Die Reste der Gäste

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Habgier Ernährung Restaurant Arbeit Fürth

Die Reste der Gäste
Ich arbeite in einem Tapas- und Spaghetti-Restaurant. Meine Schichten sind, gerade am Wochenende, meist sehr stressig und oft fehlt die Zeit, um in Ruhe zu essen. Aber gerade bei Tapas bestellen die Gäste oft viel zu viel und einiges bleibt auf den Tellern liegen. Anfangs habe ich beim Abräumen nur immer mal wieder Fingerfood-Tapas wie Shrimps oder Datteln stibitzt, da das Zeug ja eh weggeworfen wird, aber mittlerweile nehme ich auch mal ein Stück Brot mit in den Abräumraum und tunke das in die Saucen, die zurückgehen - denn meistens wird nur das Fleisch rausgefischt. Wenn mich jemand dabei sehen würde, würde man mich vermutlich rauswerfen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Gäste das ekelhaft fänden - allerdings sehe ich es nicht ein, erstklassiges Essen wegzuwerfen, nur weil kaum jemand seine Reste mit nach Hause nehmen will.

Beichthaus.com Beichte #00031900 vom 14.09.2013 um 15:30:15 Uhr in 90762 Fürth (Gustavstraße) (29 Kommentare).

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Ganz rational betrachtet...

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Morallosigkeit Vorurteile Schamlosigkeit Nürnberg

Es gibt in meinem (w/20) Freundeskreis einen Kerl, der nichts anbrennen lässt. Er ist bei den Mädels ziemlich verpönt, weil er jedes Wochenende mit mindestens einem neuen Mädel nach Hause geht. Er spielt allerdings niemandem die große Liebe vor und sagt immer klar und deutlich, was er möchte. Nämlich Sex. Ich würde fast sagen, dass er das Thema ist, über das am meisten gelästert wird. Ich höre mir das immer an, nicke und gebe meine Kommentare zu den letzten Eroberungen ab. Was aber keiner weiß, ist, dass ich vor fünf Jahren diejenige war, die ihn entjungfert hat. Und wenn ich keinen Freund, aber Lust auf ein paar zweisame Stunden habe, ist er immer noch derjenige, den ich anrufe. Eben weil er das alles sehr rational sieht und nur seinen Spaß will. So geht es mir ja auch manchmal. Wenn meine Mädels das wüssten, wäre ich das Klatsch- und Tratsch Thema überhaupt und würde mit unzähligen Vorurteilen konfrontiert werden. Wieso ist das so? Ist es nicht angebrachter, sich, wenn man nur mal Sex will, an eine Person zu wenden, die man kennt und mag, als in den nächsten Club zu rennen und mit zu irgendeinem Fremden zu gehen?

Beichthaus.com Beichte #00031899 vom 14.09.2013 um 15:58:38 Uhr in Nürnberg (Kirchenweg) (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Dilemma meiner Mutter

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Boshaftigkeit Hass Ungerechtigkeit Morallosigkeit Familie

Ich (w/23) beichte, dass ich jemandem nur Schlechtes wünsche. Meine Mutter musste aus einer finanziellen Not heraus das Haus verkaufen, in dem meine Familie immer schon gewohnt hatte. Sie hat es vor vielleicht dreißig Jahren zusammen mit meinem Vater gekauft, der im Laufe unserer Kindheit allerdings immer mehr zum Ekelpaket wurde. Irgendwann waren ihm das Geld und seine Firma einfach wichtiger als seine Familie, und als er im Juli 2009 starb, hatte er die Firma dermaßen zugrunde gerichtet, dass die Insolvenz drohte. Auch meine Mutter steckte ihr halbes Leben in diese Firma, nur damit mein Vater, das feige Arschloch, sich genau im Scheidungsjahr aus diesem Leben verabschieden konnte, um ihr einen Haufen Schulden und eine ruinierte Firma zu hinterlassen. Sie hat dann versucht, den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen, aber irgendwann musste sie einfach einsehen, dass nichts mehr zu retten ist. Der Betrieb wurde geschlossen und auch das Haus musste daran glauben, um die Schulden in den Griff zu bekommen.


