Die vergeudeten Tage sind gezählt!

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Trägheit Hochmut Faulheit

Ich bin 22 Jahre alt, es ist ein regnerischer Morgen und ich liege in meinem Zimmer. Andere gehen zur Arbeit, leben das Leben und sind zufrieden. Ich gehöre nicht zu diesen Menschen. Ich wohne noch bei meiner Mutter, habe keinen Cent in der Tasche und die Tage vergehen wie im Flug. Ich habe alles gesehen. Unmengen an wissenschaftlichen Dokumentationen über das Universum, Psychologie, Philosophie etc. Alle guten Animes, Filme mit Robert De Niro, Al Pacino, Michael Douglas, Christian Bale, Moragen Freeman und so weiter. Ich halte mich, was die Welt und ihre neusten Ereignisse anbetrifft, immer auf dem neusten Stand und auch die Welt der Literatur ist mir nicht fremd. Ich habe sozusagen das Internet durchgespielt und Gitarre spielen kann ich auch. Skaten kommt vielleicht etwas unerfreulich, weil Skater normalerweise keine Probleme haben - aber naja. Skaten kann ich auch. Somit kann man davon ausgehen, dass ich auch Freunde habe und nicht schlecht aussehe. Also ist es höchste Zeit, meinen Arsch zu bewegen, mir einen Job zu suchen und Geld zu verdienen. So wie ich es meiner Freundin versprochen habe! Danach werde ich wahrscheinlich visuelle Kommunikation studieren, dank meiner überragenden künstlerischen Begabung, die auf meine Fähigkeit zurückführt, atmosphärische Meisterwerke mit meiner Kamera zu kreieren. Und das, obwohl ich nur einen schlechten Hauptschulabschluss habe. Und an dieser Stelle sei angemerkt, dass ich diesen erst letztes Jahr nachgeholt habe. Doch vielleicht habe ich mich auch getäuscht, meine Freundin verlässt mich, die Uni lehnt mich ab oder ich breche mir beide Beine. Es kann alles passieren, aber meine vergeudeten Tage sind gezählt!

Beichthaus.com Beichte #00033823 vom 26.08.2014 um 10:38:44 Uhr (23 Kommentare).

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Technischer Fortschritt

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Hass Zorn Internet Telefon Medien Schwarmstedt

Ich (m/55) muss beichten, dass ich den ganzen technischen Fortschritt hasse. Und zwar abgrundtief. Viele Dinge erleichtern inzwischen unser Leben, aber ist das wirklich so gut? Handys mit Internet - der Zwang jederzeit erreichbar zu sein. Skypen aus dem USA-Urlaub, weil man ja keine drei Tage klarkommt, ohne ständig mit allen in Kontakt zu stehen. Die Welt ist zu einem Dorf geworden. Ich erinnere mich gerne an die alten Zeiten. Nach dem Abi ist man damals mit einem Interrail-Ticket mit dem Zug durch ganz Europa, ohne Handy, ohne Internet, mit Rucksack, Wörterbüchern und Landkarten. Hier und da hat man mal eine Postkarte zu den Eltern geschickt, aber bevor die ankam, war man schon lange an einem anderen Ort. Wenn es mal keine Zugstrecke gab, ist man eben per Anhalter rumgekommen, und wenn es mal kein Hotel gab, hat man irgendwo wild gezeltet oder hat bei Wildfremden übernachtet. Nach 4-10 Wochen war man dann wieder daheim und hatte wirklich mal abgeschaltet.

Heute gibt es so etwas nicht mehr. Mein Sohn war letztes Jahr mit dem Rucksack in Neuseeland zu einem Work and Travel, und es war beinahe so, als wäre er nie weg gewesen. Ständig war er per Handy mit uns in Kontakt, alle 6-7 Tage wurde geskyped mit Videofunktion. Er postet regelmäßige Updates und Fotos auf seinem Reiseblog. Das hat rein gar nichts mehr mit dem zu tun, was wir früher gemacht haben. Diesen Sommer waren wir in den USA mit der Familie, mein Sohn war auch dabei und jeden Tag ist er um sieben Uhr aufgestanden, um mit seiner Freundin zu skypen. Hätte es keine Zeitverschiebung gegeben, hätte er sicher noch jeden Tag rund um die Uhr das Handy in der Hand gehabt. Ich finde diese vernetzte Welt einfach schrecklich. Auch wenn vieles einfacher wurde, so werden unsere Kinder in Zukunft niemals solche wichtigen Erfahrungen machen können, wie wir früher.

Beichthaus.com Beichte #00033822 vom 26.08.2014 um 02:43:19 Uhr in Schwarmstedt (20 Kommentare).

