2,50 Euro Schulden

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Aggression Gewalt Diebstahl Geld

Vor ca. zwei Jahren hatte ein Junge mal 2,50 Euro Schulden bei mir, die er allerdings nie abbezahlen konnte oder wollte, und seitdem er die Schulden hatte, hat er sich auch nicht mehr gemeldet. Eines Tages habe ich ihn dann auf der Straße abends getroffen und zurückgerufen, als er mit dem Fahrrad vorbeifuhr. Nachdem er anhielt und auf die Frage, wo mein Geld ist, keine vernünftige Antwort gab, boxte ich ihm sofort ohne zu zögern mit einem Schlag um. Sein Fahrrad kippte, seine Baseballcappy flog ab und er schwankte noch so einen Bruchteil von 2-3 Sekunden, bevor er auch zu Boden fiel. Ich drohte ihm weitere Schläge mit dem Fuß gegen seinen Kopf an, wenn er mir nicht sofort meine Schulden zurückbezahlen würde und siehe da, aus seiner Tasche fielen ein 5er und ein 20-Euro-Schein heraus, die ich sofort an mich nahm und flüchtete. Nun hatte ich meine 2,50 Euro Schulden wieder eingetrieben - sogar das zehnfache davon mit Zinsen. Danach zeigte mich der Typ an!

Zur Verhandlung erschien er jedoch nicht - wohl aus Angst, es könnte Ärger geben. Somit konnte ich den Tatvorwurf geschickt umwandeln und bekam am Ende nur eine 250 Euro Geldstrafe, die ich an einen guten Zweck monatlich in 25 Euro Raten spenden musste. Heute habe ich meine letzte Überweisung getätigt und bin nun selbst wieder schuldenfrei. Erst schuldet der Kerl mir 2,50 Euro, dann ziehe ich ihm 25 Euro ab und als Strafe für den Faustschlag musste ich 250 Euro abstottern. Noch heute, wenn ich ihn sehe, versuche ich zu provozieren und verlange meine 250 Euro zurück, aber er hat Schiss und geht mir aus dem Weg. Jetzt schuldet er mir nicht mehr 2,50 Euro, sondern das hundertfache, denn die gezahlten 250 Euro Spenden für den guten Zweck werde ich mir noch von ihm wiederholen - aber dieses Mal ohne Anzeige.

Beichthaus.com Beichte #00025187 vom 23.11.2008 um 12:40:36 Uhr (53 Kommentare).

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Ich lernte, meine Freiheit zu lieben!

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Fremdgehen Begehrlichkeit Bremen

Mit meinem Freund bin ich seit 11 Monaten zusammen. Er ist sexy, hat gute Manieren, wir liegen auf einer Wellenlänge, sind in den entscheidenden Dingen gleich und den richtigen unterschiedlich, der Sex ist toll, er trägt mich auf Händen, noch immer prickelt es, wenn ich ihn sehe. Vor drei Monaten bin ich für ein Praktikum in eine 800 km entfernte Stadt gezogen. Anfangs litt ich wie ein gequältes Tier, konnte meine Freiheit und die tolle Stadt gar nicht genießen, wäre am liebsten nach der Arbeit sofort ins Bett gegangen um zu schlafen, damit die Zeit schneller vorbei ginge und ich endlich wieder bei ihm sein könnte. Dann fing an alles Hand in Hand zu gehen, verzwickter und chaotischer zu werden, wir fingen uns an wegen Kleinigkeiten zu zanken, ich habe mich hier gleich zweimal verliebt, in die Stadt und meine neue ungewohnte Freiheit. Ich habe mich immer seltener gemeldet, nur eine SMS am Tag - oft belanglos.

