Fische unter einer dicken Eisschicht

4

anhören

Dummheit Maßlosigkeit Tiere Stuttgart

Als ich (m) etwa acht Jahre alt war, hatte ich einen besten Freund, der im Garten einen kleinen Fischteich hatte. Eines kalten Wintertages, ich hatte mich mit besagten und noch einem weiteren Freund getroffen, war der See zugefroren und die Fische waren in Winterstarre verfallen, was wir allerdings nicht wussten. Meine beiden Freunde machten sich große Sorgen um die Fische und schmiedeten den glorreichen Plan, das Eis des Teiches aufzubrechen, um die Fische zu "retten", was ich allerdings als semi-gute Idee betrachtete. Ich schlug vor, einfach die Eltern meines besten Freundes anzurufen und uns zu erkundigen, was zu tun ist. Dieser Vorschlag wurde allerdings einstimmig abgelehnt, da "In dieser Zeit die Tiere leiden und sterben könnten." Und ich wurde als Unmensch bezeichnet, da ich diese Tiere so leiden lassen will. <br />
<br />
Die anderen Beiden brachen also das Eis auf, ich weigerte mich mitzumachen und kaufte eine Packung Gummibären, kurz nach mir kamen die Eltern heim und machten uns zur Sau, was für Idioten wir doch sind, nicht zu wissen, dass Fische in Winterstarre verfallen, worauf ich fast hätte lachen müssen. Nun, etwa acht Jahre später, möchte ich beichten, dass ich die Tiere damals hätte sterben lassen und einfach nur aus Glück Recht hatte und außerdem, dass ich meinen besten Freund heute noch damit ärgere und mir einen großen Schluck: "Ich habs dir gesagt" genehmige.

Beichthaus.com Beichte #00039591 vom 07.04.2017 um 07:30:51 Uhr in Stuttgart (4 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ja, ich bin ein Chemtrail-Pilot!

18

anhören

Trunksucht Dummheit Lügen Falschheit

Ich (m/34) möchte beichten, dass ich den Cousin meiner Frau gründlich veräppelt habe. Er gehört einer Truther-Bewegung an, die an Chemtrails, die flache Erde, die NWO, und was weiß ich noch alles glaubt. Auf jeder einzelnen Familienfeier belehrt er uns nach zwei bis drei Bier, dass wir verseucht seien von Nanobots und Barium, und dass die Rothschilds hinter all dem steckten. Nun muss man wissen, dass ich Pilot bin und Linie fliege. Irgendwelches ominöses Zeugs in die Atmosphäre blasen können wir mit unseren Kisten rein logisch schon gar nicht, weil wir in keinster Weise die Lastkapazitäten für irgendwelche zusätzlichen Chemtrailtanks haben. Oft genug sind die Flugzeuge derart vollgestopft mit Passagieren und Gepäck, dass es an ein Wunder grenzt, wenn sie überhaupt abheben, überspitzt gesagt. Der ganze Spaß mit dem Hin- und Herfliegen für ein Appel und ein Ei muss sich schließlich irgendwie rentieren.

Er versteht auch nicht, dass Flugzeuge nun mal Kondensstreifen bzw. Wirbelschleppen erzeugen. Das sieht man auch sehr eindrucksvoll bei Kampfjets, wo mit Sicherheit zwischen all den Waffen und der Technik keinerlei Platz mehr für irgendwelche Chemtrailtanks ist. Einen derart großen Tank, dass man in der Lage wäre, über hunderte Kilometer irgendwelche Aerosole sichtbar auszubringen, kann man übrigens auch nicht einfach so unentdeckt in ein Passagierflugzeug schrauben. Außerdem müssten ja tausende Leute in das Programm involviert werden, da wären sicher schon genug Fakten und definitive Beweise durch undichte Stellen an die Öffentlichkeit gekommen. Sieht man ja bei Edward Snowden, beispielsweise. Naja, sei es drum. Er glaubt jedenfalls fest daran, und mit logischer Argumentation ist ihm auch nicht mehr wirklich beizukommen.

Ich hatte es auch schlichtweg irgendwann satt mit ihm darüber zu diskutieren, auch weil er so offensichtlich keinerlei Ahnung von diversen Abläufen und technischen Notwendigkeiten hat, die nunmal auf einem Flughafen zwangsläufig stattfinden, und es nahezu unmöglich machen, dort irgendwelche derart aufwendigen Dinge in großangelegter Manier zu vertuschen. Es kam also der Tag, an dem er wieder begann, mich über die Verwerflichkeit meines Tuns zu belehren, und mir zu erklären, dass ich es ja vermutlich gar nicht wirklich mitbekommen würde, wie mein Flugzeug Chemtrails versprühe.

Vollkommen genervt und leicht angetrunken ging ich darauf ein, und erklärte ihm, dass ich das durchaus mitbekäme und den Vorgang ja schließlich selbst einleiten müsste, aber ich um mein Leben und auch das meiner Familie fürchten müsse, würde ich das alles publik machen. Ich erzählte ihm die fantastischsten Märchen, wie riesig die Tanks voll mit dem toxischen Zeugs seien. Dass es dabei um Bevölkerungskontrolle und Geo-Engineering ginge, er das aber auf keinen Fall weitererzählen solle. Sonst wäre nicht nur ich dran, sondern er gleich mit. Was soll ich sagen? Er glaubte mir diesen Schwachsinn trotz der riesengroßen Logiklöcher in meinen Ausführungen vollkommen. Ich sagte ihm auch, dass er vermutlich schon Tag und Nacht vom BKA überwacht werde, und lieber den Ball flach halten solle. Außerdem solle er sich nicht erwischen lassen, wenn er Essig, seinen Worten nach angeblich das einzige wirksame Gegenmittel gegen Chemtrails, in den Garten kippe. Was ein halber Liter Essig auf dem Boden gegen zehntausende Liter Bariumlösung in der Luft ausrichten soll, ist mir übrigens auch wieder sehr schleierhaft.

