Futtern macht glücklich

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Völlerei Maßlosigkeit Ernährung Hannover

Ich (m/23) habe in den letzten zwei Jahren knapp 25 Kilogramm zugenommen. Bei einer Größe von 184 Zentimetern wiege ich mittlerweile gute 105 Kilo und bin somit fettleibig geworden. Das Verrückte dabei ist, dass ich mir die letzten 15 Kilo Speck mehr oder weniger absichtlich angefuttert habe. Ich habe nämlich bemerkt, dass ich mir dicker besser gefalle. Mein Bauch fühlte sich so schön rund und weich an und ich wollte, dass er noch runder und weicher wird. Zusätzlich hat es meiner Freundin wohl auch ganz gut gefallen, da die Portionen, die sie kochte, immer größer und größer wurden. Ich weiß, dass es nicht gesund ist, aber ich werde so lange weiter zunehmen, wie es mich glücklich macht. Und wenn es noch 25 Kilo werden.

Beichthaus.com Beichte #00032536 vom 08.01.2014 um 23:44:14 Uhr in 30165 Hannover (Auf dem Dorn) (22 Kommentare).

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Im Wlan meiner Nachbarn

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Morallosigkeit Selbstsucht Nachbarn Internet

Meine Mutter war immer gegen Internet bei uns zu Hause - sie hat mir aber trotzdem einen Laptop für Hausarbeiten und Präsentationen geschenkt. Ich wollte natürlich unbedingt Zugang zum Internet und überlegte, wie ich das anstellen sollte. Irgendwann kam mir dann die rettende Idee! Da in unserem Haus noch ein Paar wohnte, das Wlan hatte, habe ich mir, als keiner im Haus war, den Ersatzschlüssel für ihre Wohnung genommen und mir das Wlan-Passwort aufgeschrieben. Das Paar hat zum Glück nichts bemerkt und ich hatte Zugang zum Internet!

Beichthaus.com Beichte #00032535 vom 08.01.2014 um 15:13:25 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Überlastung führt zu Fehlern

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Lügen Feigheit Kollegen Arbeit

Ich bin heute wahrscheinlich so erleichtert, wie ich es im ganzen Jahr nicht mehr sein werde. Doch fangen wir erst einmal von vorne an. Mitte Dezember letzten Jahres habe ich, um vor meinem Kurzurlaub alles erledigt zu haben, geschuftet wie ein Schwein. Meine Vorgesetzten haben mir dann auch noch schier unendlich viele neuer Vorgänge auf den Tisch geknallt, sodass ich letztendlich fast in Arbeit ersoffen wäre. Als mich dann am vorletzten Tag eine nette Kollegin bat, ein Schreiben für sie einzuscannen und zu verschicken, habe ich gepatzt. Ich habe das Schreiben zwar eingescannt, aber nicht gespeichert oder gar abgelegt. Und dann ist mir noch so ein Ultra-Azubi-Fehler passiert und ich habe die Kopie mit dem Original an den Kunden versendet. Der Hammer ist jedoch, dass mir das Ganze zu diesem Zeitpunkt nicht einmal aufgefallen ist, weil ich so überlastet war. Nun habe ich mich irgendwie in meinem Urlaub geschleppt und hatte zwei Tage frei. Als ich am 23.12. dann wieder ins Büro kam, hatte die besagte - übrigens sehr nette - Kollegin zwar Urlaub, jedoch lag ein Ablageordner auf meinem Schreibtisch. Dieser Ordner war versehen mit einem kleinen Notizzettelchen, ich möge doch bitte noch die Kopie ablegen und das eingescannte Dokument zuordnen.


Jetzt dämmerte mir plötzlich mein Fehler. Das Dokument war zwar nicht lebenswichtig, jedoch wichtig genug, dass es vorhanden sein sollte. Ich bekam erst einmal Panik und versuchte mich nach und nach wieder zu sammeln. Besagte Kollegin hatte sowohl die Weihnachtswoche als auch über Silvester Urlaub und war deshalb knapp zwei Wochen außer Haus. Ich habe dann letztendlich ihren Notizzettel versteckt, jedoch für alle Fälle nicht zerrissen, den Ordner scheinheilig zurückgestellt und ihren Erinnerungszettel vom Monitor geklaut. Jetzt habe ich komplett Weihnachten und Silvester gebetet, dass sie es nicht bemerkt und heute hatte ich endlich Gewissheit. Sie hat es offenbar über die vielen Feiertage und Urlaubstage vergessen. Es tut mir wirklich leid, dass ich nicht ehrlich sein kann, aber wir haben momentan eine Kündigungswelle im Unternehmen und als relativ frischer Neuzugang stehe ich weit oben auf der Liste. Sollte Sie mich drauf ansprechen, habe ich mir fest vorgenommen so zu tun als hätte ich es vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00032532 vom 07.01.2014 um 16:02:58 Uhr (8 Kommentare).

