Kontakt zur richtigen Familie

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Verzweiflung Engherzigkeit Feigheit Familie

Ich (36) bin unehelich geboren. Als ich sieben Jahre alt war, hat meine Mutter einen Mann geheiratet, der mich auch adoptiert hat. Größtenteils, weil sie darauf bestand, er tat es aber auch gern, dieser engelsgute Mensch ist und wird für mich immer mein Vater bleiben, da mein Erzeuger nicht den Dreck unter meinen Sohlen wert ist. Mir hat es nie an etwas gefehlt - im Gegenteil hat mein Vater meinen (ehelich geborenen und von ihm gezeugten) Bruder sogar das eine oder andere Mal ausgebremst, wenn dieser in jungen Jahren auf eine Bevorzugung bestand. Aber wie das so ist, will man trotzdem irgendwann wissen, wo man herkommt. Also bat ich meine Mutter mit 20, doch bitte zu irgendwem aus der Familie des Erzeugers Kontakt aufzunehmen. Als Antwort kam, man würde sich freuen, zu hören, dass ich noch lebe - mein Erzeuger hatte verbreitet, meine Mutter und ich seien nach der Flucht vor ihm bei einem Unfall ums Leben gekommen - und ich wäre jederzeit herzlich willkommen. Natürlich war ich misstrauisch, weil der Erzeuger eben wirklich nicht viel wert ist, aber seine Familie besteht aus herzensguten, braven, fast schon etwas spießigen Menschen, was man ihnen aber absolut nicht vorwerfen darf. Das erste Wochenende dort wurde ich verwöhnt wie selten im Leben und kam mit einer Tasche voller Fotos, Erinnerungsstücke und mehreren Hundert D-Mark in bar - ablehnen war einfach nicht möglich, ich habe es versucht - zurück. Insbesondere meine Großmutter weinte das ganze Wochenende vor Freude. Leider haben meine Lebensumstände bis heute einen zweiten Besuch unmöglich gemacht, und auch telefonisch habe ich mich oft nur gemeldet, wenn es mir nicht gut ging.


Aber auch das habe ich irgendwann eingestellt, weil ich merkte, dass sie zwar helfen wollen, aber nicht wissen, wie. Ich wollte sie einfach nicht belästigen. Jetzt habe ich deshalb echt Probleme, weil ich wusste, dass meine Großmutter einen langsam wachsenden Magenkrebs hatte, und ich habe Angst, dass sie bereits verstorben ist. Ich traue mich einfach nicht, wieder Kontakt aufzunehmen, weil ich mich vor der Frage fürchte, warum ich nie angerufen habe. Auch wenn ich nicht ganz so ein Versager bin, wie mein krimineller und drogenabhängiger Erzeuger, und die Kurve immer, wenn auch oft nur extrem knapp und mit viel Hilfe von anderen, gekriegt habe, war es weder für mich noch für meine Familie leicht. Und ich habe auch Angst, wenn seine Familie das hört, dass sie genauso von mir denken, wie von ihm. Eigentlich würde ich ihnen gerne sagen, dass es mir inzwischen gut geht, ich arbeite und lebe selbstständig, aber ich verschiebe es immer wieder, und meine Großmutter, die übrigens total cool ist, wäre jetzt 87. Ich hätte einfach nur das Gefühl, diese Leute zu belästigen, wie ich es telefonisch teils in der Vergangenheit tat, wenn ich nachts und betrunken bei meiner Tante anrief und mich nicht traute, etwas zu sagen. Sie ist nicht dumm, sie fragte immer, ob es mein Erzeuger oder ich wäre, und flehte darum, etwas zu sagen. Aber ich schäme mich dafür zu sehr und legte auf.

Beichthaus.com Beichte #00033369 vom 31.05.2014 um 16:19:52 Uhr (8 Kommentare).

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Die perfekte Freundin

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Neid Peinlichkeit Begehrlichkeit Selbstsucht

Ich (m/34) beneide meinen besten Freund. Er hat eine tolle Frau an seiner Seite, ist sportlich, lässig, hübsch und auch sympathisch. Sie sind so gut wie verheiratet, weil sie schon so lange zusammen sind. Meine Freundin ist überhaupt nicht sportlich und auch ein wenig asozial, deshalb unternehmen wir fast nichts zusammen, sie trifft sich lieber mit ihren Freundinnen. Ich hingegen freue mich immer, wenn wir Kollegen was zusammen unternehmen, denn wenn mein Freund mitkommt, ist seine Freundin auch immer dabei. Ich witzle dann sehr gern mit ihr, necke sie und wage es auch mal zweideutige Sprüche zu klopfen, habe ihr auch schon des Öfteren kurz einen Arm über die Schultern gelegt. Ich will dann auch, so oft es geht, mit ihr alleine reden oder etwas unternehmen. Das hat auch einmal geklappt, wir haben zusammen eine Radtour gemacht. War sehr cool und ihr hat es auch Spaß gemacht. Manchmal kommt es mir so vor, dass es zwischen uns funkt, sie hat auf jeden Fall nichts dagegen, wenn ich ihr Komplimente mache oder sie mal öfters zufällig anfasse. Mein Freund ahnt schon, dass ich immer meine Freude habe, wenn ich sie sehe. Ist ja auch sehr offensichtlich, so eine Frau würde ich auch gerne haben, aber ich liebe meine Freundin über alles, trotz asozialem und unsportlichem Verhalten. Meine Beichte ist nun, dass ich mich manchmal schuldig fühle, wenn ich vor allen Kumpels wie so ein toller Hund mit dem Schwanz wedle, wenn ich diese Frau sehe. Außerdem denke ich auch manchmal an sie, wenn ich mit meiner Freundin poppe oder wenn ich mir einen runterhole.

