Diagnose Boreout

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Verzweiflung Trägheit Arbeit Tirschenreuth

Ich möchte hiermit beichten, dass ich meinen Arbeitgeber bescheiße. Meine Arbeit unterfordert und langweilt mich und meist habe ich nicht viel zu tun. Erkundige ich mich bei Kollegen, gibt es entweder nichts, was ich ihnen abnehmen könnte, oder sie geben mir lauter langweilligem Kleinscheiß, um den sie sich nicht selbst kümmern wollen. Generell kann ich auch mit meinen Kollegen nicht viel anfangen, sodass ich mir mit denen die Zeit auch nicht etwas angenehmer machen kann. Ich bin für 40 Stunden pro Woche angestellt und in manchen Wochen mache ich keinen Strich auf der Arbeit. Ich schlage nur mühselig meine Zeit tot und hasse diesen Arbeitsplatz. Da mich das alles so langweilt, versuche ich auch, mir wenigstens ein bisschen was von der verlorenen Lebenszeit zurückzuholen und schummle bei der Zeiterfassung. Zum Glück endet das Arbeitsverhältnis in absehbarer Zeit.

Beichthaus.com Beichte #00036529 vom 01.09.2015 um 14:09:28 Uhr in Tirschenreuth (11 Kommentare).

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Streitereien im Freundeskreis

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Engherzigkeit Zorn Zwietracht

Seit letztem Jahr bin ich mit einer Kollegin befreundet. Wir haben uns durch merkwürdige Umstände kennengelernt, welche ich schlecht erwähnen kann, da sie sich wiedererkennen würde. Lange Rede kurzer Sinn, ich bereue es, den Kontakt mit ihr gepflegt zu haben, denn sie zeckt sich nun in mein Leben und geht mir mit ihrer selbstgefälligen, unzuverlässigen und egoistischen Art tierisch auf den Geist. Wegen ihr gibt es auf einmal Streitereien in meinem Freundeskreis, welche es noch nie zuvor gegeben hat. Ich beichte, dass ich zu feige bin, einen Schlussstrich zu ziehen, da ich weiß, dass sie psychisch labil ist und ich keine Lust auf ein weiteres Riesendrama habe!

Beichthaus.com Beichte #00036528 vom 01.09.2015 um 11:50:47 Uhr (8 Kommentare).

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Ossis, Freitaler & Heidenauer

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Hass Aggression Zorn Vorurteile

Ich hasse Ossis, Freitaler, Heidenauer, Horst Seehofer, und ganz besonders, weil es mich so furchtbar wütend macht - diesen braunen Mob. Diese unterprivilegierten Scheisser, die die ganze Zeit aus vollem Halse: "Wir sind das Volk" brüllen sind das Peinlichste, was ich seit Langem ertragen musste. Ich komme nämlich zufällig selbst aus Dunkeldeutschland und bekomme mich gar nicht mehr ein vor lauter Wut auf diese ganzen Versager mit Hauptschulabschluss und fünfzigster ABM-Maßnahme. Was mich am meisten aufregt, ist diese "wir sind das Volk"-Scheiße, weil meine Eltern früher nämlich nicht studieren durften, was sie wollten, und mein Papa zusammen mit meinem Opa im Stasigefängnis Schach gespielt hat. Tatsache. Und, was mich daran nun am meisten stört: diese unterprivilegierten Wichser, die heute "Wir sind das Volk schreien" und auf Kinder urinieren, sind die Bauarbeiter der DDR. Nicht die, die damals auf der Straße waren, sondern die Arschkriecher, denen das alles wunderbar gefallen hat. Und die missbrauchen heute den Spruch der wirklich Mutigen - meiner Eltern zum Beispiel. Und dann wundern die sich auch noch, warum sie ohne Ausbildung, Tischmanieren, und Kniggekurs nicht aus ihrem Scheißfreital, Sachsen, Brandenburg oder Havelland-Sumpfloch rauskommen.

