Der Junge mit der schönen Haarfrisur

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Neugier

Ich (m) saß heute im Zug und auch eine Schulklasse, so circa 8.-10. Klasse, war dabei. Dabei fiel mir ein Junge auf, der eine ungewöhnliche und schöne Frisur hatte, die ich auch gerne hätte. Also habe ich versucht, ihn heimlich zu fotografieren. Das scheinen wohl ein paar Klassenkameraden mitbekommen zu haben, denn als die Klasse den Zug verließ, schaute mich eine von denen an und flüsterte zu ihren Freunden "Das ist er!" Die denken jetzt wohl, ich bin ein Perverser. Nein, junge Dame, bin ich nicht. Trotzdem ist mir das Ertapptsein ziemlich peinlich und ich hoffe, diese Beichte kann mir etwas dabei helfen, mit der Sache klar zu kommen.

Beichthaus.com Beichte #00041364 vom 21.06.2018 um 20:38:54 Uhr (11 Kommentare).

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Der stinkende Junge in der Kita

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Eitelkeit Kinder Kindergarten Köln

Ich (w/32) arbeite in einer kleinen Kita-Gruppe für Kleinkinder im Alter von 6 Monaten bis 2 Jahren. Wir haben maximal 10 Kinder in der Gruppe und da die Kinder noch sehr klein sind, hat jeder so "sein(e) Kind(er)", um einen engen Bezug aufzubauen. Das gilt besonders für die Kinder zwischen 6 und 12 Monaten. Ich liebe meinen Beruf, ich liebe die Kinder und bin selbst Mutter. Ich würde nie etwas anderes machen wollen. Seit Mai haben wir einen kleinen Jungen (11 Monate) in unserer Gruppe, um den hauptsächlich ich mich kümmere. Er ist auch noch recht anhänglich, daher bin ich zu 80% meiner Arbeitszeit mit ihm zusammen. Ich mag den Kleinen wirklich, er ist niedlich und sehr liebenswert. Unkompliziert, pflegeleicht und lieb. Auch die Eltern sind eigentlich total lieb, nett, stehen fest im Leben und sind sehr tolerant. Aber (und das hatte ich seit Jahren nicht), habe ich einen gewissen Ekel vor ihm. Er kommt morgens schon mit Flecken vom Frühstück auf den Klamotten und vor allem an seinem Halstuch bei uns an. Wenn er Schnupfen hat, ist das Halstuch auch extrem mit Rotz beschmiert. Kinder bleiben nunmal nicht sauber, aber ich als Mutter würde mein Kind anschließend nochmal umziehen oder es direkt erst nach dem Frühstück anziehen, bevor ich es irgendwo so abgebe. Dann hat er auch noch immer total die dicken Schmalzbrocken im Ohr, was ich auch recht unappetitlich finde. Und sein Eigengeruch stört mich. Der ist ganz komisch. Meine Kinder riechen auch nicht nach Bübchen oder Penaten, aber ich komme mit seinem Geruch nicht klar.

Jetzt beim schreiben, rieche ich noch seinen Geruch von heute Vormittag, obwohl ich duschen war und mich umgezogen habe. Ich beichte, dass ich nicht in der Lage bin, diesen Ekel abzulegen, obwohl ich es gerne würde. Und von dem Kleinen mal abgesehen: Ich bin auch niemand, der jedes Baby/Kind süß und sympathisch findet. Trotzdem behandle ich natürlich alle Kinder gleich. Zumindest gebe ich mir große Mühe, dass niemand (wenn es mal so ein Kind in der Gruppe gibt), meine Abneigung zu spüren bekommt.

Beichthaus.com Beichte #00041362 vom 21.06.2018 um 19:29:54 Uhr in Köln (Hacketäuerstraße) (17 Kommentare).

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“Beichte

Großer Fernseher statt weiße Wand

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Geiz Gesellschaft Freiburg

Ich (m/24) beichte das ich das Wohnverhalten der meisten Leute nicht nachvollziehen kann. Ich kann nicht verstehen wie man sich die Mühe machen kann eine Wand zu streichen. Meine Wände sind weiß wie sie beim Einzug schon waren. Ich meine, man steht ja nicht jeden Tag vor seiner angestrichenen Wand und denkt sich: Boah ist das eine schöne Wand. Alleine braucht man auch keine 2 oder 3 Zimmer. Ein Zimmer reicht komplett. Wie diese überteuerten Möbel und Wohnwände. So was braucht kein Mensch. Billige Ikea Möbel reichen doch. Für das Geld das ich für so einen Blödsinn ausgegeben hätte hab ich mir lieber ein größeren Fernseher gekauft. Von dem hab ich wenigstens was.

Beichthaus.com Beichte #00041359 vom 20.06.2018 um 18:34:01 Uhr in Freiburg (14 Kommentare).

