Die faule Azubine

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Engherzigkeit Ungerechtigkeit Dummheit Faulheit Arbeit

Ich (21) möchte heute beichten, dass ich ein sehr böser Mensch sein kann. Es geht um Folgendes: Wir haben eine neue Auszubildende. Vorab muss man erwähnen, dass diese Person bereits 21 Jahre alt ist und zuvor schon eine Ausbildung absolviert hat. Man kann also gewisse Selbstständigkeit bzw. Reife erwarten, oder? Weit gefehlt. Gut, zu Anfang dachte ich mir: "Nimmst du sie an die Hand und gehst behutsam mit ihr um." Immerhin ist es doch eine neue Ausbildung, alles ist neu und ungewohnt. So, nun nach fast zwei Monaten ist sie weder ans Telefon gegangen, noch selbstständig in der Lage, nach Arbeit zu fragen. Nur mal ein Beispiel: Sie kommt morgens sehr früh ins Büro - zu dieser Zeit ist noch keiner hier, der für sie zuständig ist. Ich würde ihr ja gerne Arbeit geben - dies wurde mir so aber nicht zugeteilt. Wenn sie früh morgens also am Schreibtisch sitzt, spielt sie an ihren Ringen, tippt auf ihrem Handy herum und legt dieses auf ihren Schreibtisch, sodass man immer noch schön hört, wenn es dann vibriert.


Dinge, die ich ihr zeigte, vergisst sie offensichtlich sofort - zumindest setzt sie nichts davon um. "Petzen" werde ich niemals - das empfinde ich als noch schlimmer als solch Verhalten. Ja, das macht mich aggressiv. Ja, ich verstehe nicht, wie man solch ein Verhalten an den Tag legen kann. Mit 21 Jahren und einer abgeschlossenen Ausbildung kann man doch eine gewisse Reife und Etikette erwarten. Und weil mich das so nervt, versuche ich, wenn sie früh morgens klingelt, irgendwo anders zu arbeiten, damit ich ihr nicht die Tür öffnen muss und sie am Ende noch ein paar Minuten länger vor der Tür wartet und damit auch etwas später einstempelt. Als Arbeitszeit zähle ich das, was sie praktiziert ohnehin nicht. Ich entschuldige mich hiermit für meine bösen Gefühle, aber ich kann es nicht abstellen. Diese Seite an mir mag ich selbst nicht. Tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00036871 vom 19.10.2015 um 07:13:52 Uhr (15 Kommentare).

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Eine Ausbildung mit lauter Schnarchtüten

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Ungerechtigkeit Zorn Verzweiflung Schule Arbeit

Ich (w/19) befinde mich im dritten Ausbildungsjahr zur Fahrzeuglackiererin. Das ist ein Beruf, den ich immer machen wollte und der mir nach wie vor sehr viel Spaß macht. Das Einzige, was mich an diesem Beruf wirklich ankotzt, ist, dass wirklich zu viele Pfeifen und Vollidioten einen Ausbildungsplatz in guten Firmen für diesen Beruf bekommen. In meiner Klasse sitzen knapp mehr als 20 Schüler und davon bringen, mich eingeschlossen, vielleicht fünf etwas auf die Reihe. Der Rest macht die Ausbildung halt, weil sie nichts anderes gefunden haben und geben sich in keine Mühe und sind dann auch noch in Betrieben angestellt, in denen man gut verdient und ordentlich gearbeitet wird. Im Gegensatz zu mir: Ich habe mir sehnlichst gewünscht diesen Beruf auszuüben, gebe mir Mühe bei dem, was ich tue, strenge mich an gute Noten zu erzielen und mich immer zu verbessern. Ich arbeite in einem Betrieb, in dem einen der unterste Azubi-Tariflohn gezahlt wird, von geregelten Arbeitszeiten ganz zu schweigen.


Auch das Grundwissen und die Praktiken muss man sich zum großen Teil selbst beibringen und mühevoll anlernen, ohne dass jemand danebensteht und einem Tipps gibt, da es dort überhaupt niemanden interessiert, ob und was ich nach meiner Ausbildung kann. Während die ganzen Schnarchtüten aus meiner Klasse in ihren Großbetrieben zu 100 Prozent gefördert werden, mit den neusten Techniken arbeiten können und es nicht einmal zu schätzen wissen! Ich beichte, dass ich einen Hass auf diese Leute entwickelt habe, da es bestimmt andere Menschen gegeben hätte, die den Beruf gerne gemacht hätten und bei denen die Informationen mehr Zukunft und Hand gehabt hätten, als bei Vollidioten, die ihren Arsch nicht hochbekommen, da sie nach ihrer Ausbildung zum Fahrzeuglackierer eh etwas anderes machen wollen und keine Lust haben. Ich bin der Meinung, dass diese Leute sich lieber erst im Klaren sein sollten, was sie wirklich machen möchten, bevor sie anderen Leuten, die den Beruf gerne gemacht hätten, den Ausbildungsplatz wegnehmen.

Beichthaus.com Beichte #00036862 vom 17.10.2015 um 17:34:18 Uhr (13 Kommentare).

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Hilfe, mein Freund ist ein fremdgehender Schläger!

