Oralverkehr statt Sex

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Wollust Begehrlichkeit Partnerschaft Kassel

Ich (w/20) muss etwas beichten. Seit etwas über einem halben Jahr bin ich mit meinem Freund zusammen. Er leckt mich gerne und häufig, ich blase ihm auch regelmäßig einen. Bloß zum Geschlechtsverkehr kommt es selten und wenn, dann auch nur mit Schutz, obwohl ich die Pille seit jetzt fast zwei Jahren gewissenhaft und regelmäßig nehme. Ich will aber öfter Geschlechtsverkehr, auch Anal, Bondage, Unterwerfungsspielchen, Rollenspiele und so weiter. Aber egal, wie ich versuche ihn zu animieren, mit Dessous, Kostümen oder kleinen "Überraschungen" (unter einem Kleid nichts drunter, Strapse statt Strumpfhose etc.), es funktioniert nicht. Dabei bin ich nicht unattraktiv, schlank, lange Beine, blond, hübsches Gesicht und er macht mir auch Komplimente.

Ich würde ihm jeden Abend für alle möglichen Schweinereien zur Verfügung stehen, aber wir schauen einen Film, besorgen es uns gegenseitig oral und gehen schlafen, während ich noch wach liege und mir vorstelle, wie mich drei Typen hemmungslos und brutal benutzen. Ich beichte, dass ich am liebsten Mal in einen Swingerclub gehen und mich von allen möglichen Kerlen da besteigen lassen würde. Aber ich könnte es doch nie, weil ich ihn zu gern habe. Das ist ungerecht!

Beichthaus.com Beichte #00036223 vom 22.07.2015 um 15:19:42 Uhr in 34134 Kassel (Harzweg) (14 Kommentare).

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Beziehung mit meinem Halbbruder

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Vorurteile Begehrlichkeit Ignoranz Partnerschaft Biberach

Ich bin als Einzelkind aufgewachsen. Bei meinen Großeltern. 2010 habe ich dann meinen leiblichen Halbbruder kennengelernt, denn er war auf der Suche nach mir. Und ab da sind mir immer wieder Gedanken durch den Kopf geschossen, die da nicht sein dürften - ich finde meinen eigenen Bruder extrem anziehend. Aber ich habe immer die Finger von ihm gelassen, weil ich ja nicht wusste, wie er denkt und ich Angst hatte, ihn zu verlieren, würde ich ihn damit konfrontieren. Aber irgendwann waren wir in auf einem Schützenfest, haben getrunken und geredet. Und ein Wort gab das andere - eigentlich wollten wir für uns gegenseitig passende Partner suchen. Am Ende kam raus, dass wir uns gegenseitig nicht von der Bettkante schubsen würden. Wir haben dann die ganze Nacht offen über das Thema geredet und just in dem Moment ist das schlafende Raubtier in mir erwacht.


Ich habe mich in meinen Bruder verliebt. Auch darüber haben wir gesprochen und heraus kam, dass es ihm die ganze Zeit genauso ging. Jetzt sind wir ein Paar. In dieser Beziehung komm ich das erste Mal zur Ruhe und kann mich fallen lassen, denn aufgrund der 5-jährigen vorherigen Bindung als Geschwister haben wir eine ganz andere Beziehung. Wir würden den anderen niemals im Stich lassen und gewisse Grenzen sind uns wohl bewusst. Die werden auch nicht überschritten. Allerdings finde ich es zum Kotzen, wenn Leute es wissen und sehen, wie wir miteinander umgehen und die dann das Lästern anfangen. Automatisch wird man verurteilt und ausgeschlossen. Das ist doch nicht fair, ich kann doch meine Gefühle nicht unterdrücken! Das ist mehr als nur ein Eingriff in das Recht auf Freiheit! Was ist daran so falsch? Was bitte soll daran verwerflich sein? Gut, Kinder kann man nicht haben, aber das liegt an den Genen, das funktioniert einfach nicht. Das ist okay, es gibt auch noch andere Methoden. Ich bin für mehr Toleranz in unserer Gesellschaft!

Beichthaus.com Beichte #00036205 vom 20.07.2015 um 13:53:06 Uhr in 88400 Biberach (Hindenburgstraße) (14 Kommentare).

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Ich will einfach keine Kinder!

