Der betörende Geruch von Benzin

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Sucht Zwang

Ich habe eine merkwürdige Leidenschaft, die inzwischen vielleicht sogar schon zu einer Sucht geworden ist. Ich liebe den Geruch von Benzin. Es ist für mich wie der Himmel, wenn ich an einer Tankstelle die Benzindämpfe in der Luft rieche, oder mein Nachbar seinen Rasen mäht. Ich möchte übrigens klarstellen, dass es mir nicht um Rauschzustände durch das Schnüffeln von Benzin geht, sondern wirklich bloß um den Geruch. Nachdem es mir lange Zeit gereicht hat, diesen Geruch ab und zu beim Tanken wahrzunehmen, wurde mein Verlangen danach in letzter Zeit immer stärker. Es hat sich jetzt glücklicherweise ergeben, dass die Eltern meines Freundes eine Garage mit zwei Autos und drei Motorrädern haben und ich mich sehr oft bei ihnen aufhalte. In besagter Garage riecht es dann auch gelegentlich mal so, wie ich mir das wünsche. Allerdings hat mir das irgendwann auch nicht mehr gereicht.

Ich wollte, dass es stärker nach Benzin riecht. Deshalb habe ich irgendwann damit angefangen, Benzin aus einem Kanister auf den Boden der Garage zu schütten, um einen stärkeren Geruch zu erreichen. Ab und zu, wenn das dann auch nicht mehr gereicht hat, habe ich sogar ein bisschen Benzin in den Hausflur gegossen. Anfangs ist das auch nicht aufgefallen, da ja wirklich viele Fahrzeuge in der Garage stehen, aber mittlerweile habe ich es wohl doch ein bisschen übertrieben. Inzwischen wundern sich nämlich alle, dass es im Hausflur dauernd nach Benzin stinkt. Ich bin zwar recht gut darin, so zu tun, als fände ich den Geruch ebenfalls unangenehm, aber mich plagt auch mein schlechtes Gewissen. Deshalb habe ich zwischendurch auch probiert, auf das Ganze zu verzichten, aber es klappt nicht. Ich bin einfach verrückt nach dem Geruch.

Beichthaus.com Beichte #00032779 vom 25.02.2014 um 21:08:34 Uhr (18 Kommentare).

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Verliebt in einen Piefke

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Lügen Vorurteile Ignoranz Hass

Verliebt in einen Piefke
Ich (w) beichte, dass ich mich extrem zu Deutschen hingezogen fühle. Warum das eine Beichte wert ist? Ich komme aus dem tiefsten Bauerngebiet Österreichs und in meinem Umfeld ist nichts mehr verhasst als die "Piefke". Auch meine Familie schimpft regelmäßig auf die "Marmeladinger", die Schuld an absolut allem sind, das bei uns falsch läuft. Ich tue dann immer so, als ob ich auch so denken würde, obwohl ich mir dann hinter ihrem Rücken diverse deutsche Youtuber ansehe. Über das Internet habe ich dann auch einen sehr netten Kerl kennengelernt, der allerdings aus Bayern kommt. Wir sind inzwischen zusammen, nachdem wir uns mehrmals heimlich getroffen hatten - allerdings kann ich meiner Familie auf keinen Fall davon erzählen. Das belastet mich sehr, aber ich weiß genau, dass sie mich nicht verstehen würden. Unser ganzes Dorf hatte sehr unter Nazi-Deutschland zu leiden und der Hass, den sie dadurch entwickelt haben, ist nicht wieder verschwunden. Ich kann das auch ein bisschen verstehen, aber man darf doch nicht einfach alle über einen Kamm scheren. Es sind doch nicht alle Deutschen so, genauso wenig wie alle Österreicher makellose und treuherzige Mitbürger sind. Aber die Dorfgemeinschaft will das nicht verstehen. Ich möchte deshalb beichten, dass ich in deren Augen eine Art Todsünde begehe und mein ganzes Umfeld belüge.

