Der Raser

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Ignoranz Hochmut Waghalsigkeit Trunksucht Auto & Co. Zürich

Ich habe den Führerschein jetzt seit gut 3 Jahren. Bereits am ersten Abend fuhr ich betrunken nach Hause. In der Folge fuhr ich regelmäßig sorglos betrunken. Nach einem Jahr und dem geschätzten 60. Mal wurde ich dann von der Polizei erwischt. Ich hatte 2,3 Promille im Blut und musste den Führerschein für 6 Monate abgeben. Da ich dies auch meinen Eltern sagte, bekam ich das Auto für diese Zeit nicht mehr, weshalb ich nur ein einziges Mal ohne Führerschein rumfuhr. Nachdem ich den Ausweis wieder hatte, wurde ich bald rückfällig. Allerdings mache ich es nicht mehr ganz so oft. In den letzten 1,5 Jahren, vielleicht 40 Mal. Der Grund weshalb ich hier schreibe. Ich wurde diese Woche von der Polizei kontrolliert und ich hatte 2 Liter Bier getrunken. Glücklicherweise bemerkten dies die Polizisten nicht und sie ließen mich gehen, nachdem ich sie anlog nichts getrunken zu haben.

Doch dies ist erst die Hälfte der Geschichte. Die andere Hälfte beträgt meine Fahrweise (nüchtern und betrunken). Die Geschwindigkeitslimite halte ich so gut wie gar nie ein (außer bei Staus). Ich fahre regelmäßig um etwa 50% zu schnell. Soll heißen, etwa 80 im 50er, 120 im 80er, 170 auf der Autobahn (120 erlaubt in der Schweiz) und 60 in der 30er Zone. Außerdem versuche ich ab und zu neue Rekorde aufzustellen. Ein paar Rekorde, damit ihr eine Vorstellung habt: 250 auf Autobahn, 160 in 50er Zone, 120 in 30er Zone. Außerdem versuche ich immer wieder Freunde und Bekannte zu Rennen aufzufordern. Von diesen hab ich erst eines verloren, und auch nur weil ich mich verfahren habe. Es kommt auch öfters vor, dass ich rote Ampeln überfahre, was ich allerdings eher selten mache, da dies schon sehr gefährlich sein kann. Geblitzt wurde ich noch nie, da ich alle Orte, wo Blitzer sind auswendig gelernt habe, und wenn ich eine neue Strecke fahre, schaue ich erst nach, wo die Blitzer stehen. Einmal als ich mit 140 in der 60er Zone fuhr, verfolgte mich anschließend ein Polizeiauto. Als es mich aufholte, bremste ich stark ab. Später konnten die Polizisten mir nichts anhängen, da sie keinen Beweis für meine Raserei hatten. Ansonsten habe ich schon viele viele brenzlige Situationen erlebt, wo ich einen Unfall in allerletzter Sekunde vermeiden konnte. Ganz besonders viel Adrenalin schüttete ich jeweils aus, wenn ich mehrere Autos gleichzeitig überholte (auf Landstraßen) und mir ein Fahrzeug entgegenkam. Die entgegenkommenden Autos bremsten jeweils stark ab (oder hielten ganz an), so dass ich es noch schaffte.

Nun zum dritten Teil, was bisher dabei schief gelaufen ist. Das sind meine vier Unfälle. Es waren drei Selbstunfälle jeweils im Winter bei Schnee als ich betrunken gerast bin. Am vierten Unfall war ich nicht Schuld, da ist ein älteres Ehepaar in mich hineingefahren. Bei den anderen drei war es jeweils ähnlich: ich fuhr bei Schnee viel zu schnell auf Landstraßen, verlor die Kontrolle und rutschte gegen die Wand. Einmal hatte ich einen Totalschaden, einmal war der Schaden etwa 8.000 Fr. und einmal 3.000 Fr. Da meine Mutter aber Vollkasko versichert und den Bonus "keine Prämienerhöhung" hat (sie hatte vorher 20 Jahre lang nicht einen Unfall), musste ich jeweils nur 300 Fr. Selbstbehalt zahlen. Dass ich jeweils betrunken fuhr, konnte ich jedes Mal verschleiern (auch meinen Eltern gegenüber). Ansonsten hätte die Versicherung natürlich nicht gezahlt.