Ich wollte die Verpflichtung, die ohne die Annehmlichkeiten einer Beziehung schwer auf meinen Schultern lastete, einfach nur loswerden. Plötzlich fühlte ich mich immer mehr zu einem Kollegen hingezogen, der eigentlich nicht einmal "mein Typ" ist. Es ist nur körperlich, aber unleugbar da. Nie ist etwas passiert was man als Fremdgehen auslegen könnte. Letztes Wochenende besuchte ich dann meinen Freund nach sieben Wochen des Nicht-Sehens und schweren Kriselns, ich war überzeugt wir würden uns trennen. Trotzdessen war es einfach nur toll, ich sah ihn und wusste: verdammt du liebst ihn; wir haben über unsere Probleme geredet, und sonst einfach nur eine schöne Zeit und hervorragenden Sex gehabt. Bei meiner Rückkehr war ich mir sicher, dass ich das mit dem Kollegen als Flirt, der einer bleibt und nie zu etwas führen wird abtun kann und ich meinen Freund über alles liebe.

Gestern ist es geschehen, ich bin mit dem Kollegen nach ein paar Bier und Gesprächen auf meinem Bett gelandet. Wir haben uns weder auf den Mund geküsst, noch Sex gehabt aber dieses heftige Teenager-Petting war erotischer als so mancher Sex den ich bereits hatte. Das Begehren und die Gier die aus seinen Augen sprachen machten mich nur noch mehr an, ich ließ ihn aus Eitelkeit Dinge mit mir tun, für die er sonst eine Ohrfeige kassiert hätte. Ich will es meinem Freund sagen, doch es bedeutend nichts, ich verstehe selbst nicht, wie es dazu kommen konnte, ich war gerade einmal angetrunken und wusste zu jeder Sekunde was ich tue, trotzdem war es wie in einem Rausch. Es hätte wahrscheinlich mit jedem passieren können. Meine Gefühle für meinen Freund sind unverändert, ich will ihm nicht wehtun, aber egal was ich tue, ob ich es ihm verschweige oder beichte, ich habe es schon getan. Nie hätte ich gedacht, dass so etwas mir passiert.

Beichthaus.com Beichte #00025181 vom 22.11.2008 um 14:03:38 Uhr in Bremen (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Überfall mit Wohlstandsbauch

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Diebstahl Dummheit Habgier

Bis vor einigen Jahren hatte ich einen gut bezahlten Job bei einem namhaften Großunternehmen. Leider wurde ich dann gekündigt und konnte die Raten für mein Haus nicht mehr abzahlen. Darum kam ich auf die grandiose Idee, einen Laden zu überfallen, um mir ein wenig Bargeld zu generieren. Da ich keinen echten Waffenschein besitze, musste ich die Softgun meines Sohnes, die täuschend echt aussieht, nehmen. Weil ich nicht in den nächsten Ort laufen wollte, nahm ich mein Auto, war aber schlau genug, nur eines der beiden Nummernschilder abzuschrauben. Ich maskierte mich mit einem Schal und suchte mir ein geeignetes Opfer aus. Meine Wahl fiel auf einen kleinen Teeladen, weil es dort nicht so viele Zeugen gibt. Ich stürmte mit gezogenen (unechter) Waffe in den Laden und erpresste gigantische 300 Euro von der total verängstigten Kassiererin. Nach erfolgreichem Raubzug fuhr ich glücklich nach Hause. Wie oben schon erwähnt, hatte ich ja leider vergessen, beide Nummernschilder abzuschrauben.

Darum war es für die Polizei ein Leichtes, meinen Wohnsitz nach echt kurzer Zeit ausfindig zu machen. Nachdem sogar ein Polizeihubschrauber und ein Sondereinsatzkommando vor meinem Haus campierte, bekam ich es dann doch mit der Angst zu tun. Also ergriff ich die Flucht zu Fuß aus der Hintertür Richtung Wald. Blöderweise wurde ich tatsächlich dabei bemerkt und nach ein paar Sekunden auf einem Feld von Beamten niedergestreckt. Man muss dazu sagen, dass ich ein gestandener Mann mit einem Wohlstandsbauch bin und deswegen gegen die jungen Bullen keine Chance hatte. War ja auch unfair, ich war ja alleine. Aber das Ganze ist gar nicht so schlimm, denn ich bin ja jetzt auf Staatskosten untergebracht!