Und die neue Besitzerin ist ein geldgeiles Aas. Meine Mutter hatte vor einigen Wochen einen Unfall und sitzt nun vorübergehend im Rollstuhl - weshalb sie wenig tun konnte, was die Wohnungs- und Jobsuche betrifft. Deshalb bat sie die Käuferin um einen Aufschub des Übergabetermins, aber diese meinte, dass dies "leider nicht möglich sei". Dieses niederträchtige und kaltherzige Etwas verlangte also von einer mittellosen und körperlich beeinträchtigten Frau, die komplett auf fremde Hilfe angewiesen ist, dass sie alles regelt, wie ein gesunder Mensch es auch würde. Sie hat einfach keinen Funken Mitgefühl in ihrem vertrockneten Herzen. Seitdem hasse ich dieses Mistbiest und freue mich jeden Tag aufs Neue, dass sie diese Dreckshütte gekauft hat. Ich hoffe, ihr kracht das morsche Gebälk über der blondierten Hohlbirne zusammen - und ich hoffe, dass der Geist meines Vaters hier noch ordentlich sein Unwesen treibt - damit die Alte an diesem Haus niemals Freude haben wird. Momentan bin ich übrigens bei meiner Mutter, um ihr beim Umzug zu helfen. Und, obwohl es normalerweise wirklich nicht meine Art ist, bin ich schwer am Überlegen, ob ich der Käuferin ein nettes "Geschenk" meines Hundes hinterlasse, bevor ich das Haus endgültig verlasse.

Beichthaus.com Beichte #00031897 vom 14.09.2013 um 16:38:07 Uhr (24 Kommentare).

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Die bevorzugte Schwester

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Zorn Hass Familie

Die bevorzugte Schwester
Es tut mir leid, aber es gibt eine sehr lange Vorgeschichte. Seit meiner Kindheit habe ich ein schwieriges Verhältnis zu meiner Familie. Meine Schwester wurde bevorzugt und hat alles bekommen, was sie wollte. Ich (w) bin mittlerweile 23 Jahre alt und sie wird bald 26. Selbst bis zum heutigen Tage muss ich damit leben, dass meine Eltern meine Schwester mehr lieben, als mich. Ich wurde geschlagen, wenn ich etwas anstellte, sie bekam nie Ärger. Meistens bekam ich zu feierlichen Anlässen, wie Geburtstagen oder Weihnachten, ein paar Bücher, während meine Schwester immer mit einem Haufen Geschenken belohnt wurde und alles bekam, was sie wollte. Sie wollte einen Hund haben? Sie bekam ihn! Sie wollte eine teure Stereoanlage? Klar, kostet doch kaum was. Sogar ein Pferd bekam sie, bis sie schließlich die Lust daran verlor. Einmal wollte sie sogar ein Buch haben, dass ich zu Weihnachten bekommen hatte, woraufhin meine Eltern mir das Buch wegnahmen und ihr schenkten.

Es gab viele solcher Geschichten. Und meine Schwester hat ihre Sonderposition immer ausgenutzt - irgendwann hat sie mich sogar in der Schule gemobbt. Es war keine schöne Zeit. Als ich 13 war, hatte ich auch Selbstmordgedanken, nachdem meine Mutter zu mir sagte, dass ich niemals eine Tochter für sie gewesen sei, obwohl ich ja ihr Fleisch und Blut bin, während meine Schwester mich auslachte. Mit 15 fing ich dann an, zu arbeiten, da ich von meinen Eltern kein Geld mehr bekam - ich war schließlich alt genug, um selbst für mich zu sorgen. Meine Schwester allerdings bekam monatlich 100 Euro, was dazu führte, dass ich davon ausging, dass meine Noten nicht gut genug seien. Ich habe mich dann in Arbeit und Schule gestürzt, bis meine Schwester ihr Abitur mit einem Schnitt von 2,8 machte, (ich dachte immer sie sei 1er Kandidatin) und ihr Studium begann. Als ich dann achtzehn wurde, verlangten meine Eltern auf einmal, dass ich Miete zahlen sollte, was ich über mich ergehen ließ und mich weiter durch Arbeits- und Klausurstress kämpfte. Ich schaffte mein Abi dann irgendwann mit einem Schnitt von 1,7 und begann eine Ausbildung. Meine Eltern führten nun ein, dass ich das Essen selbst kaufte und ich sollte auch mehr Miete bezahlen. Ich bezahlte auch meinen Führerschein und mein erstes Auto selbst, während meine Schwester jeden Monat Geld für die Miete, das Studium, Benzin und generell eigentlich alles bekam - zum 21. Geburtstag schenkte man ihr sogar einen Neuwagen. Auch als sie das Studium abbrach, zu ihrem Freund zog, und eine Ausbildung begann, die monatlich 350 Euro kosten würde, zahlten ihr meine Eltern alles, während ich nichts bekam. Ich lernte dann meinen ersten Freund kennen und blühte auf, allerdings habe ich niemandem von ihm erzählt, da ich Angst hatte, meine Eltern würden mich rausschmeißen, damit ich bei ihm leben könnte. Meine Schwester heiratete ihren Freund, als beide im ersten Ausbildungsjahr steckten, kaum eigenes Geld verdienten und ihren Eltern praktisch auf der Tasche lagen. Die Hochzeit zahlten übrigens auch meine Eltern.

