Mein Leben geht bergab

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Maßlosigkeit Trunksucht Trägheit München

Im Februar 2015 ist meine Freundin nach 13-jähriger Beziehung jämmerlich an Krebs gestorben. Damals trieben wir gemeinsam Sport und ich war mit meinen 94 kg gut in Schuss. Nach Ihrem Tod habe ich mich gehen lassen. Im gut bezahlten Beruf funktioniere ich gut, privat läuft es nicht so toll. Abends komme ich auf 1-2 Flaschen Wein. 30 Zigaretten und mehr am Tag lasse ich in meinem Körper. Sport ist auf Null gefahren.

Seit Februar 2015 hatte ich 12 Frauen mit sexuellem Kontakt, davon waren zwei Frauen in der engeren Auswahl für was festes, was aber dann doch nicht klappte, weil mich irgendwas störte. Ja, die waren nett und sahen gut aus, aber für den letzten Kick hat es nicht gereicht. Jetzt wiege ich 118 kg, was auch das Thema Frauen fast zum Stillstand gebracht hat. Ich fresse von allem zu viel. Wenn es so weitergeht, mache ich mich selber kaputt. Hobby ist Fernsehen oder am PC sitzen, oder mit dem Auto blöd durch die Gegend fahren.

Ich könnte ein entspanntes und schönes Leben führen, aber ob ich das wirklich will, weiß ich nicht. Im Moment ist mir alles ziemlich egal. Ich mag mich gerade selber nicht und langsam aber sicher stürze ab in Alkohol, Faulheit, Nikotin und Fresssucht.

Beichthaus.com Beichte #00041185 vom 16.04.2018 um 07:56:40 Uhr in München (7 Kommentare).

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Die geile Dauerkifferin

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Masturbation Maßlosigkeit Drogen Sucht Mainz

Ich (29) bin Dauerkifferin, dies ist allerdings nicht das Problem. Das Problem ist, dass ich durch Cannabis extrem geil werde, weshalb ich durch meinen Konsum immer rattig bin. Ich steh darauf mir Pornos in diesem Zustand anzusehen, da ich mich geistig richtig in die DarstellerInnen hineinversetzen kann. Ich sitze dann den ganzen Tag und die halbe Nacht vor dem Laptop, rauche einen nach dem anderen und masturbiere in diesem Zustand dauerhaft (20-30 Orgasmen pro Tag). Ich weiß nicht wie viele Pornos ich in meinem Leben ich schon gesehen und wie viel Cannabis ich schon geraucht habe.

Sogar wenn ich hier ab und an Sexbeichten lese, werde ich scharf und masturbiere dabei. (Also nicht auf die ekligen Sachen, sondern auf manche die ich persönlich scharf finde.) Ich lass mich nicht gehen wie jetzt vielleicht manch einer denken mag, ich dusche mich fast täglich und putz auch meine Wohnung und alles, aber von den ungefähr 18 Stunden am Tag, an denen ich wach bin, sitze ich mindestens 16 Stunden vor dem PC, zieh mir Pornos rein und masturbiere pausenlos. Es gefällt mir so gut, dass ich auch keinen Wert mehr auf soziale Kontakte lege, da ich ja eigentlich mit mir in einer Beziehung bin. Ich bin nicht hässliche denke ich finde das ich eigentlich ziemlich gut aussehe, obwohl ich keinen Sport oder sonstiges mache, außer eben kiffen und Pornos schauen.

Manchmal denke ich schon das vielleicht etwas mit mir nicht stimmt, aber dann denke ich, ich tu ja keinem was. Ich habe trotzdem ab und an ein schlechtes Gewissen und halte mich für pervers. Ich beichte, dass ich das mache, aber bereuen kann ich es nicht, da ich es ja trotzdem toll finde und nicht aufhören will.

Beichthaus.com Beichte #00041182 vom 15.04.2018 um 18:49:44 Uhr in Mainz (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich bin süchtig nach dem Internet

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Sucht Maßlosigkeit Internet

Ich glaube, ich bin internetsüchtig und dabei habe ich Leute früher dafür verachtet, wenn sie oft am Gerät gesessen haben. PC und Tablet sind bei mir so gut wie immer an, Ladekabel sind stets griffbereit. Ständig hänge ich am Handy, in Foren, schreibe Nachrichten und Kommentare. Früher habe ich Antworten in Lexika oder Ratgeberbüchern nachgeschlagen, habe meine Wetterstation angeschaut - heute suche ich nur noch im Netz nach Informationen, nutze keine Kamera mehr, sondern das Phone, obwohl die Qualität schlechter ist. Es ist diese verdammte Bequemlichkeit, diese schnelle, unkomplizierte Verfügbarkeit zu jeder Tages- und Nachtzeit ohne sich anstrengen zu müssen. CDs, DVDs usw. liegen alle rum, denn schließlich gibt es Youtube & Co.! Wozu in Läden oder Geschäfte gehen, wenn man sich nahezu alles nach Hause liefern lassen kann. Ich bin mit der Zeit träge geworden; vieles im Haushalt bleibt liegen, damit ich zwei, drei Stunden am Stück im Internet surfen kann. Meine Hobbys verfolge ich kaum noch, weil der Bildschirm so verlockend ist. Reale Kontakte finden seltener statt als zu chatten, mailen, posten- ich unterhalte mich mit jemandem und tippe nebenbei aufs Display. Jetzt auch gerade. Ich bin so geworden, wie ich nie sein wollte.