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Meine Mutter ist nicht kritikfähig

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Zwietracht Mutter Familie

Ich wurde schon von Anfang an (also als kleines Kind) in meiner Familie ausgegrenzt, nur weil ich einen eigenen Willen habe, viel neues dazu lernen wollte und ebenso auch gefördert und gefordert werden wollte. Meine Mutter hatte damit ein riesen Problem. Sie versuchte jedesmal, wenn ich einen Wunsch hatte, z.B. einen Selbstverteidigungskurs zu machen, mich zum Tanzunterricht zu zwingen und ich bekam deswegen auch öfter eine Backpfeife oder wurde von ihr auf dem Hinterkopf geschlagen. Je älter ich wurde, desto mehr hasste ich sie. Im Gegenzug machte sie mich innerhalb der Familie und anderen Kreisen der Bekanntschaften immer schlecht und stellte mich als das böse und bockige Kind hin, was einfach nur nervt und es verdient hätte, geschlagen und gedemütigt zu werden.

Heutzutage kann meine Mutter natürlich keine kleinste Kritik von mir einstecken, ohne rum zicken zu müssen. Aus diesem Grund habe ich den Kontakt zu der ganzen Verwandtschaft und Familie abgebrochen, weil wirklich niemand von all denen zu mir stehen würde und mich alle nur behandeln, als sei ich irgendwas komisches. Leider habe ich meiner Mutter auch mal im Affekt zurück geschlagen und das bauscht sie aus und behauptet, ich würde gewalttätig sein. was nicht stimmt. Mir hat damals niemand geglaubt. Immer hieß es, man soll seine Eltern achten, würdigen und respektieren. Was aber ist mit Kindern, die nie ernst genommen und geschlagen werden von den Eltern? Warum glaubt man ihnen nicht? Warum macht man sich nie einen Kopf, warum diese Kinder total rebellisch werden und schaut lieber weg oder beteiligt sich an dem Tratsch, der von den Eltern kommt?! Ich verachte heute selbst solche assozialen Menschen, die nicht mit ihren Kindern umgehen können. Gerade die sind es doch, die dann immer und immer wieder wiederholend auf irgendwem rum schimpfen, nur weil es nicht nach ihrer Nase nach geht.

Beichthaus.com Beichte #00041352 vom 18.06.2018 um 19:20:39 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Keine Lust mehr auf eine offene Beziehung

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Ehebruch Habgier Familie

Mein Mann und ich haben seit 2013, nach der Geburt unseres zweiten gemeinsamen Kindes, eine Art Abkommen geschlossen: offene Beziehung. Ich wollte keinen Sex mehr mit ihm und ihn stieß mein veränderter Körper nach den Kindern ab. Zunächst fand ich es ganz gut, ihn im Bett los zu sein und die vermeintliche Freiheit genießen zu können, mich nach anderen Männern umzusehen, die ich sexuell anziehend fand, während mein Mann durch die Firma weiterhin viel Geld nach Hause brachte und uns als Familie rundherum gut versorgte.

Also versuchte ich es drei-, viermal mit einer Zweitbeziehung, verlor aber auch da immer wieder das sexuelle Interesse. Und viel mehr steckte nicht hinter den Bekanntschaften, die ich machte. Mein Mann jedoch blühte auf. Er leistete sich gleich mehrere Gespielinnen und lässt zur Zeit einige Verhältnisse parallel laufen. Zusammen unternehmen wir immer weniger. Nach und nach bekommen es die Leute mit und ich finde mich immer wieder mit unangenehmen Fragen konfrontiert, die ich als demütigend empfinde.

Mir selbst gibt diese offene Beziehung nichts, ich stehe nicht mehr dahinter und habe keine Lust, den Kindern später alles erklären zu müssen. Ich beichte, nun beschlossen zu haben, die Scheidung einzureichen und ihn um seinen baldigen Auszug zu bitten. Ich werde zusehen, das Haus zugesprochen zu bekommen, damit es die Kinder gut haben und sich nicht zu viel für sie verändert. Außerdem kann ihr Vater jederzeit zu Besuch herkommen und sie sehen. Ich möchte meinem Umfeld und mir selbst einfach nicht mehr diese heile Welt vorspielen und mich wieder mehr um mich selbst kümmern ohne mich wie die bequeme Haushaltshilfe eines Mannes zu fühlen, den ich schon lange nicht mehr liebe.

Da ich schon über zehn Jahre nicht mehr in meinem Beruf gearbeitet habe, wird es ohnehin schwer genug sein, allein Fuß zu fassen und mit dem Unterhalt zurechtzukommen. Bevor Ihr mich verurteilt: Ich bin mir sicher, mein Mann wird schon von dem ein oder anderen Betthäschen mit offenen Armen empfangen werden und nicht allzu traurig darüber sein, was ich vorhabe. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041332 vom 08.06.2018 um 22:28:08 Uhr (44 Kommentare).

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