Benzingeruch

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Sucht Manie Waghalsigkeit Auto & Co.

Nachdem ich (w) heute Mittag getankt hatte, überkam mich plötzlich ein unglaublich starkes Verlangen. Und zwar nach Benzingeruch. Also nahm ich die Tankpistole und schnupperte ein bisschen daran. Irgendwie konnte ich aber nicht damit aufhören und so blieb ich bestimmt eine Minute lang neben dem Auto stehen und roch an dem Teil. Alle Leute in der Tankstelle und an den anderen Zapfsäulen konnten es sehen. Als ich mich dann doch irgendwann von dem Geruch losreißen konnte und zum Zahlen in die Tankstelle ging, sah mich die Angestellte ziemlich komisch an. Ich beichte also, dass ich Benzin geschnüffelt habe, obwohl ich weiß, dass es ungesund ist. Ich finde den Geruch aber einfach lecker und unwiderstehlich! Manchmal habe ich auch in anderen Situationen plötzlich Lust darauf. Ein bisschen komisch ist das schon.

Beichthaus.com Beichte #00028645 vom 16.02.2011 um 19:56:29 Uhr (48 Kommentare).

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Meine alternative Route

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Waghalsigkeit Hochmut Auto & Co. Koblenz

Seit einigen Wochen ist auf meinem Weg zur Arbeit eine Baustelle. Da die Stadt nun zu dumm ist eine ordentliche alternative Route aufzuzeigen bzw. ich keine Lust habe da in irgendwelchen Seitenstraßen nach dem Weg zu suchen fahre ich einen nicht ganz so legalen Weg. Nun zu meiner Beichte: Ich fahre jeden morgen circa 100 Meter in entgegengesetzter Richtung einer Einbahnstraße. Manchmal habe ich Glück und niemand sieht das oder ich habe Pech und die mir entgegenkommenden Autofahrer hupen lautstark oder gestikulieren wild mit den Armen. So langsam plagt mich mein schlechtes Gewissen, ich glaube ich werde mich mal auf Google Maps schlau machen ob eine Alternative Route existiert und diese dann fahren. Jeden morgen den Stress mit irgendwelchen empörten Anwohnern die mit entgegenkommen ist mir einfach zu dumm.

Beichthaus.com Beichte #00028638 vom 14.02.2011 um 20:15:40 Uhr in Koblenz (13 Kommentare).

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Die Baustellenampel

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Boshaftigkeit Dummheit Auto & Co.

Vor ein paar Jahren wurde bei uns in der Gemeinde ein Kreisverkehr gebaut. Während der Bauphase gab es einen Ampelverkehr. Diese provisorischen Ampeln haben einen Sensor, der auf heranfahrende Autos zielt und dann auf grün schaltet. Wir drehten den Sensor senkrecht nach oben, sodass er keine Autos mehr registrierte. Die Ampel blieb rot! Wir versteckten uns 3 Meter weiter in einem großen Gebüsch und beobachteten unzählige Menschen beim Ausrasten, weil diese Ampel nicht grün wird. Einige warteten bestimmt 15 Minuten, weil sie nicht über Rot fahren wollten! Andere hupten wie verrückt und schrien die Autofahrer vor ihnen an. Einmal stiegen zwei Kerle sogar aus und hätten sich fast geprügelt. Erst nach 2 Tagen wurde uns langweilig und wir hörten damit auf.

Beichthaus.com Beichte #00028637 vom 14.02.2011 um 11:08:05 Uhr (28 Kommentare).

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Der Unfall meiner Freundin

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Verzweiflung Unfall Frankfurt

Ich (m/28) beichte, dass mein Leben nur noch ein Haufen Elend ist und ich nicht die Kraft und den Willen dazu habe etwas zu ändern. Ich war schon immer eher der Außenseiter Typ, ich hatte nie viele Freunde, verbrachte viel Zeit mit Videospielen, war nicht besonders gut in der Schule und für die Mädels war ich nur Luft. Als ich mit Mühe und Not mein Abi geschafft hatte und mein Studium an der Uni begann, änderte sich mein Leben schlagartig. Ich war sehr beliebt unter den Kommilitonen und fand viele neue Freunde, ging viel auf Studentenpartys und hatte auch auf einmal Erfolg bei den Frauen. Als ich dann mit 23 Marie kennenlernte begann die schönste Zeit meines Lebens, sie war wie ein Engel, einfach perfekt und vor allem war sie noch mehr in mich verliebt, als ich in sie glaube ich. Ein Jahr später zogen wir in eine gemeinsame Wohnung und machten auch beide innerhalb der nächsten 2 Jahre unsere Studienabschlüsse in Architektur und Medizin. Ich bekam einen sehr gut bezahlten Job als Architekt und sie ging als Assistenzärztin in die Unfallklinik. Kurz darauf zogen wir in eine größere Wohnung um und verlobten uns, mein Leben hätte nicht besser laufen können, die perfekte Frau, der perfekte Job und die besten Freunde die man haben kann. Uns ging es einfach richtig gut.


