Naschen im Feinkostgeschäft

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Völlerei Diebstahl Selbstsucht Ernährung Arbeit

Naschen im Feinkostgeschäft
Ich habe mehrere Jahre in einem Feinkostgeschäft gearbeitet. Meine Beichte ist, dass ich mich jahrelang genüsslich an den Frischwaren vergangen habe. Ich aß den Tag über Unmengen vom besten Käse, der besten Wurst und vor allem den leckersten Schinken. So kam ich auch in den Genuss des bekannten Pata Negra - der Schinken von Schweinen, die nur Eicheln fressen. Eine Hochrechnung ergibt den Wert von vielleicht 8.000 oder 10.000 Euro innerhalb meiner acht Jahre. Das Gute daran? Ich war immer so satt, dass ich selbst mir nur selten etwas zum Essen kaufen musste. Ich bereue es nicht. Die seltenen Köstlichkeiten waren es wert.

Beichthaus.com Beichte #00032087 vom 21.10.2013 um 01:16:04 Uhr (16 Kommentare).

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Zweite Chance für den Mörder

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Mord Familie

Mein Bruder ist ein verurteilter Mörder und sitzt deswegen seit zwei Jahren im Gefängnis. Er hat seine Ex-Freundin unter Alkoholeinfluss nach einem Streit erwürgt. Ich beichte, dass ich trotz seiner Tat bis zum heutigen Tag zu ihm halte, ihn regelmäßig besuche und auch nach seiner abgesessenen Haft für ihn da sein werde, denn er bereut seine Tat zutiefst. Ich weiß, dass er das schlimmste Verbrechen begangen hat, das man überhaupt verüben kann, aber hat nicht jeder eine zweite Chance verdient?

Beichthaus.com Beichte #00032086 vom 21.10.2013 um 00:57:55 Uhr (56 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Das verkorkste Gör

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Hass Aggression Zorn Kinder

Ich hasse die Tochter einer Bekannten! Wir waren zeitgleich mit unseren ersten Kindern schwanger und nur, aber auch wirklich nur deshalb bin ich mit ihr in Kontakt gekommen. Ich fand das Kind bereits als Baby merkwürdig - es war in allem der totale Spätzünder und immerzu unzufrieden. Ihre Mutter ist der nervigste und besserwisserischste Mensch der Welt! Sie hat das arme Ding aber auch schön immer auf ihrer Lieblingsseite liegen lassen, bis der ohnehin überproportional riesige Schädel total deformiert war. Und das gleiche Spiel trieb sie später mit dem kleinen Bruder. Das Mädchen ist allerdings die Pest! Sie schreit, stänkert, rülpst, furzt, schimpft und schlägt andere Kinder, wenn ihr die Argumente ausgehen - was recht zügig geschieht. Wir leben im selben Ort, unsere Kinder besuchen gemeinsam den Kindergarten und später wohl auch die Schule.


Ich selbst liebe meine beiden Söhne unendlich, ich bin auch für andere Kiddies der absolute Kindermagnet und liebe es, so viele Kinder wie möglich um mich zu haben! Dadurch kann ich mit Frechheiten und anderen Schwierigkeiten souverän umgehen und werde von Eltern sehr geschätzt, da ich immer die Ruhe bewahre. Andere Kinder machen mich auch überhaupt nicht aggressiv, egal wie schwierig sie sind. Jedenfalls, wenn man von diesem einen Mädchen absieht! Egal, was sie tut, sie ruft in mir unendliche Aggressionen hervor. Ich habe lieber die Bude gerappelt voll mit allen Nachbar-, Freundes- und Kindergartenkindern, als dieses eine Gör auch nur in meiner Nähe. Sie ekelt mich sogar richtig an. Ihre Mutter will ständig Kontakt, da ich recht beliebt bin, während ich versuche, ihr aus dem Weg zu gehen. Aber dadurch, dass wir beide recht aktiv sind und uns vielfach für den Ort und die Kinder engagieren, laufen wir uns immer wieder über den Weg. Ihr Balg belagert dann meinen Sohn und der arme Kerl versucht jedes Mal mit ihr zu spielen, bis sie ihn wieder anzickt, haut, beschimpft oder ihm etwas wegnimmt - ich habe dann jedes Mal aufs Neue das Verlangen, ihr alles aus dem Leib zu schütteln! Und dass, obwohl ich absolut gegen jede Art von Gewalt - vor allem, wenn sie gegen Kinder gerichtet ist - bin.


