Eine Affäre lohnt sich nicht

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Ehebruch Fremdgehen Dummheit Verzweiflung

Mit meiner Beichte möchte ich alle warnen, die aus Abenteuerlust eine Affäre eingehen. Wie ich, glauben wohl die meisten es würde nichts passieren. Und so ein bisschen im fremden Garten naschen, wer träumt da nicht mal davon? Mit einer alten Jugendliebe habe ich (w/45/verheiratet/2 Kinder) mich ein oder zwei Mal im Jahr auf einen Kaffee zur Mittagszeit getroffen. Wir sprachen über alles Mögliche, ganz harmlos. Mein Mann wusste davon und vertraute mir. Dabei sprach meine Jugendliebe immer öfter von seiner schlechten Ehe, dass seine Frau so kalt ist und er sich sein Leben ganz anders vorgestellt hat. "Wie wäre es wohl ausgegangen, wenn wir beide zusammengekommen wären? Bestimmt viel besser", meinte er manchmal. Seine Komplimente und Schmeicheleien machten mich dann doch an. Ich dachte auch darüber nach, wie das Leben so verlaufen wäre, wenn ich ihn statt meines Mannes geheiratet hätte. Schleichend hat sich dadurch das Verhältnis zu meinem Mann verschlechtert. Klar, nach fast 20 Jahren Ehe schleift sich so manches ein. Doch empfand ich meinen Mann immer als guten Ehemann, super Freund und auch guten Liebhaber. Er arbeitet viel, bringt auch nicht wenig Gehalt nach Hause, sorgt für die Familie, wir haben uns ein Haus gebaut und so weiter. Das ist mir im Nachhinein erst so richtig bewusst geworden.


Durch die dauernden Gedanken an meine Jugendliebe hatte ich immer weniger Lust auf meinen Mann und kritisierte ihn oft für Kleinigkeiten. Nichts konnte er mir nun recht machen. Klar, etwas Negatives findet man an jedem Menschen. Er war frustriert und ging dann öfter mit Freunden aus, trank auch hin und wieder mal zu viel. Je mehr sich die Ehe damit verschlechterte, desto mehr fühlte ich mich zu meiner Jugendliebe hingezogen. Bis er auf einmal in einem Club neben mir stand. Es kam, wie es kommen musste. Wir tranken etwas und küssten uns. Er schrieb mir daraufhin einen Liebesbrief und ich begann eine Affäre mit ihm. Dabei war es nur einige Male Sex im Auto und unzählige SMS, in denen wir uns gegenseitig aufheizten. Mein Mann kam dahinter. Er machte die Frau meiner Affäre ausfindig und traf sich mit ihr. Noch am gleichen Tag machte meine Ex-Jugendliebe mit mir Schluss. Natürlich war ich jetzt die Alleinschuldige. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was er seiner Frau alles über mich erzählte. So, wie er sie früher bei mir schlecht machte, machte er es nun umgekehrt. Was für ein kleines Würstchen.


Mein Mann hat lange zu mir gehalten und wir haben viel versucht, um die Affäre vergessen zu machen, Ehetherapie und so weiter. Doch die Verletzungen und die vielen Lügen waren zu viel für ihn. Er hat mir vor Kurzem gesagt, dass er mich verlassen wird. Ich beichte, dass ich mich durch Komplimente und Schmeicheleien habe verführen lassen. Dass ich bei Problemen in der Ehe dadurch die Fehler immer bei meinem Mann und nicht bei mir oder uns suchte. Dass ich mich der Abenteuerlust hingegeben habe und ohne groß nachzudenken, meinen Mann und auch meine Kinder verletzt und betrogen habe. Teile meiner Familie und sogar meine beste Freundin (die mein Alibi war) haben sich von mir abgewendet. Es ist es einfach nicht wert! Meine ehemals beste Freundin sagte immer: "Wenn man Schwierigkeiten in der Ehe hat, sollte man sie gemeinsam lösen. Fremdficken ist die schlechteste und mieseste Lösung." Und recht hat sie. Ich stehe vor einem Scherbenhaufen.

