Hat mein Fetisch Konsequenzen?

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Fetisch Begehrlichkeit Maßlosigkeit

Vor zwei Jahren habe ich das erste Mal gemerkt, dass ich immer geil werde, wenn im Fernsehen irgendetwas über Vergewaltigung kam. Mich machte das so etwas von spitz! Nicht unbedingt die Vergewaltigung selbst, sondern die Wehrlosigkeit der Frau - man kann also sagen, dass ich schon damals die BDSM-Schiene gefahren bin. Was mich allerdings jetzt zum Beichten bewegt, ist, dass ich letztes Wochenende ein Mädel kennengelernt habe, das auch bei mir geschlafen hat. Ich war zu fertig für Sex, deswegen hat sie mir einen geblasen. Allerdings habe ich ihn bewusst weiter reingeschoben, einfach so weit, dass es ihr wehtat, und - das hat sie mir am Tag danach erzählt - ich sie sogar währenddessen gewürgt habe. Es war einfach sehr viel Alkohol im Spiel. Nun habe ich Angst, dass ich mal einen katastrophalen Fehler mache und ich deswegen angezeigt, bzw. verklagt werde, weil ich meinen sexuellen Fantasien freien Lauf lasse, obwohl es doch nur mein Fetisch ist. Ich beichte hiermit, dass ich erst richtig geil werde, wenn eine Frau unter physischen Schmerzen leiden muss. Und ich habe Angst, dass das Ganze irgendwann überhand gewinnt und ich mich nicht mehr beherrschen kann.

Beichthaus.com Beichte #00036890 vom 22.10.2015 um 00:27:14 Uhr (19 Kommentare).

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Mein Ex durfte nicht er selbst sein!

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Verzweiflung Selbstsucht Eifersucht Ex

Mein Ex-Freund und ich (w/19) hatten eine wundervolle Beziehung. Wir haben uns auf Anhieb verstanden, hatten denselben Humor und haben unglaublich viel Scheiße gebaut. Ich kam zum Beispiel auf die Idee, dass es lustig wäre, wenn wir uns in die Hose machen würden - weil ich nämlich davon überzeugt war, dass man sich das "Trockensein" so abgewöhnt hat, dass es unmöglich ist, sich einzupinkeln. Es hat aber funktioniert. Auch habe ich ihn dazu überredet, gleichzeitig jeweils in eine durchsichtige Plastiktüte zu kacken. Es war unglaublich lustig, obwohl er diese Aktion im Nachhinein bereut hat und sagte, er würde mich seit diesem Tag mit anderen Augen sehen. Ich möchte beichten, dass ich es nicht geschafft habe, diesen wundervollen Menschen, der mich so genommen hat, wie ich bin und jeden Mist mitgemacht hat, er selbst sein zu lassen. Ich habe dabei zugesehen, wie die Streitereien häufiger wurden - viele davon waren meine Schuld und hätten nicht sein müssen. Ich möchte beichten, dass ich es zugelassen habe, dass die Liebe meines Lebens und ich nun kein Paar mehr sind. Ich muss gar nicht um Vergebung bitten, weil ich genug darunter leide und noch lange brauchen werde, um darüber hinwegzukommen.

Beichthaus.com Beichte #00036889 vom 21.10.2015 um 22:21:07 Uhr (19 Kommentare).

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Leben mit sozialer Phobie

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Peinlichkeit Verzweiflung Manie

Ich (m) habe eine soziale Phobie, das heißt, dass ich Angst vor menschlichem Kontakt habe. Zuerst dachte ich, es ist nur Schüchternheit, aber im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass es nicht mehr im standardmäßigen Rahmen liegt. Vor allem in der Schule fällt es mir schwer, in Gruppen zu arbeiten oder eine Präsentation vor den anderen zu halten. Auch in der Pause sitze ich lieber alleine in einer Ecke, statt zu einer Gruppe zu gehen. Allgemein stellt das Reden mit Menschen außerhalb meiner Familie für mich eine Prüfung dar. Selbst in der Familie verschließe ich mich gegenüber anderen, ich bin mir jedoch nicht sicher, ob ich mich ändern möchte oder nicht. Den Psychologen und Therapeuten habe ich am Ende einer Therapie immer versichert, dass nun alles in Ordnung ist. Dabei möchte ich den Menschen helfen, weil ich Menschen liebe. Ohne dieses Selbstbewusstsein wird dies zu einer Mammutaufgabe für mich. Ich bewundere die Menschen, die jeden Tag glücklich ihren Alltag leben und sich für andere einsetzen, auch wenn es ihnen natürlich nicht immer gut geht. Ich wollte eigentlich über die Herbstferien einen Minijob als Reinigungskraft machen, um das Geld irgendwohin zu spenden, auch wenn der Geldbetrag lächerlich gering wäre, vielleicht hätte ich jemandem damit etwas geholfen. Stattdessen habe ich mir darüber Sorgen gemacht, wie ich vor den Leuten auftreten würde und dass ich möglicherweise versage. Bitte vergebt mir mein egoistisches Verhalten. Ich weiß, dass ich mich zusammenreißen muss, wenn ich meine Ziele durchsetzen möchte!

