Skurriles im Krankenhaus

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Ekel Aggression Peinlichkeit Gesundheit Müllrose

Ich wurde vor Kurzem das zweite Mal an der gleichen Stelle operiert. Eine denkbar ungünstige Stelle für einen Eingriff - für mich, nicht für die allgemeine Chirurgie des Hospitals meiner Wahl. So wurde ich also ein zweites Mal am Steißbein operiert. Ich würde mich deswegen in diesem Metier schon als "alten Hasen" bezeichnen. Auf den Eingriff selbst kann und will ich hier nicht weiter eingehen, aber die Geschehnisse davor und danach sind hoffentlich die paar Zeilen und eure Zeit wert. So wurde mir, nach Entdeckung des Befundes von diversen, meist osteuropäischen Chirurgen (was mich schon hätte stutzig machen müssen) versichert, dass die später entstehende Wunde klein, wenn nicht sogar minimal ausfallen würde (im besten Falle hätte genäht werden können und meine Wenigkeit wäre glücklich und zufrieden von dannen gezogen). Dem war natürlich nicht so.

Eher das Gegenteil war der Fall. Auch die Tatsache, dass beide Narkoseschwestern - von denen einer ein Kerl zu sein schien, sich jedoch scheinbar jeglichen männlichen Merkmalen entledigt hatte - bekennende Dortmund-Fans waren und meinem Verein sämtliche Chancen auf den Meistertitel absprachen, machte meine Situation vor der Operation nicht wirklich erträglicher. Auch nach der OP schien meine Glückssträhne nicht reißen zu wollen und ich landete in einem Zimmer, ich nenne es dezent "das Zimmer der lebenden Toten", aus dem ich, selbst noch in nachwirkender Trance der Narkose, zu fliehen versuchte. Die Bettgitter, die besonders aktive Narkosepatienten in Zaum halten sollen, taten ihre Sache gut, für meine erdachten Vorhaben leider zu gut. So lag zu meiner rechten ein Herr, ich schätze ihn auf Mitte 80, der sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen Geräusche von sich gab, die jeder Form menschlicher Natur, ob hier oder in den fernsten Teilen der Erde, entbehrten. Zu meiner linken hingegen lag ein, nicht viel jüngeres Opfer der Zeit, welches mir quasi schon im Hereingeschoben werden ein Gespräch über seine Vergangenheit, seine gegenwärtigen Gefühle und die Zeit nach diesem, unserem Krankenhausaufenthalt auf Station 6, aufzwang. Aber der Schwierigkeitsgrad ließ sich noch erhöhen, denn dieser, mein linker Bettnachbar, kam, wie schon die halbe Belegschaft, aus einem ehemals von uns besetztem Ostgebiet. So versuchte ich Wortfetzen aus polnischer und altdeutscher Sprache, hervorgebracht durch eine mangelhaft arritierte Zahnprothese, zu deuten und konnte mich meist nur zu einem gezwungenen Lächeln und einem leichten Kopfnicken durchringen. Was er scheinbar deutlich als Aufforderung verstand weiter zu sprechen.

Unterbrochen wurden wir zum Glück von einer Schwester, die ihm das karge Frühstück servierte. Zwei trockene Brötchen und eine Birne. Nun eine der skurrilsten Szenen meines Aufenthalts in diesem Hospital. Der alte, zierlich wirkende ältere Mann, polnischer Herkunft fing an die Schwester, ob seines abwechslungsarmen Frühstücks, in seiner Landessprache zu beschimpfen. Danach folgte ein verbaler Disput in unsere Sprache, den ich liebend gerne wiedergeben würde, mich aber leider nicht an alle Einzelheiten erinnern kann. Darum nur eine gekürzte Fassung um wenigstens den Inhalt (sofern es ihn denn gibt) des Gesprächs wiederzugeben:

Alter Mann: "Is nix haben zwei trocken Brotchen."
Schwester: "Das haben sie gestern so bestellt."
Alter Mann: "Nix bestellt das Brotchen!"
Schwester: "Sie haben gestern zwei trockene Brötchen ohne Auflage und ein Teil frisches Obst bestellt."
Alter Mann: "NIX!! NIX IS HABEN DAS...MIT NUR TROCKEN!!! IS EST EGAL...NIX VERSTEHST! IS ESSEN!"
Schwester: "Das geht auch ruhiger und freundlicher! Hier liegen noch andere Patienten!...Möchten sie für morgen Auflage?? Marmelade???"
Alter Mann: "Jaaaaa...das...Marmelade! Jaaaja...!"
Schwester: "Wurst?"
Alter Mann: "Jaaaaaaaaa..ja."

