Public Peeing

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit Wien

Vor ungefähr drei oder vier Jahren habe ich mich oft im Sommer mit meinen Freundinnen in einem nahegelegenen öffentlichen Park getroffen. Wir haben dort immer etwas getrunken und oft auch mal ein bisschen zu viel. An dem Abend, von dem ich berichten möchte, waren wir sogar relativ früh gut angeheitert und ich beschloss gegen zehn Uhr am Abend nach Hause zu gehen, da ich am nächsten Tag relativ zeitig aufstehen musste. Ich ging also zur Straßenbahnstation und musste dort feststellen, dass ich meine Bahn knapp verpasst hatte und deshalb noch zwanzig Minuten warten muss. An sich wäre das ja kein Problem gewesen, aber irgendwann drückte meine Blase extrem und in meiner Nähe war einfach keine Toilette zu finden. In eine Ecke konnte ich auch nicht gehen, da um mich herum überall noch Leute waren. Ich sah ab dann jede Minute auf die Uhr und hoffte, dass die Bahn bald kommen würde, bis mir schließlich mein Handy aus der Hand fiel. Als ich mich bücken wollte, um es wieder aufzuheben, geschah es plötzlich - ich konnte es nicht mehr halten. Die ganze Pisse lief mir an den Beinen runter und gerade an diesem Abend hatte ich einen Minirock an! Die Leute neben mir sahen mich angewidert an, Passanten lachten mich aus und ich wollte einfach nur im Boden versinken. Ich stieg trotzdem in die Bahn und fuhr nach Hause, aber diesen Abend habe ich bis heute nicht vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00032690 vom 09.02.2014 um 19:03:12 Uhr in 1090 Wien (Schwarzspanierstraße) (17 Kommentare).

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Undankbares Balg

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Neid Habgier Maßlosigkeit Geld

Hiermit beichte ich, dass ich (w) ein kleines, verwöhntes Balg bin. Meine Eltern bezogen jahrelang Hartz-IV. Wir hatten echt nichts, weil wir Raten für essenzielle Dinge wie die Waschmaschine abbezahlen mussten. Auf neue Kleidung, technischen Krimskrams etc. mussten wir verzichten. Meine Eltern haben mir und meiner Schwester möglichst viel ermöglicht und haben dabei selbst auf alles verzichtet. Meine Mama ist sogar schwarzarbeiten gegangen, weil sie einfach keine richtige Stelle gefunden hat. Meinem Vater wurde kurz davor dann auch noch gekündigt. Mittlerweile haben beide Umschulungen gemacht und arbeiten recht erfolgreich in der Altenpflege. Die Schulden sind fast bezahlt und laut meinen Eltern haben wir genug Geld - meiner Meinung nach allerdings nicht. Wir haben eine sichere Wohnung und ich habe auch zwei Katzen und durfte einmal für 120 Euro reisen. Aber für Dinge, die ich mir wünsche, die aber nicht essenziell sind, ist nichts da. Ich besitze mein vier Jahre altes Handy nur, weil meine Schwester einen neuen Handyvertrag hat, unser zusammengesparter Computer ist mittlerweile fast sechs Jahre alt. Neue Kleidung bekomme ich kaum, maximal ein Teil jeden Monat. Ich kann verstehen, dass sich meine Eltern erst finanziell erholen müssen, aber mir geht es so dreckig, weil alle anderen irgendwie mehr haben. Meine Eltern geben sich so viel Mühe und ich bin so undankbar. Das möchte ich beichten.

Beichthaus.com Beichte #00032677 vom 05.02.2014 um 08:55:10 Uhr (38 Kommentare).

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Verschwiegenes Schönheitsideal

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Ignoranz Hochmut Ungerechtigkeit Vorurteile Gesellschaft Wien

Ich (w/25) möchte etwas beichten, das ich nicht öffentlich sagen möchte: Ich mag keine Schwarzen. Früher fand ich nichts dabei, das zu sagen, schließlich ist ja auch nichts dabei, wenn jemand sagt "Ich mag keine Blondinen" oder "Ich finde Sommersprossen hässlich". Dann ist man auch nicht rassistisch. Aber die Leute hören was sie wollen. Wenn ich sage "Mir gefallen keine Schwarzen" verstehen die Leute immer "Schwarze sind keine richtigen Menschen und gehören versklavt und als Bedienstete abgerichtet." Ich finde sie einfach nur unattraktiv, die dunkle Haut, die großen Lippen und die breite Nase - ich finde ja auch gebräunte Haut ziemlich hässlich, je heller desto besser ist meine Devise. Aber das bedeutet doch nicht, dass ich rassistisch bin. Es macht mich oft wütend, dass die Leute mich als Rassistin abstempeln und ich bei Gesprächen um Schönheitsideale niemals erwähnen kann, dass ich Afroamerikaner einfach nicht schön finde, ohne dass ich sofort ausgegrenzt werde.

Beichthaus.com Beichte #00032638 vom 28.01.2014 um 16:14:02 Uhr in 1020 Wien (Taubengasse) (52 Kommentare).

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Das System gelöscht

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Morallosigkeit Schule Schwarzenbek

Es ist schon ein paar Jährchen her - ich (m/34) war damals in der siebten Klasse, als wir im EDV-Unterricht neue Rechner bekamen. Es war ein vorsintflutliches Windows installiert, aber die meisten Programme liefen noch unter DOS. Da ich mich zu der Zeit intensiver mit dem PC befasste, kannte ich die ganzen DOS Befehle, und nach dem Durchwühlen der Festplatte kam ich auf die Idee, eine Batch-Datei mit dem Befehl "format c: /y" anzulegen und diese einfach "Start.bat" zu nennen. Für die, die es nicht wissen: gibt man nun einfach "start" und Enter im Eingabefeld von DOS ein, wird die Festplatte formatiert, das /y bedeutet ein automatisches bejahen, ob man das auch wirklich will. So vergingen ein paar Tage, bis wir wieder Unterricht hatten. Unsere Lehrerin sagte jedoch, dass einer der Computer-Plätze momentan nicht zu benutzen sei, weil jemand aus der unteren Klassenstufe mutwillig alles gelöscht hätte. Es war genau der Platz, an dem ich ein paar Tage zuvor die Datei angelegt hatte. Der arme Tropf hatte einen Verweis kassiert und mächtig Arger bekommen, weil er meine Datei dort ausgeführt hatte. Damit hatte er wohl nicht gerechnet. Daher möchte ich mich bei dem armen Kerl entschuldigen, aber insgeheim grinsen musste ich schon.

Beichthaus.com Beichte #00032635 vom 27.01.2014 um 12:31:24 Uhr in Schwarzenbek (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Beim Finanzamt angeschwärzt

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Verrat Engherzigkeit Selbstsucht Geld Familie

Ich habe meinen Vater beim Finanzamt angeschwärzt. Der Grund ist, dass ich aufgrund der familiären Verhältnisse nicht mehr bei ihm wohnen konnte und zum Studium ausgezogen bin. Und jetzt verschleppt er jede Unterhaltszahlung oder zahlt nicht den vollen Betrag, dabei hat er eine eigene Firma, die auch gut läuft. In dieser Firma beschäftigt er auch einige seiner Verwandten - jedoch nur auf dem Papier. In Wirklichkeit hat die Firma zwei Mitarbeiter. Durch diesen Trick spart er Unmengen an Steuern, behauptet jedoch, mir nicht einmal den gesetzlichen Mindestunterhalt zahlen zu können.

Beichthaus.com Beichte #00032554 vom 11.01.2014 um 13:20:32 Uhr (15 Kommentare).

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