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Gewalt Aggression Fremdgehen Partnerschaft

Ich (w/18) bin im April mit meinem Freund zusammengezogen. Noch bevor wir in unserer eigenen Wohnung lebten, hatten wir häufig Streit. Im Streit hat er (21) immer Gegenstände durch den Raum geworfen, oder auch an meinen Kopf. Ganz am Anfang unserer Beziehung ist er mir mit seiner Ex fremdgegangen. Ich habe es verziehen und die Zeit danach war recht friedlich. Ein paar Tage nach meinem 18. Geburtstag fand ich heraus, dass er sich bei Seiten wie P*ppen.de angemeldet hat. Als ich ihn darauf ansprach, betitelte er mich als billige Hure. Respektlos, das muss ich sagen. Auch das alles verzieh ich. Ein paar Tage vor unserem Jahrestag hatten wir einen sehr heftigen Streit, eben wegen dieser Seiten, weil er immer noch E-Mails von den Seiten bekam. Auch wenn es nur Spam war.


Der Streit war so schlimm, dass er mich heftig schubste, sodass ich zu Boden fiel und blaue Flecken davontrug. Ich hatte so sehr die Nase voll von allem, denn er hatte mich wieder als Schlampe bezeichnet. Er sagte auch, dass es aus wäre. Ich wusste, er meinte das Schlussmachen nicht ernst. Ich war unglaublich verletzt, wütend und enttäuscht, dass ich noch am selben Abend mit meinem besten Freund in einen Swingerclub gefahren bin. Dort hatte ich einen Dreier mit einem fremden Paar. Es war zwar nur O-Verkehr, allerdings schäme ich mich zutiefst. Er weiß bis heute nichts davon. Vor Kurzem hat er mich gewürgt und ist mit einem Kabel auf mich losgegangen. Daher wohne ich inzwischen wieder bei meinen Eltern. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00036855 vom 16.10.2015 um 15:46:07 Uhr (39 Kommentare).

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Unfall auf dem Eis

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Lügen Falschheit Feigheit Peinlichkeit

Als ich (m/19) im Grundschulalter war, bin ich einmal mit meinem Hund in einem naheliegenden Park Gassi gegangen. In diesem Park befand sich ein See, dieser war zugefroren, da es tiefster Winter war. Ich begab mich mit meinem Hund aufs Eis, bin ausgerutscht und mit dem Gesicht aufs Eis gefallen. Ich hatte davon dann einen großen Bluterguss im Gesicht, und als ich zu Hause ankam, fragten mich meine Eltern, woher dieser denn stamme. Mir war es zu peinlich, zu erzählen, was passiert ist, weshalb ich einen älteren Jungen erfand, der mich geschlagen haben sollte. Am nächsten Tag kontaktierten meine Eltern den Schulleiter, um herauszufinden, ob der Schläger dieselbe Schule besuchte. Auf meiner damaligen Grundschule gab es einen älteren Jungen, der für seine Gewalt gegenüber Mitschülern bekannt war. Als mich nun der Schulleiter bei Anwesenheit meiner Eltern fragte, ob er es denn gewesen sei, sagte ich, er wäre es gewesen, damit die Sache endlich für mich erledigt wäre. Er bekam viel Stress und hat nie erfahren, wer ihn beschuldigte, da ich natürlich von einer Anzeige absah. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, er musste die Schule verlassen. Das Ganze verfolgt mich seit mehr als 10 Jahren und ich bereue es zutiefst, dass ich damals zu feige war, meine eigene Dummheit zuzugeben und damit einem Unschuldigen viele Probleme bereitete.

Beichthaus.com Beichte #00036854 vom 16.10.2015 um 13:39:37 Uhr (6 Kommentare).

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Warum gibt es keine gerechte Strafe für Kinder-Vergewaltiger?

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Hass Verzweiflung Aggression Missbrauch Kinder Münster

Vor zwei Tagen habe ich erfahren, dass die Enkelkinder der guten Freundin meiner Mutter sexuell missbraucht wurden. Ihre Enkelin ist 6, ihr Enkel 8, und beide leiden unter einer geistigen Spätentwicklung. Es sind zwei herzige, liebe, unschuldige Kinder. Als sie in der Nähe ihres Hauses spielten, kamen mehrere 12- und 13-jährige Nachbarsjungen, und zwangen sie, zusammen mit ihnen in einen nahe gelegenen Wald zu gehen. Diese abartigen Kreaturen missbrauchten die beiden, das Mädchen musste ihnen einen blasen, und übergab sich dabei. Das war den Jungen egal, sie zwangen sie, weiterzumachen. Mehr Einzelheiten möchte ich nicht nennen. Dies geschah zwei Mal, bis die beiden Opfer sich trauten, ihrer Großmutter davon zu erzählen. Diese rief die Polizei, doch da die Täter strafunmündig sind, haben diese Taten quasi keinerlei Folgen für sie. Die Psyche dieser armen Kinder ist für ihr Leben zerstört! Ich war und bin so außer mir! Ich habe mit diesen Kindern gespielt! Das Justizsystem in Deutschland ist schlichtweg ungenügend, lächerlich, es gilt Täter- und nicht Opferschutz. Selbstjustiz wird geradezu heraufbeschworen.


Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Als ich davon erfuhr, wollte ich die Täter am liebsten ausfindig machen und sie eigenhändig mit einem stumpfen Messer ohne Betäubung kastrieren. Ich bin selbst ein wenig schockiert, welche Fantasien sich da noch in meinem Kopf abspielten. Von Foltern bis Erhängen. Ich bin eigentlich ein sehr sozialer, friedfertiger Mensch. Doch von Kreaturen, die sich an wehrlosen Kindern vergreifen, bin ich zutiefst erschüttert und angewidert! Ich weiß aber, dass ich nicht das Recht habe, ein Urteil über andere zu fällen, oder gar Rache zu üben. Ich will mir gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn jemand so etwas mit meinen Nichten tun würde! Doch ich bemühe mich, mich zu beruhigen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036853 vom 16.10.2015 um 11:47:57 Uhr in 48149 Münster (Orleans-Ring) (33 Kommentare).

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