Bevor ich vor einem Jahr meine Ausbildung beendete, platzte mir der Kragen. Ich sollte mein Zimmer abgeben und in das kleine Gästezimmer ziehen, damit meine Schwester ein schönes Zimmer hätte, wenn sie uns besuchen käme. Die Möbel in meinem Zimmer sollten ihr dann auch gehören, obwohl ich mir alles zusammengespart hatte. Ich sollte natürlich weiterhin ordentlich zahlen. Dann habe ich meine Sachen gepackt, gesagt, dass ich morgen mit Umzugskartons kommen und alles Weitere abholen werde und bin zu meinem Freund gezogen, der mir dazu schon Monate zuvor geraten hatte. Ich habe mich nicht mal verabschiedet und bin gegangen, ohne zu erzählen, wohin ich gehe. Ich arbeite jetzt seit einem Jahr in einem tollen Betrieb und verstehe mich mit allen sehr gut. Die Familie meines Freundes hat mich mit offenen Armen empfangen und es ist einfach alles schön. Mein Freund und ich sparen auf ein kleines Haus und wir möchten eine Familie gründen. Nächstes Jahr werden wir heiraten und ich werde meine Familie nicht einladen. Es ist einfach zu viel passiert. Meine Familie wollte nicht einmal wissen, wo ich jetzt wohne. Es ist ihnen total egal. Ich weiß nicht, warum sie mich so hassen, aber eins steht fest: Die Hochzeit werden sie nicht miterleben und ihre Enkelkinder werden sie nicht kennenlernen, wenn es so weit ist. Vielleicht bin ich auch einfach zu eingebildet und habe einfach nur "First World problems", aber ich werde ihnen nicht verzeihen, dass sie mir das Gefühl gaben, ich wäre wertlos. Ich hoffe sie bereuen alles irgendwann und kommen angekrochen! Sollen sie alle in der Hölle verbrennen.

Beichthaus.com Beichte #00031895 vom 14.09.2013 um 11:51:41 Uhr (47 Kommentare).

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Beinahe mein erstes Mal

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Verzweiflung Sex Misstrauen Lügen

Ich (w/19) habe vor einem Jahr einen jungen Mann, welchen ich im Internet kennengelernt habe, besucht. Da ich allerdings ziemlich weit weg wohnte, bot er mir an, einige Tage bei ihm zu schlafen, während seine Familie im Urlaub war. Schnell machte er mir klar, dass er sich in mich verliebt hätte und auf sein Drängen hin, und um ihn nicht zu enttäuschen, willigte ich mehr oder weniger ein, mit ihm zu schlafen. Da er es allerdings nach mehreren Versuchen nicht schaffte, "ihn" reinzubekommen, und ich dank der Schmerzen zu weinen begann, musste er aufgeben. Allerdings versuchte er es die Tage wieder und wieder - und hörte erst auf, wenn ich wegen der starken Schmerzen abbrach. So ging das, bis er mich am Tag der Abreise wütend zum Bahnhof fuhr und den Kontakt kurze Zeit später abbrach - übrigens mit der Begründung, dass es nicht klappen würde und ich ihn schwer enttäuscht hätte.


Seit diesem Besuch habe ich wahnsinnige Angst vor Sex, und davor, überhaupt an dieser Stelle berührt zu werden. Nicht wegen der Schmerzen an sich, sondern aus Angst, wieder jemanden zu enttäuschen, weil es nicht klappt. Außerdem ist mir das Ganze wahnsinnig peinlich und ich befürchte, dass es Männer abschrecken könnte, weswegen ich jedem Mann, den ich näher kennenlerne, sage, dass ich noch nie etwas in Richtung Sex probiert habe. Ich bin zwar wirklich noch Jungfrau, aber eigentlich wären sie ja nicht die "Ersten" an meinem Körper. Meine Beichte ist also, dass ich eine Lügnerin bin und am Ende wahrscheinlich immer einen Rückzieher machen werde, sollte es mir zu intim werden. Es tut mir leid, liebe Männer.

Beichthaus.com Beichte #00031891 vom 13.09.2013 um 18:21:07 Uhr (25 Kommentare).

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