Aber wenn Madame mal einen Schreikrampf bekommt oder sich auf die Klappe legt, freue ich mich innerlich. Da erschrecke ich teils vor mir selbst! Sie ist aber auch so widerlich, hat nur Dreck im Kopf und ihre Mutter meint ernsthaft, dass sie halt "Führungsgeschick" hat, wenn sich wieder jemand beschwert, dass sie ständig andere rumkommandiert und herumschubst. Laut ihr wird sie auch ganz sicher eine "hohe Führungsposition" erlangen. Hackt es bei der?! Das Balg ist dermaßen rotzig und hohl! Und dick ist es auch noch, weil es einfach alles in sich reinstopft! Das Kind isst nicht mehr - sie frisst schon! Oft schaufelt sie alles mit beiden Händen in ihren Mund. Noch dazu ist sie hinterhältig - weshalb sie bei uns keinen Schritt mehr ins Haus machen darf. Sie hat es nämlich gewagt, meinem Jüngsten - er war 14 Wochen alt - eine zu klatschen! Und als ich sie von dem Kleinen weggezerrt habe, meinte ihre Mutter noch ganz dreist, dass sie nur etwas unbeholfen sei und ihn nur streichen wollte! Gleichzeitig gibt sie übrigens zu, dass sie das Gör nicht mir ihrem einjährigen Bruder alleine lassen kann, weil sie dann auch ihn attackiert. Wie kann ein Kind nur so sein?! Ein Spiegelbild der Eltern? Sie sollte mir leidtun, stattdessen möchte ich sie nur treten - sogar mehr, als ihre Mutter, die es am ehesten verdient hätte.

Beichthaus.com Beichte #00032083 vom 21.10.2013 um 17:51:33 Uhr (19 Kommentare).

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Alles nur aus Dankbarkeit

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Boshaftigkeit Falschheit Morallosigkeit

Wer kennt das nicht: Ein Problem kommt selten allein. In den letzten anderthalb Jahren ging es bei mir drunter und drüber. Ich habe fast meine Wohnung verloren, die Bank hat mein Konto gesperrt, ich verlor meinen Geldbeutel mit meinen letzten 100 Euro darin und noch mehr kleinere Sachen. Nun habe ich ganz liebe Freunde, die mir sehr geholfen haben, das alles durchzustehen. Sie liehen mir nicht nur eine größere Menge Geld, um alles zu regeln, sie brachten mir auch wöchentlich Tabak und Essen vorbei, bis ich wieder an Geld gekommen war, und unterstützen mich so gut sie konnten. So weit - so gut. Nun habe ich in letzter Zeit immer wieder dieselben Gedanken, und zwar wünsche ich mir, dass einigen meiner Freunde, die die mir geholfen haben, irgendetwas passiert. Nicht Schlimmes. Sie sollen ja auf keinen Fall verletzt werden oder Ähnliches. Aber irgendwie wünsche ich mir, dass ihnen die Wohnung abbrennt oder so etwas in der Art. Damit ich ihnen helfen kann und sie meine Hilfe auch benötigen. Sie haben mir so sehr geholfen, und ohne sie wäre ich obdachlos und wer weiß, was sonst noch. Ich habe mich tausend Mal herzlich bedankt und sie sagen auch, dass sie es gern gemacht haben - aber irgendwie will ich auch etwas für sie tun. Beim Umzug helfen und ihnen das Auto waschen ist mir als Dank nicht genug. Deshalb habe ich diesen kranken Wunsch, dass sie irgendwann meine Hilfe so sehr benötigen, wie ich ihre. Würde zum Beispiel ihre Wohnung abbrennen, könnten sie bei mir übernachten. Ich finde diese Gedanken sehr krank und verstörend und es tut mir sehr leid, dass ich den Menschen, die mir in schlimmen Zeiten geholfen haben, ein Unglück wünsche.