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Fremdgeher in einer Beziehung

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Fremdgehen Falschheit Hass Zorn Ex

Ich (m/19) war fast zwei Jahre mit einem Mädchen zusammen, die mich allerdings, wie ich auf meiner Geburtstagsfeier erfahren habe, knapp vier Monate lang verarscht hat. Der Typ, von dem sie sich bumsen ließ, wusste, dass sie einen Freund hat, es war ihm aber egal. Da das nun auf einer Feier rausgekommen ist und jeder ihre Heulerei mitbekommen hat und auch ich im Nachhinein kein Geheimnis aus der Sache machte, wussten bald fast all unsere Freunde, was sie abgezogen hat. Viele Freunde hat sie dadurch verloren, und als sie mit ihrem Stecher kurz danach zusammenkam, hatten noch weniger Leute Lust darauf, etwas mit ihr zu machen. Nun zu meiner Beichte: Ich war der arme Junge, der verarscht wurde und das bringt einen bei Mädels weiter als man denkt. Und sie war für alle die Bitch, mit der niemand etwas zu tun haben wollte. Was aber kaum jemand wusste, ist, dass ich während unserer Beziehung auch nicht ganz treu war und auch ab und zu mal Spaß mit anderen hatte. Ich war nur besser im Verheimlichen. Im Nachhinein tut mir das ein bisschen leid, weil sie den ganzen Hass abbekommen hat und ich eigentlich nur Freunde dazu gewonnen habe, obwohl ich ja nur unwesentlich besser war.

Beichthaus.com Beichte #00033821 vom 26.08.2014 um 02:21:53 Uhr (11 Kommentare).

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Mein Freund wird zum Mädchen!

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Zorn Morallosigkeit Selbstsucht Partnerschaft Biebergemünd

Ich (w/20) beichte, dass ich richtig genervt vom Verhalten meines Freundes bin. Früher war er ein richtiger Mann und hat sich auch so verhalten. Seit einem Jahr ist er aber diesem lächerlichen Hipster-Trend verfallen und benimmt sich wie ein halbes Mädchen. Ständig fragt er mich über meine Pflege-Routine aus und will wissen, ob er gut aussieht, bevor wir ausgehen. An manchen Tagen verbringt er Stunden im Bad, was mich zusätzlich zum Ausrasten bringt. Vor einem Monat hatte ich dann die Schnauze voll und habe mit ihm Schluss gemacht - er hat ernsthaft angefangen zu weinen und mir verheult erklärt, dass ich seine Welt bin und dass er ohne mich nicht leben könnte. Was mich im Endeffekt dazu gebracht hat, einzuknicken und doch bei ihm zu bleiben. Ich habe mir dann etwas ziemlich Verrücktes ausgedacht, um aus ihm wieder einen Mann zu machen und bereue es inzwischen wirklich. Ich habe den Jungs, die ständig abends vor dem Kiosk abhängen, dreißig Euro pro Kopf gezahlt, damit sie ihm abends auflauern und dumm anmachen - in der Hoffnung, dass er sich wehrt und männlicher wird. Er hat sich jedoch nicht gewehrt und hat seitdem panische Angst davor, alleine rauszugehen und geht nur noch in Begleitung seiner Freunde raus oder in die Uni. Ich habe versucht, ihm zu erklären, dass es wahrscheinlich nur ein einmaliges Erlebnis war und dass die Typen ihn wahrscheinlich vergessen haben, aber es hat nichts gebracht. Er sieht in jedem, der ihn nicht nett anschaut, einen dieser Typen. Ich würde es ihm gerne sagen, nur habe ich Angst, dass er dann nichts mehr mit mir zu tun haben will, weil ich ihn ja doch noch liebe.

Beichthaus.com Beichte #00033805 vom 23.08.2014 um 18:04:35 Uhr in Biebergemünd (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Eine unmoralische Beziehung

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Liebe

Ich möchte beichten, dass ich meinen Bruder liebe. Ich weiß, es ist falsch, aber ich kann einfach nicht anders. Angefangen hat alles vor vier Jahren. Damals war ich 14 und mein Bruder war 16. Ein Junge aus meiner Klasse hatte mich gefragt, ob ich mit ihm gehen will. Zuerst war ich sehr glücklich, weil ich noch nie einen Freund hatte, aber irgendwie habe ich mich dann nie richtig wohl bei ihm gefühlt. Ich musste immer an meinen Bruder denken und habe mir dann vorgestellt, wie es wäre, ihn zu küssen. Ich war verwirrt und habe mir immer Vorwürfe gemacht, dass ich solche Fantasien habe, aber ich konnte einfach nicht anders. Ich habe dann auch mit meinem damaligen Freund Schluss gemacht. Ich hatte meinen Bruder schon immer bewundert. Er war ein Vorbild für mich, da wir ohne Vater aufgewachsen sind, war er eben der "starke Mann" im Haus und ich fühlte mich, seit ich klein war, geborgen bei ihm, er hat immer auf mich aufgepasst und mich getröstet, wenn ich Probleme hatte. Wenn ich mir was angestoßen habe, hat er auf die Wunde gepustet, sie sauber gemacht und mich immer ganz fest in den Arm genommen. Wir waren unser ganzes Leben zusammen, nur er und ich. Vielleicht war ich deshalb schon unbewusst in ihn verliebt. An meinem Geburtstag haben wir zusammen ein bisschen Sekt getrunken und wir waren irgendwann beide ziemlich betrunken und dann haben wir miteinander geschlafen. Es war so schön und ich wusste, genau so sollte es sein. Mein Bruder hat dasselbe gefühlt und seither sind wir heimlich ein Paar. Natürlich verhüten wir sorgfältig. Manchmal fühle ich mich richtig schlecht deswegen, es ist moralisch falsch und verboten, aber wir lieben uns einfach.

Beichthaus.com Beichte #00033803 vom 22.08.2014 um 22:28:59 Uhr (22 Kommentare).

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