Beichthaus.com Beichte #00033363 vom 30.05.2014 um 13:59:44 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Besoffener Hulk

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Vandalismus Trunksucht Dummheit Studentenleben Last Night

Als ich (m) während meines Studiums eines Abends auf einer typischen, wilden Studentenfeier war, gab es ein heißes Mädel vor Ort, mit dem ich es auch schon getan hatte. Sie allerdings hat sich an dem Abend für einen anderen Typen interessiert, der unser gemeinsamer Freund war und bei dem wir beide auch übernachten sollten. Als wir dann total betrunken zu ihm nach Hause gingen, habe ich beide hoch in sein Zimmer begleitet, wo sein Doppelbett und eine Matratze standen. Ich hatte mich zu dem Zeitpunkt schon mit der Sache abgefunden und wollte deshalb mit der Matratze in ein anderes Zimmer seiner WG gehen und dort schlafen. Als ich dann wieder runtergehen wollte, bin ich auf der Treppe gestürzt und habe mich - zu meinem Glück - irgendwie nicht verletzt. Lediglich die Tür am Ende der Treppe habe ich mit meiner Faust brutal malträtiert, sodass zwei große Löcher von meiner Faust darin waren - ja, die Tür war aus Pressholz und mehr Schein als Sein, aber trotzdem habe ich mich gefühlt wie Hulk. Ich habe die Nacht dann in dem Zimmer unter den beiden Turteltäubchen verbracht, in dem auch noch ein anderer Kommilitone schlief. Mit diesem Kommilitonen habe ich mich dann noch ein paar Stunden unterhalten. Die Tür musste ich übrigens bezahlen und die beiden sind mittlerweile ein Paar. Ich lache heute herzlich über die Geschichte.

Beichthaus.com Beichte #00033361 vom 29.05.2014 um 22:26:05 Uhr (7 Kommentare).

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Manipulative Spielchen

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Rache Zorn Morallosigkeit Falschheit Ex

Vor einigen Jahren verliebte ich mich in ein junges und sehr hübsches Mädchen. Wir hatten zwar acht Jahre Altersunterschied, aber zunächst fiel das nicht weiter ins Gewicht. Sie hatte gerade angefangen zu studieren, während ich eine Doktorandenstelle am sportwissenschaftlichen Institut innehatte. Sie war wirklich ein absoluter Augenschmaus und sehr intelligent noch dazu. Leider aber auch in mancher Hinsicht noch ziemlich naiv, da sie überbehütet in einer ländlichen Idylle aufgewachsen war. Natürlich fiel sie auch einer Menge anderen Männern auf, die ständig an ihr herumbaggerten, aber sie hatte immer nur Augen für mich. Dachte ich zumindest. Wir zogen zusammen und waren zwei Jahre sehr glücklich. Eines Tages ließ sie sich von ihrer besten Freundin überreden, zu einer Party zu gehen, auf die ich nicht mitkommen konnte, weil ich am nächsten Tag früh schon wichtige Termine hatte. Sie ging als fröhliches, liebevolles Mädchen hin, und kam als abweisende, kaltherzige, herrische und egoistische Person wieder. Ich fragte sie mehrmals, was auf dieser Party vorgefallen war, aber sie bügelte mich einfach gnadenlos ab und ignorierte alles, was ich tat, um zu ihr durchzudringen. Die Beziehung schleppte sich dann noch zwei Monate so hin, in denen unsere Kommunikation nur aus unverständlicher Kritik ihrerseits bestand. Es gab keinen Sex mehr, keine Zärtlichkeiten, sondern nur noch Gemecker.

Als ich sie schließlich damit konfrontierte, dass ich dachte, auf der Party sei etwas mit einem anderen Mann vorgefallen, lachte sie mich höhnisch aus und beendete die Beziehung. Einige Wochen später meldete sich ihre beste Freundin bei mir und erzählte mir total aufgelöst, dass meine Ex sich auf der Party in einen Typen verliebt hatte, der gerne mit Mädchen spielte, ihnen eine Beziehung versprach, und sie dann, nachdem er sie einige Zeit im Bett gehabt hatte, stets wieder fallen ließ. Meine Ex hatte sich von ihm und seinen schnulzigen Liebesbekundungen wohl gründlich einlullen lassen, und war jetzt in der Phase, wo sie langsam uninteressant wurde und deswegen litt. Ihre beste Freundin sagte auch, dass meine Ex von allen Seiten gewarnt worden war, was ihn anging, aber auf niemanden gehört hatte. Ich nahm also wieder vorsichtig Kontakt zu meiner Ex auf, um sie zur Not auffangen zu können, falls sie wirklich in ein emotionales Tief stürzte, schließlich hatte ich ja noch immer Gefühle für sie. Sie verhielt sich jedoch vollkommen ambivalent mir gegenüber. Einerseits schrieb sie mir, die Trennung wäre ein Fehler gewesen, nur um wenige Stunden später aus heiterem Himmel zu schreiben, ich wolle sie ja nur manipulieren, und könne ihr gestohlen bleiben. Dennoch meldete sie sich immerhin in unregelmäßigen Abständen bei mir.