Beichthaus.com Beichte #00025176 vom 21.11.2008 um 18:25:59 Uhr (21 Kommentare).

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Leben mit den Süchten

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Drogen Trunksucht Sucht Games

Ich (m/40) habe in meiner Vergangenheit und auch noch heute sehr viele Erfahrungen mit unterschiedlichen Süchten gemacht. Im Alter von 12 hatte ich meinen ersten Vollrausch (eine Flasche Williams und ein Sixpack). Im Alter von 15 kam zu dem Alkohol, dem ich nach wie vor nicht abgeneigt bin, Kleber schnüffeln und kippen. Im Alter von 17 fing ich an zu kiffen. Erst einen Joint pro Monat. Nach ca. einem Jahr kiffte ich regelmäßig, d.h. täglich. Cannabis war eine zeit lang meine einzigste Droge neben dem Alkohol. Und Beides nahm ich in Unmengen und zu jeder Uhrzeit. Als ich durch einen sehr guten Freund an Mushrooms gelangte und diese über einen Zeitraum von einem Jahr ausprobierte, um mir anschließend eine Überdosierung zu gönnen, da war es aus für mich mit alledem. Ich legte eine Pause von über 3 Jahren ein. Ich trank weder Alk noch rauchte ich irgendwas. Dennoch wusste ich, dass ich irgendwann wieder was anrühren werde. Meine erfolgreiche Entziehungskur endete im Alter von 25. Ich werde diesen Abend nie vergessen, als ich meinen ersten Joint nach so langer Zeit wieder rauchte, mein erstes Bier trank und auch immer mehr Sex hatte. Und ich hatte sehr guten Sex, der auch überdosiert war. Mein Verlangen nach Sex wurde täglich höher. Ich wollte überall und mit Jedem Sex, weshalb viele Beziehungen zu Bruch gingen. Aber auch das habe ich hinter mich gebracht. Mit Anfang 30 habe ich das erste mal Kokain und Heroin genommen. Kokain nehme ich seit jeher einmal im Jahr zu Weihnachten. Ich trinke heute noch, ich kiffe noch und werde auch hin und wieder ein paar Lines ziehen. Außerdem habe ich mittlerweile eine ausgeprägte Spielsucht, sei es Pc-Games, Kartenspiele, Konsole oder Lotto. Um ein Leben mit Süchten bewusst zu leben, sollte man auf die Dosierung achten, aber vor allem muss man Realist sein. Alle anderen sind leider raus aus dem Spiel.

Beichthaus.com Beichte #00025152 vom 19.11.2008 um 03:26:12 Uhr (21 Kommentare).

Gebeichtet von darkelf
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“Beichte