Ich hasse dieses braune Pack. Es ist mir so peinlich. Wenn ich zu Hause bin, reize ich das gerne aus. Meine Familie wohnt auf dem Dorf, Nazipotenzial ist natürlich hoch in dem kargen Landstrich, und ich kann hervorragend Lieschen Müller spielen. Unser dicker fetter Nazi KFZ-Mechaniker freut sich nämlich immer riesig, wenn ich da bin, und möchte unbedingt mal mit mir essen gehen, unbedingt. Und da habe ich gesagt, leider nein, denn: Mit Nazis darf ich nicht essen gehen. Das habe ich meinem toten Opa versprochen. Ja. Und dann haben wir beide gelacht und ich hatte ein normales Gespräch mit einem dummen Arschloch-Nazi und ihm Folgendes ans Herz gelegt: Wenn er irgendwann mal einen steileren Zahn als seine runden Dorfmuttis mit Plastikschuhen und frechen Strähnchen abschleppen will, dann sollte er diese ganze braune Scheiße mal sein lassen. Es gibt nichts Unattraktiveres auf der Welt, als dumme, braune Nazis. Ehrlich nicht. Da könnte ich draufpinkeln. Und ich habe ausführliche Kniggeunterweisungen genossen.

Beichthaus.com Beichte #00036526 vom 01.09.2015 um 00:20:00 Uhr (30 Kommentare).

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Notorische Fremdgeher

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Hass Zorn Partnerschaft

Ich bekomme das kalte Kotzen, wenn ich Beichten von notorischen Fremdgehern lese. Wieso bleiben solche Menschen nicht lieber allein? Oder leben in polygamen Beziehungen. Dann können sie rumhuren, wie sie möchten. Beides ist nun mal schwer zu vereinbaren. Die Exklusivität einer Beziehung suchen und die Freiheiten eines Singles ausleben. Klingt für mich nach pubertären Gehabe. Wahre Liebe heißt auch, an sich zu arbeiten und auch mal auf Dinge zu verzichten. Einige werden es leider nie verstehen. Mangelndes Selbstbewusstsein muss ja irgendwie kompensiert werden. Selbst wenn der Wunsch nach sexueller Abwechslung besteht, was gibt es nicht alles für Möglichkeiten. Auch mit dem Partner. Einfach mal den Mund aufbekommen! Ich beichte, dass ich jetzt die Moralkeule schwingen musste. Aber ganz ehrlich, glaubt denn irgendjemand noch an die Ehe?

Beichthaus.com Beichte #00036520 vom 01.09.2015 um 08:29:30 Uhr (11 Kommentare).

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Vom Spätentwickler zum Frauenschwarm

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Fremdgehen Begehrlichkeit Selbstsucht Partnerschaft

Ich (36/Jurist) war ein Spätentwickler. Irgendwie wollten Mädchen früher nie etwas mit mir zu tun haben, dazu kam eine ausgeprägte Schüchternheit. Mit Mitte 20 hat sich das grundlegend geändert. Ich wurde viel angesprochen, lege Wert auf mein äußeres Erscheinungsbild und bin relativ erfolgreich. Mit Ende 20 heiratete ich eine tolle und gleichermaßen bildhübsche Frau, mit der ich heute zwei Kinder habe, die ich über alles liebe! Aber ich gehe chronisch fremd. Immer und immer wieder! Ich komme bei Frauen gut an und spiele das auch aus. Ich will immer aufhören, brauche aber die Bestätigung, die Momente des Anbahnens. Ich halte mich selbst für einen guten, aber leider zutiefst schwachen Charakter. Ich bin superanfällig für jede Anmache seitens attraktiver Frauen und teste, wie weit ich gehen kann. Ich weiß, es wird mir eines schönen Tages zum Verhängnis werden, aber ich kann nicht aufhören, diese Bestätigung zu bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00036517 vom 31.08.2015 um 20:16:11 Uhr (28 Kommentare).

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