Beichthaus.com Beichte #00036888 vom 21.10.2015 um 21:39:53 Uhr (8 Kommentare).

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Starren in der Öffentlichkeit

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Zorn Gewalt Hass Aggression

Ich (m/38) habe aufgrund eines Schlaganfalls mit 18 Jahren eine leichte Gesichtslähmung auf der linken Seite. Das fällt im Normalfall nicht auf, es ist auch nicht so stark wie beispielsweise bei Sylvester Stallone. Es behindert mich auch in keinster Weise mehr, auch wenn ich meine Sprechweise etwas anpassen musste. Doch gibt es ab und an Leute, die mich zb auf der Straße oder im Supermarkt deswegen ziemlich blöd anstarren, teils mit offenem Mund und vor Staunen aufgerissenen Augen und auf mich zeigend. Dabei bin ich - von der Lähmung abgesehen - weder hässlich noch sonst irgendwie auffällig. Obwohl ich mein Gesicht teils unter eine Kappe mit gebogenem Schirm, wie es in den 90ern modern war, verberge, schauen die Leute mir teils aus kurzer Entfernung absichtlich ins Gesicht. Einmal ist sogar ein Radfahrer deswegen gestürzt, weil er vor lauter Starren nicht mehr auf die Straße achtete und an den Randstein stieß. Ich habe ihm sogar wieder aufgeholfen und er hat sich artig für meine Hilfe bedankt. Die Unfallursache habe ich aber nicht angesprochen.


Was ich beichten möchte, ist, obwohl ich ein extrem gutmütiger Mensch bin, dass bei diesem dummen Geglotze in mir eine extreme Wut aufwallt. Ich hasse und verachte jegliche Form der Gewalt, selbst wenn man mich angreift, laufe ich lieber weg, als zur Verteidigung zur Gewalt zu greifen. Das hat auch nichts mit Feigheit zu tun, ich hätte durchaus die körperlichen Attribute, mich erfolgreich zur Wehr zu setzen, aber ich fühle mich einfach schlecht, wenn ich anderen wehtun müsste. Doch in den Momenten der Wut ändert sich dies komplett. Da werde ich in Gedanken zum Hulk schlechthin. Dann möchte ich diesen Menschen, die mir so doof auf meinen leicht schiefen Mund oder das leicht hängende Augenlid starren, als wäre es eine eiternde Wunde aus der Maden kriechen, richtig wehtun. Ich möchte Nasen brechen, Augen blau schlagen, Zähne ausschlagen, in die Genitalien treten, Ohren abreißen, sie mit dem Kopf gegen die Wand schlagen. Es wäre mir sogar egal, wenn diese Leute dabei sterben. Hauptsache es wäre qualvoll. Das ist zum Glück immer in weniger als fünf Sekunden wieder vorbei, und dann schäme ich mich furchtbar für diesen Gedanken.


Keine Sorge, es wird niemals dazu kommen, dazu ist meine Selbstkontrolle zu gut, und ich sehe auch nicht klassisch rot und drehe durch, sondern es ist einfach der Wunsch, diesen Leuten zu zeigen, dass angeglotzt werden wehtun kann, und ihnen eben selbst Schmerzen zuzufügen. Und extreme Gewaltfantasien. Ich frage mich, was mit mir los ist, denn diesen Tick habe ich erst in den letzten 2-3 Jahren entwickelt, vorher war mir egal, ob und wie mich andere Menschen ansehen oder was sie über mich und mein Aussehen denken. Ich bitte um Absolution und hoffe, zu dieser Einstellung zurückzufinden.

Beichthaus.com Beichte #00036883 vom 20.10.2015 um 22:49:44 Uhr (27 Kommentare).

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Mein bester Freund ist hetero

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Begehrlichkeit Neugier

Ich bin schwul. Das ist auch kein Geheimnis mehr, auch wenn manche es immer noch nicht wissen - aber die Wichtigsten im Kreise sind eingeweiht. Meine Beichte ist, dass ich, wenn ich mit meinem Freund Oralsex habe, immer an meinen besten Freund denke, der aber hetero ist. Er und mein Freund wissen das natürlich nicht. Auch denke ich dabei, wie schön es wäre, in ihm zu ejakulieren. Naja, es sind halt Fantasien. Aber ich wollte schon immer mal etwas mit meinem besten Freund haben, was aber wahrscheinlich nicht geschehen wird. Natürlich kommt mir oft der Gedanke, mal beim Fortgehen, wenn er richtig besoffen ist, mit ihm etwas zu machen... Ich hätte aber wiederum Angst, dass die Freundschaft zerbricht. Da ich jetzt in einer tollen Beziehung mit meinem Partner lebe, wird dies auch sicherlich nicht geschehen, denn so viel Selbstbeherrschung habe ich und die Beziehung ist einfach zu toll, um sie zu riskieren.

Beichthaus.com Beichte #00036881 vom 20.10.2015 um 10:31:14 Uhr (21 Kommentare).

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