Eines Tages rief mich ihre beste Freundin vollkommen aufgelöst an, meine Ex habe versucht sich umzubringen, als herausgekommen war, dass der Typ mit mehreren Frauen parallel Affären hatte. Sie war dann anschließend lange in der Klinik und wollte niemanden sehen. Als ich sie dann schließlich nach einem halben Jahr traf, war sie nur noch ein Schatten ihrer selbst. Der Typ hatte sie mit seinen Lügen und manipulativen Spielchen komplett ruiniert. Damit sie die Klappe über die Affäre hielt, hatte er sie mit Aktfotos und Videos erpresst, und sie außerdem in eine zerstörerische "Freundschaft" gedrängt. Vermutlich, um sie seinem Harem anzuschließen, den er sich hielt, falls es mit neuen Aufrissen nicht so recht klappen wollte. Das ging bis dahin, dass er ihr Kontakte mit anderen Männern verbot, wenn sie eben nicht bestimmte Videos im Internet wiederfinden wollte. Sie war abgemagert, hatte Augenringe, konnte weder lachen noch weinen, ihre Haut war mehr grau als alles andere. Es war ein Bild des Schreckens. Sie schien völlig gleichgültig mir gegenüber, aber als ich gehen wollte, klammerte sie sich an meine Hand, und ihr Kinn zitterte. Mein erster Reflex war, ihm sein schmalziges Bubigesicht zu zertrümmern, und ihn irgendwo auf der Straße einfach liegen zu lassen. Mir war jedoch klar, dass mich das wohl in den Knast bringen würde. Ich musste mir also etwas einfallen lassen, was ihm psychisch an die Substanz ging, mir aber nicht allzu viel schaden würde, wenn der Verdacht auf mich fiel.

Ich bezahlte eine Professionelle, damit sie sich zum Schein aufreißen ließ, ihn abfüllte und mir dabei einen Abdruck seines Wohnungsschlüssels brachte. Dann ging ich immer mal in seine Wohnung, verrückte zunächst nur Gegenstände um wenige Zentimeter, stöpselte schließlich irgendwann Kabel aus und um, änderte das Hintergrundbild seines PCs, und verstellte allerlei Gerätschaften wie Fernseher und Spielekonsolen. Bald ging ich dazu über, Gegenstände direkt auszutauschen, ihm beispielsweise seine Call of Duty Reihe durch irgendwelche lustigen Spiele für Kinder zu ersetzen. Natürlich probierte er es mit Passwörtern, aber auch da hatte ich per befreundetem IT-Experten vorgesorgt, sodass ich trotzdem immer mal wieder seinen PC mit harmlosen Kleinigkeiten manipulieren konnte. Nachdem ich das einen Monat durchgezogen hatte, in dem er mir auch mehrmals vollkommen fruchtlose Fallen stellte, fing er an, sich auf der Straße paranoid umzusehen. Er ließ keine seiner Damen mehr mit nach Hause kommen, und vermutete offensichtlich hinter jeder Ecke Gespenster. Er legte sich ein weiteres Schloss zu, dem ich aber auch recht schnell beikommen konnte, und in seiner Wohnung wuchs die Unordnung. Er schlief nach zwei Monaten nachts nur noch mit Licht und Pfefferspray neben dem Bett, dessen Marke ich gelegentlich auswechselte, außerdem kontrollierte er frenetisch und neurotisch immer wieder seine Schlösser. Er war im Endeffekt sehr lange in Behandlung deswegen und ist jetzt mittlerweile wohl ziemlich geläutert, zumindest versucht er seit Jahren keine Aufrisse mehr. Sein ehemals hübsches Bubigesicht ist jetzt eine ungepflegte Ruine. Die ganze Sache ist für mich seit diesem Jahr strafrechtlich verjährt. Meine Ex hat allerdings einen dauerhaften Knacks davongetragen und ist leider immer noch ab und an depressiv.

Beichthaus.com Beichte #00033358 vom 29.05.2014 um 09:44:51 Uhr (24 Kommentare).

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Dauergeil!

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Wollust Begehrlichkeit Zwang Masturbation

Ich (m/23) beichte, dass ich mich seit ein paar Monaten wie in eine Art zweite Pubertät versetzt fühle. Und zwar bezieht sich das auf den Teil der Phase, in dem man oft mit sich selbst "spielt." Ich habe schon seit Längerem eine Freundin und wir haben auch nicht […]
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Beichthaus.com Beichte #00033339 vom 25.05.2014 um 23:15:54 Uhr (10 Kommentare).

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