Leider kann man die Situationskomik nicht so gut rüberbringen, weil ich weder den Akzent des Mannes noch die grenzenlose Unsinnigkeit seiner Worte schriftlich zum Besten geben kann - leider. Aber das war eindeutig ein Highlight meines Krankenhausaufenthaltes.
Die beiden Herren wurden aber zum Glück am nächsten Tag entlassen und ich dachte, ich würde übers Wochenende wohl ein schönes Einzelzimmer bewohnen. Weit gefehlt. Erst kam ein ca. 40 Jahre alter Kiffer (wie er mir später stolz erzählte) und später der 82 Jahre alte Herr Voigt mit seiner 54 Jahre alten Liebschaft Agathe auf mein Zimmer. Doch zu beiden später mehr. Denn nun war der Zeitpunkt gekommen, meine Wunde das erste Mal zu versorgen. So suchte ich die Dusche auf, zog mich aus, nahm den Verband ab und zog die Tamponage aus der offenen Wunde (Tja, war doch nicht klein genug, um genäht zu werden - welch Wunder). Nach kurzzeitigen Schwindelgefühlen und dem dringenden Bedürfnis, mich zu übergeben, sah ich mir das volle Ausmaß an und mich überlief ein leichter Schauer. Das Leiden, das mich zum zweiten Mal zu einer OP zwang, "eröffnete" sich mir in einer doppelt so großen Wunde, wie sie mir schon vor einigen Monaten zu teil wurde. Doch das konnte mich nicht schocken, tapfer spülte und tamponierte ich sie aus.

Das zweite Mal ausduschen wurde auch zu meinem zweiten, wenn auch zweifelhaften Highlight, meines Zwangsurlaubs. Denn unter der Dusche angekommen spürte und sah ich dann, dass meine Tamponage, mein Wundabdeckungspolster und ein guter Teil meines überaus ansehnlichen Krankenhaushemdes voller Blut war. Das allein schockierte mich noch nicht vollends, als ich mich aber zur Wand und wieder zurückdrehte, meinen Blick über die Schulter schweifen ließ und die vorhin weiße Wand, als rot gesprenkelt erkannte, stieg doch eine gewisse Panik in mir auf. Noch einmal im Kreis gedreht, die Backen zusammengepresst und wieder lockerlassen, hatte ich dann dem Rest des Badezimmers den gleichen Anstrich wie zuvor erwähnter Wand gegeben. Ein letzter kontrollierender Blick in den Spiegel überzeugte mich, dass tatsächlich eine kleine Blutfontäne aus dem Loch überhalb meines Afters kam. Das versetzte mich, gelinde gesagt, doch etwas in Panik. Zum Glück gab es in jedem Raum den "Schwestern-Knopf". Ich versicherte mich mit ein, zwei gezielten Faustschlägen, dass ich diesen auch wirklich betätigt hatte. Nach nagenden Minuten des "Backen-Zusammenpressens" tat sich jedoch leider nichts. So ging ich mit leicht watschelndem Gang zur Tür, wohlgemerkt splitterfasernackt, und rief erst leise und flehentlich und danach doch etwas lauter und ich glaube mit einigen Flüchen versehrt, das diensthabende Personal. Einige "verfickte Scheiße!" und "meine Fresse kommt ma ran hier eeeey" später schlug die erste Schwester auf. Trotz der Notsituation, in der ich mich augenscheinlich befand, traf der erste Blick der Pflegerin zielgerichtet mein Glied, (stutzig macht mich, dass ich scheinbar ihrem ersten Blick gefolgt sein muss, da ich es sonst ja nicht hätte weitergeben können) was ich sonst relaxt über mich hätte ergehen lassen, wenn da nicht der Springbrunnen unterhalb meines letzten Rückenwirbels gewesen wäre. Ihr zweiter Blick, deutlich professioneller, erfasste dann die Situation bis ins kleinste Detail und sie riet mir, ein Handtuch fest auf die Wunde zu drücken. Ich war kurz davor zu sagen: "Hey Schatz, toll das du da bist, haste nicht noch so einen Geistesblitz auf Lager?!" Doch die Situation, man höre und staune, verschlug mir doch etwas die Sprache.

