Betrunken in Frankreich

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Trunksucht Schamlosigkeit Neugier Ekel Last Night

Ich bin gerade in einem Erasmusaufenthalt in Frankreich und wohne gezwungenermaßen in einem hiesigen Studentenwohnheim. Wie das als Ausländer - und vor allem als Erasmusstudent so ist, ist man quasi dazu verpflichtet, jede Festlichkeit, die sich bietet, mitzunehmen und natürlich auch das eine oder andere Bierchen zu naschen. Man hat ja als Deutscher die Bierkultur hochzuhalten, hört sich vielleicht komisch an, aber sobald man sich im Ausland bewegt, ertappt man sich des Öfteren, dass man sich auf dieses Stereotyp der unerreichten deutschen Braukunst beruft. Wie dem auch sei - zugetragen hat sich Folgendes: Der Zenit der Campusparty war längst überschritten und ich hatte demnach Unmengen von alkoholischen Leckereien inhaliert, wiedergefunden habe ich mich auf einer kurzen Afterhour im besagten Wohnheim. Wie das wohnheimtypisch so ist, ähnelt ein jedes Stockwerk exakt dem Anderen. Ich muss mich in der siebten Etage befunden haben, als mich der langsam anbahnende und immer stärker werdende Stuhldrang forcierte, mein eigenes Schlafgemach schnell aufzusuchen, eine Stange Lehm aus den Lenden zu pressen und in der Wonne meiner durchgelegenen Matratze in den Schlaf zu gleiten.


Praktisch, dachte ich mir beim Verlassen der Afterparty - der Flur ist ja meiner, 20 Meter dann links und dann bin ich ja schon da. Nur blöd, dass ich vergessen hatte, die vier Etagen zu meinem Reich runterzugehen. Mein Türäquivalent war offen und ich trat ein. Zuerst bemerkte ich nicht, dass ich mich nicht in meiner Wohnung befand, erst als ich mich auf dem Keramikthron platzierte, hemmungslos entspannte und mich vollkommen dem befreienden Gefühl der Erleichterung hingab. Mein Blick schweifte umher und ich erkannte zwangsläufig an Duschgel, Postern und Handtüchern, dass ich mich nicht bei mir befand. Nach vollendetem Geschäft erklärte ich die Toilette umgehend für Lebewesen mit funktionierendem Geruchsepithel als Sperrzone - für die kommenden drei Jahre. Eigentlich wollte ich mich schnellstmöglich auf den Heimweg machen, doch beim Verlassen der Toilettenräumlichkeit ergriff mich ein starker und unnachgiebiger Drang der Neugier, wer denn hier wohnt. Ich trat ein und eine ganz passable Brünette lag schlafend im Bett.


Ich fasste das nicht erschallende "raus hier" als Einladung, mich im Zimmer und Küche umzusehen, netterweise waren noch Crêpes da und ich snackte erst einmal gefühlte 37 der bretonischen Eierkuchen und bediente mich am Saftarsenal aus dem Kühlschrank, bis ich dann beschloss, schlafen zu gehen. Neben der Französin. Was das dann am nächsten Morgen für verstörende Blicke ihrerseits hervorgerufen hatte, könnt ihr euch sicher denken, mittlerweile ist einige Zeit vergangen und ich besuche diese Madame des Öfteren, man konzentriert sich dabei aber nicht auf Crêpes essen, so viel sei gesagt. Ich bereue, dass ich mit meinem unmoralischen Verhalten noch auf einen grünen Zweig gestoßen bin, und meine nächtliche Unverschämtheit noch erfolgreich war. Meiner Meinung nach sollte keine Tat folgenlos bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00035274 vom 18.03.2015 um 23:13:10 Uhr (10 Kommentare).

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Bepinkelte Sitze an der Haltestelle

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Trunksucht Dummheit Ekel Unreinlichkeit

Ich (m/33) bin Student der Chemie und befinde mich in einem Austauschsemester in Frankreich. Gestern Abend war ich selbstverständlich wie immer feiern und betrank mich auch gut. Auf dem Heimweg musste ich plötzlich stark pissen. Ich kam an einer Tramhaltestelle vorbei und dachte mir, es wäre lustig, einfach mal auf die Sitze dort zu pissen, was ich denn auch tat, da niemand in der Nähe war. Ich entleerte meine Blase also auf allen Sitzen dort, unter großem Gelächter meinerseits. Dann ging ich nach Hause. Heute Morgen wartete ich verkatert auf meine Tram, bis ich realisierte, dass ich mich auf den Sitzen, auf denen ich saß, am Abend zuvor entleert hatte. Aus dem Studium weiß ich, dass Urin schnell trocknet, aber den typischen Uringeruch bemerkte ich trotzdem, woraufhin ich sofort aufsprang. Vielleicht war das auch meine Strafe für meine Aktion gestern. Ich möchte also meine Urinaktion, sowie meine eigene Dummheit beichten. Aber irgendwie haben es diese Franzosen auch verdient.

Beichthaus.com Beichte #00035207 vom 06.03.2015 um 14:37:37 Uhr (9 Kommentare).

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Die Toiletten in der Türkei

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Ekel Unreinlichkeit Vandalismus Urlaub

Bis zu meinem sechzehnten Lebensjahr besuchte ich (m/33) meine Mutter ziemlich häufig in der Türkei - sie ist Deutsche, wanderte allerdings in die Türkei aus und lebte dort knapp 12 Jahre lang. Ich hatte schon immer einen ziemlich empfindlichen Magen und so war es auch an diesem Abend - denn ich habe, wie so oft, irgendetwas Komisches gegessen. Wer schon mal in der Türkei war, weiß, dass es dort häufig, wie auch in Frankreich, so Stehtoiletten mit einem Loch zwischen den Beinen gibt. Eine Freundin meiner Mutter hatte gerade eine neue Bar eröffnet und die Toilette war in einem eigenen Gebäude bzw. Bereich etwas hinter der Bar.


