Mein Alkohol-Experiment

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Dummheit Trunksucht Gesundheit

2014 wurde ich nach zehn Jahren im Betrieb gekündigt. Lange spielte ich mit dem Gedanken ein Experiment zu starten, wie viel ich durch Alkohol zunehmen könnte und ab einen gewissen Punkt wieder abnehmen. Da ich sehr viel Geld gespart hatte, reichte es für ca. vier Jahre ohne mich für ALG 1 oder ALG 2 anmelden zu müssen. Seit Sommer 2014 kippte ich also 20 bis 30 Bier jede Woche. Dies schaffte ich durchgehend bis November 2017. In dieser Zeit habe ich 40 Kilo zugenommen. Bewegung hatte ich auch nicht sehr viel bzw. habe ich mich nur bewegt wenn es auch nötig war. Nun habe ich einen BMI von 44. Jetzt habe ich mein Experiment beendet und bereue es, angefangen zu haben. In der Zeit musste ich meine Klamotten eine Nummer größer kaufen. Nun habe ich während des Schlafens Atemaussetzer und Kreuzschmerzen sobald ich lange Strecke gehe. Ich bereue es überhaupt dieses Experiment angefangen zuhaben. Ich fühle mich körperlich fit, wenn ich meinen Körper nicht zu stark beanspruche, aber zum Abnehmen fehlt mir die Motivation.

Beichthaus.com Beichte #00040847 vom 04.01.2018 um 23:54:21 Uhr (21 Kommentare).

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Ehering als Abschreckung

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Falschheit Dating

Ich (w/31) trage einen Ehering zur Tarnung. Ohne Ring werde ich regelmäßig von Singlemännern angesprochen, was mir nicht gefällt. Ich bevorzuge Affären und Beziehungen mit verheirateten Männern. Wenn ich den Ring trage, sprechen mich tatsächlich keine Singlemänner an. Verheiratete, die auf der Suche sind, lassen sich natürlich vom Ring nicht abschrecken und sprechen mich trotzdem an. Ich hoffe, meine Oma würde mir Absolution gewähren obwohl ich ihren Ring benutze.

Beichthaus.com Beichte #00040819 vom 25.12.2017 um 20:03:33 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Liebe Kunden, seid freundlicher zu den Kassierern!

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Aggression Dummheit Arbeit Schweiz

Ich arbeite schon mehrere Jahre an der Kasse. Zu Beginn war ich noch sehr hilfsbereit und freundlich. Habe schön brav das Kleingeld aus ihren Händen gezählt, das sie mir entgegen streckten. Habe schön brav die Gutscheine angenommen und wenn sie nicht funktionieren, dies durchgelesen und den Kunden den Grund genannt, wieso es nicht klappte. Doch in letzter Zeit regen mich die Kunden einfach nur auf. Denn sie haben gegenüber dem Personal keinen Respekt mehr. Wir werden manchmal ignoriert, obschon man sie freundlich grüßt oder sie telefonieren an der Kasse, obschon sie an der Reihe sind. Oder die Jungendliche (16-20) kommen mit ihrem Kleingeld im Briefumschlag und erwarten von uns, dass wir das alles zusammen suchen sollten, ob schon es Samstagnachmittag ist und sich eine riesige Schlange gebildet hat. Wir werden angepöpelt, wenn die Gutscheine nicht für den Einkauf gültig sind. Dabei steht drauf, dass er nur für ein bestimmtes Produkt gültig ist. Wenn wir ihnen den Grund nennen, wieso es nicht funktioniert, sagen sie: "Ah ja, ich habe es nicht gelesen." Und nein, von ihre Seite kommt selten eine Entschuldigung für ihr Verhalten.

Ich wurde schon als Arschloch betitelt, das Ganze lief so ab: Ich hatte nur noch eine Kundin an meiner Kasse, da habe ich das Geschlossenschild hinten an der Kasse angebracht, da ich dringend aufs Klo musste. Brav habe ich sie noch bedient. Als sie ging, kam noch ein Ausländer und wollte zu mir an die Kasse. Ich habe ihn freundlich zu den anderen Kassen verwiesen. Da hat er mich als Arschloch betitelt. Meine Arbeitskolleginnen erleben das selbst oder Ähnliches. Jetzt habe ich angefangen ein bisschen mehr Geld von den Kunden zu nehmen, wenn sie mir ihr Geld rotzfrech entgegen strecken und von mir verlangen, ich soll den Betrag selbst zusammen suchen. Oder die Gutscheine, die nicht funktionieren, werden einfach entsorgt. Beides werden nur bei den Kunden gemacht, die zu faul sind zu zählen oder zu lesen. Bei einer Oma und Touristen wird dies natrürlich nicht gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00040671 vom 23.11.2017 um 00:51:15 Uhr in Schweiz (15 Kommentare).