Beichthaus.com Beichte #00032760 vom 21.02.2014 um 10:31:07 Uhr (34 Kommentare).

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Diebische Oma

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Diebstahl Waghalsigkeit Begehrlichkeit Kinder

Ich möchte beichten, dass ich meine Oma zu einem Diebstahl verleitet habe. Ich kann mich noch gut daran erinnern. Damals war ich (w) vielleicht fünf Jahre alt und wir waren mit der ganzen Familie in einem Freizeitpark. Es war ein wirklich toller Tag und zum Abschluss wollte meine Oma mir noch ein Plüschtier oder Ähnliches kaufen und wir sind zu zweit in einen dieser Geschenke-Läden gegangen. Und dort sah ich dann einen kuscheligen Bugs Bunny, den ich natürlich sofort haben wollte. Allerdings war er wohl sehr teuer, denn meine Oma bekam dann einen ganz komischen Ausdruck ins Gesicht, hat den Hasen einfach in ihre Tasche gepackt und ist dann mit mir wieder gegangen. Sie hat sich sogar noch vom Verkäufer verabschiedet. Eigentlich ist meine Oma eine wirklich anständige Frau, aber manchmal kommt wohl die Kleptomanin in ihr hoch.

Beichthaus.com Beichte #00032759 vom 21.02.2014 um 21:43:40 Uhr (9 Kommentare).

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Gefährlicher Käseball

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Dummheit Ignoranz

Gefährlicher Käseball
Ich habe viele Jahre lang die roten Wachshüllen einer bekannten Käsemarke gesammelt. Im Laufe der Zeit konnte ich daraus eine Kugel formen, welche die Größe eines Fußballs hatte. Ein Freund, der künstlerisch begabt ist, ritzte irgendwann die Nähte und Muster eines echten Balls ein. Als meine Freundin bei mir einzog, bestand sie darauf, dass der aus ihrer Sicht ekelhafte "Käseball" aus der Wohnung verschwindet. Zum Wegwerfen war er mir allerdings viel zu Schade. Also nahm ich ihn abends mit in die Stadt und legte ihn am Hauptplatz neben dem Brunnen ab, in der Hoffnung, jemand anderes würde Freude daran finden. Zwei Tage später las ich dann in den Stadtnachrichten, dass sich jemand am Hauptplatz den Fuß verletzt hatte - beim Versuch einen vermeintlichen Ball wegzukicken, der aber viel zu hart war. Ich möchte mich hiermit vielmals bei dem armen Tropf entschuldigen, der sich meinetwegen verletzt hat. Das war so wirklich nicht von mir beabsichtigt. Es tut mir echt leid, deshalb bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032749 vom 20.02.2014 um 08:33:42 Uhr (16 Kommentare).

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Von der Judenfeindlichkeit geprägt

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Vorurteile Lügen Verzweiflung Gesellschaft Freudenstadt

Ich habe etwas ziemlich Außergewöhnliches zu beichten. Ich (w/27) verheimliche meine Identität vor einigen Menschen. Dazu muss ich etwas ausholen: Ich bin das Kind jüdischer Eltern. Ich bin so erzogen worden, dass ich mir meiner Herkunft bewusst bin und darauf auch stolz sein kann. Bis zu meinem vierzehnten Lebensjahr wussten die wenigsten meiner Mitschüler, dass ich Jüdin bin. Man entwickelt ja erst als Jugendliche/r seine Identität bzw. ist sich seiner Identität bewusst. Eher beiläufig erzählte ich einer Mitschülerin, dass ich Jüdin sei, da wir das Thema Holocaust im Unterricht durchnahmen. Ich dachte mir natürlich nichts dabei, es war eben eine einfache Information. Am nächsten Schultag erlebte ich jedoch mein blaues Wunder: Es begann ein Spießrutenlauf. Mir wurden Judenwitze ins Gesicht geschleudert, ein selbst gebastelter Judenstern auf mein Pult gelegt, Bemerkungen zum Holocaust gemacht und alle anderen erdenklichen Geschmacklosigkeiten, die man sich vorstellen kann. Das Schlimme war, dass dies die nächsten Jahre immer wieder aufkochte. Ich zog mich immer mehr zurück, da ich inzwischen beinahe täglich damit konfrontiert wurde, ich wurde einfach in den Dreck gezogen. Natürlich vertraute ich mich auch einer Lehrerin an, die jedoch eher ratlos als hilfsbereit war. Meinen Eltern erzählte ich nichts - mein Vater hatte einen Schlaganfall erlitten und meine Mutter war jahrelang mit seiner Pflege beschäftigt. Ich wollte niemanden belästigen, außerdem dachte ich dummerweise, ich müsse das als Fast-Erwachsene alleine lösen.


