Kollegen an Türken verraten

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Verrat Vorurteile Arbeit

Ich arbeite als Aushilfe in einem Getränkemarkt. Heute kam ein türkisch aussehender junger Mann zu mir und fragte mich: "Du wissen ob Herr X hier noch arbeiten?" Ich: "ähm..ja." Das war mir schon nicht Geheuer, ich dachte er hatte eine Frage zu einer Biersorten oder so.
Nunja, weiter ging es. Er sagte "Wann er kommen arbeiten?" Ich: "Ähm, Mittwoch Abend!" Danach ging er mit einem Lächeln auf dem Gesicht los. Jetzt fühle ich mich schlecht, weil ich im Gedanken habe, dass mein Kollege möglicherweise am Donnerstag nicht zu Arbeit kommen kann, weil er zusammengetreten im Krankenhaus liegt. Ich habe ja an sich nichts gegen Ausländer, aber Herr X ist schon jemand, der öfter mal aneckt und wer weiß was das für ein Kerl war. Hoffentlich wird das gut gehen.

Beichthaus.com Beichte #00026789 vom 03.08.2009 um 21:47:28 Uhr (30 Kommentare).

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Neue Alienware-PCs für die Arbeit

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Betrug Habgier Arbeit

Ich arbeite in einer sehr großen Firma, die von Steuerzahlern finanziert wird. Dort bekommen wir je nach Abteilung eine gewisse Summe an Geld. Wird diese Summe nicht ausgegeben, wird das Geld für das nächste Jahr gekürzt. Ist ja auch logisch, da wir das Geld dann anscheinend nicht bräuchten. Da wir in ein paar Monaten weniger brauchen als im Vorjahr, haben wir etwas Geld übrig, je nachdem, was anfällt in dem Jahr. Da ich für die Bestellungen zuständig bin, habe ich mir zehn neue Rechner von Alienware (ALX X-58 Preis: jeweils 3.000 Euro) bestellt und auf meine Abrechnung andere Sachen, die notwendig für den Betrieb waren, verrechnet und keiner hat davon etwas mitbekommen. Hätte ich das nicht getan, hätten wir nächstes Jahr weniger Geld bekommen und könnten uns den Umbau des Gebäudes nicht leisten. Ich fühle mich schlecht dabei, weil ich 30.000 Euro in Rechner investiert habe und das noch für private Zwecke. Immerhin wird der Steuerzahler vom Staat so oder so ausgenommen und bevor die das in bescheuerte Projekte wegschmeißen, war es bei mir besser angelegt.

Einen habe ich behalten, die anderen habe ich verkauft und habe die Hälfte gespendet. Nicht weil ich ein schlechtes Gewissen habe, sondern weil ich der Meinung bin, dass der Staat das Geld für andere irgendwelche Scheiße ausgegeben hätte, und ich der Meinung bin, dass es einem örtlichen Kinderkrankenhaus besser geholfen hat. Teilweise gebe ich auch die Schuld dem Staat, dass es so weit kommt, denn beispielsweise vor einem Jahr hatten wir wieder weniger Ausgaben und haben uns neue Firmenautos gekauft, obwohl wir uns erst ein Jahr zuvor fabrikneue A6 Quattros zugelegt haben, von denen ich übrigens seit einem Jahr selber einen fahre, den aber aus eigener Tasche bezahlt habe, zwar ziemlich ermäßigt, aber alles selber bezahlt.

Beichthaus.com Beichte #00026631 vom 08.07.2009 um 19:56:45 Uhr (33 Kommentare).

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“Beichte

Zwei vertauschte Tote

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Rache Schamlosigkeit Morallosigkeit Tod

Ich habe mal für drei Monate in einem Krankenhaus ein Praktikum gemacht. Zu Anfang meines Praktikums wurde ein griesgrämiger Opa in meine Station eingeliefert. Er hat immer alle meine Kollegen und vor allem mich so krass blöd angemacht und beleidigt, dass ich ihm am Liebsten einfach die Todesspritze gegeben hätte. Einmal hat er zu mir gesagt, dass meine Mutter eine "käufliche Konkubine" sei, also direkt gesagt eine "Nutte." Ich habe immer weggehört und war nett. Aber ich konnte das einfach nicht vergessen. Eines Tages ist der Opa gestorben. Und jetzt ratet mal, wer den toten Opa ganz alleine in den Keller bringen musste. ICH!
Wir sind also im Keller angekommen, da sehe ich, dass noch ein anderer gleichaltriger Opa genau am gleichen Tag ebenfalls verstorben ist und dort ebenfalls auf den Bestatter gewartet hat. Beide sollten eingeäschert werden. An den Wagen, auf denen die Toten liegen, hängen doch immer so Schilder mit dem Totenschein und dem Namen drauf. Die habe ich absichtlich vertauscht. Sodass er als der Falsche beerdigt wird. Ich weiß, dass das schon ein bisschen psychopatisch ist, aber ich denke, er hat es verdient.