Beichthaus.com Beichte #00032776 vom 24.02.2014 um 13:48:15 Uhr (54 Kommentare).

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“Beichte

Ich will unbedingt eine Familie!

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Morallosigkeit Dummheit Begehrlichkeit Familie Siegen

Ich (m/27) habe keine Familie mehr und habe mich nach dem Tod meines Opas immer einsam und ungeliebt gefühlt, obwohl ich einige Freunde hatte. Ich bin als Waisenkind aufgewachsen, weil meine Mutter bei der Geburt und mein Vater drei Jahre später bei einem Autounfall starben. Meine Großeltern väterlicherseits starben vor meiner Geburt und die meiner Mutter als ich 12 bzw. 17 Jahre alt war. Onkel und Tanten in irgendeinem Verwandtschaftsverhältnis habe ich nicht. Alles, was mir blieb, war eine mittelgroße Erbschaft, aber mit Geld kann man sich kein Glück kaufen. Als ich gerade zwanzig Jahre alt war, haben sich einige meiner Freunde verlobt, wurden Eltern oder hatten eine Beziehung. Der Schmerz wurde immer Schlimmer. Ich habe sie innerlich dafür gehasst, dass sie glücklich waren und ich nicht. Nichts konnte mich von meiner Trauer, der Einsamkeit und dem Schmerz ablenken. Eines Tages habe ich dann beschlossen, selbst eine Familie zu gründen. "Wenn ich schon von Gott keine Familie bekommen habe, dann mache ich mir doch selbst eine", war mein damaliger Gedanke.


Heute danke ich Gott dafür, dass er meine Gebete doch noch erhört hat, denn meine Entscheidungen sollten sich später als katastrophale Fehler herausstellen. Ich habe immer wieder versucht, Frauen abzuschleppen und absichtlich zu schwängern. Ob vergeben oder nicht war mir vollkommen egal. Ich wollte unbedingt Vater werden - ohne gleich wegen etwas ins Gefängnis zu müssen. Irgendwann hatte ich innerhalb kürzester Zeit Erfolg bei drei Frauen, die wohl jeden Kerl ranlassen. Ein paar Wochen später stellte sich heraus, dass sie schwanger waren, und nach und nach kamen sie alle Drei einzeln zu mir und wollten Unterhalt, wenn das Baby geboren wird. Ich habe richtig Panik bekommen. Mein Leben war danach die reinste Hölle. Da habe ich gemerkt, dass ich nur Blödsinn gemacht habe. Ich habe irgendwann allerdings erfahren, dass ich nicht der einzige Kandidat war, aber wohl der Einzige, der etwas mehr Geld hatte. Das war die einzige Hoffnung, die mir blieb - dass nicht alle drei Kinder von mir waren. War klar, dass ich schon zahlen soll. Ich habe mich geweigert und sie damit gezwungen, den Unterhalt durch Vaterschaftsfeststellung einzuklagen.


Wäre ein Test negativ gewesen, hätte ich ein Problem weniger gehabt. Das Ende vom Lied war, dass nicht ein Test positiv ausgefallen ist. Ich war sauber raus. Nach der Entscheidung habe ich nie wieder etwas von diesen Frauen gehört. Ich bereue zutiefst, was ich den Frauen angetan habe. Dass die Babys vielleicht ohne Vater aufwachsen müssen, ist traurig, aber da sie nicht von mir sind habe ich das nicht verursacht oder zu verantworten. Ich bereue es auch, meine Freunde gehasst zu haben. Sie haben in aller der Zeit immer zu mir gehalten. Und inzwischen bin ich glücklich verheiratet, auch wenn ich immer noch keine Kinder habe.

Beichthaus.com Beichte #00032770 vom 23.02.2014 um 22:23:17 Uhr in 57076 Siegen (Weidenauer Straße) (16 Kommentare).