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Zorn Ungerechtigkeit Vorurteile Gesellschaft Kinder

Ich beichte, dass ich mit Kindern rein gar nichts anfangen kann. So langsam komme ich in das Alter, in dem man sich Gedanken macht. Viele planen eine Familie oder haben schon Babys. Ich dagegen will weder heiraten, noch Kinder bekommen. Nicht, weil ich sie hasse oder so etwas, ich möchte einfach nicht. Ich bin praktisch veranlagt, und das ist eben unpraktisch. Als freiheitsliebender Mensch müsste ich so viel einbüßen. Viele verstehen das nicht, wenn ich so direkt auf ihre Frage antworte. Ich wiederum verstehe nicht, wie man freiwillig so eine Bindung eingehen und solch eine Verantwortung auf sich nehmen kann und in Kauf nimmt, die Ruhe, den Körper, Zeit oder vielleicht Karriere zu opfern. Allerdings akzeptiere ich, wenn jemand sagt, er wünscht sich eine Familie und Nachwuchs, gönne es auch denjenigen, ihr Glück auf diese Weise zu finden. Ich freue mich mit meinen Freunden, wenn es so weit ist - leider tut sich die "Gegenseite" auch heutzutage noch schwer damit, zu akzeptieren, dass es auch Menschen gibt, die sich strikt gegen eigene Kinder, sondern eben vielleicht eher für ein Patenkind entscheiden.


Komisch, wo es doch immer heißt, die Geburtenrate sinkt. Bin ich wirklich die einzige Frau mit anderen Lebensplänen? Mittlerweile bin ich fast etwas verletzt, wenn der ewige Spruch kommt: "Ach, das ändert sich in den nächsten paar Jahren noch!" Nein, das tut es nicht! Ich sage ja auch nicht zu den Leuten, die mir von ihren Familienplänen erzählen: "Ach, in zwei Jahren seit ihr aus eurer Kinderwunschphase auch wieder raus, das wird schon noch." Ehrlich, das gehört sich einfach nicht! So sehr ich mir hierzulande allgemein bessere Bedingungen für Eltern und auch Alleinerziehende wünsche, so sehr wünsche ich mir mindestens das Doppelte an Toleranz für Menschen ohne Nachwuchs und ohne Kinderwunsch.

Beichthaus.com Beichte #00036202 vom 20.07.2015 um 10:58:26 Uhr (19 Kommentare).

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Allein mit einer seltenen Erkrankung

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Hass Gesundheit

Ich (m/38) möchte hiermit beichten, dass ich einen riesigen Hass auf die Institutionen ARGE und AOK habe. Und zwar habe ich eine seltene, von deutschen Krankenkassen bisher nur in vier Einzelfällen anerkannte Krankheit, die meine Nerven und meinen Kreislauf betrifft. Diese Krankheit hat noch nicht einmal einen richtigen Namen, sondern wird als ein Syndrom mit einem Doppelnamen bezeichnet, welcher sich aus dem Patienten Alpha und dem Wissenschaftler, der sie untersucht, zusammensetzt. Das Miese daran ist, zu 99 Prozent der Zeit geht es mir normal und gut. Aber ich bekomme etwa 2-4 heftige Migräneanfälle im Jahr und breche ca. 20 Mal im Jahr ohne Vorwarnung kreislauftechnisch völlig zusammen und muss in beiden Fällen notärztlich medizinisch behandelt werden, sonst kann es zum Herzstillstand kommen oder ich renne mir bei der Migräne den Kopf an der Wand ein.


Stellt euch die schlimmsten Zahnschmerzen vor, die es gibt. Stellt sie euch in allen Zähnen zugleich vor und dazu noch im gesamten Kopf. Nehmt das mal 100. Dann habt ihr eventuell eine leise Ahnung von dem, was ich durchmache, wenn es losgeht. Die Krankheit ist durch einen Test leicht und einwandfrei feststellbar, und wäre ebenso leicht behandelbar, sodass fast alle Symptome völlig verschwinden und statt der Migräneattacken und Kreislaufprobleme nur ein leichter Schwindel auftreten würde. Mein Körper kann schlichtweg einen wichtigen Stoff nicht ohne einen Hilfsstoff verarbeiten, und es gibt die Vermutung, dass extrem viele Menschen diese Krankheit haben, ohne es auch nur zu ahnen. Bei denen aber auch die Symptome keine solchen Auswirkungen haben. Der Hilfsstoff ist ein ungemischtes chemisches Element, darf aber aus irgendwelchen Gründen nicht nach Deutschland eingeführt werden, und es selbst entsprechend aufzuarbeiten, ist nicht möglich.