Beichthaus.com Beichte #00041181 vom 15.04.2018 um 12:12:27 Uhr (10 Kommentare).

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Meine Nachbarn schreien und klauen

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Gewalt Diebstahl 50+ Nachbarn

Es fing alles vor zwei Jahren an. Da kamen neue Nachbarn in das Haus in dem ich wohne. Vorher habe ich (m/68) mich immer gut mit allen verstanden und es war nie etwas, aber diese Menschen sind das Grauen schlechthin. Sie pöbeln lautstark, hinterlassen überall Müll, der Ratten anlockt, vollgemachte Windeln liegen im Treppenhaus und sie klauen wie die Raben. Dazu kommt noch, dass sie vier Kinder haben und das Nächste ist schon im Bauch. Ich liebe Kinder, aber diese Bälger sind der Teufel. Sie schreien wie am Spieß und nein, damit meine ich keine normalen Schreie, die beim Spielen entstehen, sondern sie stellen sich ins Treppenhaus und schreien stundenlang "AAAAAHAHAH". Ich habe schon öfter das Gespräch mit der Familie gesucht, aber ich "alter Penner soll mich ins Knie fi**en". Auch der Vermieter tut nichts, selbst nach Mietkürzungen. Aber das ist nicht der Grund, weshalb ich schreibe.

Ich habe vor vielen Jahren meinen kleinen Sohn und meine Frau verloren. Ein Besoffener ist ihnen ins Auto gefahren. Meine Frau starb noch vor Ort und mein Sohn lag drei Tage im Krankenhaus, kämpfte um sein Leben, aber sein kleines Herz war zu schwach. Es hat mich zerstört. Gleich zwei Personen zu verlieren, die man abgöttisch liebt. In meinem Keller stand noch das Fahrrad, mit dem ich ihm das Fahren beigebracht habe. Es war das Letzte, was ich mit ihm tat. Normalerweise ist mein Kellerraum immer abgeschlossen, aber an diesem Tag kam ich später nach Hause und der Raum war offen. Ich bekam fast einen Herzinfarkt, als ich sehen musste, dass das Fahrrad weg war. Ich wollte gerade nach oben eilen und die Polizei verständigen, als ich die Nachbarn auf den Hof kommen sah und zwar mit meinem Fahrrad. Ich stürmte nach draußen und stellte sie zur Rede. Der Vater grinste mich nur an und sagte ich solle mich mal nicht anstellen. Mein Arsch würde eh nicht mehr draufpassen und seine Kinder brauchen ein Fahrrad.

Da bin ich ausgerastet. Ich holte aus und verpasste seinem widerlichen Gesicht einen Schlag, der ihm sein dämliches Grinsen von den Backen wischte. Ich schäme mich so. Ich war nie ein gewalttätiger Mensch, aber da habe ich die Kontrolle verloren. Er hätte sich alles nehmen können, aber das Fahrrad ist alles, was ich von meinem Sohn habe. Die Erinnerung an ihn sind so lebendig. Wie er sich freute, als er das erste Mal alleine fahren konnte. Sein Gesicht und sein Haar, das im Wind wehte. Es tut mir so leid. Meine Familie ist bestimmt enttäuscht von mir.

Beichthaus.com Beichte #00041180 vom 15.04.2018 um 10:52:14 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Jungvogel entwischt

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Mord Waghalsigkeit Tiere

Ich habe einen toten Jungvogel aus unserem Gelege auf dem Gewissen. Heute Morgen bei der Käfigreinigung ist mir einer der gerade mal fünfeinhalb Wochen alten Vögel entwischt und er war nicht in der Lage, in den Käfig zurück zu finden. Ich habe ihn stundenlang draußen gelassen und dabei den Raum nicht betreten, damit er in Ruhe in seine Behausung zurück findet. Ich wollte ihn nicht umherscheuchen und dabei riskieren, dass ihm etwas passiert. Der Käfig war offen und die Altvögel lockten ihn vergebens. Am Nachmittag dann betrat ich doch den Raum, um ihn zu suchen und er muss sich erschreckt haben. Er flog aufgescheucht umher und dann direkt frontal gegen die Fensterscheibe, wo er sich sofort das Genick brach. Ihn so zuckend auf dem Boden zu sehen, war ein furchtbarer Anblick. Ich beendete das Ganze, um ihn nicht länger leiden zu lassen und bestattete ihn im Vorgarten. Ich nehme die Schuld an seinem Tode komplett auf mich, weil ich leichtsinnig war und nicht genug Sicherheitsvorkehrungen getroffen hatte. Mir geht es immer noch richtig schlecht deswegen. Herr, vergib mir bitte.

Beichthaus.com Beichte #00041176 vom 13.04.2018 um 23:11:27 Uhr (8 Kommentare).

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