Nach dem Krankenhaus

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Wollust Peinlichkeit Intim

Nach dem Krankenhaus
Ich war frisch mit meiner Freundin zusammen. Meine erste Freundin. Am Anfang einer Beziehung ist alles so aufregend und wir verbrachten fast den ganzen Tag im Bett. So weit so gut. Wir waren jetzt schon zwei Wochen zusammen und liebten uns immer noch wie am ersten Tag. Dann wurde sie aber plötzlich krank und hatte hohes Fieber mit Bauschmerzen. Eines Nachts hatte sie richtig Bauchkrämpfe und ihre Mutter rief den Krankenwagen. Ich war natürlich total perplex und bin mitgefahren. Im Krankenhaus angekommen wurde sie auf ein Zimmer gewiesen und bekam eine Infusion. Nach einigen Tagen ging es ihr schon besser und sie konnte nach Hause. Man kann sich ja denken, was uns direkt nach der Entlassung aus dem Krankenhaus eingefallen ist. Wir verzogen uns also wieder in ihr Zimmer und wir fingen an, uns zu lieben. Wir hatten ihren Hund mit im Zimmer, der immer unter dem Bett schläft. Er schlägt immer an, wenn Leute klingeln. Gerade als wir zum Höhepunkt kamen, klingelte es, und er fing an zu bellen. Uns war es aber egal, wir machten weiter. Ich war kurz vorm kommen.

Die Mutter meiner Freundin hatte sofort ihrer Mutter Bescheid gesagt, dass meine Freundin wieder aus dem Krankenhaus zurück ist. Also wollte sie nach ihr schauen. Sie kam ins Zimmer, das natürlich nicht abgeschlossen war, und sah mich, wie ich auf ihrer lieblichen Enkelin hing. Ich war gerade am Kommen und schaute direkt in das Gesicht der Oma. Der Hund bellte. Die Oma schrie und die Eltern kamen auch sofort, um zu schauen, was los war. So stand die gesamte Familie innerhalb kürzester Zeit im Zimmer meiner Freundin und schaute uns zu, wie wir verzweifelt versuchten, uns anzuziehen. Was für ein Tag. Wir sind heute, nach drei Jahren aber immer noch zusammen. Das war die peinlichste Situation meines Lebens. Bis heute hat mir die Oma meiner Freundin nicht verziehen und spricht kein Wort mit mir.

Beichthaus.com Beichte #00027048 vom 30.09.2009 um 10:08:45 Uhr (71 Kommentare).

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Zahnstocher

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Hass Gewalt Rache Familie Dortmund

Zahnstocher
Als ich sechs Jahre alt war verstarb mein Vater an Krebs und wir, meine Mutter, meine beiden Schwestern und ich mussten uns allein durchschlagen. Anfangs war es nicht leicht, doch das Leben ging weiter und wir hatten eine schöne Zeit.bBis meine Mutter, ich war gerade acht geworden, einen neuen Mann kennen lernte. Er war Schreiner und, wie oft in diesem Beruf, fehlten ihm an jeder Hand zwei Finger. Dies machte beim ersten Treffen keinen vertrauenserweckenden Eindruck auf ein Kind. Ich fürchtete mich vor ihm und war sehr zurückweisend. Es mag zwar kindlich naiv oder gemein sein, sich durch solche Sachen irritieren zu lassen, doch ziemlich schnell stellte sich heraus, dass der erste Eindruck nicht täuschte. Sein Äußeres war nicht annähernd so hässlich, wie sein Inneres. Er war verheiratet und weil seine Frau das Geld hatte, wollte er sich (Gott sei Dank) nicht scheiden lassen. Aber meine Mutter wollte er dennoch haben und so ließ sie sich auf die Dreiecksgeschichte ein. Obendrein war er ein fürchterlicher Despot, sah sich als Kopf der Familie und beanspruchte den Platz am Kopf des Tisches immer für sich. Das ihn diese Berechenbarkeit mal schaden könnte war ihm anscheinend nicht bewusst. Es gab in dieser Zeit oft Streit mit meinen älteren Schwestern mit herumbrüllen und sogar Handgreiflichkeiten. Ich sagte nie etwas dazu. Ich war ein ruhiges Kind das in dieser Zeit nicht sehr aus sich rauskam, natürlich auch, um Stress zu vermeiden. Durch diese Verhaltensweise galt ich bei ihm natürlich als "braves" Kind und eines Abends war er der Meinung, ich sollte nun endlich "Paps" zu ihm sagen. Doch ich weigerte mich und sagte wörtlich: "Du kannst mich mal am Arsch lecken!" Eine Ausdrucksweise, die ich sonst nie benutzte, doch ich sah mich im Recht es in so einer Situation sagen zu dürfen. Er brüllte sofort los, meine Mutter hielt sogar zu ihm und ich musste in mein Zimmer.

