Lesen während der Arbeit

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Faulheit Arbeit 50+

Lesen während der Arbeit
Ich (m/22) arbeite zur Zeit in einem Altenpflegeheim. Dort habe ich eine mir zugeteilte Bewohnerin, die ich nach dem Mittagessen, erst mal auf die Toilette bringen muss. Sie braucht dort auch relativ lange, meist um die 15 Minuten. Da ich der Dame so oder so in diesem Moment nicht helfen konnte, wanderte mein Blick durch den Raum und schließlich zu ihrem Bücherregal. Ich habe dort einen relativ interessanten alten Schmöcker gefunden und mal aus Spaß darin geblättert. Allerdings gefiel mir der Inhalt auch ziemlich, sodass ich jeden Tag in meiner Frühschicht, während die Dame auf der Toilette sitzt, zwischen zwei und fünf Seiten aus dem Buch lese. Das Werk hat 531 Seiten, ungefähr 2/3 habe ich bereits gelesen. Ich beichte, dass ich mich jedes Mal freue, sie in ihr Zimmer zu bringen, nur damit ich das Buch weiterlesen kann, obwohl ich in dieser Zeit auch meinen Kollegen helfen könnte. Tut mir leid, Leute, aber bei nur einer halben Stunde Pause muss ich auch irgendwie anders abschalten können.

Beichthaus.com Beichte #00030800 vom 18.02.2013 um 12:13:04 Uhr (21 Kommentare).

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Regung in der Sauna

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Peinlichkeit Intim Schamlosigkeit Regensburg

Ich (m/31) hatte letzte Woche ein extrem peinliches Erlebnis in der Sauna. Seit drei Monaten nun gehe ich regelmäßig ins Schwimmbad, das auch einen Saunabereich hat. Natürich sauniere ich, wie alle anderen, nackt. Bisher bin ich aber immer nur an Tagen in die Sauna gegangen, an denen nur Männer hineingehen durften. Doch in besagter letzter Woche wollte ich unbedingt einmal in eine gemischte Sauna gehen. Als ich die Sauna betreten habe, war zunächst niemand drinnen. Aber schon nach zwei Minuten öffnete sich die Saunatür und es kam eine junge Frau herein mit Hammer Figur, alles so wie Mann es sich wünscht. Ich musste mich, ehrlich gesagt zusammenreißen, um nicht sofort einen Ständer zu bekommen. Doch mein kleiner Freund ließ sich nicht beruhigen. Hinzu kam, dass sich die besagte Frau auch noch breitbeinig hinsetzen musste. Am liebsten wollte ich abhauen, doch dann hätte sie meinen Ständer erst recht bemerkt. Nach einer gefühlten halben Stunde des Kampfes mit meiner Manneskraft, sah ich, wie die Frau auf einmal zwischen ihren Beinen herumfummelte. Bei genauerem Hinsehen erkannte ich, dass sie versuchte, sich ihr Intimpiercing herauszudrehen. Ich drehte mich wieder weg und hoffte, dass sie mich nicht gesehen hatte. Zu allem Überfluss meldete sich auch noch mein, spätestens jetzt nicht mehr kleiner, Lümmel zurück. Ich konnte nicht anders, ich stürmte aus der Sauna und band mir mein Handtuch während des Rausgehens um, das allerdings im vorderen Bereich eine starke Beule aufwies. Ob mich die Schöne mit ihrem Piercing noch gesehen hat, weiß ich nicht, das war mir dann aber auch egal. Doch als ich dann vor der Tür stand, bemerkte ich, dass ich mein Handtuch so umgebunden hatte, dass es vorne nur etwa drei Zentimeter überlappte und mein Lümmel recht lustig herauslugte. Dies entdeckten natürlich auch die Leute, die auch noch in meiner Nähe standen und es kam mir vor, als wenn sich schon ein Zuschauerkreis bildete. Die Reaktionen gingen von Kopfschütteln über Lachen zu neidischen Blicken. Da mir nun eh schon alles egal war, stolzierte ich eben so aus dem Saunabereich heraus, immer mit dem Lümmel voraus.

Beichthaus.com Beichte #00030777 vom 10.02.2013 um 14:58:24 Uhr in Regensburg (Albertus-Magnus-Straße) (34 Kommentare).

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Die übertriebene Belästigung

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Boshaftigkeit Lügen Last Night Aachen

Vor einer Weile nahm mich (w) mein Schwarm mit auf eine Party. Zu später Stunde wollten wir nach Hause und er ging raus um ein Taxi zu rufen. Währenddessen kam ein besoffener Typ zu mir und baggerte mich ziemlich übel an, fasste mich auch teilweise an und so weiter. Aber ich wehrte mich nur mäßig, weil es auch nicht so unfassbar schlimm war. Aber er wurde immer aufdringlicher und ich versuchte, ihn irgendwie zu ignorieren. Als mein Schwarm wieder rein kam, verschwand der Besoffene und ich meinte, wir sollten doch endlich gehen, weil ich schon total dumm angemacht und betatscht wurde. Ich wusste allerdings ganz genau, dass mein Schwarm einen ziemlichen Beschützerinstinkt hat. Mit der Beschreibung, was der Besoffene dann gemacht hat, hatte ich ein bisschen übertrieben und dann ging es auch schon los. Mein Schwarm wollte wissen, wer von den Leuten es gewesen war und ich sagte es ihm. Dann sollte ich schon mal rausgehen. Ein wenig später kam mein Schwarm ebenfalls heraus, den Besoffenen am Kragen hinter sich herschleifend.