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Die Delle im Auto meines Vorgesetzten

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Feigheit Verzweiflung Stolz Auto & Co. Arbeit

Ich (w/20) mache im Moment eine Ausbildung in einem Autohaus. Bisher macht mir die Ausbildung viel Spaß, mir wird viel Vertrauen entgegengebracht, ich darf also auch Fahrzeuge umparken, zur Post fahren, und so weiter. Ich bin eine eher introvertierte Person, und ich habe oft Probleme damit, offen auf andere Personen zuzugehen und Freunde zu finden. Eben weil ich sehr unsicher bin. Ich habe Angst, ich könnte nicht Ernst genommen werden. Ich habe auch Angst, dass mich Leute als das Püppchen abstempeln, das ich eigentlich gar nicht bin. Heute bin ich mit dem Auto meines Vorgesetzten zur Post gefahren. Auf dem Rückweg bin ich dann an ein parkendes Fahrzeug gestoßen, es entstand eine kleine Delle. Ich bin normalerweise wahnsinnig vorsichtig und kann mir bis jetzt noch nicht erklären, wie das eigentlich passieren konnte. Ich habe mich natürlich tausend Mal entschuldigt und war wirklich wahnsinnig niedergeschlagen, weil ich mich selbst eigentlich für jemanden total Verantwortungsbewussten halte. Für mich galten meine "Fahrkünste" immer als etwas, das ich wirklich kann, und wo mir niemand etwas entgegenbringen kann. Das habe ich dann auch meinen anderen Kollegen gesagt, weil es so oder so irgendwann jeder wissen würde. Ich bin jetzt wirklich am Boden zerstört. Ich habe unglaubliche Angst, dass jetzt viele von mir denken, dass ich nichts kann und unfähig bin. Ich kann das Ganze auch fast niemandem aus meiner Familie erzählen, ich habe zu große Angst davor, deswegen ausgelacht oder schikaniert zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00032530 vom 07.01.2014 um 18:04:33 Uhr (19 Kommentare).

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“Folge

Valentin aus dem Zug

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Engherzigkeit Verrat Zwietracht Bahn & Co. Telefon

Vor einigen Jahren hatte ich zwei beste Freundinnen - wir waren ein eingespieltes Dreiergespann. Eines Tages fuhr ich mit einer Freundin im Zug, als wir von einem Typen angesprochen wurden. Er sprach fast nur Englisch und stellte sich als "Valentin" vor. Er erkundigte sich aber auch nach meiner Handynummer. Wir gaben ihm dann die Nummer unserer anderen Freundin, da wir sie ein bisschen ärgern wollten und den Typen damit auch los wurden. Es vergingen dann ein paar Tage, und als wir am Wochenende zusammen einen Film ansahen, klingelte das Handy der besagten Freundin. Sie ging natürlich ran und wir hörten, dass der Typ aus dem Zug am anderen Ende der Leitung war. Wir mussten aufpassen, dass wir nicht in großes Gelächter ausbrachen, während sie versuchte, herauszufinden, was das soll und von wem der Typ die Nummer bekommen hat. Irgendwann legte sie dann auf, aber Valentin versuchte es in den folgenden Tagen immer öfter. Sie regte sich natürlich tierisch auf und wir lachten uns hinter ihrem Rücken schlapp. Das ging dann zwei Wochen so, bis wir uns wieder bei ihr trafen und einen Streit zwischen ihr und ihrer Schwester anhörten. Die Schwester unserer Freundin hatte wohl mit einem Kerl namens "Valentin" gechattet und unsere Freundin war deshalb der Meinung, dass ihre Schwester ihre Handynummer einfach an fremde Typen weitergibt. Wir hörten interessiert zu, und haben das Ganze erst einige Wochen später aufgeklärt. Unsere Freundin sagte dann, dass sie sich wegen uns noch tagelang mit ihrer Schwester gestritten und ihr sogar eine Backpfeife verpasst hätte. Ich bitte um Absolution für unser dummes Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00032515 vom 04.01.2014 um 22:36:04 Uhr (11 Kommentare).

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