Ich beendete die Schule, fing mein Studium an und merkte, dass ich meine wahre Identität verleugnete. Meine Freunde sind weltoffene und tolerante Menschen und von der Logik her weiß ich absolut, dass ihnen meine Ethnie egal ist. Doch sobald ich auch nur daran denke, ihnen das "Geheimnis" zu offenbaren, kriege ich Schweißausbrüche und Panikattacken und fühle mich in die Schule zurückversetzt. Da mein Nachname nicht "Jüdin" schreit, wissen es die meisten nicht und es ist ihnen auch schlichtweg egal. Ich hatte seit meinem achtzehnten Lebensjahr einen jüdischen Freund, den ich in unserer Gemeinde kennengelernt habe. Daher war es ganz logisch, dass ich kein Geheimnis vor ihm hatte. Doch nach vielen Jahren ging unsere Beziehung in die Brüche. Nun habe ich seit drei Monaten einen nicht-jüdischen Freund und habe beschlossen, dass dieses irre Theater aufhören muss und meine Kindheitstraumata nicht mein Leben bestimmen können. Deswegen habe ich heute einen Termin bei einem Psychologen gemacht, um mich endlich zu befreien und um zu sein, wer ich bin.

Beichthaus.com Beichte #00032741 vom 18.02.2014 um 23:58:53 Uhr in Freudenstadt (30 Kommentare).

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Mein BDSM-Fetisch

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Fetisch Zwang Sucht

Vor einigen Jahren hatte ich eine Beziehung mit einer Frau, die auf BDSM steht. Mir war das Ganze damals völlig neu, ich dachte zuerst sie sei verrückt, aber es dauerte nicht lange, bis mich das dann doch sehr angetörnt hat. Je mehr ich sie erniedrigte (Haare ziehen, würgen, fesseln), je heißer sie wurde, desto mehr Spaß hatte ich. Der Sex war ausnahmslos unglaublich gut. Bald musste ich nicht mal mehr ins Fitnessstudio, ich war schon von den "Sessions" mit ihr völlig ausgepowert. Dazu sah sie ja auch noch verdammt gut aus, war sehr selbstständig und unabhängig, also wirklich eine Traumfrau. Natürlich verliebte ich mich hemmungslos in sie. Leider kam bald der Tag, an dem ich berufsbedingt umziehen musste. Wir haben zwar versucht eine Fernbeziehung zu führen, aber das ging nicht gut aus. Jetzt sind etwa vier Jahre vergangen. Und ich bin völlig beziehungsunfähig geworden. Jede Frau, mit der ich zusammenkomme, ist nach spätestens einer Woche angewidert, weil ich so "grob" und "rücksichtslos" bin. Ich gebe mir wirklich Mühe, aber es klappt einfach nicht. Ich kann den Sex mit ihr nicht vergessen, ich bin wohl süchtig. Meine Beichte? Ich bin zu unfähig um eine Frau nicht so zu behandeln. Ich checke bei jeder Dame aus, wo ihre Grenzen liegen und gehe damit vermutlich viel zu weit. Damit habe ich schon so einige Frauen schockiert. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032739 vom 18.02.2014 um 18:12:09 Uhr (17 Kommentare).

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