Beichthaus.com Beichte #00032076 vom 20.10.2013 um 18:36:04 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Der Verlust meines Kindes

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Verzweiflung Feigheit Kinder

Ich wurde 1964 in einem kleinen Dorf in der Eifel geboren und bin mit meinen zwei kleinen Brüdern unter einfachen Verhältnissen aufgewachsen. Meine Eltern waren hart arbeitende Menschen, die mir schon früh viel Verantwortung übertragen haben, weil sie aufgrund ihrer Arbeit oft nicht die nötige Zeit hatten, sich um meine jüngeren Geschwister zu kümmern. Im Prinzip kümmerte ich mich um fast alles - den Haushalt, meine Geschwister. Ich sah das auch als ganz selbstverständlich an und habe mich nie darüber beschwert. Erst, als ich 13 der 14 wurde und langsam bemerkte, dass mir kaum Zeit für etwas anderes blieb, wollte ich diese Pflichten nicht mehr erfüllen. Ich fand, dass meine Geschwister jetzt alt genug und in der Lage waren, etwas selbstständiger zu werden. Denn ich wollte machen, was andere in meinem Alter auch taten - meine Eltern brachten dafür allerdings kein Verständnis auf, sie beharrten darauf, dass ich mich weiterhin auf die Schule und meine Pflichten konzentrierte. Doch wie das so ist, hatte ich allmählich keine Lust mehr, ständig zu verzichten und schlich mich nicht nur nachts aus dem Haus, sondern traf mich auch tagsüber unter verschiedenen Vorwänden mit meinen Freunden. Meine Noten waren gut und ich hatte tatsächlich Spaß an der Schule. Hätten meine Eltern Wind davon bekommen, hätten sie mir mit Sicherheit die Hölle heißgemacht!

Ich schloss meine Schule irgendwann mit einem sehr guten Notendurchschnitt ab und begann eine Ausbildung zu Schneiderin. Dort lernte ich auch Hans kennen (den Namen habe ich geändert). Er wollte in unserem kleinen Geschäft ein paar Hosen umgenäht bekommen. Hans war mir auf Anhieb sympathisch, wir verstanden uns blendend und ich dachte, er müsste meinen Eltern ebenso gefallen. Er war schon 18, ich damals knapp 16, Hans arbeitete als Schlosser in einem Betrieb in der nächsten Kleinstadt und hatte äußerst gute Manieren! Doch ich hatte mich getäuscht, meine Eltern waren strikt dagegen, dass ich in meinem Alter schon einen Freund hatte und verboten mir den Kontakt zu ihm, bevor sie ihn überhaupt kennenlernten. Ich kannte Verbote ja schon zur Genüge und hatte mich damit abgefunden - deshalb sah ich Hans eben auch wieder heimlich. Ich war verliebt bis über beide Ohren, jedoch muss ich zugeben, litt unsere erst eingegangene Beziehung sehr unter diesen Heimlichkeiten. Und eines Tages kam es, wie es kommen musste: Mein Vater erwischte uns beide und ich bekam zum ersten Mal in meinem Leben eine gehörige Tracht Prügel. Meine Eltern waren bitter enttäuscht, ich habe Hans daraufhin nie wieder gesehen und weiß nur, dass er später ein anderes Mädchen geheiratet hat. Als ob das für mich nicht schon schlimm genug wäre, stellte ich fest, dass meine Periode ausgeblieben war. Ich hatte höllische Panik, denn tief im Inneren wusste ich, was los war: Ich war schwanger! Lange verdrängte ich, dass unter meinem Herzen ein Kind wuchs, versteckte meinen immer größer werdenden Bauch und wusste dennoch, dass ich keine andere Wahl hatte, als es endlich meinen Eltern zu beichten, wenngleich sie mich dafür ewig hassen und als Schande der Familie ansehen würden. Irgendwann rückte ich dann aber mit der Sprache raus. Vater wurde leichenblass, Mutter fing an zu weinen und brachte keinen Ton heraus. Schnell war beschlossen, dass ich abtreiben und niemals ein Wort darüber verlieren sollte! Ich beugte mich der Entscheidung, doch als meine Mutter mich am nächsten Tag zum Frauenarzt brachte, kam der nächste Schock, ich konnte nicht mehr abtreiben. Zu Hause war danach im wahrsten Sinne des Wortes wirklich die Hölle los. Obwohl ich schwanger war, setzte es erneut Prügel von meinem wütenden Vater, viel mehr als um mich war er um das Ansehen unserer Familie besorgt. Ein minderjähriges Mädchen, schwanger und vom Kindsvater getrennt - damit hatte ich das Schlimmste getan, was man nur tun konnte. So schickten mich meine Eltern zu meiner Tante nach Köln, wo ich das Kind austragen und zur Adoption freigeben sollte. Meine Tante war eine garstige, ebenfalls sehr strenge Frau, die wenig Rücksicht auf mich nahm und mich jederzeit wissen ließ, was für eine verdorbene Hure ich sei. Ihr könnt mir glauben, dass ich in dieser Zeit mehr als oft an Selbstmord oder ans Weglaufen gedacht habe, doch ich musste mich ja fügen. Ich liebte dieses Kind in meinem Bauch über alles, aber was für ein aussichtsloses Leben hätte es bei mir gehabt? Ich malte mir dennoch aus, wie es bei mir aufwachsen und leben würde. Oder dass ich es eines Tages wieder zu mir holen würde. Unter stundenlangen Schmerzen und völlig allein brachte ich im November 1981, kurz vor meinem 17. Geburtstag eine Tochter zur Welt, ich gab ihr den Namen Isabell. Die Hebamme hat mir mein Kind nicht gezeigt, sondern es sofort mitgenommen. Alles, was mir bis heute in Erinnerung geblieben ist, ist ihr Schreien, das ich nie vergessen werde.