Ich besitze zwei Ausbildungen, doch in beiden wäre es fatal, wenn eines der beiden Symptome auftritt, denn weder als Maschinenführer noch als Pflegekraft kann ich es verantworten, meine Arbeit und mich selbst fallen zu lassen. Das größte Problem ist, dass die ARGE diese Krankheit trotz Attest nicht anerkennt und mich ständig kürzt, und das damit begründet, dass es halt nicht geben darf, was die Krankenkassen nicht in ihren Krankheitenkatalog haben. Ich habe bereits drei Prozesse vor dem Sozialgericht gewonnen, welches seltsamerweise keine Probleme mit der Anerkennung meiner Krankheit hat. Und nach dem dritten Prozess habe ich die ARGE sogar per Gerichtsvollzieher pfänden lassen, welcher denen tatsächlich zwei Laptops und ein Diensthandy pfändete. Dieser sagte, er käme gerne jederzeit wieder. Aber dennoch läuft momentan der vierte Prozess, da ich wieder, sich überlappend, um mehr als 50 Prozent gesperrt bin, was sogar ungesetzlich ist.


Das Traurige ist, ich WILL arbeiten. Ich bin motiviert. In einem meiner Jobs, woanders, es wäre unwichtig. Ich würde das einzige Medikament dagegen auf eigene Kosten einführen lassen, doch es fällt in Deutschland wie gesagt unter das Arzneimittelgesetz und Sondergenehmigungen werden nicht erteilt. Ich habe drei Ärzte, einen Neurologen, einen Hausarzt und einen Internisten, die hinter mir stehen und für mich kämpfen. Ich stand schon in der Zeitung. Trotzdem passiert nichts zu meinen Gunsten und an manchen Tagen sitze ich hier und bin wegen dieser Schwäche, die das Ganze in mir auslöst, einfach nur noch am Heulen. Und das als das, was man als gestandenes Mannsbild bezeichnet, aber so was ist mir egal. Ich habe 2014 und 2015 auch schon jeweils längere Zeiten in der Psychiatrie verbracht, weil ich bereit war, meinem Leben ein Ende zu setzen, das aber auf der anderen Seite eben auch selbst verhindert habe. Aber oft weiß ich einfach nicht mehr, was ich noch tun soll. Wieso wird ein Mensch allein gelassen, weil etwas existiert, was eine nicht medizinisch ausgebildete Bande von Bürokraten nicht als Krankheit anerkennt?

Beichthaus.com Beichte #00036197 vom 19.07.2015 um 18:16:14 Uhr (11 Kommentare).

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Angst vor gutem Sex

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Wollust Peinlichkeit

Hiermit beichte ich (m), dass ich mit 41 Jahren zum ersten Mal richtig guten Sex erlebe und diesen quasi neu erlerne. Ich habe meine Unschuld zwar mit 16 oder 17 Jahren verloren, und hatte auch danach einige Sexualpartner, aber der Sex war immer 0815 und langweilig, weil die Frauen nie etwas anderes wollten. Licht aus, Missionarsstellung und fertig. Ich habe mich damit irgendwann abgefunden und gedacht, dass die Sachen aus Pornos halt fiktive Filmgeschichten sind, aber nichts Reales. Nun habe ich eine Frau kennengelernt, die mir buchstäblich das Gehirn rausvögelt und Sachen macht, die ich nicht mal dem härtesten Luden von St. Pauli erzählen würde. Kurz um, ich bin glücklich wie noch nie, aber ich tue mich immer noch schwer, aus meinem über Jahre antrainierten Phlegma auszubrechen, vor allem auch auf der verbalen Seite. Sie sagt mir zwar häufig, dass ich mal aus mir rauskommen und sie so richtig durchknallen soll - und zwar so wie ich es will und dabei nur auf meine Bedürfnisse zu achten, halt animalisch sein. Aber nach fast 25 Jahren lauen Blümchensex kostet mich das richtig Überwindung. Obwohl wir großartigen Sex haben, ärgere ich mich etwas, dass mich das weiterhin hemmt und ich unser Sexleben eventuell ausbremse, weil ich mich vor einer Reaktion fürchte, die eigentlich Unsinn ist.

Beichthaus.com Beichte #00036188 vom 18.07.2015 um 14:20:05 Uhr (4 Kommentare).

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