Orange für Tierquäler

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Rache Gewalt Tiere

Orange für Tierquäler
Ich habe meiner Freundin zum Geburtstag eine Komplettrenovierung ihres Zimmers geschenkt. Dazu gehörte auch das Neustreichen. Problem dabei: Sie hat zwei recht junge Kater, die unglaublich neugierig und verspielt sind. Irgendwie mussten die Katzen also auf eine für sie angenehme Weise aus dem Weg geräumt oder von unserer Arbeit abgelenkt werden, damit sie uns nicht im Weg rumstehen oder Blödsinn anstellen, was junge Katzen bekanntlich sehr gern machen. Also haben wir ihnen das Fenster aufgemacht, damit sie auf den äußeren Fenstersims hinaus konnten. Das ist für sie immer das Größte, da gibt es viel zu sehen, zu schnuppern und zu hören. Das das Fenster im zweiten Stock ist flößt ihnen zwar Respekt ein, stört sie aber sonst nicht weiter, getobt und gespielt wird trotzdem.
Es war etwas später am Abend und draußen schon dunkel, als wir bemerkten, dass die Katzen sich komisch benahmen: Sie sind immer wieder gegen das halb heruntergelassene Rollo gesprungen und wie verrückt auf dem Sims hin und her gerannt. Als für einen kurzen Augenblick der Punkt eines Laserpointers durch das Zimmer huschte, war mir sofort alles klar: Irgendwo dort draußen im Dunkeln sind paar Kindsköpfe, die anscheinend versuchen die Katzen mit dem Punkt soweit zu provozieren, dass sie vor lauter Spielen ihre Vorsicht vergessen und vom Fenstersims fallen. Wer schon mal mit einer Katze und einem Laserpointer gespielt hat weiß, wie magisch der Leuchtpunkt die Katzen anzieht. So wie der Leuchtpunkt sich in diesem Fall verhielt, war es aber definitiv kein Spiel, sondern ein ernsthafter Versuch, die beiden Kater abstürzen zu lassen. Es gibt wenige Sachen, die mich so sehr auf die Palme bringen wie mutwillige Tierquälerei, ganz besonders bei Katzen.
Meine Freundin wohnt in einem Viertel mit hohem Migrantenanteil unter den Anwohnern. Aber die Sorte, die man nicht unbedingt hier haben möchte. Die Tierquäler in der Dunkelheit waren also höchstwahrscheinlich ein paar Jugendliche, die nur (wenn überhaupt) gebrochen Deutsch sprechen, schlecht in der Schule sind und wahrscheinlich keine Zukunft haben. Davon treiben sich in der Gegend erschütternd viele herum. Ihre Langeweile vertreiben sie sich dann anscheinend gerne mal mit Tierquälerei. Nicht mit mir.
Ich bin ins Nebenzimmer (Licht ausgelassen) und habe nach dem verräterischen Leuchten des Laserpointers gesucht. Habe ihn dann auch in einer Hecke ganz in der Nähe gefunden. Was tun? Zum Fenster rausbrüllen würde nichts nützen, mit meiner S-AEG in die Hecke ballern kommt nicht in Frage und nach unten zu rennen um die Bälger zu verfolgen wäre sinnlos, weil ich sie im Dunkeln niemals verfolgen könnte. Geistesblitz! Ich habe mir einen Trichter und zwei Wasserbomben besorgt, die ich bis zum Anschlag mit der Zimmerfarbe (ein warmes Orange) gefüllt habe. Dann noch mal kurz im Nebenzimmer kontrolliert, ob die Armleuchter immer noch in derselben Hecke sitzen, ganz langsam und leise das Fenster geöffnet und die beiden Farbbomben mit ordentlich Schmackes in die Hecke geschleudert. Fluchen, Husten und sich schnell entfernende Schritte. Musik in meinen Ohren.
Am nächsten Morgen habe ich mir die Bescherung mal angesehen. Die Hecke und die erde darum waren so ziemlich komplett orange, bis auf zwei ganz grob menschliche Umrisse am Boden. Sehr schön. Noch schöner waren die sehr deutlichen Fußspuren, die von der Hecke wegführten. Leider hat sich die Spur nach einigen Metern aufgelöst. Mehr oder weniger zufällig entdeckte ich auf dem Rückweg am Griff einer Haustür einige Flecken in einem wohlbekannten Orange. Glück gehabt. Ein kurzer Blick auf die Klingeltafel zeigte einen verschmierten Fingerabdruck (in orange) auf einem Klingelknopf. Auf dem Namensschild neben dem Knopf stand ein für Westeuropäer unaussprechlicher Name, der bis auf das "-kov" am Ende nur aus Konsonanten bestand. Ich weiß jetzt also wo die Übeltäter wohnen und wer sie sind. Werde mir überlegen, ob ich noch was folgen lassen, oder es bei dem unfreiwilligen Farbbad belassen soll.

Beichthaus.com Beichte #00025141 vom 17.11.2008 um 18:30:18 Uhr (64 Kommentare).

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