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Kochkurs des Grauens

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Ekel Unreinlichkeit Verzweiflung Feigheit Lenggries

Tatzeit: 20 Uhr vorletzten Samstag.
Tatmotiv: Eigentlich ein privater (GRUPPEN!)-Kochkurs.
Die Beteiligten: Die Mutter, ihre Tochter bzw. die einzige andere Teilnehmerin, weil alle anderen abgesagt haben, drei ganze Lachse, der Zentralrat der Küchenschaben und ich.
Tatort: Ihr Wohnung an der Grenze zu Österreich.

Über das gelbe Blatt habe ich eine Anzeige gesehen, dass eine Person privat nur für die Kosten des Essens einen Kochkurs für Gruppen veranstaltet, da sie es liebt, mit anderen Leuten zu kochen. Ich dachte mir: "Jo, kochen tust du sowieso gerne und vielleicht wird es ja ganz nett." Also angerufen, ausgemacht und schon eine Woche später trafen wir uns. Dort angekommen schaute ich mich auf dem Hinterhof erst einmal um. Dort stand nur ein weiteres Auto, angekündigt waren jedoch drei andere Teilnehmer. Bereits das erschien mir komisch und ich hätte in diesem Moment bereits zur Agentenwende ansetzen sollen. Tat ich aber nicht. Angekommen empfing mich eine Frau, die breiter als groß war und nach einer Mischung aus Angstschweiß und abgestandenem Parfüm roch. Angeblich seien ich und eine sehr junge Frau bzw. Mädchen um die 14-15 Jahre rum die einzigen, die nicht absagten. Angekommen in der Küche konnte ich meinen Schrecken nur schlecht verbergen. Anstatt einer sauberen Küche erwartete mich Dresden 45, der kalte Schweiß lief mir über die Wirbelsäule.

Das Kochen lief gut, nur dass die Frau mir dauernd auf die Pelle rückte. Ihre Tochter/die andere Teilnehmerin hat mich die ganze Zeit gelöchert, ob ich denn Familie usw. habe und dann würde getuschelt. Nach und nach wollte mir die Frau immer näher kommen, was ich wieder unterband. Als es zum Essen kommen sollte, schüttete sie mir ihr Herz aus, dass ihr Mann sie verlassen hat und das ja ihre Tochter ist und sie nur mit einem jungen Mann zu tun haben will. Sie verdiene gut, aber habe niemanden. Ich blockte jedoch jeden Versuch ab. Auf einmal wollte sie mich direkt angehen und ich habe sie gebremst. In diesem Moment sagte ich, dass ich schnell vor den Essen noch einmal meine Hände waschen will. Auf dem Weg hinaus habe ich mir meine Schuhe und meine Jacke geschnappt, bin in die Toilette, habe 25 Euro auf den Tisch gelegt und eine Entschuldigung gekritzelt auf einer alten Bahnkarte hinterlassen und bin durch das Fenster geflohen.

Beichthaus.com Beichte #00040667 vom 22.11.2017 um 02:43:34 Uhr in Lenggries (16 Kommentare).

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“Beichte

Zu feminin für einen Mann

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Eifersucht Hass Dating Künzelsau

Seit mehr als sieben Jahren bin ich (m/27) nun Single und habe zudem fast gar keinen Freundeskreis. Meine einzigen "Freunde" haben kaum Zeit für mich und ich bin somit tagtäglich allein. Für viele Frauen meines Alters bin ich eher abschreckend, da sich meine Interessen eher auf Kochen, Bücher, Mode beschränken und ich eher nicht die klassischen Interessen eines Mannes (Autos, Sport etc.) besitze. Hinzu kommt, dass ich wahnsinnig schüchtern bin und so gut wie keine neuen Leute kennenlernen kann. Frauen lehnen mich als Partner ab, da ich ihnen nicht männlich genug bin. Ich bin ihnen zu schmächtig und wirke deren Meinung nach als zu feminin.

Innerlich bin ich sehr zerrissen, da nun vor paar Monaten eine potenzielle Freundin bei einem Unfall verstorben ist und ihre letzten Worte waren; "mit uns beiden wird das niemals etwas. Du bist einfach nicht männlich genug!" Ich hänge an ihr und komme wie gesagt nicht über diese ganzen Umstände hinweg. Ich hege schon auf glückliche Paare und auf Leute, die ins Fitnessstudio gehen einen regelrechten Hass.
Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00040662 vom 19.11.2017 um 21:39:16 Uhr in Künzelsau (25 Kommentare).

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