Ich möchte sagen, dass ich schon seit gut einem Jahr versuche mich zu bessern. Es aber jeweils einfach nicht schaffe. Ich rege mich so sehr auf das angegebene Tempo zu fahren. Ich habe das Gefühl, ich wäre eine Schnecke, wenn ich mal tatsächlich 50 in der 50er Zone fahre. Und das Auto nehme ich nun seltener mit in den Ausgang, da sobald ich betrunken bin, meine Vorsätze sowieso vergesse und wieder ins Auto steige. Zugegeben meine Besserung kommt eher davon, dass ich meinen Führerschein behalten möchte (bin sogar noch in der Probezeit), dass ich nicht bis ans Lebensende Schulden haben möchte, wenn ich jemanden überfahre, anstatt wirklich einzusehen, dass es falsch wäre etwas schneller oder betrunken zu fahren. Wenn ich betrunken fahre, habe ich immer noch das Gefühl, sicherer unterwegs zu sein als manch anderer. Was ich einsehe ist, dass ich nicht mehr mit 150 durch Dörfer fahren kann. Dabei gefährdet man einfach das Leben der Passanten. Bis ich aus der Probezeit bin, möchte ich es vermeiden betrunken zu fahren. Und vom Tempo her, nur soviel zu schnell wie es mir vernünftig erscheint (nicht schneller als 100 durch Dörfer), nicht schneller als 50 durch Quartiere. Da die Autobahn mir allerdings sicher erscheint, werde ich auch weiterhin mit gegen 200 darauf fahren. Ich bin froh, es mal erzählt zu haben, da sonst nur meine engsten Freunde davon wissen. Und da die das ganze auch scheiße von mir finden, kann ich auch schlecht mit ihnen darüber reden.

Beichthaus.com Beichte #00029972 vom 04.05.2012 um 06:08:27 Uhr in Zürich (81 Kommentare).

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Neujahr am Flughafen

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Trunksucht Unreinlichkeit Silvester Düsseldorf

Ich und ein paar Freunde waren vergangenen Silvester in Düsseldorf und haben kräftig gefeiert und natürlich auch getrunken. Weil Nachts aber kein Zug mehr in unsere Heimatstadt fuhr, haben wir uns entschlossen die Nacht am Flughafen zu verbringen (es war übelst kalt). Ich war überrascht, dass wir längst nicht die Einzigen waren, die auf diese Idee kamen. Scheinbar nahmen es auch die Polizisten dort gelassen. Wir ließen uns also auf den Bänken dort nieder und ich schlief sofort ein. Als ich nach einigen Stunden aufwachte war mir kotzübel und ich taumelte auf die Toilette. Leider schaffte ich es nicht mehr auf den Pott und erbrach direkt hinter der Tür auf dem Fußboden. Erleichtert ging ich wieder auf meine Bank und schlief weiter. Als ich dann Mittags von meinen Freunden aufgeweckt wurde, ging ich nochmal auf das gleiche Klo. Es war sauber, eine Reinigungskraft musste wohl an Silvester meine Kotze aufwischen. Das tut mir Leid!

Beichthaus.com Beichte #00029971 vom 03.05.2012 um 12:39:12 Uhr in Düsseldorf (Flughafenstraße 120) (13 Kommentare).

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“Folge

Die Frau ohne Geld und Ausweis

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Trunksucht Ignoranz Absdorf

Als ich (m/23) vor fünf Jahren mit ein paar Freunden in Wien auf einem The Prodigy Konzert waren, fiel uns nach dem Konzert eine sehr lustige Tusse auf (sie war auch auf dem Konzert). Sie war gut aussehend und hatte wohl schon so einige Becher gekippt. Sie erzählte uns, dass sie ihre Geldbörse aus Angst vor Dieben daheim gelassen hat und nur Ausweis, Handy und ein wenig Bargeld mit hatte. Leider hatte sie alles am Konzert verloren. Wir boten uns an, sie mitzunehmen, da es schon recht kalt und nach 22 Uhr war. Sie wohnte in Horn, wir in Krems, von daher war nicht so viel unterschied in der Route vom Zug her. Vorhin aber tranken wir noch ein wenig in einer Bar, um die Wartezeit zu überbrücken. als wir im Zug waren, schliefen meine Kumpels ein, nur sie und ich waren wach. Bei ihr fing der Alkohol wohl schon auf Hochtouren an zu arbeiten und sie fing an mich anzumachen, Kurze Zeit später ging wir in ein leeres Abteil und sind uns um den Hals gefallen, wir hatten echt geilen Sex (mit Gummi natürlich)! Nachher gewann in ihr der Alkohol in die schlief ein und ich lag den Rest der Nacht alleine wach. Als wir in Absdorf umsteigen mussten, wurde sie extrem Aggressiv und fuchtelte wie wild um sich. Sie war total blau! Da der Zug allerdings nach Sankt Pölten fahren würde, wenn wir nicht aussteigen, eilten wir nach draußen, um den Zugführer die Situation zu schildern. Da passierte es: Der Zug machte dicht und fuhr ab! Mit ihr drinnen nach St.Pölten. Ohne Ausweis, Handy und Geld! Ich habe bis heute noch ein schlechtes Gewissen deswegen. Habe sie nie wieder gesehen, ich hoffe nur sie konnte so schnell wie möglich wieder nach Hause.