Als ich dann wieder nüchtern war, wurde mir allerdings klar, dass ich seine Wahnvorstellungen jetzt noch richtig angeheizt habe, und er sich jetzt in seiner Truther-Gruppe sicherlich auch als der Held fühlen wird, weil er seiner Meinung nach über Insiderwissen verfügt. Natürlich wird er dort wahrscheinlich den ganzen Mist, den ich ihm erzählt habe, direkt weitertratschen, und die Leute dort werden noch tiefer in ihre wahnwitzigen Ideen abtauchen. Von der Warte aus tut mir die ganze Nummer auch echt leid, aber mir ging das hohle Gelaber mit der Zeit richtig auf den Senkel, und sein missionarischer Eifer erst recht. Vermutlich wird er mich außerdem weiterhin ausfragen wollen, wenn er mich trifft. Ich habe mir da wohl eher selber ein Ei ins Nest gelegt.

Beichthaus.com Beichte #00039582 vom 06.04.2017 um 12:53:31 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Wir im Süden haben es schwer!

32

anhören

Neid Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich beichte, dass ich Menschen aus Nord-, Ost-, West- und Mitteldeutschland verachte. Ich selbst lebe in Süddeutschland und arbeite 38 Stunden in der Woche. Mit meinen fast 2.000 Netto stehe ich auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so schlecht da, allerdings bin ich praktisch arm, wenn man die Lebenshaltungskosten bei uns im Süden gegenrechnet. Da ich momentan auf Wohnungssuche bin, habe ich aus Spaß an der Freude einfach mal die Mieten und Immobilienpreise in den anderen Regionen Deutschlands zum Vergleich ergoogelt. Geschockt musste ich feststellen, dass man in weiten Teilen dieses Landes nur ein Drittel unserer Preise zahlt, während sich die Löhne nur um wenige Prozent unterscheiden. Am Schlimmsten trifft es bei uns Hartz-IV-Empfänger und sonstige Niedriglöhner. Die kosten die Preise praktisch die gesamte Existenz. Während die Hartzer anderswo vergleichsweise gut leben, leiden sie bei uns fast schon Not. Der Gedanke dass man in den anderen Regionen sogar mit geringerem Einkommen und weniger Leistung besser lebt, bringt mich innerlich zum beben. Ich hasse euch Fischköpfe, Preußen und Pottler deswegen und nein, ich wohne nicht in München, sondern eher ländlich.

Beichthaus.com Beichte #00039572 vom 04.04.2017 um 17:30:02 Uhr (32 Kommentare).

In WhatsApp teilen

21 Frauen mit 24 Jahren

19

anhören

Ekel Maßlosigkeit Partnerschaft Wien

Ich bin erst seit kurzem mit meinem Freund zusammen und gestern hat er mir gebeichtet, dass er mit 24 Jahren schon 21 Frauen flachgelegt hat. Darunter auch einige Bekannte von mir. Zum Vergleich: Er ist mein zweiter Geschlechtspartner. Natürlich weiß ich, dass es noch viel Luft nach oben gibt und von mir aus kann sich jeder ausleben wie er eben möchte. Allerdings ekele ich mich seit dieser Beichte vor ihm und werde deshalb auch Schluss machen. Es tut mir leid, dass ich mich so sehr auf dieses Detail beschränke, aber es turnt mich einfach so dermaßen ab, ich kann nichts dafür.

Beichthaus.com Beichte #00039569 vom 04.04.2017 um 14:42:09 Uhr in Wien (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Fingern mit Tampon

9

anhören

Begehrlichkeit Sex Ex Klagenfurt

Als ich ungefähr 15 war, traf ich mich mit einem Jungen abends zu einem Date. An diesem Abend bekam ich meinen allerersten Kuss, allerdings war dem Jungen selbst "nur küssen" nicht genug. Ich war mit der Gesamtsituation etwas überfordert, als seine Hand unter meinen Rock glitt und mein Höschen beiseite schob, daher sagte ich nichts und ließ ihn notgedrungen weitermachen. Er wollte keinen Sex, sondern war anscheinend nur neugierig darauf mich mal zu fingern, da es für ihn auch komplettes Neuland war. Da es wirklich stockdunkel war und ich meinen Mund auch nicht aufbekam, merkte er witzigerweise nicht, dass ich einen Tampon eingeführt hatte. Er war wohl sehr erstaunt darüber wie sich denn eine echte Vagina von innen anfühlt, während er die ganze Zeit meinen Tampon anstupste. Einerseits fand ich die Prozedur an meinem Geschlechtsteil mehr als unangenehm, andererseits musste ich innerlich auch ein wenig lachen. Obwohl wir bis heute noch Kontakt haben, hab ich es ihm nie erzählt, dass er damals nicht meinen G-Punkt sondern meinen Tampon bearbeitet hat. Es ist mir wohl irgendwie peinlich. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00039567 vom 04.04.2017 um 13:16:04 Uhr in Klagenfurt (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000