Vor 14 Monaten passierte es dann, ich war mal wieder länger im Büro und kam erst gegen 20 Uhr raus. Im Gedanken war ich schon bei Marie, die diesen Abend eigentlich frei haben sollte. Kurz bevor ich ins Auto einstieg erreichte mich aber eine SMS, dass sie noch zur Klinik müsste, da eine Kollegin sich krank gemeldet hätte. Ich fuhr also nach Hause und als ich gegen 21 Uhr Zuhause ankam stand die Polizei vor der Tür und nahm mich quasi direkt in Empfang. Ich werde diesen Moment nie vergessen, der Beamte erklärte mir, dass meine Verlobte einen Unfall hatte und wohl schwer verletzt wurde, hier brach für mich schon eine Welt zusammen. Als ich kurz darauf ins Krankenhaus kam, sah ich schon ihre beste Freundin, die ihre Kollegin dort war, wie sie mir heulend entgegen kam. Hier wusste ich sofort was los war, nämlich dass es meine Marie nicht mehr gibt. Ich fühlte erst mal nichts anderes als absolute Kälte, ich weinte nicht, ich wollte es nicht glauben. Kurz darauf bekam ich einen Nervenzusammenbruch und wurde über Nacht direkt im Krankenhaus behalten.


Ohne meine Freunde hätte ich die darauf folgenden Wochen wohl nicht überlebt, denn ich wollte ohne sie nicht mehr weiterleben. Mein bester Freund deutete meine Worte rechtzeitig und setzte alles in Bewegung, um mich einweisen zulassen. Ich kam also einen Monat in geschlossene Behandlung und wurde dann entlassen, unter der Bedingung die Therapie fortzuführen. Nach 6 Monaten wurde die Therapie dann für Beendet erklärt, aber besser ging es mir nicht.

Ich habe inzwischen meinen Job und meine Wohnung verloren und mit meinen Freunden rede ich auch kaum noch. Ich bin nur noch ein Wrack meiner selbst, eine fast leere Hülle. Jeden Tag stelle ich mir vor wie mein Leben heute aussehen würde, wenn ich an diesem Abend früher nach Hause gekommen wäre und sie überzeugt hätte die Schicht nicht zu übernehmen oder ich sie selbst zur Arbeit gefahren hätte. Ich gebe mir selbst die Schuld an Allem was passiert ist, obwohl ich eigentlich weiß, dass es nicht meine Schuld war, dass es ein Unfall war. Und ich habe mein Leben aufgegeben, obwohl ich weiß das ich weitermachen sollte. Es tat ganz gut, dass alles mal nieder zuschreiben, vielleicht hilft es mir mein Leben endlich wieder in den Griff zu bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00028632 vom 12.02.2011 um 00:43:40 Uhr in Frankfurt (40 Kommentare).

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Betrug in der Campusmensa

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Diebstahl Geiz Ernährung Studentenleben Berlin

Ich will hiermit beichten, unsere Campusmensa zu beklauen! Es fing damit an, dass ich mir früher immer ganz normal Essen gekauft habe. Ich war jedes Mal enttäuscht davon, dass das Essen mal wieder so eklig schmeckt und ich wieder so viel Geld dafür ausgegeben habe. Irgendwann fing ich an, nur noch Reis und Kartoffeln zu nehmen und mir dann Salatsauce darüber zu kippen. Und das jeden Tag, aber nur, weil ich weiß, dass es das Einzige ist, was schmeckt. Manchmal nehme ich aber nicht nur Reis und Kartoffeln sondern noch irgendwas anderes. Da drüber schaufle ich mir dann den Reis und daneben die Kartoffeln. Die Kassiererinnen berechnen mir aber, wie gewöhnlich, nur den Reis und die Kartoffeln. Beim Essen stelle ich dann jedes Mal wieder fest, dass das, was sich unter meinem Berg Reis befindet, mal wieder zum Kotzen schmeckt und ich bin froh, dass ich dafür nichts bezahlt habe. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00028625 vom 10.02.2011 um 13:35:01 Uhr in 10318 Berlin (Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), Treskowallee 8) (20 Kommentare).

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