) bin verheiratet und erwarte unser erstes Kind. Leider habe ich in meiner Kindheit und Jugend viele traumatische Erlebnisse gehabt, aber mit einem guten Psychotherapeuten geht es mir ganz gut und ich habe nur selten Schübe einer Depression. Allerdings zweifele ich durch die täglichen schrecklichen Nachrichten, dass Kinder entführt, vergewaltigt, verkauft, getötet oder sogar von eigenen Eltern missbraucht werden, daran in so einer Welt leben zu wollen. Ich werde mir und meinem Kind nichts antun, weil ich mein Leben liebe und das kleine Wunder in mir mehr als alles andere. Aber ich frage mich ständig, wie soll unser Leben weitergehen? Wie kann ich meine Kinder beschützen?

Wie soll ich psychisch damit zurechtkommen, dass heute ein lebendes Mädchen in einem Koffer gefunden wurde? Wenn es nach mir gehen würde, würde ich alle hilflosen Geschöpfe bei mir aufnehmen. Aber weil ich es nicht kann, fühle ich mich so hilflos. Das macht echt fertig. Und ich habe Angst wieder in ein tiefes Loch zu fallen. Meine jahrelange Psychotherapeutin ist im Ruhestand und ich suche verzweifelt nach einer vertrauenswürdigen Person. Ich will beichten, dass ich einen Hass und gewalttätige Gedanken gegenüber Menschen entwickele, die Kindern so grausame Sachen antun.

Beichthaus.com Beichte #00038784 vom 01.10.2016 um 23:49:48 Uhr in 90419 Nürnberg (Sulzbacher Straße) (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich verpeste die Umwelt!

18

anhören

Faulheit Trägheit Verschwendung Auto & Co.

Ich fahre oft alleine mit dem Auto zur Universität. Nicht nur, dass ich aus Bequemlichkeit trotz Semesterticket Geld für den Sprit ausgebe, nein, ich verpeste die Umwelt, nehme Leuten mit weniger guter Verkehrsanbindung Parkplätze weg und nehme nicht mal Kommilitonen aus meiner Nachbarschaft mit. Nächstes Semester versuche ich, eine Viertelstunde früher aufzustehen, um mit dem Zug fahren zu können. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038782 vom 29.09.2016 um 20:29:23 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Sorry, ich habe unterwegs in den Wald geschissen!

15

anhören

Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit

Ich (m/29) war in dieser Woche auf einer Fortbildung. Der Weg dorthin führte über viele Landstraßen - bergauf, bergab, mit vielen Wäldern und Feldern. Da ich zu Hause keinen wirklichen Stuhlgang hatte, musste ich notgedrungen losfahren. Ich hatte gehofft, gar nicht zu müssen oder bei der Fortbildung auf die Toilette gehen zu können. Dazu kam es jedoch nicht. Auf meinem Weg dorthin bekam ich plötzlich Bauchschmerzen und es kündigte sich etwas Größeres an, das unbedingt das Licht der Welt erblicken wollte. Ich hielt an einem der zahlreichen Waldwege an, lief im Nebel durch die morgendliche Kälte und entblößte mein Hinterteil an einem sicheren Ort im Unterholz. Bewaffnet mit einer Packung Taschentücher und mit den im Auto deponierten Servietten eines bekannten Schnellrestaurants versuchte ich, mein Hinterteil zu säubern. Es gelang mir teilweise, ich putzte und putzte, bekam die Ritze aber nicht wirklich sauber.

Nachdem meine Tücher verbraucht waren, gab ich auf. Nun kam das nächste Problem. Meine Hand stank fürchterlich, ich hatte beim Säubern wohl mächtig zugelangt. Weit und breit war natürlich kein Wasser in Sicht. Ich nahm das mit Apfelgeschmack versetze Wasser, das ich zum Trinken eingepackt hatte, lief mit neuen Tüchern in den Wald, befeuchtete diese und wusch mir den Rest vom Fest vom Hinterteil ab. Auch meine Hände wusch ich notdürftig mit dem Apfelwasser. Die ganze Aktion hat so viel Zeit gekostet, dass ich fast zu spät zu der Fortbildung kam. Als ich das Gebäude betrat, wurde ich sofort von mehreren Leuten per Handschlag empfangen, ohne dass ich mich vorher auf der Toilette richtig waschen konnte.

Die Hand stank nicht mehr, aber sie war definitiv nicht die Hand, die man jemandem zur Begrüßung geben sollte. Ich hatte jedoch keine Wahl. Ich konnte schlecht sagen: "Tut mir leid, ich habe unterwegs in den Wald geschissen, ich muss erst mal meine Hände waschen." Das war übrigens das erste Mal in meinem ganzen Leben, dass ich meine Notdurft im Wald verrichten musste und es hat mir keine Freude bereitet.

Beichthaus.com Beichte #00038771 vom 27.09.2016 um 20:07:28 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Bin ich zu old school?

37

Hass Zorn Gesellschaft

Ich (m/31) habe den Glauben an die Menschheit komplett verloren. Generell ist die derzeitige Entwicklung auf der Welt und der Menschen ein unglaublich erschreckendes Beispiel für absolute Dummheit auf allen Ebenen. Ich wohne in einer mittelgroßen Stadt und war bis […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00038762 vom 26.09.2016 um 12:29:26 Uhr (37 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Bin ich in meinen Chef verliebt?

15

anhören

Fremdgehen Begehrlichkeit Verzweiflung Kollegen

Ich denke, ich bin der schlechteste Mensch der Welt. Seit einem Jahr bin ich verheiratet, zusammen sind wir allerdings schon seit sechs Jahren - meinen Kollegen kenne ich seit drei Jahren, seit drei Monaten ist er mein Chef. Und seitdem kamen wir immer häufiger ins Gespräch und machten Witze - wir verstehen uns einfach gut und haben viel gemeinsam, was mir vorher nie aufgefallen ist. Vor einem Monat haben wir dann angefangen, auch privat miteinander zu schreiben. Wir schreiben viel, wünschen uns Gute Nacht, schreiben Mails während der Arbeit und es ist eindeutig, dass wir beide mehr als nur Sympathie empfinden und am Liebsten zusammen in die Kiste steigen würden. Er ist auch seit 10 Jahren in einer Beziehung - allerdings nicht verheiratet und er hat keine Kinder. Es ist noch absolut nichts Körperliches passiert, wir Siezen uns auch noch, aber nur, um Distanz zu wahren, weil wir beide nicht verstehen können, wie sich so etwas entwickeln konnte.

Was soll ich nur tun? Ich habe Sehnsucht nach dem Mann und habe mich auch irgendwie verknallt. Aber er ist mein Chef, ich bin verheiratet und mein Mann liest mir alle Wünsche von den Augen ab. Ich weiß nicht, was mit mir los ist? Wieso bin ich so undankbar? In Gedanken habe ich meinen Mann bereits betrogen, weil ich ständig an meinen Chef denken muss. Wie "entliebe" ich mich nur wieder und wie ziehe ich mich sauber aus der Affäre, ohne meinem Chef auf den Schlips zu treten?

Beichthaus.com Beichte #00038750 vom 23.09.2016 um 11:06:26 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

Lies neue Beichten und vote für die Veröffentlichung! Hilf mit im PRECHECK - Bereich!