Beichthaus.com Beichte #00029969 vom 02.05.2012 um 15:56:42 Uhr in Absdorf (29 Kommentare).

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Der Koffer

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Dummheit Diebstahl Vandalismus Urlaub Oberweißbach

Vor einigen Jahren bin ich mit Freunden (damals alle circa 15/16) auf einen Campingplatz in den Urlaub gefahren. Die Reise traten wir mit dem Zug an. Als wir an einem Bahnhof stehend plötzlich merkten das wir ja hier umsteigen mussten, ging es plötzlich schnell. Wir haben alle Gepäckstücke die da in unserem Abteil waren schnellst möglichst ausgeladen und einen Gepäckwagen geholt. Als wir die Gepäckstücke auf den Wagen legen wollten stellten wir fest, dass ein Koffer gar nicht uns gehörte, leider war der Zug schon abgefahren und wir haben die Koffer am Bahngleis stehen lassen da wir schnell auf den nächsten Zug mussten. Als als wir dann doch endlich ankamen und unser Zelt aufgestellt hatten, merkten wir, dass wir sogar bis zum Campingplatz noch einen zweiten Koffer mitnahmen welcher niemandem gehörte! Wir haben den Inhalt rausgenommen, rumgespielt und danach alles verschwinden lassen. Wegen uns hatte wohl ein Pärchen einen Urlaub ohne Kleider und Gepäck! Dazu muss man sagen, dass in einem Koffer, eine Sturmmaske und ein Klappmesser war. Vielleicht war es ja ganz gut, dass diese Tasche seinen Bestimmungsort nicht erreichte.

Beichthaus.com Beichte #00029961 vom 25.04.2012 um 13:30:50 Uhr in Oberweißbach (20 Kommentare).

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“Beichte

Polen Socken

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Peinlichkeit Masturbation Polen

Polen Socken
Ich (m/20) war vor vier Jahren im Rahmen eines Schüleraustausches in Breslau, Polen. Dort angekommen, wurden uns die Austauschpartner zugeteilt. Alle hofften, einen coolen Partner zu bekommen, um möglichst auf einer Wellenlänge mit ihm zu sein. Doch leider wurde ich einem total spießigen, langweiligen Typen zugeteilt, der aber super nett und hilfsbereit war. Ich durfte sogar bei seiner Schwester im Zimmer über die Zeit des Austausches übernachten. Am ersten Abend ging es für alle "Austauschpärchen" auf eine angesagte Party, aber leider nur nicht für meinen Stubenhocker-Kollegen und mich. Dies ärgerte mich natürlich und ich verzog mich relativ schnell in das Zimmer seiner Schwester. Dann durchstöberte ich vorsichtig die Klamotten und Schränke, bis mich ein undefinierbarer, aber gewaltiger Drang nach Erleichterung heimsuchte. Ich weiß nicht mehr warum, aber ich musste meine "Palme wedeln" und es gab mir einen wahnsinnigen Kick, in ein Pärchen Socken der besagten Austauschschwester zu onanieren. Nach erfolgreich beendeter Arbeit überkam mich dann ein Gefühl der Scham und des Ekels, ich verstaute aber trotzdem die Socken zurück in die tiefsten Tiefen der Schublade und hoffte, dass sie dort niemand mehr finden würde.

Als dann nach einem halben Jahr der Gegenaustausch anstand, verlief alles super. Ich bekam sogar eine riesige Tüte mit Gastgeschenken, die ich aber erst nach Abreise des Austauschpartners öffnete - zum Glück. Mein unangenehmer Vorfall der ersten Nacht in Polen hatte ich schon längst vergessen, aber nur so lange, bis ich die riesige Geschenktüte öffnete. Ich konnte mich zunächst noch über Poland-Shirts und Vodka freuen, doch dann entdeckte ich eine durchsichtige Tüte, die es buchstäblich in sich hatte: Das nun gelb-verklebte Pärchen Socken sah ich dann zum zweiten mal. Am liebsten wäre ich in Grund und Boden versunken. Ich bereue.

Beichthaus.com Beichte #00029957 vom 24.04.2012 um 12:37:50 Uhr in Polen (Breslau) (37 Kommentare).

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