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Verschenkte Lebenszeit

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Faulheit Trägheit Dummheit Verzweiflung

Ich (m/21) habe den Eindruck, Lebenszeit mit Dingen zu verschwenden, die mich nicht glücklich machen. Nach dem Abitur wusste ich nicht, was ich machen sollte - die Bewerbung für ein Studium hatte ich verrissen, da ich vergessen hatte, wichtige Dokumente einzuschicken, sodass ich noch kurzerhand eine Ausbildung im medizinischen Bereich angefangen habe. Nach einem Jahr habe ich diese abgebrochen, weil mich die Mehrarbeit mit Planung und Papierkram abschreckte. Wieder kurz vor knapp habe ich es geschafft, noch eine zweite Ausbildung anzufangen, und stehe jetzt auf einem Schrottplatz, bis ich Ende 22 bin. Das Schlimmste ist, dass ich nur aus schlechtem Gewissen meinen Eltern gegenüber das Abi gemacht, und mich danach nicht auf die faule Haut gelegt habe.


Mein Vater wollte, dass ich mich, wenn ich schon gerne Musik mache, zu 100 Prozent in die Materie vertiefe - was meine Mutter wiederum für "weltfremd" hielt. Ich brauche ganz dringend Abstand von ihnen - vielleicht überwinden sie sich zu einer Trennung, wenn sie verstehen, dass Geld zwar beruhigt, aber nicht glücklich macht. Ich bin zwar schon ausgezogen, aber es fühlt sich eher an, als wäre mein Kinderzimmer in ein anderes Gebäude in einer anderen Stadt verlegt worden. Mit so einer miesen Einstellung vermeide ich auch lieber Beziehungen mit Frauen - ich möchte niemanden als Ventil für meine selbst eingebrockte Lebenssituation missbrauchen. Sobald ich mich losgeeist habe, werde ich bestimmt eine Frau in meiner geistigen Kragenweite finden. Bis dahin bleibt der Porno meine Freundin. Wenn ich fertig gelernt habe, ziehe ich in eine WG, mache Musik und jobbe nebenher - wenn nicht in Deutschland, dann woanders. Scheiß auf den Facharbeiterlohn. Mich kotzt es an, dass ich erst jetzt angefangen habe, ein Selbstbewusstsein zu entwickeln. Es tut mir leid, dass ich so langsam bin.

Beichthaus.com Beichte #00032762 vom 22.02.2014 um 14:40:14 Uhr (8 Kommentare).

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Verlangen nach der Putzfrau

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Morallosigkeit Ehebruch Begehrlichkeit

Ich bin Christ, wirklich glücklich verheiratet und habe einen Job, der mir Spaß macht. Und ich hatte früher, als ich noch nicht verheiratet war, eine Putzfrau, die mir einmal in der Woche die Wohnung geputzt hat. Eines Tages habe ich ihr dann gesteckt, dass ich ihn sie verliebt bin, obwohl sie seit rund acht Jahren mit dem Bruder meines besten Kumpels verheiratet ist. Daraufhin hat sie den Kontakt zu mir abgebrochen, aber ich weiß, dass sie auch in mich verliebt ist. Nun besteht die Möglichkeit, dass sie wieder bei mir putzt, weil meine Frau für eine Weile weg ist. Nun träume ich davon, gelegentlich mal mit ihr unter die berühmte Decke zu schlüpfen und Dinge zu tun, die man normalerweise mit seiner Frau tut. Ich muss sagen, dass meine Frau nicht wirklich das ist, was ich als "eine heiße Maus im Bett" bezeichnen würde. Sie ist gehemmt und so gar nicht experimentierfreudig. Das Ganze belastet mich. Denn einerseits möchte ich meine Frau nicht betrügen, andererseits lockt meine Putzfrau mich, wie ein Steak einen ausgehungerten Hund.

Beichthaus.com Beichte #00032761 vom 23.02.2014 um 03:41:03 Uhr (19 Kommentare).

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