Er zwang ihn, sich bei mir zu entschuldigen, aber der Typ war so besoffen, dass er gar nichts mehr kapierte.
Gott sei dank kam in diesem Moment das Taxi und ich überredete meinen Schwarm, einfach zu fahren, weil er dem Typen schon Übelstes androhte und ich wusste, dass es ziemlich eskalieren würde. So fuhren wir weg. Am nächsten Tag hatte er auch schon die Adresse von dem Typen herausgefunden und meinte, er will mal bei dem vorbei fahren und die Sache "klären". Ich beichte, dass ich bei einer Sache ein bisschen übertrieben habe und der Besoffene am nächsten Tag bestimmt ein blaues Auge bekommen hat, obwohl er wahrscheinlich gar nicht weiß, was er denn so Schlimmes gemacht hat. Es tut mir leid, dass ich gelogen habe.

Beichthaus.com Beichte #00030776 vom 10.02.2013 um 14:01:45 Uhr in Aachen (Paulinenstraße) (19 Kommentare).

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Das erste Erlebnis mit Alkohol

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Peinlichkeit Trunksucht Last Night Essen

Ich (w/20) habe, obwohl ich Russin bin und meine Freizeit früher in einem Kreis voller Russen verbracht habe, die keinen einzigen Sinn im Leben gesehen haben, als sich bei jeder Gelegenheit zu besaufen, nur ein einziges Mal Alkohol angerührt. Dies war gleichzeitig auch einer der größten Fehler und bislang das peinlichste Erlebnis meines Lebens. Ich wurde gerade 18 und wir entschieden uns, an einem Samstag mal eine Russendisko aufzusuchen. Die erste Hälfte des Abends verlief wie gewohnt, ich verhielt mich zurückhaltend und schaute zu, wie meine Freunde sich nach und nach betranken. Irgendwann schaffte es eine Freundin, mich dazu zu überreden, an diesem Abend ausnahmsweise mal mitzutrinken. Wie man es nicht anders erwarten konnte, war ich am Schluss betrunkener als jeder Elch, da ich keine Erfahrungen mit Alkohol hatte. Am Ende des Abends, nachdem ich mich entschieden hatte, dass uns ein Bekannter zu einer Freundin nach Hause fährt und ich dort übernachte, versuchte ich, dem Security-Personal mein Handy zu schenken, warum auch immer. Auf dem Weg zum Ausgang bin ich, laut Erzählungen, noch die Treppe heruntergerollt. Als ich versucht hatte, ins Auto zu steigen, bin ich fast darunter gerutscht, hätte mich der Fahrer nicht aufgefangen. Bei der Freundin angekommen, entschied ich mich aus unerklärlichen Gründen, von meiner Freundin abzuhauen und mich auf den Heimweg zu machen. Irgendwie habe ich es geschafft, in den richtigen Bus einzusteigen, der dazu auch noch voll mit anderen Feierlustigen war. Darunter war leider auch ein Bekannter, an den ich mich allerdings nicht mehr erinnere. Er hat mir später nur erzählt, dass ich mich wohl lautstark mit den anderen Gästen unterhalten habe, bevor ich - tatsächlich an der richtigen Haltestelle - ausgestiegen bin. Mir ist das Ganze heute noch so dermaßen peinlich, dass ich seitdem nie wieder Alkohol angerührt habe.

Beichthaus.com Beichte #00030775 vom 08.02.2013 um 21:15:38 Uhr in Essen (Westendstraße) (16 Kommentare).

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Freitags Komasaufen

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Trunksucht Peinlichkeit Last Night Berlin

Freitags Komasaufen
Von meinem 16. bis 20. Lebensjahr war ich fast dauerblau. Zusammen mit einigen Kumpels gründete ich eine Art Jugendbewegung, die sich schnell über das ganze Land ausbreiten sollte. - Hat sie leider nicht getan. - Dennoch, der Name war Programm: FKS - Freitags Koma Saufen. Immer, bis nichts mehr ging. An einen Abend kann ich mich paradoxerweise noch recht gut erinnern. Wiedereinmal haben ein paar FKS-Anhänger und ich uns mit Wodka und Bier in rauen Mengen betrunken. Anschließend sind wir los, um zu feiern. Dies war allerdings durch den extremen Alkoholkonsum nicht mehr möglich, weshalb wir nach fünf Minuten mit den Köpfen zwischen unseren Knien auf der Straße kauerten und fast schliefen. Auf der anderen Straßenseite bewegte sich eine Menschentraube, was mir in diesem Moment absolut nicht in den Kragen passte. Also sprang ich auf und marschierte aggressiv fluchend auf sie zu, mit dem Ziel, gewalttätig zu werden. Nach drei Schritten verfiel mein Körper allerdings in eine Art Starre und ich konnte mich nicht mehr bewegen. Ich fiel also wie ein Brett mit dem Gesicht auf den Asphalt und schlief unter dem Gelächter der Anwesenden ein. Wie durch eine übermenschliche Eingebung war mir in diesem Moment alles so klar. Ich musste etwas ändern. Auch wenn es nicht einfach war, aus der wöchentlichen Routine raus zu kommen, habe ich es dann doch geschafft. Auch dank meiner Freundin, die freitags immer auf mich aufpasste. Noch heute, fünf Jahre danach, klingelt Freitagabend ab und zu noch das Telefon und jemand von der alten Brigade lallt "Hey Alter, komm doch mal wieder rüber! Wir haben 20 Sixpacks im Kofferraum!" Ich fühle mich irgendwie alt, aber die verschwommenen Erinnerungen an damals beleben noch immer meinen Geist.

Beichthaus.com Beichte #00030773 vom 08.02.2013 um 15:07:11 Uhr in Berlin (Senftenberger Ring) (19 Kommentare).

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