Und dann kam er der Hass. Ich war erst acht Jahre alt und fühlte richtigen Hass in meinem Herzen. Also beschloss ich, dass er bestraft werden sollte. Richtig bestraft. In unserer Küche befand sich als Sitzgelegenheit eine gepolsterte Eckbank und immer ein Döschen voller Zahnstocher auf dem Tisch. Da ich wusste das sich der dicke Schreiner auf den Stuhl fallen lässt ohne zu schauen, war die Rache einfach. Als meine Mutter das Abendessen zubereitete, tat ich so als ob ich mit den Zahnstochern spielen würde, aber steckte einen Zahnstocher mittig in die Polsterung der Eckbank. Genau auf den beanspruchten Platz des verhassten Typen. Die anderen Zahnstocher packte ich wieder in die Dose, ging in mein Zimmer und wartete. Meine Mutter rief zum Abendbrot, ich blieb im Zimmer und lauschte. Es gab ein ziemlich lautes Knacken, direkt gefolgt von einem brüllendem Aufschrei. Ich wollte, dass er sich, wie Kinder nun einmal so denken, mit dem Zahnstocher in den Po sticht. Doch es traf nicht seinen Po. Er hatte sich den rechten Hoden durchbohrt. Es blutete recht stark und meine Mutter rief den Notarzt.

Er fluchte total und beschuldigte sofort mich, aber weil er so große Schmerzen hatte, konnte er nichts machen. Meine beiden Schwestern bekamen ihr Grinsen nicht mehr vom Gesicht und ich war von diesem Tag an ihr Held. Der rechte Hoden wurde dann im Krankenhaus entfernt. Ich habe diesen Mann nie wieder gesehen. Ich weiß, dass es nicht richtig wa,r aber: Es tut mir bis heute nicht leid. Er hatte es verdient. Ich war nie wieder in meinem Leben gewalttätig oder habe irgendeinem anderen Menschen ein Leid zugefügt, aber ich bin bis heute der Überzeugung, dass er ein schlechter Mensch ist und freue mich darüber, dass ihm ein achtjähriges Kind gezeigt hat, was eine Harke ist.

Beichthaus.com Beichte #00027043 vom 28.09.2009 um 17:04:48 Uhr in 44388 Dortmund (Unterdelle 7) (65 Kommentare).

Gebeichtet von teakus aus Mönchengladbach
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Zufallsbeichte
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Meine 9 größten Sünden

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Dummheit Drogen Lügen

1. Von der 1. - 10. Klasse, habe ich täglich das selbe Mädchen gehänselt. Ich musste erfahren, dass sie sich seit der 5. Klasse in psychologischer Behandlung befindet.
2. Ich habe mir Computerspiele/Filme von guten Freunden ausgeliehen und diese dann verkauft.
3. Habe Drogen konsumiert, sowie verkauft.
4. Bin, obwohl ich eine Freundin hatte, regelmäßig in FKK-Clubs gegangen. Hat mir auch Spaß gemacht, irgendwie!
5. Auf Konfirmations/Schulfahrten, habe ich mit Kumpels in das von uns zubereitete Essen uriniert, gespuckt, sowie Dreck hineingeworfen.

6. Dachte, dass ich Potenzprobleme habe. Bestellte daraufhin mit Kumpels für 150€ Viagra und musste nach der Einnahme ins Krankenhaus - Überdosierung.

7. Ich belüge fast jede Frau, so sehr, dass ich es fast selbst glaube, was ich da erzähle. Meistens merke ich das erst später.
8. Ich habe sehr viele Frauen betrogen, verarscht und ausgenutzt.
9. Hatte mit einer Hure GV ohne Kondom.
An alle Betroffenen, bitte vergebt mir, war jung und dumm.

Beichthaus.com Beichte #00026986 vom 12.09.2009 um 20:24:18 Uhr (36 Kommentare).

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2-Bett-Zimmer im Krankenhaus

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Rache Ekel Unreinlichkeit Gesundheit

Ich (m/19) musste während des letzten Monats im Krankenhaus liegen. Mein Zimmermitbewohner, wenn man das so sagt, hat geschnarcht wie eine Sau. Also konnte ich fast nie schlafen ohne Schlaftablette. Wenn ich mal wieder wach war, habe ich ihn nachts mit Popeln beworfen und ganz ehrlich es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00026958 vom 06.09.2009 um 12:22:59 Uhr (20 Kommentare).

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Angehupt

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Boshaftigkeit Waghalsigkeit Auto & Co.

Ich (m/18) hupe Menschen an, die freihändig Fahrrad fahren. Ich tue dies, weil ich mit 12 Jahren auch freihändig Fahrrad gefahren bin, angehupt wurde und schließlich im Krankenhaus gelandet bin.

Beichthaus.com Beichte #00026838 vom 10.08.2009 um 12:13:29 Uhr (32 Kommentare).

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