Mein Junkie ohne Drogen
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Ob man es nun glaubt oder nicht, aber mein Freund war der allerliebste Mensch auf der ganzen Welt. Nicht alle Leute, die Drogen nehmen, kriegen einen totalen Egotrip. Er hat sich um mich gekümmert und alles verstanden, hat mich unterstützt und mir immer das Gefühl gegeben, die Eine in seinem Leben zu sein. Klar war es manchmal nervig ihn nach einer Party nach Hause zu bringen oder ihn im Griff zu haben, wenn er völlig zugedröhnt versucht, durch Wände zu gehen oder Ähnliches, aber verdammt, wir waren ein unschlagbares Team und immer glücklich. Bis er einen Entzug und eine Therapie gemacht hat. Ich dachte erst so: Hey toll, ist ja auch besser für die Gesundheit! Und dann kam die - wortwörtliche - Ernüchterung. Er ist extrem ernst geworden, er redet nur noch davon, wie scheiße Drogen sind und will alle bekehren und labert mich jeden Tag damit zu. Auf dem 30. Geburtstag einer Freundin ist er ausgerastet, weil ich an einem Joint gezogen habe. Er ist völlig gestresst und müde und irgendwie traurig, wir streiten ständig. Es wirkt einfach so, als würde ihn die echte Welt mehr fertigmachen als die Drogen. Er war ja nie total abgewrackt oder so etwas. Er hatte immer einen Job, wir haben eine vernünftige Wohnung und ein geregeltes Leben. Es tut mir leid, ich liebe ihn wirklich und ich möchte auch, dass er mir noch lange erhalten bleibt, aber ich wünschte, er wäre immer noch ein Junkie, mein Junkie. Ich bitte um Absolution dafür.