So wurde dann nach kurzem Zögern, die diensthabende Ärztin zurate gezogen. Da stand ich also im Bad mit einer durchaus attraktiven Ärztin, einer noch attraktiveren Schwestern - nackt - und mit sprudelnder Wunde knapp über dem Arsch. Noch nicht skurril genug, die Szene?! Stimmt! Kurz nach eingehender Betrachtung der ganzen Szenerie, d.h. das komplett rot gesprenkelte Bad, der verwirrten Schwester und dem nackten Jugendlichen, der sich jetzt lediglich das Handtuch vor das Gemächt hielt, damit die junge Ärztin Platz zum Siagnostizieren hatte, fing ebendiese lauthals an zu lachen. Und auch die Schwester viel wenig später in das Gelächter ein. Auch ich konnte mir dann ein Schmunzeln nicht verkneifen. Laut Frau Doktor war nur ein kleines Äderchen geplatzt, das "viel Lärm um nichts machen würde" das heißt ich war deutlich außer Lebensgefahr, in der ich mich natürlich nur gefühlt befand. Trotz alledem musste die "undichte Stelle" genäht werden, was auch prompt im Bad erledigt wurde. Ich stand leicht vorgebeugt mit einer Hand aufs Waschbecken gestützt (die andere Hand hielt das Handtuch) während die Ärztin mit Nadel und Faden das kleine Äderchen bearbeitete. Die Schwester stellte dann, im Zuge ihrer Untätigkeit, die allerbeste Frage, die sie unter diesen Bedingungen hätte stellen können: "Kann ich auch etwas halten?" In dem Moment sah die Ärztin auf und unsere Blicke trafen sich im Spiegel und trotz oder gerade wegen der vielen Antwortmöglichkeiten (die ihr euch sicher denken könnt) mussten wir beide so dermaßen loslachen, dass die Ärztin sogar das Nähen kurz einstellen musste. Diese Situation werde ich meinen Lebtag nicht vergessen.

So verbrachte ich dann noch zwei weitere Tage ohne große Zwischenfälle auf meinem Zimmer und musste mir von dem Kiffer stolz erzählen lassen, dass ihm die dreifache "Dröhnung"(=Narkose) verabreicht werden musste. Zudem erklärte mir Agathe, die Freundin meines 82 jährigen Nachbars, der übrigens beim Saunagang abgeklappt war und die Notarztbelegschaft beim Abtransportieren komplett vollkotzte, dass sie eigentlich bei ihrer Mutter hätte Rasen mähen müssen, aber ihr aufgrund des Wetters die Hände gebunden waren. Da dachte ich quasi: ALTER, WAYNE. BITCH! Mir schoss gestern eine verfickte Blutfontäne aus dem Arsch, aber ich binde es dir auch nicht auf die Nase! Meine Beichte: Ich hasse Krankenhäuser und will nie wieder eines von innen sehen. Was mir aber definitiv nicht vergönnt sein wird!

Beichthaus.com Beichte #00025392 vom 15.12.2008 um 18:46:52 Uhr in Müllrose (50 Kommentare).

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Aus der Unterwelt den Menschen helfen

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Drogen Sucht Stolz Gesellschaft