Der Schmerz und die Traurigkeit, die Wut auf meine Eltern, die Hilflosigkeit und die Leere - alles das hält bis heute an, nun bin ich knapp 50 Jahre alt und habe nie verkraftet, dass meine kleine Isabell niemals bei mir aufwachsen konnte. Ich habe zwar meine Ausbildung nach der Geburt beendet und versucht, wieder auf die Beine zu kommen, wie man so schön sagt, aber es ist mir nie gelungen. Ich habe mich viele Jahre lang zurückgezogen und mit niemandem über den Verlust gesprochen, bin mit meinem Schmerz allein geblieben und habe auch niemals mehr ein normales Verhältnis zu meinen Eltern aufbauen können. Mein Vater ist letztes Jahr verstorben, meine Mutter lebt in einem Altenheim, sie leidet an Demenz. Ich habe ihnen oft genug gesagt, dass sie mein Leben zerstört haben, aber das hat nichts wieder gut gemacht. Sie blieben bei ihrer Meinung, dass es zur damaligen Zeit und unter den Umständen eben nicht anders gegangen wäre. Jeden Tag frage ich mich, wie Isabell aussieht, wie es ihr geht, wie sie aufgewachsen ist, was aus ihr geworden ist, doch ich hatte nie die Kraft, mich auf die Suche nach ihr zu machen. Ich bin seit einiger Zeit in therapeutischer Behandlung, denn so kann es nicht weitergehen, zuletzt habe ich bis zu drei Flaschen Schnaps täglich getrunken. Vielleicht erfüllt sich eines Tages mein größter Wunsch: dass ich Isabell oder wie immer meine Tochter heißen mag, kennenlerne, in die Arme schließen und sie mir verzeihen kann.

Zu meinen Brüdern habe ich nach wie vor ein gutes Verhältnis, sie stehen hinter mir und unterstützen mich, wollen mir sogar helfen, Isabell zu finden. Ich gebe diese Hoffnung nicht auf, denn mein ganzes Leben, die ganzen letzten 32 Jahre habe ich immer und immer wieder an mein Kind gedacht! Ihr werdet mich vielleicht dafür verurteilen und euch fragen, warum ich damals, als ich noch schwanger war, nicht wirklich weggelaufen bin. Warum ich Isabell nicht schon viel eher gesucht habe. Ich muss zugeben, ich war viel zu feige und hatte einfach nur Angst, ich wusste nicht, wo ich hin sollte und stand immer unter dem Druck meiner Eltern, aber genau diese Vorwürfe mache ich mir seit Isabells Geburt, die sich nun bald 33 Jahre jährt. Hans, Isabells Vater, habe ich ja auch nie wieder gesehen, dabei hätte er vielleicht auch das Recht, von ihr zu wissen. Ich bitte nicht um Absolution, denn was passiert ist, werde ich mir selbst nie verzeihen können, obwohl das ein Ziel meiner Therapie ist. Ich möchte nur allen werdenden Müttern da draußen, die daran denken, ihr Kind wegzugeben, sagen: tut es nicht, wenn ihr die Möglichkeit habt, Hilfe seitens der Behörden, Beratungsstellen, Freunde oder der Familie zu erhalten. Egal, wie schwierig es manchmal erscheint - nichts und niemand ist es wert, sein Kind wegzugeben! Ich würde heute alles Erdenkliche dafür tun, könnte ich die Zeit zurückdrehen.

Beichthaus.com Beichte #00032075 vom 20.10.2013 um 17:30:20 Uhr (24 Kommentare).

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