Beichthaus.com Beichte #00026391 vom 28.05.2009 um 21:00:49 Uhr (50 Kommentare).

Gebeichtet von Blabla81
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Operieren lassen, um frei zu haben

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Lügen Waghalsigkeit Faulheit Drogen Gesundheit Bad Neuenahr

Drittes Lehrjahr Hotelfachmann. Anno 1998. Morgens bei einem Kollegen Kaffee getrunken und eine gute Pfeife geraucht. Vielleicht ein wenig zu gut. Auf dem Weg von ihm zur Arbeit kam mir der Gedanke, dass man 1.) den Blinddarm nicht braucht und 2.) nach dessen Entfernung auch erstmal frei hat.

Das Krankenhaus lag neben dem Hotel. Ging dann sehr fix, bei der Aufnahme über Schmerzen geklagt, Arzt hat sich alles angeschaut und ich saß recht breit rum. Arzt ging kurz raus, kam wieder rein und sagte: OP ist grad frei, können direkt los legen. Nunja. Was solls. Ab in das OP-Nachthemd. Störend war der Krankenpfleger der dann die Rasur vornehmen wollte, davon hab ich vorher nix gewusst. Einweg-Rasierer. Hölle.

Danach Schwester Stephanie-Deckenperspektive. Habe das OP-Team sinnlos vollgequasselt und dann gings Licht aus. Spätnachmittags wurde ich in einem Dreibett-Zimmer wach, in dem schon vier Andere lagen. Mein Bett stand an der Wand, direkt über mir der laut laufende Fernseher mit Fußball. Pflichtversichert...selbst schuld. Beim ersten Aufstehen am 2ten Tag nach der OP bekam ich dann keine Luft mehr. Ab zum Röntgen - Lungenentzündung. Prima. Nichtmal zum Balkon durfte ich humpeln um eine Kippe zu rauchen. Nach weiteren 4 Tagen habe ich mich selbst entlassen. Die Pfeife habe ich nie mehr angepackt.

Beichthaus.com Beichte #00026341 vom 26.05.2009 um 04:19:48 Uhr in Bad Neuenahr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich habe meine Lehrerin geschubst

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Diebstahl Habgier Gewalt Schule

Ich war ungefähr 12 Jahre alt und demnach in der fünften Klasse, als ich während des Werkunterichts feststellte, dass meine Lehrerin mehr als 300 DM in ihrer Tasche hatte. Ich fasste den genialen Plan, ihr dies während der Mittagspause zu stehlen und kippte das Fenster unseres Werkraums, welcher sich im Keller befand, so an, dass es sich von außen öffnen ließ. Gesagt getan - in der Mittagspause kletterte ich durch eben dieses Fenster und nahm das Geld an mich. Vorerst schien sie es nicht zu bemerken, da sie nie etwas in dieser Richtung sagte, bis sie zwei Tage später auf mich zukam und fragte, was ich mit ihrem Geld gemacht habe.

Als ich sie fragte, wie sie darauf käme, dass ich ihr irgendwie Geld entwendet hätte, meinte sie, dass andere Mitschüler es ihr sagten. Was ich zu diesem Zeitpunkt außer Acht gelassen hatte, war dass es nicht gerade klug war, mit einer solchen Tat bei anderen anzugeben und ihnen auch noch zu erzählen, wie ich es gemacht habe. Jugendlicher Leichtsinn eben. Als ich merkte, dass ich mich nicht mehr heraus reden konnte, schubste ich sie nach hinten, wobei mir dummerweise entgangen war, dass einem meiner Mitschüler etwas runtergefallen war und er auf allen vieren dahockte, wobei sie so kunstgerecht fiel, dass sie mit einer aufgeplatzten Schädeldecke und Schädelbasisbruch ins Krankenhaus kam. Das Ende dieser Geschichte war, dass meine Mutter das gesamte Geld zurückzahlen durfte und ich eine Woche beim Psychologen landete und vom Unterricht ausgeschlossen wurde. Heute weiß ich, dass diese Aktion der größte Mist gewesen ist und ich würde mich auch bei ihr entschuldigen, wenn sie nicht einige Jahre später verstorben wäre.

Beichthaus.com Beichte #00026242 vom 11.05.2009 um 21:05:43 Uhr (17 Kommentare).

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