Ich (32/m) bin im Wissen über den Standort von vielen sogenannten Rauschgiftplantagen. Lebe allerdings nicht in Deutschland, da ich 2002 das Land wegen einiger Uneinigkeiten zwischen dem Staat Deutschland und mir freiwillig verlassen habe. Ich lebe nun also in den Niederlanden. Ich sorge mit vielen anderen gleichgesinnten Menschen dafür, dass die Pflanzen gut gedeihen und regelmäßig geerntet werden können. Das kann man sich so nicht vorstellen, aber ich empfinde meine Arbeit als sehr gut, da ich so vielen anderen Menschen helfen kann, die nicht die Möglichkeit haben, ihr eigenes Marihuana zu züchten oder sich anderweitig diesen Stoff zu besorgen. Natürlich bin ich über die Gefahren meines Jobs informiert. Regelmäßig werden andere Plantagen im ganzen Land hochgenommen, die Regierung ist auf dem Kurs zum Cannabis-Verbot. Momentan befinde ich mich in einem Internet-Cafe irgendwo da wo ihr gerade nicht seid, und ich bin sehr zufrieden mit meiner Situation. Die Leute, die hier mit mir zusammen arbeiten, dürft ihr nicht verteufeln, es sind keine Unmenschen! Es sind Personen, die den Umgang mit normalen Personen genauso pflegen, wie den Kontakt zur Unterwelt. Leute, so schlimm kann diese Droge gar nicht sein, ich kiffe jetzt schon 14 Jahre und weiß, dass es einige Schäden anrichtet, aber bisher komme ich geistig sowie körperlich wunderbar zurecht.

Beichthaus.com Beichte #00025390 vom 15.12.2008 um 12:47:24 Uhr (36 Kommentare).

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“Beichte

Heimlich geraucht

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Lügen Falschheit Sucht Partnerschaft

Mein Freund und ich haben vor 1 Jahr mit dem Rauchen aufgehört, anfangs lief auch alles noch prima. Dann kamen bei mir gewisse familiäre Spannungen zustande, aus denen ich, aufgrund meines in dem Augenblick recht schwachen Willens, keinen anderen Ausweg wusste, außer mir endlich wieder ne Fluppe anzustecken. Ich wusste, es ist kein Ausweg und trotzdem hab ich es getan. Und wie das mit einer Sucht so ist, konnte ich nicht wieder aufhören, rauchte heimlich, nutzte jede Gelegenheit. Ich betrog meine bessere Hälfte sozusagen wochenlang. Aber nicht nur ihn, sondern alle anderen ja auch, also Familie/ Freunde/ Bekannte. Aber es tat mir gut, denke ich zumindest. Ich habe sogar zwischendurch nachgedacht, wiedermal zu kiffen, obwohl ich das schon längst hinter mir habe. Ich schäme mich dafür. Aber ich werde es ihm nicht sagen, ich musste es nur einfach mal beichten. Ich bin nun wieder an dem Punkt, nicht zu rauchen und damit fühl ich mich besser.

Beichthaus.com Beichte #00025348 vom 10.12.2008 um 09:47:01 Uhr (8 Kommentare).

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Das Techtelmechtel des Chefs

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Neugier Morallosigkeit Schamlosigkeit Chef

Als wir von unserer Mittagspause kamen, haben wir unseren hässlichen Chef in flagranti erwischt. Die Eingangstür war zu, obwohl sie immer offen stand, das war für uns natürlich sehr merkwürdig. Wir haben uns dabei erstmals nichts gedacht, aber irgendwie haben wir den Verdacht gehabt, dass etwas Komisches da drinnen vor sich geht. Als wir uns reinschlichen, haben wir ein paar komische Geräusche gehört, die von seinem Büro kamen. Wir haben unseren Ohren nicht getraut, danach als wir immer näher kamen, haben wir erkannt, dass diese Geräusche vom Stöhnen kamen. Wir gingen weiter auf diese Geräusche zu und sahen die Frau von unserem Chef auf dem Tisch liegen und unser Chef hatte seinen Kopf zwischen den Beinen seiner Frau! Wir konnten uns vor Lachen nicht mehr halten und haben ein paar Fotos mit unseren Handys geschossen. Unser Chef stand schockiert da und schaute uns mit seinen feuchten Lippen an und sprang auf die Türe zu und hat uns die Tür vor der Nase zugeknallt. Das Beste war, als wir die erwischt haben, kam die Frau auch noch auf ihren Höhepunkt. Seitdem herrscht an unserem Arbeitsplatz nur Eiseskälte. Aber irgendwie behandelt er uns seitdem sehr lieb und unser Gehalt hat sich ein bisschen erhöht, nachdem wir ihm angedeutet haben, dass wir paar Fotos hätten. Unser Chef ist übrigens Arzt.