Ich bin also aufs Klo und habe die richtige Pose eingenommen - allerdings beugte ich mich zu weit nach vorn und mein Stuhl war auch viel dünnflüssiger als erwartet. Im Endeffekt stellte sich dann heraus, dass ich die gesamte Wand bis etwa auf eine Höhe von 1,50 m vollgeschissen hatte. Mir fiel auch spontan keine Lösung für das Problem ein, weshalb ich mich dann schnell verdrückt habe. Bis heute habe ich das noch niemandem erzählt, meine Mutter ist inzwischen verstorben und ich hoffe, dass derjenige, der das wegmachen musste, sich nicht übergeben hat.

Beichthaus.com Beichte #00034879 vom 16.01.2015 um 11:23:40 Uhr (8 Kommentare).

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Je suis Charlie geht mir hintenrum vorbei!

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Hass Zorn Medien Politik Frankreich

Je suis Charlie geht mir hintenrum vorbei!
Ich muss beichten, dass mir die Krise in Frankreich wegen der Attentäter richtig hintenrum vorbeigeht. Ständig wird irgendwer von irgendwem getötet. Mal wegen Religion, mal wegen Geld oder Drogen. Ich finde es ekelhaft, wie alle auf einmal Je Suis Charlie überall posten und so tun, als hätten sie auch nur einen Hauch der Ahnung, für was die Zeitung steht. Alle Medien-Heuchler, die alles teilen, was irgendein Behinderter empfiehlt, in Panik gesetzt von Berichten, die wahrscheinlich zwischen dem RTL-Morgenmagazin und "How i met your mother" gesehen wurden. Werdet mal wach Leute! Die Welt ist gemein und aggressiv.

Beichthaus.com Beichte #00034818 vom 09.01.2015 um 12:30:09 Uhr in Frankreich (Rue Nicolas Appert, Paris) (26 Kommentare).

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Mein unvergessliches Jugenderlebnis

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Neugier Masturbation Urlaub Frankreich

Mein unvergessliches Jugenderlebnis
Ich (m) war mit drei Freunden im Sommerurlaub in Frankreich. Wir waren an der Atlantikküste zelten und hatten unendlich viel Spaß. Wir haben uns extrem gut verstanden, doch wie es so ist, können zwei Wochen mit drei Jungs und hunderten gut aussehenden Schönheiten am Strand, die auch gerne mal oben ohne dalagen, für einen Jungen meines Alters extrem anstrengend sein. Es dauerte keine drei Tage und ich lief fast permanent mit einer enormen Beule in der Badehose herum. Da - obwohl ich nicht schlecht aussehe - ich mir keine Chancen bei einer der Strandschönheiten einräumte, verbrachte ich ab dem fünften Tag ein wenig mehr Zeit unter der Campingdusche. Dort waren immer einzelne Kabinen nebeneinander und ich hoffte, dass man mich nicht hören könne, wenn ich das Wasser laufen ließ.

Am vorletzten Tag stand ich also mal wieder unter der viel zu heißen Dusche, während ich zwei Mädels miteinander redend in die Dusche gehen höre. Eine von beiden geht in die Kabine direkt neben meiner. Mir fällt ein kleines Loch in der Trennwand auf. Die hübsche Stimme des Mädchens, das ungefähr in meinem Alter sein musste, brachte mich dazu, einen Blick durch das Loch zu werfen. Ihr Körper war wunderschön und ich konnte von den Brüsten bis zu den Knöcheln alles an ihr begutachten, viel besser als gedacht. Ich begann natürlich zu masturbieren, guckte aber nicht mehr durch das Loch, da ich mich schämte und auch Angst hatte, erwischt zu werden. Doch nach kurzer Zeit vernahm ich ein Geräusch, welches mich noch neugieriger machte und ich guckte erneut. Sie rasierte sich in der Bikini-Zone und gab mir einen perfekten Blick auf alle Details. Ich riss mich wieder zusammen und versuchte, einfach leise zu Ende zu masturbieren und zurück zu meinen Kumpels zu gehen. Doch ich konnte nicht anders, als erneut zu spannen und da sah ich, wie sie selber zu masturbieren begann. Ich konnte nicht mehr an mich halten, wurde auch etwas lauter und so bekam ich den besten Orgasmus meines Lebens. Ich duschte mich ab, zog mich an und verließ die Dusche.

Ich bereue mein Verhalten, dieses Mädchen benutzt zu haben und hoffe, dass sie, so weit sie doch etwas mitbekommen hat, von meinem Handeln nicht beeinträchtigt wurde. Das Schlimmste jedoch ist, dass ich es so erotisch fand, wie sie sich vermeintlich unbeobachtet duscht und masturbiert, dass sich ein Fetisch bei mir entwickelt hat. Ich hoffe, dass ich nie wieder so in die Privatsphäre anderer eindringe. Ich glaube aber, dass diese Vorliebe auch für meine Unerfahrenheit mit dem weiblichen Geschlecht steht und bin der Meinung, dass, sobald ich eine Beziehung habe, auch mit dem Verlangen nach dem Spannen Schluss ist.

Beichthaus.com Beichte #00034737 vom 01.01.2015 um 22:29:11 Uhr in Frankreich (Saint-Nazaire) (17 Kommentare).

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