Beichthaus.com Beichte #00025347 vom 10.12.2008 um 09:42:51 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


"Rangelei" mit dem Freund der Mutter

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Gewalt Aggression Trunksucht Familie Essen

Ich bin 22 und komme aus NRW. Es war Samstag nachts und ich habe gerade einen Freund zuhause abgesetzt nach einer Party. Ich bekam plötzlich einen Anruf von dem Freund meiner Mutter, es war bereits 4 Uhr Nachts und da ruft mich familiär eigentlich niemand mehr an. Am Telefon mit stark alkoholisierter Stimme sagte er zu mir, dass ich schnellstmöglich zu deren Wohnung kommen soll, sonst passiert was mit meiner Mutter und die Polizei muss kommen. Er hatte an dem Abend sein Firmen Jubiläum und demnach ist Alkohol geflossen. Ich natürlich direkt gefragt was los ist, er konnte sich aber nicht mehr adäquat ausdrücken und gab mir meine Mutter ans Telefon. Sie war stark am weinen und wimmerte die ganze Zeit, dass ich schnell kommen soll, weil Ihr Freund sie geschlagen hat. Daraufhin sah ich rot und hab aufs Gas getreten. Mit 100 durch die Innenstadt gebrettert, kam ich etwa nach 20 Minuten an Ihrer Straße an. Meine Mutter stand draußen und war total verheult. Ich habe sie einsteigen lassen und gefragt was los ist, sie meinte immer wieder, dass er sie geschlagen hat ohne Grund und total ausgerastet sei. Kurz darauf kam Ihr Freund aus dem Haus, ich ausgestiegen und hab mir Ihn am Kragen gepackt und gesagt, wenn ich rausbekomme, dass es mit den Schlägen stimmt er mächtig ärger mit mir bekommt. Ich mochte Ihn immer leiden, sonst hätte ich Ihn wahrscheinlich schon zu diesem Zeitpunkt zusammen geschlagen. Er hat die ganze Zeit beteuert, dass er meine Mutter nie angerührt hätte. Meine Mutter hat mich bisher noch nie angelogen und diesen Mann kenne ich bisher erst ein halbes Jahr. Ich habe gesagt dass er jetzt verschwinden soll und ich sie erstmal mit in meine Wohnung nehme. Sie sollen dann morgen über alles quatschen wenn sie wieder nüchtern sind. Er wollte das einfach nicht verstehen und wollte die ganze Zeit mit meiner Mutter sprechen, die sich im Auto befindet und total am weinen war. Ich stieg ins Auto ein und wollte wegfahren. Er stellte sich vors Auto, damit ich nicht aus der Sackgasse rauskam und ging zur Beifahrer Tür, wo meine Mutter saß. Daraufhin ist bei mir der Geduldsfaden gerissen, habe Ihn mir gepackt und 3 mal zugeschlagen. Seine Brille ging direkt zu Bruch und er war leicht an der Schlefe am bluten. Jetzt wo ich zugeschlagen habe, meinte er zu mir "jetzt können wir uns richtig schlagen". Dann ging er auf mich los. Ich habe Ihn von hinten gepackt und in den Polizeigriff genommen und zu Boden gerissen und Ihn so Kampfunfähig gemacht. Meine Mutter ist ins Haus gerannt um den Nachbar zu holen, der dann sofort rausgekommen ist. Dieser hat ihn dann beruhigt und mit in die Wohnung genommen. Er hat jetzt eine gebrochene Rippe, Platzwunde an der Schlefe und einen lockeren Schneidezahn. Dazu kommt noch die kaputte neue Brille für 280 Euro. Ich bin eigentlich ein friedlicher Mensch, doch da ist bei mir wirklich der Faden gerissen. Im Endeffekt tut mir der Vorfall von meiner Seite aus leid. Es hat sich herausgestellt, dass die beiden sich wohl aufgrund einer Unstimmigkeit gerangelt haben und sie mit dem schlagen etwas übertrieben hat. Er weiß von der Schlägeraktion kaum noch was und nennt es jetzt "Rangelei". Ich fühle mich trotzdem etwas schuldig, weil ich Ihn geschlagen habe.

Beichthaus.com Beichte #00025337 vom 09.12.2008 um 15:45:43 Uhr in Essen (23 Kommentare).

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